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	<title>Tábor - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=T%C3%A1bor&amp;diff=96348&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Muhmiauwau: /* Regelmäßige Veranstaltungen */</title>
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		<updated>2026-03-21T19:02:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Regelmäßige Veranstaltungen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Stadt Tábor in Tschechien. Zu anderen Bedeutungen von Tábor siehe [[Tabor]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Tschechien&lt;br /&gt;
| Ort                = Tábor&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:Tabor CoA CZ.png|111px|Wappen von Tábor]]&lt;br /&gt;
| Land               = Böhmen&lt;br /&gt;
| Kraj               = Jihočeský kraj&lt;br /&gt;
| Kraj_link          = &lt;br /&gt;
| Okres              = Tábor&lt;br /&gt;
| Fläche             = 6221,7188&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.uir.cz/obec/552046/Tabor |titel=Obec Tábor: podrobné informace |werk=Územně identifikační registr ČR |datum=2013-02-27 |sprache=cs |abruf=2020-10-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe               = 437&lt;br /&gt;
| Gemeindenummer     = 552046&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 390 01&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = C&lt;br /&gt;
| Straßen            = [[Prag]]–[[Budweis]] ([[Dálnice 3|D3]]),&amp;lt;br /&amp;gt; [[Pilsen]]-[[Pelhřimov]] [[Silnice I/19|(I 19)]]&lt;br /&gt;
| Schienen           = [[Bahnstrecke Tábor–Písek|Tábor–Písek]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Bahnstrecke Horní Cerekev–Tábor|Horní Cerekev–Tábor]]&lt;br /&gt;
| Flughafen          = &lt;br /&gt;
| GemeindeArt        = Stadt&lt;br /&gt;
| Ortsteile          = 15&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = Jiří Fišer&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = 2011&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = Žizkovo náměstí 3&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = 390 01 Tábor&lt;br /&gt;
| Website            = www.tabor.cz&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 49/24/52/N&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 14/39/35/E&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tábor&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{Audio|Cs Tábor.ogg|anhören}}, {{deS}} &amp;#039;&amp;#039;Tabor&amp;#039;&amp;#039;, älter auch &amp;#039;&amp;#039;Taber&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Abraham Ortelius |url=http://www.davidrumsey.com/luna/servlet/detail/RUMSEY~8~1~275248~90048517:-13--Germania-?sort=pub_list_no_initialsort%2Cpub_list_no_initialsort%2Cpub_list_no_initialsort%2Cpub_list_no_initialsort?&amp;amp;qvq=w4s:/where%2FGermany;sort:pub_list_no_initialsort%2Cpub_list_no_initialsort%2Cpub_list_no_initialsort%2Cpub_list_no_initialsort;lc:RUMSEY~8~1&amp;amp;mi=13&amp;amp;trs=3202 |titel=Germania |werk=David Rumsey Historical Map Collection |datum=1570 |abruf=2019-12-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) liegt in der [[Jihočeský kraj|Südböhmischen Region]] in [[Tschechien]] und hat rund 35.000 Einwohner.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Tabor CZ aerial old town from north B1.jpg|mini|Altstadt, Blick von Norden]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Tabor (Merian).jpg|mini|Stadtansicht bei [[Matthäus Merian]] d.&amp;amp;nbsp;Ä., [[Martin Zeiller]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Topographia Germaniae]]&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 11: &amp;#039;&amp;#039;Topographia Bohemiae, Moraviae Et Silesiae.&amp;#039;&amp;#039; Ulm 1650/60.]