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	<title>Täter - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-22T05:08:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=T%C3%A4ter&amp;diff=1686600&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Phzh: Form, typo</title>
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		<updated>2026-02-08T08:23:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Form, typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Täter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird allgemein jemand bezeichnet, der eine [[Tathergang|Tat]] ausführt oder etwas getan hat, insbesondere ein [[Straftäter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wortherkunft und Bedeutungswandel ==&lt;br /&gt;
Das zu &amp;#039;&amp;#039;tun&amp;#039;&amp;#039; gebildete [[Abstraktum]] &amp;#039;&amp;#039;Tat&amp;#039;&amp;#039;, [[althochdeutsch]] und [[mittelhochdeutsch]] &amp;#039;&amp;#039;tât&amp;#039;&amp;#039;, ist früh nachweisbar (um das 8. Jahrhundert).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Friedrich Kluge]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache]].&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter, 23. Auflage, S.&amp;amp;nbsp;816.&amp;lt;/ref&amp;gt; Täterbezeichnungen sind danach zunächst in Zusammensetzungen zu finden, so &amp;#039;&amp;#039;Guttäter&amp;#039;&amp;#039; (ahd. und mhd), &amp;#039;&amp;#039;guottæter&amp;#039;&amp;#039; gebildet zu &amp;#039;&amp;#039;guottât&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Deutsches Wörterbuch |Lemma=guttäter |Wortart=m. |Band=9 |Sp=1480 |lemid=G32835}}&amp;lt;/ref&amp;gt; oder &amp;#039;&amp;#039;Guttäterin&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Deutsches Wörterbuch |Lemma=guttäterin |Wortart=f. |Band=9 |Sp=1481 |lemid=G32837}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und &amp;#039;&amp;#039;Übeltäter&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;vbeltæter&amp;#039;&amp;#039; gebildet zu &amp;#039;&amp;#039;vbeltât&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Deutsches Wörterbuch |Lemma=übelthäter |Wortart=m. |Band=23 |Sp=49 |lemid=U00155}}&amp;lt;/ref&amp;gt; oder &amp;#039;&amp;#039;Übeltäterin&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Deutsches Wörterbuch |Lemma=übelthäterin |Wortart=f. |Band=23 |Sp=51 |lemid=U00156}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie daneben mit ähnlicher Bildungsweise auch &amp;#039;&amp;#039;Wohltäter&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Wohltäterin&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Deutsches Wörterbuch |Lemma=wohltäterin |Wortart=f. |Band=30 |Sp=1188 |lemid=W25660}}&amp;lt;/ref&amp;gt; zu &amp;#039;&amp;#039;Wohltat&amp;#039;&amp;#039;, und &amp;#039;&amp;#039;Missetäter&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Deutsches Wörterbuch |Lemma=missethäter |Wortart=m. |Band=12 |Sp=2262 |lemid=M05242}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, gebildet zu &amp;#039;&amp;#039;Missetat,&amp;#039;&amp;#039; [[Gotische Sprache|gotisch]] &amp;#039;&amp;#039;missadêds&amp;#039;&amp;#039; (so in der [[Wulfilabibel]]), ahd. &amp;#039;&amp;#039;missatât, missitât, missetât, mistât&amp;#039;&amp;#039; und mhd. &amp;#039;&amp;#039;missetât&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Deutsches Wörterbuch |Lemma=missethat |Wortart=m. |Band=12 |Sp=2261 |lemid=M05241}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Des Weiteren verzeichnet der [[Deutsches Wörterbuch|Grimm]] neben dem &amp;#039;&amp;#039;Unthäter&amp;#039;&amp;#039;, gebildet zu &amp;#039;&amp;#039;Unthat&amp;#039;&amp;#039;, auch den &amp;#039;&amp;#039;Thatenthäter&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedoch begegnet uns das einfache Wort &amp;#039;&amp;#039;Täter&amp;#039;&amp;#039; erst im 15. Jahrhundert. Es wird zunächst allgemein mit einer Hauptbedeutung im Sinne von Handelnder gebraucht, für „eine person, die etwas thut, ausführt, zur wirklichkeit bringt, eine that verrichtet oder verrichtet hat“. Daneben kann es „im engeren sinne eine person, die eine missethat, ein verbrechen begangen hat“ bedeuten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Deutsches Wörterbuch |Lemma=täter |Wortart=m. |Band=21 |Sp=316 |lemid=T02851}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch in Lexika des 20. Jahrhunderts werden für das Wort noch diese beiden Bedeutungen angegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl.&amp;amp;nbsp;z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;Der Neue Brockhaus, Lexikon und Wörterbuch in fünf Bänden und einem Atlas,.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage. 1971.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vormals an erster Stelle angeführte wertneutral zu verstehende Bedeutungsangabe verblasste jedoch zunehmend; inzwischen ist ein negativ konnotierter Wortsinn deutlich hervorgetreten. In der [[Juristische Fachsprache|Rechtssprache]] wird als Täter bezeichnet, wer eine Tat begeht. Auch allgemeinsprachlich heißen &amp;#039;&amp;#039;Täter&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Täterin&amp;#039;&amp;#039; jene, die eine [[Straftat (Deutschland)|Straftat]] oder eine zumindest als [[Unrecht]] empfundene Handlung begangen haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Die &amp;#039;&amp;#039;Brockhaus-Enzyklopädie in 24 Bänden.&amp;#039;&amp;#039; 19. Auflage. 1993, verzeichnet unter dem Begriff des Täters nur noch den Straftäter; desgleichen der Eintrag [https://www.duden.de/rechtschreibung/Taeter &amp;#039;&amp;#039;Täter&amp;#039;&amp;#039;] im Duden online, abgerufen am 29. August 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die negative [[Konnotation]] wird auch an [[Kompositum (Grammatik)|Komposita]] wie &amp;#039;&amp;#039;Täterbeschreibung&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Täterkreis&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Tätergruppe&amp;#039;&amp;#039; oder dem [[Schreibtischtäter]] deutlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Täterbegriff in der deutschen Rechtssprache ==&lt;br /&gt;
