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	<title>T-Shirt - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T02:38:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=T-Shirt&amp;diff=495759&amp;oldid=prev</id>
		<title>88.65.94.241: /* Herkunft und Begriffserklärung */</title>
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		<updated>2025-04-23T13:57:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Herkunft und Begriffserklärung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Camiseta-negra.jpg|mini|Ein schwarzes T-Shirt]]&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;T-Shirt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|ˈtiːʃœːɐ̯t}}]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.duden.de/rechtschreibung/T_Shirt |titel=T-Shirt |werk=Duden – Rechtschreibung, Bedeutung, Definition, Herkunft |sprache=de |abruf=2018-04-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (von {{enS|shirt}} ‚[[Hemd]]‘), in [[Bayern]], [[Schwaben]], [[Österreich]], [[Südtirol]] und der [[Schweiz]] auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leibchen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leible&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (in Bayern und Österreich auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leiberl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) sowie in [[Ostdeutschland]] auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nicki&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist ein [[Kleidung]]sstück für den Oberkörper, meistens aus [[Trikot (Bindung)|Baumwolltrikot]], mit (meistens) sehr kurzen Ärmeln, einem runden oder V-förmigen Ausschnitt, ohne [[Kragen (Kleidung)|Kragen]] oder [[Knopf|Knöpfe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft und Begriffserklärung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:T-Shirt.svg|mini|Form eines T-Shirts (Zeichnung)]]&lt;br /&gt;
Diente das T-Shirt im 19. Jahrhundert lediglich als [[Unterhemd]], wird es heute oft als einzige Oberbekleidung bei warmen [[Temperatur]]en und beim [[Sport]] getragen. Da das T-Shirt ursprünglich zur Unterwäsche gerechnet wurde, galt es als moralisch nicht akzeptabel, es sichtbar zu tragen. Das [[Hemd]] entwickelte sich zivilisationsübergreifend als Bekleidung für den Oberkörper zwar früh, das Tragen von [[Unterwäsche]] war aber erst zu dieser Zeit üblich geworden; zuvor gab es keine. Besonders ähnlich im Deutschen war das [[Leibchen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der genaue Ursprung des T-Shirts ist allerdings ungewiss; einziger Anhaltspunkt ist der Eintrag im Wörterbuch [[Merriam-Webster]] in den 1920er Jahren.&lt;br /&gt;
Am häufigsten wird die Herkunft bei den [[Seeleute]]n vermutet: Schon lange trugen diese ein dem T-Shirt ähnliches [[Takelhemd]], das bereits keine Knopfleiste mehr auf der Vorderseite hatte. Die kurzen Ärmel, die es vom [[Unterhemd]] unterscheiden, soll es dagegen von der [[Marine]] her haben: Hinzugefügt anlässlich einer Inspektion der [[Royal Navy]] um 1900 durch Königin [[Victoria (Vereinigtes Königreich)|Victoria]], bei einem Modell von [[Henley-on-Thames|Henley]] von 1901, dem &amp;#039;&amp;#039;T-shaped undershirt&amp;#039;&amp;#039; (im Gegensatz zum heute bekannten ärmellosen Unterhemd, dem &amp;#039;&amp;#039;A-shaped undershirt&amp;#039;&amp;#039;), oder bei der Ausfertigung eines &amp;#039;&amp;#039;training shirt&amp;#039;&amp;#039; für die US Navy (im Gegensatz zum lange unpopulären &amp;#039;&amp;#039;[[Tank Top|tank shirt]]&amp;#039;&amp;#039;), um nur die häufigsten Theorien zu nennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Populär wurde das T-Shirt nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]], in Europa in den 1960ern. 1948 trat [[Thomas E. Dewey]] für die US-Präsidentschaft an und nutzte T-Shirts mit dem Aufdruck seines Mottos {{&amp;quot; |lang=en |Text=Dew it with Dewey |Übersetzung=Mach’s feucht mit Dewey}} – gemeint war wohl {{&amp;quot; |lang=en |Text=Do it&amp;amp;nbsp;[…] |Übersetzung=Tue es&amp;amp;nbsp;[…]}}.&amp;lt;ref&amp;gt;Laura Salm: [https://www.welt.de/lifestyle/article920311/Wenn-T-Shirts-Politik-machen.html &amp;#039;&amp;#039;Mode: Wenn T-Shirts Politik machen&amp;#039;&amp;#039;.] [[Die Welt|Welt Online]],5. Juni 2007; abgerufen am 5. Juni 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wirklich weltweit populär wurde es durch [[Marlon Brando]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Endstation Sehnsucht (1951)|Endstation Sehnsucht]]&amp;#039;&amp;#039;, 1951) und [[James Dean]] (&amp;#039;&amp;#039;[[…&amp;amp;nbsp;denn sie wissen nicht, was sie tun]]&amp;#039;&amp;#039;, 1955), die in diesem Unterhemd im Film auftraten, beides Kassenschlager vor allem durch die rebellischen und erotisierten Charaktere: Marlon Brando ruft in seinem Film im nassen, zerrissenen T-Shirt Stella zu, dass er sie liebt, auch das Filmplakat zeigt ihn muskulös in diesem (noch so bezeichneten) Unterhemd. Ebenfalls