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	<title>Třebom - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;AHZ am 19. Januar 2024 um 21:42 Uhr</title>
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		<updated>2024-01-19T21:42:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Tschechien&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:Trebom.jpg|111px|Wappen von Třebom]]&lt;br /&gt;
| Kraj               = Moravskoslezský kraj&lt;br /&gt;
| Kraj_link          = &lt;br /&gt;
| Okres              = Opava&lt;br /&gt;
| Fläche             = 951&lt;br /&gt;
| Beschriftung       = left&lt;br /&gt;
| Höhe               = 226&lt;br /&gt;
| Gemeindenummer     = 569101&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 747 25&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = T&lt;br /&gt;
| Straßen            = [[Sudice]] – [[Kietrz]]&lt;br /&gt;
| Schienen           = &lt;br /&gt;
| Flughafen          = [[Flughafen Ostrava]]&lt;br /&gt;
| GemeindeArt        = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Ortsteile          = 1&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = Jaroslav Vlk&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = 2023&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = Třebom 114&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = 747 25 Sudice&lt;br /&gt;
| Website            = www.trebom.cz&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 50.0461469&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 18.0252811&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Panorama obce.jpg|mini|Luftbild vom Dorfplatz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Třebom, rychta (později státní statek).jpg|mini|Ehemaliges Erbgericht]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Třebom, obecní úřad (1).jpg|mini|Ehemaliges Gemeindeamt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kostel a kaple.jpg|mini|Kirche St. Georg und Kapelle]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Třebom, hřbitov, hrob dědičného rychtáře.jpg|mini|Grabmal des Erbrichters Döhner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Třebom&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Thröm&amp;#039;&amp;#039;, polnisch &amp;#039;&amp;#039;Trzebom&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Gemeinde in [[Tschechien]]. Der zum [[Okres Opava]] gehörige Ort liegt im äußersten Norden des [[Hultschiner Ländchen]]s an der [[Polen|polnischen]] Grenze und ist nur im Südosten mit dem tschechischen Staatsgebiet verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Das [[Platzdorf]] Třebom liegt am Flüsschen Pština/Psczina (&amp;#039;&amp;#039;Widomsche&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Höllenbach&amp;#039;&amp;#039;) in der Hlučínská pahorkatina (&amp;#039;&amp;#039;Hultschiner Hügelland&amp;#039;&amp;#039;) und bildet einen ins polnische Territorium hineinragenden Zipfel. Durch den Ort führt die Staatsstraße II/467 von [[Sudice]] (&amp;#039;&amp;#039;Zauditz&amp;#039;&amp;#039;) nach [[Kietrz]] (&amp;#039;&amp;#039;Katscher&amp;#039;&amp;#039;). Südwestlich erhebt sich der Czarnodział (&amp;#039;&amp;#039;Schwarzeberg&amp;#039;&amp;#039;, 288 m n.p.m.), im Westen die Góra Cisowa (276 m n.p.m.) und nordwestlich der Wapniak (&amp;#039;&amp;#039;Kalkberg&amp;#039;&amp;#039;, 285 m n.p.m.) mit dem [[Naturschutzgebiet Góra Gipsowa]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbarorte sind [[Gródczanki]] (&amp;#039;&amp;#039;Ratsch&amp;#039;&amp;#039;) im