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	<title>Systemische Aufnahme - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Systemische_Aufnahme&amp;diff=265435&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-18082-4: Vergessenes Wort</title>
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		<updated>2025-07-12T20:22:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Vergessenes Wort&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Bei der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;systemischen Aufnahme&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; werden [[Arzneistoff]]e entweder oral ([[enteral]]) oder als [[Injektion]] oder [[Infusion]] ([[parenteral]])&amp;lt;ref name=&amp;quot;Goodman&amp;quot;&amp;gt;[[Louis S. Goodman]]/[[Alfred Goodman Gilman]] &amp;amp; [[Alfred Gilman senior|Alfred Gilman]]: &amp;#039;&amp;#039;The Pharmaceutical Basis of Therapeutics.&amp;#039;&amp;#039; Sixth Edition, Macmillan Publishing Co., New York, 1980, ISBN 0-02-344720-6 .&amp;lt;/ref&amp;gt; auch per [[Implantat]] verabreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Resorption ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Resorption}}&lt;br /&gt;
Die Aufnahme, Verteilung, [[Biotransformation]] und Ausscheidung von Arzneistoffen beinhalten immer eine Passage über [[Zellmembran]]en. Dabei kommen unterschiedliche Mechanismen zum Tragen, zwischen passiver [[Diffusion]] aufgrund eines Konzentrationsgradienten und aktivem Transport mittels spezieller selektiver, energieabhängiger, konzentrationsabhängiger, kompetitiv inhibierbarer [[Protein]]e.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Goodman&amp;quot; /&amp;gt; Die Geschwindigkeit der Aufnahme hängt dabei von verschiedenen Faktoren ab z.&amp;amp;nbsp;B.:&amp;lt;ref name=&amp;quot;fiedler&amp;quot;&amp;gt;Christine Fiedler, Bettina Raddatz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Study Nurse / Studienassistenz: Das Kompendium für die Weiterbildung und Praxis.&amp;#039;&amp;#039; Springer, 2015. ISBN 978-3-662-45422-0. S. 96ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Größe, Stabilität und Löslichkeit des Wirkstoffs&lt;br /&gt;
* [[Lipophilie]] des Wirkstoffs&lt;br /&gt;
* Ort der Applikation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei oral gegebenen Arzneimitteln spielen folgende Faktoren eine Rolle:&amp;lt;ref name=&amp;quot;fiedler&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Passage der Substanz durch die Darmwand (Resorbierbarkeit)&lt;br /&gt;
* [[Peristaltik]] von Magen und Darm (ggf. durch das Arzneimittel beeinflussbar)&lt;br /&gt;
* vorhandene Nahrung in Magen und Darm&lt;br /&gt;
* bereits vorhandene Arzneimittel&lt;br /&gt;
* Gesundheitszustand des Patienten (insb. Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lipophile Wirkstoffe können Zellmembranen in der Regel leichter passieren. Arzneimittel, die sowohl lipophil als auch hydrophil ([[amphiphil]]) sind, ermöglichen eine besonders gleichmäßige Verteilung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fiedler&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orale Applikation unterscheidet sich von einer Infusion, indem im Magen-Darm-Trakt resorbierte Wirkstoffe über dessen venöses Blutgefäßsystem zunächst in die Leber gelangen, wo ein intensiver Stoffaustausch und chemische Veränderungen stattfinden können ([[First-Pass-Effekt]]). Der anschließende Transport durch das Lungengewebe verstärkt diese Effekte, die als „präsystemische Elimination“ bezeichnet werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kuschinsky&amp;quot;&amp;gt;[[Gustav Kuschinsky]], [[Heinz Lüllmann]], [[Thies Peters]]: &amp;#039;&amp;#039;Kurzes Lehrbuch der Pharmakologie und Toxikologie&amp;#039;&amp;#039;, 9. Auflage, Thieme, Stuttgart, New York, 1981, ISBN 3-13-368509-0&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser Vorgang beeinflusst die [[Pharmakokinetik]] und damit die Wirkung des Arzneimittels (vgl. [[Stoffwechsel|Metabolismus]] und [[Bioverfügbarkeit]]). Der Effekt entfällt teilweise bei [[rektal]]er, [[bukkal]]er und [[sublingual]]er Applikation, da alternative venöse Systeme beteiligt sind.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Pschyrembel (Medizinisches Wörterbuch)|Pschyrembel]] Klinisches Wörterbuch, 256. Auflage, Walter de Gruyter, Berlin, New York, 1990, ISBN 3-11-010881-X .&amp;lt;/ref&amp;gt; Anschließend werden die Wirkstoffe mit dem Blut im Organismus verteilt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fiedler&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die parenterale Zufuhr vermeidet die Nachteile der allerdings bequemeren peroralen Einnahme eines Medikaments. Die schnellste Verteilung eines Wirkstoffs erreicht man mit der [[intravasal]]en Injektion. Auf Grund der guten Durchblutung der Muskulatur und der großen Oberfläche des [[Peritoneum]]s werden Substanzen nach intramuskulärer und intraperitonealer Injektion sehr schnell, nach subkutaner Einspritzung erheblich langsamer resorbiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kuschinsky&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung ==&lt;br /&gt;
Die strenge Trennung zwischen systemischer und lokaler ([[Topisches Arzneimittel|topischer]]) Arzneimittel[[therapie]] lässt sich in der Praxis nicht immer aufrechterhalten, da auch bei einer Lokaltherapie Wirkstoffe bspw. über die Haut resorbiert werden und in die Blut- und Lymphbahnen gelangen können.&amp;lt;ref name=&amp;quot;menche&amp;quot;&amp;gt;Nicole Menche: &amp;#039;&amp;#039;Innere Medizin: Lehrbuch für Pflegeberufe.&amp;#039;&amp;#039; Urban &amp;amp; Fischer, 2007. ISBN 978-3-437-26961-5. S. 27f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies muss insbesondere bei großflächigen Wunden beachtet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Ilka Köther: &amp;#039;&amp;#039;Thiemes Altenpflege.&amp;#039;&amp;#039; Thieme, 2007. ISBN 978-3-13-139132-2. S. 534&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nebenwirkungen ==&lt;br /&gt;
Die systemische Aufnahme von Arzneistoffen kann ein Grund für [[Nebenwirkung]]en sein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;menche&amp;quot; /&amp;gt; So ist z.&amp;amp;nbsp;B. von der [[Acetylsalicylsäure]] (Aspirin) bekannt, dass sie über den [[Blutkreislauf]] zwar schmerzlindernd wirkt (erwünschte Wirkung), aber auch unerwünschte Effekte auf die [[Niere]]n und die [[Magenschleimhaut]] ausübt. Nach längerer Einnahme von Aspirin können daher Nieren- und Magenblutungen auftreten.&amp;lt;ref&amp;gt;Frederick Meyers, Ernest Jawetz, Alan Goldfien: &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der Pharmakologie: Für Studenten der Medizin aller Studienabschnitte und für Ärzte.&amp;#039;&amp;#039; Springer, Berlin und Heidelberg, 1975, ISBN 3-540-07356-6. S. 328&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Nicole Menche: &amp;#039;&amp;#039;Innere Medizin: Lehrbuch für Pflegeberufe.&amp;#039;&amp;#039; Urban &amp;amp; Fischer, 2007. ISBN 978-3-437-26961-5. S. 27f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Applikationsform]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Therapie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Blut]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lymphatisches System]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-18082-4</name></author>
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