aus zahlreichen Filmen ist die Masche bekannt, eine Schachtel Zigaretten im umgeschlagenen T-Shirt-Ärmel mitzuführen. Damit war das T-Shirt zur [[Ikone]] der [[Popkultur]] aufgestiegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das T-Shirt avancierte in Europa spätestens in den 1970er zu einem modischen und in den 1980er Jahren zu einem alltäglichen Bekleidungsstück. Es wird von Frauen wie von Männern getragen. Somit ist es ein [[Unisex]]- oder Einheitskleidungsstück und wird nach den Formen der [[Kleiderordnung]] zur Freizeitbekleidung gezählt. Die feminine Form des einfachen T-Shirts ist das sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Girlie&amp;#039;&amp;#039;-Shirt. Dieses ist figurbetonter geschnitten, liegt im Gegensatz zur männlichen Version enger am Körper an und betont daher die Silhouette der Trägerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders in den Gebieten der ehemaligen [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] werden T-Shirts auch als &amp;#039;&amp;#039;Nicki&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, dieser Begriff schließt aber auch [[Pullunder]] oder Unterhemden mit ein. Eine veraltete, heute kaum noch gebräuchliche Bezeichnung ist &amp;#039;&amp;#039;Ruderleibchen&amp;#039;&amp;#039;. Bevor das Tragen von T-Shirts allgemein üblich wurde, war es als Kleidungsstück von Sportruderern bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herstellung ==&lt;br /&gt;
Die meisten T-Shirts werden aus Baumwolle hergestellt. Nachfolgend wird die Herstellung kurz erläutert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Ernte der Baumwolle werden die Fasern gereinigt und in der [[Spinnen (Garn)|Spinnerei]] zu einem Garn versponnen. In der [[Strickerei]] wird aus diesem Garn eine textile Fläche &amp;#039;&amp;#039;(Stoff)&amp;#039;&amp;#039; erzeugt. Je nach der Art, wie die Maschen gebildet werden, unterscheidet man zwischen [[Gewirke (Textil)|Wirken]] und [[Stricken]]. Bei der [[Konfektion]] werden nach einem Schnittmuster einzelne Teile aus der Stoffbahn gestanzt und anschließend zum fertigen T-Shirt vernäht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Farbe kann das Shirt in unterschiedlichen Stadien der Herstellung erhalten. Bei vielen einfarbigen Teilen ist ein [[Färben]] des Garns oder der Stoffbahn sinnvoll. Bei geringen Stückzahlen und vielen verschiedenen Farben wird erst das fertig konfektionierte Produkt gefärbt. Wichtig für das Ergebnis der Färbung ist aber immer die [[Textile Vorbehandlung|Vorbehandlung]] des Materials. Je nach gewünschter [[Farbtiefe (Farbmittel)|Farbtiefe]] wird die naturfarbene Baumwolle mehr oder weniger gebleicht. Für helle und brillante Farbtöne muss ein Vollweiß erzielt werden. Für dunkle und stumpfe &amp;#039;&amp;#039;Farbtöne&amp;#039;&amp;#039; reicht ein &amp;#039;&amp;#039;Farbweiß&amp;#039;&amp;#039; aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Größen ==&lt;br /&gt;
T-Shirts werden üblicherweise in internationalen [[Konfektionsgröße]]n wie S, M, L oder XL ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handel ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 2015 hat Deutschland T-Shirts im Wert von umgerechnet 3,5 Milliarden Euro importiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Jennifer Wiebking: Auf dem Basar herrscht jetzt Stille, in: F.A.S. Nr. 36, 10. September 2017, S. 17.&amp;lt;/ref&amp;gt; 25 Prozent davon kamen aus Bangladesch, 20 Prozent aus der Türkei und 10 Prozent aus China.&amp;lt;ref&amp;gt;Jennifer Wiebking: Auf dem Basar herrscht jetzt Stille, in: F.A.S. Nr. 36, 10. September 2017, S. 17.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ähnliche Kleidungsstücke ==&lt;br /&gt;
* [[Achselshirt]]&lt;br /&gt;
* [[Longsleeve]]&lt;br /&gt;
* [[Top (Oberteil)|Top]]&lt;br /&gt;
* [[Polohemd]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
[[Wet-T-Shirt-Contest]] – Schönheitswettbewerb, bei dem T-Shirts getragen und diese mit Wasser übergossen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Pietra Rivoli: &amp;#039;&amp;#039;Reisebericht eines T-Shirts&amp;#039;&amp;#039;. Ein Alltagsprodukt erklärt die Weltwirtschaft. (Aus dem Amerikanischen Original: &amp;#039;&amp;#039;The Travels of a T-Shirt in the Global Economy,&amp;#039;&amp;#039; übersetzt von Christoph Bausum). Econ, Berlin 2006, ISBN 978-3-430-17765-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|T-Shirt}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|T-shirts|T-Shirts}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4302761-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4302761-1|LCCN=sh85131768|NDL=01075131}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hemd]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Obertrikotage]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Formikonisches Wort]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>88.65.94.241</name></author>
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