Norden, [[Cyprzanów]] (&amp;#039;&amp;#039;Janowitz&amp;#039;&amp;#039;), [[Lekartów]] (&amp;#039;&amp;#039;Lekartow&amp;#039;&amp;#039;) und [[Samborowice (Pietrowice Wielkie)|Samborowice]] (&amp;#039;&amp;#039;Schammerwitz&amp;#039;&amp;#039;) im Nordosten, [[Woinowitz|Wojnowice]] (&amp;#039;&amp;#039;Woinowitz&amp;#039;&amp;#039;) und [[Klein Peterwitz|Pietraszyn]] (&amp;#039;&amp;#039;Klein Peterwitz&amp;#039;&amp;#039;) im Osten, Sudice und [[Rohov (Tschechien)|Rohov]] (&amp;#039;&amp;#039;Rohow&amp;#039;&amp;#039;) im Südosten, [[Przysieczna]] (&amp;#039;&amp;#039;Wegen&amp;#039;&amp;#039;), [[Ściborzyce Wielkie]] (&amp;#039;&amp;#039;Steuberwitz&amp;#039;&amp;#039;) und [[Hněvošice]] (&amp;#039;&amp;#039;Schreibersdorf&amp;#039;&amp;#039;) im Süden, [[Rozumice]] (&amp;#039;&amp;#039;Rösnitz&amp;#039;&amp;#039;) im Südwesten, [[Dzierżysław]] (&amp;#039;&amp;#039;Dirschel&amp;#039;&amp;#039;) im Westen sowie Krotoszyn (&amp;#039;&amp;#039;Vorwerk Krotfeld&amp;#039;&amp;#039;) und Kietrz im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung von &amp;#039;&amp;#039;Tryboum&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.hlucinskavlastiveda.cz/historie/starsi-dejiny/zakladani-sidel Zakládání sídel] hlucinskavlastiveda.cz&amp;lt;/ref&amp;gt; findet sich 1349 im [[Opava|Troppauer]] [[Stadtbuch]], als das im [[Herzogtum Troppau]] gelegene Dorf zur Leistung des &amp;#039;&amp;#039;Brückenkorns&amp;#039;&amp;#039; – einer Naturalienabgabe für die Unterhaltung der städtischen Brücken und Wege – verpflichtet wurde. Bei der Teilung des [[Herzogtum Troppau|Herzogtums Troppau]] im Jahre 1377 war Ulrich von Pilgersdorf Besitzer des Gutes. Seit der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts bildete Thröm zusammen mit [[Gródczanki|Ratsch]] eine kleine Grundherrschaft, deren Besitzer die [[Edelknecht|Zemanenfamilie]] Bawor von Hratschein und Thröm war. Ab 1485 gehörte die Herrschaft dem Jarosch Kanka von Wrzessowitz. Zu den nachfolgenden Grundherren gehörten ab 1522 Philipp Bistritzky von Stwolowa, ab 1564 Latzek Hojer von [[Füllstein]] und ab 1567 Georg Bernhard [[Tworkau (Adelsgeschlecht)|Tworkau]]. Letzterer ließ 1580 in Thröm einen neuen Herrenhof errichten, zu dessen Bau die Untertanen zu [[Frondienst]]en bei der Lieferung von Holz verpflichtet wurden. Die Bewohner von Thröm klagten erfolgreich gegen diese Pflichten und beriefen sich auf von Latzek Hojer von Füllstein erteilte Befreiungen. 1582 erwarb der Hauptmann des [[Herzogtum Troppau|Herzogtums Troppau]], Johann [[Würben|von Würben]] auf [[Hlučín|Hultschin]], die Herrschaft Thröm. Der Ort blieb im Besitz der Familie bis zum [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]]. Auf Johanns Sohn Stefan, zu dessen Zeit Thröm aus 39 Bauern und 17 Gärtnern bestand, folgte Johann der Jüngere von Würben auf [[Štemplovec|Stremplowitz]] aus der [[Bruntál|Freudenthaler]] Linie. Dessen Besitz wurde 1621 nach der [[Schlacht am Weißen Berg]] konfisziert; Thröm gelangte zusammen mit Ratsch an den [[Deutscher Orden|Deutschritterorden]]. Dessen rücksichtsloses Gebaren gegenüber den Untertanen führte zu einer Rebellion, die niedergeschlagen wurde. Die Aufständischen verloren ihren Besitz und wurden aus dem Dorf vertrieben. 1699 wurden alle dem Ort durch Latzek Hojer von Füllstein gewährten Privilegien über die Frondienste, die bei jedem Besitzerwechsel zu neuen Streitigkeiten geführt hatten, aufgehoben. 