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	<title>Törning - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T05:42:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-12-13T10:03:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Törning&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (dänisch &amp;#039;&amp;#039;Tørning&amp;#039;&amp;#039; geschrieben) ist eine ehemalige [[Burg]] im [[Dänemark|dänischen]] [[Nordschleswig]], etwa 15&amp;amp;nbsp;km westlich von [[Haderslev|Hadersleben]] und etwa 5&amp;amp;nbsp;km östlich von [[Vojens]] unweit des Kirchdorfs [[Hammeleff]]. Der einstige Burgwall ist noch vorhanden. Überregional bekannt ist Törning (hier „Dorning“ genannt) als Schauplatz der [[Novelle]] &amp;#039;&amp;#039;Ein Fest auf Haderslevhuus&amp;#039;&amp;#039; von [[Theodor Storm]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Törning entstand im Hochmittelalter als landesherrliche Burg. Als Sitz eines königlich-herzöglichen [[Lehnsmann]]s war die Burg das Verwaltungszentrum für mehrere [[Harde]]n im äußersten Nordwesten [[Herzogtum Schleswig|Schleswigs]]. Um 1340 wurde die Burg an [[Claus Limbek]] und dessen Nachkommen [[Pfand (Recht)|verpfändet]], in deren Nachfolge zu Beginn des 15. Jahrhunderts an die Familie [[Ahlefeld (Adelsgeschlecht)|Ahlefeldt]]. 1394 wurde dem Herrn auf Törning die gesamte [[Gramharde]] verpfändet, 1421 zusätzlich die drei nordwestlichen Harden. Erst 1494 schaffte es König [[Johann I. (Dänemark, Norwegen und Schweden)|Johann]], Törning einschließlich der vier Harden wieder in seinen Besitz zu bringen, indem er es gegen das Schloss [[Gelting]] in [[Angeln (Halbinsel)|Angeln]] und das südholsteinische [[Haseldorf]] mit allen zugehörigen Besitzungen eintauschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Törning seine strategische Bedeutung verloren hatte, wurde die Burg in der Regierungszeit [[Friedrich I. (Dänemark und Norwegen)|Friedrichs I.]] aufgegeben. Zwar wurde das Törninglehn noch eine Zeit lang als eigenständiger Distrikt genannt, jedoch in zunehmendem Maße mit dem [[Kreis Hadersleben|Amt Hadersleben]] vereinigt. Als sich [[Herzog]] [[Johann II. (Schleswig-Holstein-Hadersleben)|Johann der Ältere]] ab 1560 sein neues Residenzschloss [[Schloss Hansburg|Hansburg]] nahe der Stadt Hadersleben erbauen ließ, verlor Törning jede Bedeutung. 1610 wurde auch das Vorwerk abgewickelt. Der südlich des Amtes gelegene Streubesitz aus der Adelszeit blieb als Exklave beim Amt Hadersleben und wurde der Vogtei [[Bjolderup|Bollersleben]] zugeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erhalten blieb der Name Törninglehn bis weit ins 20. Jahrhundert als [[Propst]]ei. Diese umfasste – nicht ganz identisch mit dem historischen Territorium – jenes Gebiet des schleswigschen Amtes Hadersleben, das zum [[Ribe|Bistum Ripen]] gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heute ==&lt;br /&gt;
Törning blieb ein kleiner Wohnplatz in der Kirchspielsgemeinde Hammeleff. Immerhin blieb der Ort [[Thing|Dingstätte]] der Gramharde. Im 19. Jahrhundert wurde sogar ein eigenes Dinggerichtsgebäude errichtet. Der noch immer eindrucksvolle Schlosswall wird seit den 1850er Jahren durch eine Straße geteilt. Am Fuß desselben liegt die teilweise als Heimatmuseum eingerichtete historische [[Wassermühle]]. Der Schlosswall wurde in der Kaiserzeit als [[Arboretum]] eingerichtet, wovon noch einige sehr eindrucksvolle Baumgestalten zeugen. Nördlich des Schlosswalls liegt der Hof Törninggaard in der Nachfolge des früheren Vorwerks. Mit den historischen Gebäuden, dem Mühlenteich und dem umgebenden Wald ist Törning ein idyllisches Ausflugsziel geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
Törning ist Schauplatz der Novelle &amp;#039;&amp;#039;Ein Fest auf Haderslevhuus&amp;#039;&amp;#039; von [[Theodor Storm]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;Törninglehn-Turm&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet man hohe achtseitige Kirchturmspitzen mit vier Dreiecksgiebeln aus [[Gotik|gotischer]] Zeit. Diese sind im übrigen [[Dänemark]] und [[Herzogtum Schleswig|Schleswig]] ziemlich selten, kommen im Bereich der alten Propstei Törninglehn aber häufig vor. Markante Beispiele sind die Kirchen von [[Arrild Sogn|Arrild]], [[Brøns Sogn|Brøns]], [[Spandet Sogn|Spandet]] und [[Vodder Sogn|Vodder]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Hans Valdemar Gregersen| Titel=Tørning| Ort=Hadersleben| Jahr=1982}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Gerret Liebing Schlaber| Titel=Administrative tilhørsforhold mellem Ejderen og Kongeåen indtil 2007| Ort=Flensburg| Jahr=2007}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Burgen, Schlössern und Festungen in Dänemark]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks == &lt;br /&gt;
* [http://www.boejen.dk/torning/tysk.htm#T%C3%B8rning-borgen Die Tørninger Burg]&lt;br /&gt;
* [[Karl Müllenhoff]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10457249?page=231 Sara Limbek]&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;Sagen, Märchen und Lieder der Herzogthümer Schleswig, Holstein und Lauenburg&amp;#039;&amp;#039;, Schwers’sche Buchhandlung, Kiel 1845 ([https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10457249 digitale-sammlungen.de MDZ München])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=55/14/21.31/N|EW=9/22/25.15/E|type=landmark|region=DK-83}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Torning}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Burganlage in Dänemark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Nordschleswig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Haderslev Kommune]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;RStehn</name></author>
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