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	<title>Tüdel Weller - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T23:28:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=T%C3%BCdel_Weller&amp;diff=2011296&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: doppelten Link entfernt, ISBN-Format</title>
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		<updated>2024-07-19T15:43:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;doppelten Link entfernt, ISBN-Format&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tüdel Weller&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. März]] [[1902]] in [[Saarn]] bei [[Mülheim an der Ruhr]] als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anton Friedrich Weller&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; † [[20. Februar]] [[1970]] in [[Holzminden]]) war ein [[deutsche]]r [[Journalist]] und [[Schriftsteller]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Tüdel Weller war der Sohn eines [[Fleischer|Metzgermeisters]]. Die elfköpfige Familie zog während Tüdel Wellers Kindheit und Jugend häufig um; ab 1908 lebte sie in [[Hattingen]] und ab 1914 in [[Mülheim an der Ruhr]]. Weller besuchte zeitweise eine deutsche Schule im [[Niederlande|niederländischen]] [[Vaals]]. Ab März 1919 gehörte er einem der nach dem Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] entstandenen [[Freikorps]] an, das an Kämpfen gegen [[Kommunismus|kommunistische]] Aufständler im [[Ruhrgebiet]] und 1920 an [[Straßenschlacht|Straßenkämpfen]] infolge des [[Kapp-Putsch]]es beteiligt war. Nach seiner Entlassung aus dem Freikorps übte Weller diverse Tätigkeiten aus. 1923 führte er [[Sabotage]]aktionen gegen die [[Ruhrbesetzung|französische Besatzung des Ruhrgebiets]] aus. Er wurde verhaftet und aus dem Ruhrgebiet ausgewiesen. Ab 1925 absolvierte Weller ein [[Volontariat]] bei der &amp;#039;&amp;#039;Velberter Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, bei der er anschließend bis 1927 als [[Chefredakteur]] wirkte. Von 1928 bis 1932 hielt sich Weller im [[Saargebiet]] auf und gehörte der [[Redaktion]] der &amp;#039;&amp;#039;Merziger Volkszeitung&amp;#039;&amp;#039; an. Nach einem kurzen Aufenthalt in den Niederlanden im Jahre 1932 kehrte er 1933 nach [[Deutschland]] zurück. Ab Mai 1933 war er Mitglied der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1933 bis 1936 war Tüdel Weller als [[Journalist]] für diverse Zeitungen des [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|neuen Regimes]] in [[Essen]], [[Gliwice|Gleiwitz]] und [[Mannheim]] tätig. Ab Dezember 1938 hielt er sich im Auftrag der [[Organisation Todt]] am damals entstehenden [[Westwall]] auf, über dessen Bau er ein Buch veröffentlichen sollte. Von Februar bis Mai 1940 wirkte er als [[Kriegsberichterstattung|Kriegsberichtserstatter]] und [[Kradmelder]] an der Westfront. Nachdem er im Juni 1940 verwundet worden war, wurde Weller, der das [[Niederländische Sprache|Niederländische]] fließend beherrschte, im November zur Propagandaabteilung beim „[[Reichskommissar]] für die Besetzten Niederländischen Gebiete“ in [[Den Haag]] abkommandiert. Wie bereits an den meisten früheren Arbeitsstellen, geriet Weller auch hier bald in Konflikt&lt;br /&gt;
mit seinen Vorgesetzten; im Juni 1941 wurde er entlassen und war in der Folgezeit Mitarbeiter der [[Nationalsozialistische Volkswohlfahrt|NS-Volkswohlfahrt]]. Ab März 1943 war er vom Arbeitseinsatz freigestellt, da er auch nach Ausrufung des „[[Totaler Krieg|Totalen Kriegs]]“ als „unentbehrlich für die Fortsetzung des kulturellen Lebens“ galt. Nachdem seine [[Köln]]er Wohnung 1942 bei einem Bombenangriff zerstört worden war, hielt sich Weller mit seiner Familie an wechselnden Orten auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab November 1945 lebte die Familie im [[Schleswig-Holstein|schleswig-holsteinischen]] Ort [[Havetoft|Hostrup]], wo Weller als [[Buchhalter]] tätig war. Im Zuge des [[Entnazifizierung]]sverfahrens gegen ihn behauptete er unter anderem, er sei „überhaupt nie Mitglied einer nationalsozialistischen Organisation gewesen; seine Tätigkeit in der NS-Presse sei nur aus finanzieller Not erfolgt und keinesfalls als Ausdruck seiner politischen Gesinnung zu werten.“&amp;lt;ref&amp;gt;Janin Egbers: &amp;#039;&amp;#039;Tüdel Weller. Der Propagandadichter,&amp;#039;&amp;#039; in: [[Rolf Düsterberg]] (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Dichter für das &amp;quot;Dritte Reich&amp;quot;. Biografische Studien zum Verhältnis von Literatur und Ideologie. Zehn Autorenporträts&amp;#039;&amp;#039;. Aisthesis, Bielefeld 2009, ISBN 3-89528-719-9, S. 313.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wellers Argumentation fruchtete, denn das langwierige Entnazifizierungsverfahren gegen ihn endete 1950 mit seiner Einstufung als „Entlasteter“. Ab 1953 wechselte Weller mehrfach seinen Wohnsitz; er lieferte auch wieder journalistische Beiträge u.&amp;amp;nbsp;a. für die &amp;#039;&amp;#039;[[Rheinische Post]]&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;[[Schleswiger Nachrichten]]&amp;#039;&amp;#039;. Seit 1969 lebte er in Kemnade bei&lt;br /&gt;