1708 wurde die erste Schule eingerichtet, ein eigenes Schulhaus wurde erst im Jahre 1800 erbaut. Im [[Karolinisches Kataster|Karolinischen Kataster]] von 1721 sind in Thröm als herrschaftlichen Besitz ein Hof, ein Teich, eine zweigängige Mühle sowie ein [[Kretscham]] mit Ausschank von 166 [[Achtel (Einheit)|Achtl]] Bier aufgeführt. Im Jahre 1738 bestand das Dorf aus 37 Halbhüfnern, drei Vierteilhüfnern, 15 Gärtnern, einem Freigärtner, 23 [[Häusler]]n und 23 [[Inste]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Schlesischer Krieg|Ersten Schlesischen Krieg]] fiel Thröm 1742 wie fast ganz Schlesien an [[Preußen]]. 1743 wurde das zum (preußischen) [[Herzogtum Troppau|Fürstentumsanteil Troppau]] gehörige Dorf dem neugebildeten [[Landkreis Leobschütz|Kreis Leobschütz]] zugeordnet. Im Jahre 1764 errichteten die Protestanten einen Betsaal. Hochmeister [[Karl Alexander von Lothringen]] überließ 1773 dem Erbrichter das Bier- und Branntwein[[Urbar (Verzeichnis)|urbar]]. Zwischen 1781 und 1785 entstand die katholische Pfarrkirche St. Georg. Durch das Edikt vom 30. Oktober 1810 wurden die Deutschordensgüter säkularisiert und dem preußischen Staat zugesprochen, jedoch dem Hochmeister [[Anton Viktor von Österreich]] weiterhin zum [[Nießbrauch]] überlassen. Im Zuge der Kreisreform vom 1. Januar 1818 wurde Thröm dem [[Landkreis Ratibor|Kreis Ratibor]] zugewiesen. Im Jahre 1820 bestätigte der Hochmeister Anton Viktor dem Thröner Erbrichter das Bier- und Branntweinurbar. 1830 standen in &amp;#039;&amp;#039;Tröm&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Śtrzeboń&amp;#039;&amp;#039; 130 Häuser; das Dorf hatte 875 katholische Einwohner. Im Ort gab es eine Kirche, eine katholische Schule und eine Wassermühle. Es wurden zwölf Leinwebstühle betrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann Georg Knie]]: &amp;#039;&amp;#039;Alphabethisch-Statistisch-Topographische Uebersicht aller Dörfer, Flecken, Städte und andern Orte der Königl. Preuß. Provinz Schlesien, mit Einschluß des jetzt ganz zur Provinz gehörenden Markgrafthums Ober-Lausitz und der Grafschaft Glatz; nebst beigefügter Nachweisung von der Eintheilung des Landes nach den verschiedenen Zweigen der Civil-Verwaltung&amp;#039;&amp;#039;. Graß, Barth und Comp., Breslau 1830, S.&amp;amp;nbsp;798&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch ein königliches Schreiben vom 22. August 1835 wurde dem neuen Hochmeister [[Maximilian Joseph von Österreich-Este]] der Nießbrauch über die Ordensgüter weiterhin belassen. Den Thrömer Robotgärtnern, Robothäuslern und Zinshäuslern wurden die [[Robot (Frondienst im Königreich Böhmen)|Robotverpflichtungen]] durch den Rezess vom 19. Juli 1839 gegen Verzicht auf die [[Emolumente]] erlassen. Im Rezess vom 26. September 1840 befreite die Gutsherrschaft die Bauerngutsbesitzer gegen Überlassung von 234 Morgen Land im Niederthrömer Feld von allen Hand- und Spanndiensten. Im Jahre 1845 bestand &amp;#039;&amp;#039;Thröm&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Tröm&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Strzeboń&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Thrzebon&amp;#039;&amp;#039; aus 132 Häusern. In dem Dorf mit 945 Einwohnern – darunter acht Protestanten und fünf Juden –, gab es eine katholische Kirche, eine Brennerei, eine Brauerei, ein Wirtshaus, eine Wassermühle, 25 Weber, zwei Ölschlägereien und eine katholische Schule. Thröm war Pfarrort für [[Gródczanki|Ratsch]] und die wenigen Katholiken aus [[Rozumice|Rösnitz]]. Der Ort unterstand dem Fürstlich Liechtensteinschen Fürstentumsgericht zu [[Głubczyce|Leobschütz]] sowie den Patrimonialgerichten zu [[Zopowy|Soppau]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann Georg Knie]]: &amp;#039;&amp;#039;Alphabetisch-statistisch-topographische Uebersicht der Dörfer, Flecken, Städte und andern Orte der Königl. Preuß. Provinz Schlesien, nebst beigefügter Eintheilung des Landes nach den Bezirken der drei Königlichen Regierungen, den darin enthaltenen Fürstenthümern und Kreisen, mit Angabe des Flächeninhaltes, der mittleren Erhebung über der Meeresfläche, der Bewohner, Gebäude, des Viehstandes u.s.w.