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Tábor wurde als eine Hochburg der nach dem tschechischen Reformator [[Jan Hus]] benannten [[Hussiten|hussitischen Bewegung]] bekannt. Jan Hus predigte in tschechischer [[Volkssprache]] gegen die [[Privileg]]ien, welche der [[Klerus]] (Geistliche bzw. [[Römisch-katholische Kirche|Kirche]]) gegenüber dem [[Dritter Stand|gemeinen Volk]] besaß. Er wurde am 6. Juli 1415 in [[Konstanz]] am [[Scheiterhaufen]] hingerichtet. Im Frühjahr 1420 zog der [[Radikale Reformation|radikale]] bzw. [[Millenarismus|chiliastische]] Teil der Bewegung aus der Stadt [[Sezimovo Ústí]] auf einen nahegelegenen Berg mit der Burg Kotnov. Sie benannten diesen Ansiedlungsort nach dem biblischen [[Berg Tabor]] in [[Galiläa]] und errichteten eine Gemeinde nach [[Gütergemeinschaft der Jerusalemer Urgemeinde|urchristlichem]] Vorbild (Gütergemeinschaft bzw. [[Kommunalismus (Geschichtsforschung)|Kommunalismus]]).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ferdinand Seibt |Hrsg=Karl Bosl |Titel=Die Zeit der Luxemburger und der hussitischen Revolution |Sammelwerk=Die böhmischen Länder von der archaischen Zeit bis zum Ausgang der hussitischen Revolution. Handbuch der Geschichte der böhmischen Länder |Band=1 |Ort=Stuttgart |Datum=1967 |Seiten=514–519 |DNB=456882170}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Entgegen der mittelalterlichen [[Stand (Gesellschaft)|Ständeordnung]] bestand der Anspruch der [[Egalitäre Gesellschaft|Gleichberechtigung]]. Im Jahr 1421 kam es innerhalb des [[Taboriten|taboritischen]] Teils der Bewegung zur [[Politische Säuberung|„politischen Säuberung“]]. Der kompromissloseste von [[Martin Húska]] vertretene Teil wurde aus der Stadt ausgeschlossen und später vom taboritischen Heerführer [[Jan Žižka]] verfolgt. Der Gewaltakt wurde durch den Vorwurf der [[Adamiten|adamitischen Ketzerei]] gerechtfertigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Alexander Patschovsky |Hrsg=[[František Šmahel]], Elisabeth Müller-Luckner |Titel=Der taboritische Chiliasmus |Sammelwerk=Häresie und vorzeitige Reformation im Spätmittelalter |Nummer=39 |Verlag=Schriften des Historischen Kollegs |Ort=München |Datum=1998 |ISBN=3-486-56259-2 |Seiten=179, 189–193}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt Tábor blieb Zentrum des radikalsten hussitischen Städtebundes (Taboriten). Nachdem dieser in der [[Schlacht bei Lipan|Schlacht von Lipan]] zusammen mit den [[Orebiten]] von den gemäßigten [[Kalixtiner]]n geschlagen wurde, wurde [[Sigismund (HRR)|Sigismund]] von Luxemburg nach einigen Zugeständnissen an die hussitische Bewegung zum König von Böhmen gewählt. Tabor verlor durch die Erhebung zur freien [[Königsstadt (Böhmen)|Königsstadt]] ohne [[Erbuntertänigkeit]] und Frondienste für die Bevölkerung im Jahre 1437 endgültig seinen Charakter als revolutionäre Hochburg und wurde in das bestehende System integriert. Im Jahr 1452, als die Stadt von [[Georg von Podiebrad]] in Besitz genommen wurde und ihm gehuldigt wurde, setzten sich in der Verwaltung und religiösen Ausrichtung der Stadt Tabor die gemäßigten Kalixtiner der Glaubensbewegung der Hussiten durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 16. Jahrhundert entwickelte sich Tábor zu einer wohlhabenden Handels- und Handwerkerstadt auf dem Handels- und Heeresweg von [[Linz]] über Budweis nach [[Prag]]. Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]], während der [[Rekatholisierung]] und Restauration der [[Habsburg]]er in Böhmen, wurde die Stadt 1621 und 1648 belagert und zum Teil niedergebrannt. In den 1620er Jahren wurden die Bewohner durch Einschüchterung in Massentaufen dem römisch-katholischen Glauben zurückgeführt oder mussten unter Zurücklassung ihres Eigentums die Stadt verlassen. In der Nähe von Tabor entstand in Klokot, heute ein Stadtteil von Tabor, die [[Kloster Klokoty|Wallfahrtskirche Klokot]] (Monte Klokotino) mit einer Darstellung der Gottesmutter Maria in einem Ährenkleid. Die viertürmige Kirchen- und Klosteranlage über dem Tal der Luschnitz, wo zur [[Hussiten]]zeit eine [[Wagenburg]] der verächtlich [[Adamiten]] genannten Sekte stand, war ehemals im Besitz der [[Landstein (Adelsgeschlecht)|Herren von Landstein]] aus dem Haus der [[Witigonen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts war Tábor ein bedeutsames Zentrum der [[Tschechien#Nationale Wiedergeburt der Tschechen|Nationalen Wiedergeburt]] der [[Tschechen]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Peter Glotz]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Vertreibung. Böhmen als Lehrstück&amp;#039;&amp;#039;. Ullstein-Verlag, München 2003, ISBN 3-550-07574-X, S. 67.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1862 wurde in Tábor ein tschechischsprachiges [[Gymnasium]] gegründet. Üblicherweise wurde der Unterricht an Gymnasien in Böhmen in deutscher Sprache erteilt, außerdem auf Latein, in Vorbereitung auf das Universitätsstudium, das in lateinischer Sprache erfolgte. Vor allem zwischen 1868 und 1871 kamen die Anhänger der tschechischen Nationalbewegung in Tábor zu großen Versammlungen zusammen. Der Komponist [[Bedřich Smetana]] widmete Tábor eine [[sinfonische Dichtung]] aus dem Zyklus &amp;#039;&amp;#039;[[Mein Vaterland]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] 1918 mit dem Ende der Monarchie [[Österreich-Ungarn]] gehörte Tábor bis 1939 zu der neu entstandenen [[Tschechoslowakei]] und von 1939 bis 1945 zum [[Protektorat Böhmen und Mähren]] des damaligen [[NS-Staat|Deutschen Reiches]]. In dieser Zeit wurden die Mitglieder der [[Jüdische Gemeinde Tábor|jüdischen Gemeinde in Tabor]] durch die Nationalsozialisten in Vernichtungslager deportiert oder konnten flüchten. Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] im Mai 1945 wurde Tabor durch sowjetische und [[Tschechoslowakische Armee|tschechoslowakische Truppen]] befreit. Die in Tábor allerdings nur in sehr geringer Zahl lebenden deutschsprachigen Bewohner der Stadt wurden durch die [[Beneš-Dekrete]] enteignet, mit anderen Deutschen aus [[Jihočeský kraj|Südböhmen]] in Eisenbahnsammeltransporten über [[Bahnstrecke St. Valentin–České Budějovice|Summerau]] vertrieben und kamen als [[Heimatvertriebener (Bundesvertriebenengesetz)|Heimatvertriebene]] meist nach [[Oberösterreich]]. Während der Zeit der Tschechoslowakischen Sozialistischen Regierung 1948–1989 verarmte die Stadt und die Bausubstanz begann zu verfallen. Nach der Gründung von [[Tschechien]] 1993 und der visumfreien Grenzöffnung setzte eine wirtschaftliche Erholung der Stadt Tábor durch Ausbau des Tourismus in einer landschaftlich reizvollen Umgebung ein.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johanna von Herzogenberg|Johanna Baronin Herzogenberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Donau und Moldau. Bayerischer Wald und Böhmerwald. Das Mühlviertel und Südböhmen.&amp;#039;&amp;#039; Prestel, München 1968, {{DNB|456973125}}, S. 160–216.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tábor, kostel Proměnění Páně Dm197743-4618 IMG 6356 2018-08-02 09.07.jpg|Kirche der Verklärung des Herrn (kostel Proměnění Páně)&lt;br /&gt;
Tábor, sculptuur tegenover de Billa supermarkt IMG 6347 2018-08-01 20.10.jpg|Skulptur gegenüber dem Billa-Supermarkt&lt;br /&gt;
Tábor, straatzicht Budějovická vanaf de Billa supermarkt IMG 6319 2018-08-01 18.50.jpg|Straßenbild Budějovická (vom Billa-Supermarkt)&lt;br /&gt;
