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	<title>Syntaktische Funktion - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T03:42:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Syntaktische_Funktion&amp;diff=1567523&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokonbud: form</title>
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		<updated>2023-05-31T10:37:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Mit dem Oberbegriff &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;syntaktische Funktion&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;grammatische Funktion&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Relation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet man in der [[Sprachwissenschaft]] Kategorien wie [[Subjekt (Grammatik)|Subjekt]], [[Objekt (Grammatik)|Objekt]], [[Prädikat (Grammatik)|Prädikat]], [[Adverbial]] und [[Attribut (Grammatik)|Attribut]]. Dabei werden diese Kategorien je nach [[Sprachtypologie|Sprachtyp]] bzw. [[Syntaxtheorie|theoretischem Beschreibungsansatz]] unterschiedlich definiert. Die grundlegenden [[Syntax|syntaktischen]] Funktionen Subjekt und Objekt sind insbesondere für die [[relationale Typologie]] von Bedeutung. Die syntaktischen Funktionen in [[Nominativsprache]]n wie dem Deutschen sollen sich z.&amp;amp;nbsp;B. auf [[Ergativsprache]]n nicht ohne Weiteres anwenden lassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Hadumod Bußmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Sprachwissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Kröner, Stuttgart 2002, ISBN 3-520-45203-0 (&amp;#039;&amp;#039;Syntaktische Funktion&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Syntaktische Funktionen kennzeichnen eine [[Konstituente]] nicht isoliert unabhängig von ihrer syntaktischen Umgebung und auch nicht nur auf Grund ihrer formalen Eigenschaften,&amp;lt;ref&amp;gt;Meibauer: &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die germanistische Linguistik.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. 2007, S. 153.&amp;lt;/ref&amp;gt; wie etwa Kasusmarkierungen (z.&amp;amp;nbsp;B. Nominativ). Syntaktische Funktionen sind Funktionen, die eine „Konstituente innerhalb ihrer syntaktischen Umgebung hat“&amp;lt;ref&amp;gt;Meibauer: &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die germanistische Linguistik.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. 2007, S. 153.&amp;lt;/ref&amp;gt; und die zu syntaktischen Relationen der Konstituenten innerhalb der syntaktischen Umgebung untereinander führt. Der Bezugspunkt ist dabei die Einheit [[Satz (Grammatik)|Satz]] (Subjekt, Objekt usw.) oder davon abgeleiteter Kategorien (Attribut).&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Glück (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Metzler Lexikon Sprache.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage. Metzler, Stuttgart/Weimar 2010, &amp;#039;&amp;#039;Funktion&amp;#039;&amp;#039;: „z.&amp;amp;nbsp;B. ein Ausdruck wie ‚Attributivsatz‘ [ist] eine Funktion des kategorialen Konzepts ‚Attribut‘ und des strukturellen Konzepts ‚Nebensatz‘.“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Syntaktische Funktionen sind unter anderem für [[Kongruenz (Grammatik)|Kongruenz]], [[Wortstellung]] und Satzbedeutung relevant. Nur Wörter und [[Phrase (Linguistik)|Phrasen]] können eine syntaktische Funktion haben.“&amp;lt;ref&amp;gt;Meibauer: &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die germanistische Linguistik.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. 2007, S. 356.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung Konstituenten – syntaktische Funktionen ==&lt;br /&gt;
Die Begriffe syntaktische Funktion und [[Konstituente|Konstituent]] sind zu unterscheiden. Derselbe Konstituent kann verschiedene Funktionen wahrnehmen. Dieselbe Funktion kann durch verschiedene Konstituenten ausgedrückt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Meibauer: &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die germanistische Linguistik.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. 2007, S. 153.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Beispiel: Die Nominalphrase „jeden Tag“ kann verwendet werden&lt;br /&gt;
:als [[Akkusativobjekt]] („Ich genieße jeden Tag.“), &lt;br /&gt;
:als [[Adverbial]] („Ich genieße wirklich jeden Tag das Frühstück.“) oder &lt;br /&gt;
:als [[Attribut (Grammatik)|Attribut]] („Das Frühstück jeden Tag genieße ich wirklich.“)&amp;lt;ref&amp;gt;Nach Meibauer: &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die germanistische Linguistik.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. 2007, S. 153.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Beispiel: Ein Akkusativobjekt kann ausgedrückt werden durch&lt;br /&gt;
:eine Nominalphrase („Arno verspricht eine pünktliche Bezahlung.“), &lt;br /&gt;
:einen infiniten Satz („Arno verspricht, pünktlich zu zahlen.“) oder durch &lt;br /&gt;
:einen Subjunktionalsatz („Arno verspricht, dass er pünktlich zahlt.“).&amp;lt;ref&amp;gt;Nach Meibauer: &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die germanistische Linguistik.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. 2007, S. 153.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Syntaktische Funktionen im Überblick ==&lt;br /&gt;
Als die grundlegenden syntaktischen Funktionen gelten in der traditionellen Grammatik des Deutschen:&amp;lt;ref&amp;gt;[[Christa Dürscheid]]: &amp;#039;&amp;#039;Syntax. Grundlagen und Theorien.&amp;#039;&amp;#039; 5. Auflage. Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2010 (UTB, 3319), ISBN 978-3-8252-3319-8, S. 44.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
* [[Subjekt (Grammatik)|Subjekt]]&lt;br /&gt;
* [[Prädikat (Grammatik)|Prädikat]]&lt;br /&gt;
* [[Objekt (Grammatik)|Objekt]]&lt;br /&gt;
* [[Adverbial]]&lt;br /&gt;
* [[Attribut (Grammatik)|Attribut]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinzugenommen werden können einige Sonderfälle, die im Deutschen keine eigenständige grammatische Form haben (aber dies in anderen Sprachen haben können) wie [[Vokativ]] oder [[Topik (Linguistik)|Topik]], und Fälle, wo schwer zwischen Adverbialen und Nicht-Adverbialen abgegrenzt werden kann, etwa beim [[Instrumentalis|Instrumental]] oder dem [[Dativ|freien Dativ]].&amp;lt;ref&amp;gt;Christa Dürscheid: &amp;#039;&amp;#039;Syntax. Grundlagen und Theorien.&amp;#039;&amp;#039; 5. Auflage. Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2010 (UTB, 3319), ISBN 978-3-8252-3319-8, S. 41 f., 44 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Hadumod Bußmann]] (Hrsg.) unter Mitarbeit von Hartmut Lauffer: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Sprachwissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; 4., durchgesehene und bibliographisch ergänzte Auflage. Kröner, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-520-45204-7, (&amp;#039;&amp;#039;Syntaktische Funktion&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|syntaktische Funktion}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|grammatische Funktion}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4158018-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Syntax]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokonbud</name></author>
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