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Breslau 1845, S. 683–684&amp;lt;/ref&amp;gt; 1858 bildete sich die Weberinnung. Nach dem Tod des Hochmeisters Maximilian Joseph von Österreich-Este nahm der preußische Staat die Ordensgüter Ratsch und Thröm 1863 selbst in Besitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1864 bestand das Kirchdorf &amp;#039;&amp;#039;Thröm&amp;#039;&amp;#039;, auch als &amp;#039;&amp;#039;Throemium&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Skrbon&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, aus 39 Bauernhöfen (einschließlich der Erbrichterei und der Mühle), zwei Halbbauern, 16 [[Gärtner#Der Gärtner als Kleinbauer|Gärtnern]] und 80 Häuslerstellen, die zusammen u.&amp;amp;nbsp;a. eine Fläche von 3296 [[Morgen (Einheit)|Morgen]] gutem Ackerland, 144 Morgen Wiesenland und 79 Morgen Gärten bewirtschafteten. Der Innung gehörten zwölf Webermeister an. Im Ort gab es eine Pfarrkirche und eine zweiklassige Schule, in der 197 Kinder unterrichtet wurden. Zusammen mit [[Gródczanki|Raatsch]] und [[Sudice|Zauditz]] bildete Thröm eine deutsche Sprachinsel in diesem ansonsten mährischsprachigen Landstrich.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Felix Triest]]: &amp;#039;&amp;#039;Topographisches Handbuch von Oberschlesien&amp;#039;&amp;#039;; Breslau 1864; Erste Hälfte, S.&amp;amp;nbsp;702–703.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1869 bestand &amp;#039;&amp;#039;Thröm&amp;#039;&amp;#039; aus 163 Häusern und hatte 1018 Einwohner. Im Mai 1874 wurde aus den [[Landgemeinde (Preußen)|Landgemeinden]] Ratsch und Thröm sowie dem Gutsbezirk Ratsch [[Amtsbezirk (Preußen)|Amtsbezirk]] Ratsch gebildet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.territorial.de/obschles/ratibor/grpeterw.htm Amtsbezirke Groß Peterwitz und Ratsch] auf territorial.de&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1900 hatte &amp;#039;&amp;#039;Thröm&amp;#039;&amp;#039; 961 Einwohner, 1910 waren es 902.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den [[Friedensvertrag von Versailles|Vertrag von Versailles]] kam Thröm, das zusammen mit Zauditz einer der beiden  deutschsprachigen Orte des [[Hultschiner Ländchen]]s war, 1920 gegen den Willen der Bevölkerung zur Tschechoslowakei und wurde Teil des Okres Hlučin. Beim [[Volkszählung|Zensus]] von 1921 lebten in den 171 Häusern der Gemeinde &amp;#039;&amp;#039;Třebom&amp;#039;&amp;#039;/&amp;#039;&amp;#039;Thröm&amp;#039;&amp;#039; 760 Personen, darunter 723 Deutsche und neun Tschechen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zanikleobce.cz/chytil.php?menu=15&amp;amp;chs=1268 Chytilův místopis ČSR, 2. aktualisierte Ausgabe, 1929, S. 1268 Třebíčko - Třebovětice]&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch die entstandene Grenzlage stagnierte die weitere Entwicklung des Ortes und ein Teil der Bewohner siedelte nach Deutschland über. 1928 wurde die Gemeinde in den Okres Opava / Bezirk Troppau umgegliedert. Im Jahre 1930 lebten in den 171 Häusern von &amp;#039;&amp;#039;Třebom&amp;#039;&amp;#039;/&amp;#039;&amp;#039;Thröm&amp;#039;&amp;#039; 752 Personen. Die restriktive