Im juristischen Bereich differiert die Bedeutung je nach Fachgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Strafrecht und Ordnungswidrigkeitenrecht ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Täter (Strafrecht)}}&lt;br /&gt;
Im [[Strafrecht (Deutschland)|Strafrecht Deutschlands]] ist Täter, wer eine mit [[Strafe]] bedrohte Tat selbst oder durch einen anderen begeht ({{§|25|stgb|juris}} StGB). An der Tat Beteiligte wie [[Anstiftung (Deutschland)|Anstifter]] oder [[Beihilfe (Strafrecht Deutschlands)|Gehilfen]] sind keine Täter im strafrechtlichen Sinne. Grund für diese Differenzierung ist das im Strafrecht bestehende gesteigerte Bedürfnis nach Ahndung der individuellen [[Schuld (Strafrecht)|Schuld]]. Anstifter werden, obwohl sie bei der Tatausführung in der Regel nicht zugegen waren, wie ein Täter bestraft ({{§|26|stgb|juris}} StGB), während die Strafe des Gehilfen zu mildern ist ({{§|27|stgb|juris}} Abs.&amp;amp;nbsp;2 StGB).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Ordnungswidrigkeit]]enrecht Deutschlands kennt demgegenüber nur den „Einheitstäter“. Jeder an der Tat Beteiligte wird wie ein Täter behandelt ({{§|14|owig_1968|juris}} OWiG), unabhängig davon, ob er Tatherrschaft hatte oder nur an der Tat beteiligt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zivilrecht ===&lt;br /&gt;
Im [[Zivilrecht]] wird der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Täter&amp;#039;&amp;#039; im Zusammenhang mit der Leistung von Schadensersatz aufgrund [[Deliktsrecht (Deutschland)|unerlaubter Handlung]] und im Sachenrecht im Zusammenhang mit dem Schutz des [[Besitz (Deutschland)|Besitzes]] verwendet. Die im [[Bürgerliches Gesetzbuch|Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB)]] zu findenden Nachweise zum Täter in {{§|830|bgb|juris}}, {{§|859|bgb|juris}} und {{§|864|bgb|juris}} BGB haben keine wesentlich andere Bedeutung als im Strafrecht; sie stehen auch dort für jemanden, der entweder eine Straftat begangen hat ({{§|823|bgb|juris}} Abs.&amp;amp;nbsp;2 BGB) hat oder zumindest in absolut geschützte Rechtspositionen des Einzelnen rechtswidrig eingegriffen hat ({{§|823|bgb|juris}} Abs.&amp;amp;nbsp;1 BGB). Der Eingriff in eine solche Rechtsposition muss nicht notwendigerweise zugleich eine Straftat sein (z.&amp;amp;nbsp;B. bei Störungen des Besitzrechts oder bei einer Verletzung des [[Allgemeines Persönlichkeitsrecht|allgemeinen Persönlichkeitsrechts]]). Auch das Zivilrecht verzichtet auf Differenzierungen nach Täterschaft und Teilnahme; jeder, der an der rechtswidrigen Tat beteiligt ist, gilt deliktsrechtlich als Täter. Anstifter und Gehilfen stehen Mittätern gleich ({{§|830|bgb|juris}} Abs.&amp;amp;nbsp;2 BGB).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliches Recht (Verwaltungsrecht) ===&lt;br /&gt;
Das [[Verwaltungsrecht]] verwendet den Begriff des &amp;#039;&amp;#039;Täters&amp;#039;&amp;#039; nur vereinzelt,&amp;amp;nbsp;z.&amp;amp;nbsp;B. im Zusammenhang mit [[Ausweisung]]en von Ausländern ({{§|54|aufenthg_2004|juris}} Abs.&amp;amp;nbsp;2 Nr.&amp;amp;nbsp;3 AufenthG). Hierbei nimmt es Bezug auf zuvor begangene Vergehen. Einen eigenständigen öffentlich-rechtlichen Täterbegriff gibt es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Täterbegriff in der österreichischen und schweizerischen Rechtssprache ==&lt;br /&gt;
Während das Schweizer Strafrecht wie das deutsche Strafrecht zwischen Täter, Anstifter und Gehilfen unterscheidet ({{Art.|24|311.0|ch}}, {{Art.|25|311.0|ch}} und {{Art.|26|311.0|ch}} Schweizer [[Strafgesetzbuch (Schweiz)|StGB]]), behandelt das österreichische Strafrecht alle an einer Tat Beteiligten einheitlich als Täter (&amp;#039;&amp;#039;Einheitstäterbegriff&amp;#039;&amp;#039;, {{§|12|StGB|RIS-B|DokNr=NOR12029553 }} österr. [[Strafgesetzbuch (Österreich)|StGB]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur/Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikiquote|Täter}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|Täter|TEXT=Literatur über}}&lt;br /&gt;
* [[Constantin Goschler]]: &amp;#039;&amp;#039;Täter/Opfer.&amp;#039;&amp;#039; In: Ernst Müller, Barbara Picht, Falko Schmieder (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das 20. Jahrhundert in Grundbegriffen. Lexikon zur historischen Semantik in Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Schwabe Verlag Berlin, Basel [[doi:10.31267/Grundbegriffe_90887525]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4058881-6}}&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Tater}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deliktsrecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Täter| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Phzh</name></author>
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