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	<title>Tümpel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T08:21:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=T%C3%BCmpel&amp;diff=36992&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Kartenleser: /* Blänke */ Wikilink und Einzelnachweis ergänzt</title>
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		<updated>2026-03-17T20:01:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Blänke: &lt;/span&gt; Wikilink und Einzelnachweis ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Tümpel auf Amrum nahe Nebel.jpg|mini|Tümpel auf [[Amrum]], Deutschland]]&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tümpel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, österreichisch auch &amp;#039;&amp;#039;Lacke&amp;#039;&amp;#039;, norddeutsch &amp;#039;&amp;#039;Blänke&amp;#039;&amp;#039;  oder &amp;#039;&amp;#039;Pfuhl&amp;#039;&amp;#039; ([[Niederdeutsche Sprache|nds.]] u.&amp;amp;nbsp;a. &amp;#039;&amp;#039;Pool&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Puhl&amp;#039;&amp;#039;), ist ein [[Stillgewässer]], das [[Limnologie|limnologisch]] einem kleinen [[Weiher (Gewässer)|Weiher]] entspricht. Der Begriff ist jedoch nicht auf ganzjährliche Gewässer beschränkt, wonach Tümpel gelegentlich trockenfallen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Nach der engen Definition können Tümpel während der heißen Jahreszeit aufgrund hoher Verdunstung trockenfallen, zeitweilig trockenfallende Tümpel werden zu den [[temporär]]en Gewässern gerechnet. Tümpel sind flach und werden in der Regel weniger als 50&amp;amp;nbsp;Zentimeter tief. Wegen der großen Oberfläche im Verhältnis zum Wasservolumen haben sie, aufgrund der [[Diffusion]] von Luft in das Wasser, einen Sauerstoffgehalt von meist über 50 % der Sättigung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf natürliche Weise werden Tümpel bei der [[Schneeschmelze]] im Frühling, bei heftigen Regenfällen, bei Überschwemmungen oder beim Austritt von [[Grundwasser]] in Senken gebildet. Tümpel werden vor allem durch [[Regenwasser]] gespeist. Sie haben deshalb einen stark schwankenden Wasserstand. Sie [[Verlandung|verlanden]] normalerweise rasch, sind aber größer und tiefer als die noch schneller austrocknenden [[Pfütze]]n, die oft innerhalb eines Tages austrocknen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Formen ==&lt;br /&gt;
=== Wiesentümpel ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Pool in Meadow.jpg|mini|Wiesentümpel in einer Feuchtwiese in der Elbtalniederung, Deutschland]]&lt;br /&gt;
Wiesentümpel haben eine hohe Wassertemperatur, sie liegt wegen der Wärmeabgabe des Untergrundes immer etwas höher als die der Luft. &amp;#039;&amp;#039;Waldtümpel&amp;#039;&amp;#039; sind kühler und verdunsten langsamer, weil das Kronendach der Bäume die Sonnenstrahlung großenteils abschirmt. Wenn es sich um eine regelrechte [[Quelle]] handelt, spricht man von einem &amp;#039;&amp;#039;Quelltümpel&amp;#039;&amp;#039;, der die [[Tümpelquelle]] (Limnokren) umgibt, aus der sich der Quellbach ergießt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Blänke ===&lt;br /&gt;
Blänke, auch &amp;#039;&amp;#039;Blenke,&amp;#039;&amp;#039; ist die norddeutsche Bezeichnung für einen seichten Tümpel, dessen Ausdehnung pegelabhängig stark schwanken kann. Das Wort ist abgeleitet vom [[Adjektiv]] „blank“ und rührt her von der hell schimmernden Wasseroberfläche (vergleiche „[[Blanker Hans]]“). Blenken sind oft Grund- oder Stauwasserhorizonte, die aufgrund von jährlich periodischen Schwankungen des [[Grundwasserspiegel]]s besonders in Niederungen zu Tage treten&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.spektrum.de/lexikon/geowissenschaften/grundwasserblaenke/6442 |titel=Grundwasserblänke |werk=Spektrum.de |hrsg=Spektrum der Wissenschaft Verlagsgesellschaft mbH |abruf=2026-03-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Solche flachen, im Frühjahr bestehenden Stillgewässer sind häufig Ablaichorte für [[Amphibien]] und werden daher im Rahmen von [[Naturschutz]]maßnahmen auch künstlich angelegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Moortümpel ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bog_with_a_pond_near_Ruuhijoki_and_Sallatunturi_in_Salla,_Lapland,_Finland,_2021_September_-_2.jpg|mini|Ein Moortümpel in [[Salla (Finnland)|Salla]], Finnland]]&lt;br /&gt;