Minderheitenpolitik der Tschechoslowakei sorgte für Unwillen unter der Bevölkerung, der dazu führte, dass bei den Wahlen von 1935 die [[Sudetendeutsche Partei]] mit mehr als 60 % der Stimmen einen erdrutschartigen Sieg erzielte. Die Ankündigungen Hitlers auf dem Nürnberger [[Reichsparteitag]] „Großdeutschland“ wurden mit Begeisterung aufgenommen und führten im September 1938 zu einem Aufstand in Thröm, bei dem drei Angehörige des Freikorps und ein Beschäftigter der Finanzwache erschossen worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Münchener Abkommen]] wurde Thröm am 1. Oktober 1938 vom [[NS-Staat|Deutschen Reich]] besetzt. Die Gemeinde gehörte nunmehr zum Landkreis Hultschin, der 1939 dem [[Landkreis Ratibor]] in der preußischen [[Provinz Oberschlesien]] eingegliedert wurde. Am 17. Januar 1939 wurde der Amtsbezirk Zauditz aus den Gemeinden [[Kobeřice ve Slezsku|Köberwitz]], [[Rohov (Tschechien)|Rohau]], Thröm und [[Sudice|Zauditz]] neu gebildet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.territorial.de/obschles/ratibor/zauditz.htm Amtsbezirk Zauditz] auf territorial.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges kam Třebom an die wiedererrichtete Tschechoslowakei zurück und etwa 103 der verbliebenen Einwohner wurden nach Deutschland vertrieben. Im Jahre 1950 bestand Třebom aus 116 Häusern und hatte nur noch 367 Einwohner. Bis zu dessen Auflösung im Jahre 1960 gehörte der Ort zum Okres Hlučin und wurde dann dem [[Okres Opava]] zugewiesen. 1970 lebten in den 80 Häusern von Třebom 359 Personen. Durch den sich in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts fortsetzenden Einwohnerschwund verfielen zahlreicher Häuser. Zum 1. Juni 1975 erfolgte die Eingemeindung nach [[Sudice]]. Zum 24. November 1990 löste sich Třebom wieder von Sudice los und bildete eine eigene Gemeinde. 1991 lebten in den 82 Häusern von Třebom 213 Menschen. Beim Zensus von 2011 hatte Třebom 206 Einwohner und bestand aus 81 Wohnhäusern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindegliederung ==&lt;br /&gt;
Für die Gemeinde Třebom sind keine Ortsteile ausgewiesen. Das Gemeindegebiet bildet einen Katastralbezirk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[St. Georg (Třebom)|Kirche St. Georg]], errichtet 1781–1785&lt;br /&gt;
* Ehemaliges Erbgericht&lt;br /&gt;
* Friedhofskapelle&lt;br /&gt;
* Gedenkstein für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Gemeinde ==&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Stanke]] (* 1945), deutscher Geistlicher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Historický lexikon obcí České republiky 1869–2005|Historický lexikon obcí České republiky 1869–2011]], [https://www.czso.cz/csu/czso/iii-pocet-obyvatel-a-domu-podle-kraju-okresu-obci-a-casti-obci-v-letech-1869-2011_2015 Teil 3: Počet obyvatel a domů podle krajů, okresů, obcí, částí obcí a historických osad / lokalit] – Okres Opava.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.trebom.cz/informace-o-obci/historie/ Geschichte von Třebom]&lt;br /&gt;
* [http://www.vogel-soya.de/Leobinfo.html#11 Beschreibung aus Felix Triest, Topographisches Handbuch von Oberschlesien, 1864/65]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Okres Opava}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4654860-9|VIAF=243870753}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Třebom| ]]&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Trebom}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;AHZ</name></author>
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