Tábor, straatzicht Palackého-Kostenickà IMG 6341 2018-08-01 20.01.jpg|Straßenbild: Palackého-Kostenickà&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtgliederung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Tabor,Czech Republic.jpg|mini|Südwestecke des Marktplatzes vom Kirchturm aus gesehen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pomník Jana Husa v Táboře.jpg|mini|Monument Jan Hus von Bildhauer František Bílek]]&lt;br /&gt;
Die Stadt Tábor besteht aus den Ortsteilen Čekanice (&amp;#039;&amp;#039;Tschekanitz&amp;#039;&amp;#039;), Čelkovice (&amp;#039;&amp;#039;Tschelkowitz&amp;#039;&amp;#039;), Hlinice (&amp;#039;&amp;#039;Hlinitz&amp;#039;&amp;#039;), Horky (&amp;#039;&amp;#039;Bergstädtel&amp;#039;&amp;#039;), Klokoty (&amp;#039;&amp;#039;Klokot&amp;#039;&amp;#039;), Měšice (&amp;#039;&amp;#039;Mieschitz&amp;#039;&amp;#039;), Náchod (&amp;#039;&amp;#039;Nachod&amp;#039;&amp;#039;), [[Smyslov]] (&amp;#039;&amp;#039;Smislow&amp;#039;&amp;#039;), Stoklasná Lhota (&amp;#039;&amp;#039;Stoklas Lhota&amp;#039;&amp;#039;), Tábor (&amp;#039;&amp;#039;Tabor&amp;#039;&amp;#039;), Větrovy (&amp;#039;&amp;#039;Wietrow&amp;#039;&amp;#039;), Všechov (&amp;#039;&amp;#039;Wschechow&amp;#039;&amp;#039;), Zahrádka (&amp;#039;&amp;#039;Sachradka&amp;#039;&amp;#039;), Záluží (&amp;#039;&amp;#039;Saluschi&amp;#039;&amp;#039;) und Zárybničná Lhota (&amp;#039;&amp;#039;Teich Lhota&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.uir.cz/casti-obce-obec/552046/Obec-Tabor |titel=Části obcí: Obec Tábor |werk=Územně identifikační registr ČR |datum=2013-02-27 |sprache=cs |abruf=2020-10-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Grundsiedlungseinheiten sind Babí hora, Blanické předměstí, Čekanice, Čelkovice, Hlinice, Klokoty, Klokoty-sever, Malý Jordán, Maredův vrch, Měšice, Na Písecké, Náchod, Nemocnice, Nové Horky, Nové město, Podhradí, Pražské a Náchodské sídliště, Pražské předměstí, Průmyslový obvod, Sídliště Nad Lužnicí, Smyslov, Staré Horky, Stoklasná Lhota, Tábor-Staré město, U hřbitova, U Knížecího rybníka, U Lužnice, U Měšic, Ústecké předměstí, V lopatách, Větrovy, Všechov, Za Klokoty, Za Náchodským sídlištěm, Zahrádka, Záluží und Zárybničná Lhota.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.uir.cz/zsj-obec/552046/Obec-Tabor |titel=Základní sídelní jednotky |werk=Územně identifikační registr ČR |datum=2013-02-27 |seiten=3 |sprache=cs |abruf=2020-10-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Stadtgebiet gliedert sich in die Katastralbezirke Čekanice u Tábora, Čelkovice, Hlinice, Horky u Tábora, Klokoty, Měšice u Tábora, Náchod u Tábora, Stoklasná Lhota, Tábor und Zárybničná Lhota.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.uir.cz/katastralni-uzemi-obec/552046/Obec-Tabor |titel=Katastrální území |werk=Územně identifikační registr ČR |datum=2013-02-27 |sprache=cs |abruf=2020-10-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
In Tábor befindet sich eine Zweigstelle des Lehrstuhls für Handel und Tourismus der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der [[Südböhmische Universität in Budweis|Südböhmischen Universität in Budweis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Städtepartnerschaften ==&lt;br /&gt;
* {{DEU|#}} [[Konstanz]], [[Deutschland]], seit 1984&lt;br /&gt;
* {{FRA|#}} [[Dole]], [[Frankreich]], seit 1997&lt;br /&gt;
* {{USA|#}} [[Orinda]], [[Vereinigte Staaten]], seit 1999&lt;br /&gt;
* {{AUT|#}} [[Wels (Stadt)|Wels]], [[Österreich]], seit 2005&lt;br /&gt;
* {{SVN|#}} [[Škofja Loka]], [[Slowenien]], seit 2006&lt;br /&gt;
* {{SVK|#}} [[Nové Zámky]], [[Slowakei]], seit 2011&lt;br /&gt;
* {{DEU|#}} [[Schmalkalden]], [[Deutschland]] – (&amp;#039;&amp;#039;Städtefreundschaft&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* {{SVK|#}} [[Trenčín]], [[Slowakei]] – (&amp;#039;&amp;#039;Kooperation&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem ist Tábor Gründungsmitglied der [[Vereinigung der Städte mit hussitischer Geschichte und Tradition]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Das historische Stadtzentrum wurde 1961 zum [[Liste der städtischen Denkmalreservate in Tschechien|städtischen Denkmalreservat]] erklärt.&lt;br /&gt;