[[Bodenwerder]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tüdel Wellers literarisches Werk, das aus [[Roman]]en, [[Erzählung]]en und [[Hörspiel]]en besteht, erschien ausschließlich während der [[Zeit des Nationalsozialismus]] und im [[Franz-Eher-Verlag|Eher-Verlag]], dem Zentralverlag der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]. Weller war überzeugter [[Nationalsozialismus|Nationalsozialist]]; seine Werke widmen sich u.&amp;amp;nbsp;a. der Verherrlichung des [[Freikorps]]-Kämpfertums (&amp;#039;&amp;#039;Peter Mönkemann&amp;#039;&amp;#039;) und einer hasserfüllten, von krassem [[Antisemitismus (bis 1945)|Antisemitismus]] geprägten Schilderung der Jahre der [[Weimarer Republik]] (&amp;#039;&amp;#039;Rabauken!&amp;#039;&amp;#039;). Über die Entstehungsgeschichte des Romans &amp;#039;&amp;#039;Rabauken! Peter Mönkemann haut sich durch&amp;#039;&amp;#039; sagte Weller rückblickend:&amp;lt;blockquote&amp;gt;„Ich habe mich lange gesträubt, dieses mir schon seit Jahren vorschwebende Werk zu schreiben, weil ich mir darüber klar war, daß ich mich dazu – wenn es hieb- und stichfest werden sollte – ganz in die jüdische Psyche versetzen mußte. Doch dann nahm ich meinen Haß zu Hilfe, und dann ging es.“&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Deutsche Dichter unserer Zeit&amp;#039;&amp;#039;. Hg. von Hermann Gerstner und Karl Schworm. München: Eher [1939], S. 584, zitiert nach Egbers (2009), S. 303.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Die während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] entstandenen Erzählungen haben dagegen meist den Charakter leichter [[Unterhaltungsliteratur]] für den einfachen [[Soldat|Frontsoldaten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende wurden alle seine Bücher bis auf &amp;#039;&amp;#039;Ab dafür, nach Afrika...&amp;#039;&amp;#039; in der [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]] auf die [[Liste der auszusondernden Literatur]] gesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.polunbi.de/bibliothek/1946-nslit-w.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.polunbi.de/bibliothek/1948-nslit-w.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Peter Mönkemann. Ein hohes Lied der Freikorpskämpfer an der Ruhr&amp;#039;&amp;#039;. Eher, München und Berlin 1936.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rabauken! Peter Mönkemann haut sich durch&amp;#039;&amp;#039;. Eher, Berlin und München 1939.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bonzen und Rebellen. Geschichte eines unbekannten Freiwilligen der Nation&amp;#039;&amp;#039;. Eher, München 1939.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ab dafür, nach Afrika... Eine Bubengeschichte aus vergangenen Tagen&amp;#039;&amp;#039;. Eher, München 1940.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ein Kuli fährt zur Hölle. Geschichten vom Weltkrieg bis zur heutigen Zeit&amp;#039;&amp;#039;. Eher, München 1940.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vier Landser in Feindesland&amp;#039;&amp;#039;. Eher, München 1941.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Dorfkönig&amp;#039;&amp;#039;. München, Eher 1942.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Heute gibt es Entenbraten. Ernste und heitere Erzählungen aus schwerer Zeit&amp;#039;&amp;#039;. Eher, München 1944.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Janin Egbers: &amp;#039;&amp;#039;Tüdel Weller. Der Propagandadichter,&amp;#039;&amp;#039; in: [[Rolf Düsterberg]] (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Dichter für das &amp;quot;Dritte Reich&amp;quot;. Biografische Studien zum Verhältnis von Literatur und Ideologie. Zehn Autorenporträts&amp;#039;&amp;#039;. Aisthesis, Bielefeld 2009, ISBN 3-89528-719-9, S. 295–316&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|139750045}}&lt;br /&gt;
* [http://books.google.de/books?id=NYKlsQexMDEC&amp;amp;pg=PA449&amp;amp;lpg=PA449&amp;amp;dq=t%C3%BCdel+weller+1902&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=P6VsVb9v1W&amp;amp;sig=YLu-4AOV-D9ndfKy46GUV-mIRbM&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=vU0NTJn7DMeYOI7HyfQB&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=1&amp;amp;ved=0CBsQ6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=t%C3%BCdel%20weller%201902&amp;amp;f=false Biografische Angaben zu Weller in &amp;quot;Hillesheim, Jürgen: Lexikon nationalsozialistischer Dichter&amp;quot;, Würzburg 1993.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=139750045|LCCN=no/2007/96670|VIAF=76100949}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Weller, Tudel}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor (Antisemitismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freikorps-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Reichsschrifttumskammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der NS-Propaganda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung der Niederlande 1940–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1902]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1970]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Weller, Tüdel&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Weller, Anton Friedrich (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Journalist und Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. März 1902&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Saarn]] bei [[Mülheim an der Ruhr]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. Februar 1970&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Holzminden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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