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	<title>Systematologie - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T13:48:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Systematologie&amp;diff=1039820&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Jaliash am 24. September 2025 um 17:45 Uhr</title>
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		<updated>2025-09-24T17:45:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Systematologie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch als &amp;#039;&amp;#039;Systemologie&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Johannes Heinrichs|Titel=Die Logik der Vernunftkritik : Kants Kategorienlehre in ihrer aktuellen Bedeutung|Verlag=Francke|Ort=Tübingen|Jahr=1986|ISBN=3-7720-1726-6}} &amp;lt;/ref&amp;gt; ist nach [[Franz Kröner]] eine Grundlagen- oder Hilfsdisziplin der [[Philosophie]], die die logischen und systematischen Wechselbeziehungen zwischen den einzelnen philosophischen Systemen untersucht. Sie hat dabei eine [[Strukturtheorie]] philosophischer Systeme zum Ziel und stellt eine [[Philosophiegeschichte]] in systematischer Absicht dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Schon [[Johann Heinrich Lambert]] hatte von „Systematologie“ gesprochen. Seine Überlegungen können als ein früher Entwurf von [[Systemtheorie]] aufgefasst werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Herausgeber=Frank Händle, Stefan Jensen|Titel=Systemtheorie und Systemtechnik : 16 Aufsätze|Verlag=Nymphenburger Verlagshandlung|Ort=München|Jahr=1974|ISBN=3-485-03215-8}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematologie nach Franz Kröner ==&lt;br /&gt;
In der Geschichte der Philosophie werden immer wieder nacheinander und nebeneinander eine Vielzahl philosophischer Systeme errichtet, die miteinander unvereinbar sind.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Rudolf Carnap|Titel=Der logische Aufbau der Welt|Verlag=Meiner|Ort=Hamburg|Jahr=1998|Seiten=XIV|ISBN=3-7873-1369-9}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese „Anarchie der philosophischen Systeme“ weist die systematologische Betrachtung jedoch als eine nur scheinbare nach. Die Systematologie deckt eine Ordnung in der Unordnung der Geschichte der Philosophie auf, verwandelt das scheinbare Chaos in einen Kosmos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einfachste Lösung des Problems der Anarchie der Philosophie wäre freilich, wenn sich eine bestimmte Philosophie als die einzig wahre und allumfassende nachweisen oder wenigstens plausibel machen ließe. Ein einziges absolutes System ist aber in der Philosophie aus bestimmten Gründen undurchführbar und unmöglich. Franz Kröner weist dies an unterschiedlichen Typen von Philosophien gesondert nach:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Franz Kröner|Titel=Die Anarchie der philosophischen Systeme|Verlag=Akademische Druck- u. Verl.-Anst.|Ort=Graz|Jahr=1970|Seiten=10ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
# die &amp;#039;&amp;#039;naiv-absolutistischen Philosophien&amp;#039;&amp;#039;: Sie erklären sich schlicht allein für wahr und alle anderen für falsch. Es wird dann möglich, von einem solchen System aus in bestimmter Weise den „Fehler“ anzugeben, den eine andere Philosophie gemacht hat. Natürlich ist ein solcher „Fehler“ ganz und gar relativ, wird in ihm doch einfach der Punkt getroffen, worin sich das kritisierte System vom angeblich absoluten unterscheidet. Des einen Vernunft ist des anderen Wahnsinn, so formuliert überspitzt [[Paul Feyerabend]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Paul Feyerabend|Titel=Wider den Methodenzwang : Skizze einer anarchistischen Erkenntnistheorie|Verlag=Suhrkamp|Ort=Frankfurt am Main|ISBN=3-518-06007-4|Auflage=1.|Jahr=1976|Seiten=305}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;Integration des Kritikers&amp;#039;&amp;#039;: Man kann versuchen, mit widerstreitenden Auffassungen dadurch fertigzuwerden, dass man sie auf einer untergeordneten Ebene als berechtigt anerkennt. Damit werden sie auf dieser Ebene in das eigene System hineingenommen; der Widerstreit tritt dann in abgeänderter Form innerhalb des eigenen Systems auf.&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;Konvergenz-These&amp;#039;&amp;#039;: Es wird unterstellt, dass sich innerhalb der Entwicklung der Philosophie langfristig eine Konvergenz der bislang divergenten Ansichten herausbildet. So wie es jedoch sachlich unmöglich ist, dass sich zwei bestimmte Philosophien in allen Punkten widersprechen, so ist es immer möglich, auch Gemeinsamkeiten beider aufzufinden. Ein Entwicklungstrend lässt sich dadurch nicht erweisen, vielmehr das Gegenteil.&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;Perspektivismus&amp;#039;&amp;#039;: Jede Philosophie stelle gewissermaßen eine Perspektive des Wahren dar. Die verschiedenen Philosophien werden dabei auf eine nur formale Weise zur Einheit gebracht. Die Beziehungen der Systeme zueinander sind jedoch nicht nur solche eines bloß äußerlichen Unterschieds, eines Neben- oder Außereinanders, sondern auch eines Gegen- und Ineinanders. Durch den Aspektbegriff allein sind derlei Beziehungen nicht zu fassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption durch Johannes Heinrichs ==&lt;br /&gt;
Für [[Johannes Heinrichs (Philosoph)|Johannes Heinrichs]] zeigt Kröners Ansatz die Möglichkeit auf, wie man jenseits von philosophischen Systemen stehen und dennoch systematisch verfahren kann. Heinrichs grenzt Philosophieren in systematischer Absicht insbesondere ab gegenüber einem „Historismus“, der sich auf das kriterienlose Sammeln und Sortieren geisteswissenschaftlichen Materials beschränke.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Johannes Heinrichs|Titel=Die Logik der Vernunftkritik : Kants Kategorienlehre in ihrer aktuellen Bedeutung|Verlag=Francke|Ort=Tübingen|Jahr=1986|Seiten=4|ISBN=3-7720-1726-6}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Gegensatz zu Kröner sieht Heinrichs jedoch den systematologischen Ansatz nicht außerhalb der Philosophie stehen; vielmehr gehöre er als Einstellung und Reflexionsstufe des Philosophierens zur Philosophie selbst.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Johannes Heinrichs|Titel=Die Logik der Vernunftkritik : Kants Kategorienlehre in ihrer aktuellen Bedeutung|Verlag=Francke|Ort=Tübingen|Jahr=1986|Seiten=15|ISBN=3-7720-1726-6}} &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Skandal der Philosophie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Franz Kröner|Titel=Die Anarchie der philosophischen Systeme|Verlag=Akademische Druck- u. Verl.-Anst.|Ort=Graz|Jahr=1970|Seiten=|Kommentar=verm. und verb. Nachdruck der bei Felix Meiner in Leipzig 1929 erschienenen Ausgabe}}&lt;br /&gt;
* Johann Heinrich Lambert: &amp;#039;&amp;#039;Texte zur Systematologie und zur Theorie der wissenschaftlichen Erkenntnis.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. v. Geo Siegwart. Meiner, Hamburg 1988, ISBN 978-3-7873-0723-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Philosophische Disziplin|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Johann Heinrich Lambert]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jaliash</name></author>
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