* [[Schloss Měšice (Südböhmen)|Barockschloss Měšice]]&lt;br /&gt;
* Hussitenmuseum&lt;br /&gt;
* Unterirdische Gänge&lt;br /&gt;
* [[Burg Kotnov]] und Bechyner Tor – der ältesten Taborer Befestigungen&lt;br /&gt;
* [[Oskar Nedbal]] Theater&lt;br /&gt;
* [[Kloster Klokoty|Klosterkirche zu Mariä Himmelfahrt in Klokoty]]&lt;br /&gt;
* Friedhofskapelle des hl. Philipp und hl. Jakob&lt;br /&gt;
* Spitalkapelle des Heiligen Kreuzes&lt;br /&gt;
* Museum der Fotografie Šechtl &amp;amp; Voseček&lt;br /&gt;
* [[Jan Žižka]] von Trocnov Denkmal&lt;br /&gt;
* [[Alter jüdischer Friedhof (Tábor)|Alter]] und [[Neuer jüdischer Friedhof (Tábor)|Neuer jüdischer Friedhof]]&lt;br /&gt;
* Geologische Exposition &amp;#039;&amp;#039;Pod Klokoty&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regelmäßige Veranstaltungen ==&lt;br /&gt;
Ende Juni findet jedes Jahr am Flughafen an drei aufeinanderfolgenden Nächten das &amp;#039;&amp;#039;Mighty Sounds&amp;#039;&amp;#039;-[[Musikfestival]] (Punk, Punk-Rock, Rock &amp;amp; Roll, Ska, Reggae, Rockabilly, Hardcore) statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am südlichen Stadtrand wird jedes Jahr der [[Cyklokros Tábor]] ausgetragen, der zum Weltcup im [[Cyclocross]] gehört. Die Strecke ist zugleich mehrfacher Austragungsort von [[Cyclocross-Weltmeisterschaften|Weltmeisterschaften]] (2001, 2010, 2015, 2024) und [[Cyclocross-Europameisterschaften|Europameisterschaften]] (2003, 2017) dieser Sportart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Stadt ===&lt;br /&gt;
* [[Jan Táborský z Klokotské Hory]] (1500–1572), Schreiber, Komponist, Astronom und Mechanikus&lt;br /&gt;
* [[Wenzel Trnka von Krzowitz]] (1739–1791), Arzt, Professor und Laienkomponist&lt;br /&gt;
* [[Joseph Gelinek]]  (1758–1825), katholischer Theologe, Musiker, Komponist&lt;br /&gt;
* [[Karl Mecséry de Tsoór]] (1804–1885), österreichischer Politiker und Beamter&lt;br /&gt;
* [[Karel Leopold Klaudy]] (1822–1894), böhmischer Rechtsanwalt und Politiker&lt;br /&gt;
* Josef Freiherr von Bezecny (1829–1904), Pianist, Intendant des Wiener Hoftheaters, Mitglied der österreichischen Herrenhauses&lt;br /&gt;
* Robert Töply Ritter von Hohenvest (1856–1947), österreichischer Militärarzt, Medizinhistoriker&lt;br /&gt;
* [[Hippolyte Havel]] (1871–1950), Anarchist und Autor&lt;br /&gt;
* [[Oskar Nedbal]] (1874–1930), Komponist und Dirigent&lt;br /&gt;
* [[Arthur Stern]] (1874–1942), österreichischer Filmfirmenmanager und -verleiher&lt;br /&gt;
* [[Georges Straka]] (Jiři Straka) (1910–1993), Romanist&lt;br /&gt;
* [[Jiří Traxler]] (1912–2011), tschechisch-kanadischer Jazzpianist, Arrangeur und Komponist&lt;br /&gt;
* [[Miloš Volf]] (1924–2012), tschechischer Freiheitskämpfer und Überlebender des KZ Flossenbürg&lt;br /&gt;
* [[Jan Koblasa]] (1932–2017), tschechischer Bildhauer, Maler und Graphiker&lt;br /&gt;
* [[Jiří Hrzán]] (1939–1980), Schauspieler&lt;br /&gt;
* [[Karl Strambach]] (1939–2016), deutscher Mathematiker, Professor an mehreren Universitäten&lt;br /&gt;
* [[Jiří Datel Novotný]] (1944–2017), Schauspieler und Dokumentarfilmer&lt;br /&gt;
* [[Jana Siegelová]] (* 1944), Archäologin und Hethitologin&lt;br /&gt;
* [[Jiří Balík]] (* 1953), Agraringenieur und Rektor der Agraruniversität Prag&lt;br /&gt;
* [[Václav Snášel]] (* 1957), Mathematiker und Informatiker sowie Informationswissenschaftler, Rektor der Technischen Universität Ostrava (VŠB-TUO)&lt;br /&gt;
* [[Helena Fuchsová]] (1965–2021), Leichtathletin&lt;br /&gt;