Das klare und an [[Huminsäuren]] reiche Wasser von Moortümpeln ist an der Oberfläche meist sehr warm, in Tiefen von einem bis zwei Metern wegen der abschirmenden Wirkung der [[Torfmoose]] aber relativ kühl. Auch der Unterschied der Tag- und Nachttemperatur ist besonders ausgeprägt. Moortümpel sind artenarm, sie beherbergen nur an die Eigenschaften des Moorwassers angepasste Lebewesen. Im Unterschied zu Wiesentümpeln zeigen sie kaum Tendenzen zum Trockenfallen oder Verlanden und werden auch als [[Kolk]]e oder [[Moorauge]]n bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonderformen ===&lt;br /&gt;
Eine Sonderform ist die [[Salzlacke]] semiarider Zonen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pflanzen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Seelein Kirchfeld Totes Gebirge 20220627.jpg|mini|Tümpel im [[Totes Gebirge|Toten Gebirge]], Österreich. Die rote Färbung (Blutsee) entsteht durch eine Algenblüte. Vermutlich &amp;#039;&amp;#039;Haematococcus pluvialis&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Chlamydomonas nivalis&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Zur Charakteristik eines Wiesentümpels gehört, dass er durchgehend von [[Binsen]] und anderen [[Sumpfpflanze]]n eingerahmt wird, was bei Waldtümpeln aufgrund des Lichtmangels jedoch weniger der Fall ist. Viele Tümpel bestehen nur einige Wochen, echte [[Wasserpflanze]]n kommen deshalb nicht vor. Den Grundbewuchs bilden meist Gräser, denen die zeitweilige Überflutung nichts ausmacht. Aufgrund der hohen Wassertemperaturen leben viele ein- und mehrzellige [[Alge]]n im Tümpel. Hochgebirgstümpel können durch das [[Augentierchen]] &amp;#039;&amp;#039;[[Rotes Augentier|Euglena sanguinea]]&amp;#039;&amp;#039;, die [[Blutregenalge]] (&amp;#039;&amp;#039;Haematococcus pluvialis&amp;#039;&amp;#039;) oder &amp;#039;&amp;#039;[[Chlamydomonas nivalis]]&amp;#039;&amp;#039; blutrot gefärbt werden, weshalb sie dann als &amp;#039;&amp;#039;Blutseen&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tiere ==&lt;br /&gt;
Da sie als [[Laich]]gewässer wichtig sind, werden Tümpel manchmal mit Kunststofffolien oder Beton abgedichtet. In Gärten oder auch in der Natur legt man nicht zuletzt aus diesem Grund künstliche Tümpel an. Besonders die [[Gelbbauchunke]] bevorzugt flache, gut besonnte Tümpel. Schnelles Wachstum, eine hohe Fortpflanzungsrate und eine kurze Generationsfolge kennzeichnen die Tierwelt im kurzlebigen Tümpel. Das Austrocknen der Tümpel schadet nicht den [[Imago (Zoologie)|Imagines]], manchmal aber den Larven von hier vorkommenden Insekten wie [[Schwimmkäfer]]n, [[Wasserkäfer]]n, [[Zuckmücken]], [[Stechmücken]], [[Libellen]] und [[Köcherfliegen]]. Andere Tümpelbewohner sind besser an das Trockenfallen oder Zufrieren angepasst. Die hartschaligen Eier mancher [[Kiemenfußkrebse]] können jahrelang im Trockenen liegen, die der [[Flohkrebse]] monatelang, wenn sie mit Erde bedeckt sind. Manche Arten können sich nur dann entwickeln, wenn die Eier einige Zeit den Trockenzustand durchgemacht haben. Viele [[Rädertierchen|Rädertiere]], [[Fadenwürmer]], [[Ruderfußkrebse]] und [[Ostrakoden|Muschelkrebse]] können in Trockenstarre lange Zeiträume überdauern und im staubtrockenen Schlamm weit verbreitet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Werner Nachtigall: &amp;#039;&amp;#039;Lebensräume. Mitteleuropäische Landschaften und Ökosysteme.&amp;#039;&amp;#039; BLV, München 1986, ISBN 3-405-13254-1.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Engelhardt: &amp;#039;&amp;#039;Was lebt in Tümpel, Bach und Weiher?&amp;#039;&amp;#039; Franckh-Kosmos, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-440-11373-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4186401-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Tumpel}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stillgewässer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kartenleser</name></author>
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