* [[Naděžda Koštovalová]] (* 1971), Sprinterin&lt;br /&gt;
* [[Andrea Němcová]] (* 1976), Journalistin, Moderatorin und Schauspielerin&lt;br /&gt;
* [[Jaroslav Svejkovský]] (* 1976), Eishockeyspieler und -trainer&lt;br /&gt;
* [[Radek Dvořák]] (* 1977), Eishockeyspieler&lt;br /&gt;
* [[Jan Šimák]] (* 1978), Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Iva Straková]] (* 1980), Hochspringerin&lt;br /&gt;
* [[Markéta Bělonohá]] (* 1982), Fotomodell&lt;br /&gt;
* [[Jakub Navrátil]] (* 1984), Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Michael Boroš]] (* 1992), Radrennfahrer&lt;br /&gt;
* [[Jana Petříková|Jana Sedláčková]] (* 1993), Fußballspielerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In der Stadt lebten und wirkten ===&lt;br /&gt;
* [[Jan Žižka]] von Trocnov (um 1360–1424), Heerführer der Hussiten.&lt;br /&gt;
* [[Andreas Prokop]] (um 1380–1434), Heerführer der Taboriten.&lt;br /&gt;
* [[Edvard Beneš]] (1884–1948), Mitbegründer, Außenminister und Präsident der Tschechoslowakei, an welchen eine Gedenkstätte erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger ===&lt;br /&gt;
* 1992: [[Horst Eickmeyer]], Alt-Oberbürgermeister der Partnerstadt Konstanz&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Katharina Schroeter |url=http://www.german-embassy.cz/DE/KULTUR/staedtepartnerschaften.pdf |titel=Plattformen für eine bessere Nachbarschaft – Platformy pro lepši sousedství |werk=[[Deutsche Botschaft Prag|german-embassy.cz]] |hrsg=Hrsg. von IDOR im Auftrag des Koordinierungsrats des Deutsch-Tschechischen Gesprächsforums |datum=2004-09-13 |seiten=54–55 |format=PDF; 1,4&amp;amp;nbsp;MB |sprache=de cs |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20071006224817/http://www.german-embassy.cz/DE/KULTUR/staedtepartnerschaften.pdf |archiv-datum=2007-10-06 |abruf=2020-10-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Thabor |Band=11 |Seite=80–81}}&lt;br /&gt;
* Pavel Augusta, Hana Klínková (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kniha o městě Tábor.&amp;#039;&amp;#039; Milpo, Praha 2001, ISBN 80-86098-18-4 (tschechisch).&lt;br /&gt;
* Christiane Berwidová-Buquoyová: &amp;#039;&amp;#039;Tábor-Měšice. Obec, barokní zámek, legenda o zazděné služce Anně a další záhadné příběhy Táborska = Tabor-Meschitz. Gemeinde, Barockschloß, Legende über die eingemauerte Dienstmagd Anna und weitere rätselhafte Geschichten des Taborer Landes.&amp;#039;&amp;#039; Herbia, České Budějovice 2005, ISBN 80-239-4701-X und BI-HI Verlag, 2005, ISBN 3-924933-07-3 (tschechisch – deutsch).&lt;br /&gt;
* Lillian Schacherl: &amp;#039;&amp;#039;Um Tabor – die Taboriten.&amp;#039;&amp;#039; In: Lillian Schacherl: &amp;#039;&amp;#039;Böhmen. Kulturbild einer Landschaft.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Prestel, München 1971, ISBN 3-7913-0240-X, S. 195–201 (mehrere Auflagen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DenkmalCZ |pfad=uskp/podle-relevance/1/seznam/?kraj=Jiho%C4%8Desk%C3%BD+kraj&amp;amp;okres=T%C3%A1bor&amp;amp;obec=T%C3%A1bor&amp;amp;chranenoTed=1&amp;amp;hlObj=1 |titel=Liste der denkmalgeschützten Objekte in Tábor}}&lt;br /&gt;
* [http://www.taborcz.eu/ Website über die Stadt Tábor]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Okres Tábor}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4118938-3|LCCN=n80119368|VIAF=126670907}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Tabor}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tábor| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Städtisches Denkmalreservat in Tschechien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Namensgeber für einen Marskrater]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Muhmiauwau</name></author>
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