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	<title>Synovia - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T10:59:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Synovia&amp;diff=211727&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;WA1TF0R: /* Zusammensetzung */</title>
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		<updated>2025-12-31T03:09:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Zusammensetzung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zur gleichnamigen Schweizer Schauspielerin siehe [[Silvana Synovia]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Synovia&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Synovialflüssigkeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gelenkschmiere&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Viskosität|viskose]], fadenziehende, klare [[Körperflüssigkeit]] in [[Gelenk (Anatomie)|Gelenken]] und [[Sehnenscheide]]n. Sie wird von der &amp;#039;&amp;#039;Membrana synovialis&amp;#039;&amp;#039;, der Innenschicht der [[Gelenkkapsel]], gebildet und bildet einen Gleitfilm auf den Gelenkflächen.&amp;lt;ref&amp;gt;H. Feneis: &amp;#039;&amp;#039;Anatomisches Bildwörterbuch der internationalen Nomenklatur.&amp;#039;&amp;#039; 7. Auflage. Thieme 1993, ISBN 3-13-330107-1.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Begriff geht auf [[Paracelsus]] zurück und ist von griechisch &amp;#039;&amp;#039;syn&amp;#039;&amp;#039; „zusammen mit“ und lateinisch &amp;#039;&amp;#039;ovum&amp;#039;&amp;#039; „Ei“ abgeleitet, da es [[Eiklar]] in Konsistenz und Aussehen ähnelt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.duden.de/rechtschreibung/Synovia]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://encyclopedia2.thefreedictionary.com/synovia]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammensetzung ==&lt;br /&gt;
Synovia enthält:&amp;lt;ref&amp;gt;Kurt Tittel: Beschreibende und funktionelle Anatomie des Menschen, Elsevier, Urban &amp;amp; Fischer Verlag, 2003, S. 46.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;N. Wagner, G. Dannecker (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Pädiatrische Rheumatologie.&amp;#039;&amp;#039; Springer, 2007, ISBN 978-3-540-32814-8, S. 92.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Hyaluronsäure]]&lt;br /&gt;
* [[Fette|Fett]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;tröpfchen&lt;br /&gt;
* 2,5 % [[Protein]]e (1,9 % [[Albumin]], 0,9 % [[Globuline]])&lt;br /&gt;
* [[Glucose]] und [[Glykosaminoglykane]], die für die unterschiedliche Viskosität je nach Belastung verantwortlich sind&lt;br /&gt;
* 94 % [[Wasser]]&lt;br /&gt;
* 0,5 % [[Mucine]]&lt;br /&gt;
* abgelöste [[Zelle (Biologie)|Zellen]] der &amp;#039;&amp;#039;Membrana synovialis&amp;#039;&amp;#039; der Gelenkkapsel und [[Immunabwehr|Abwehrzellen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktion ==&lt;br /&gt;
Die Synovia dient der Ernährung ([[Trophik]]) des Gelenk[[knorpel]]s, der [[Hyaluronsäure#Schmiermittel|Schmierung der Gelenkflächen]] und  – gemeinsam mit dem Gelenkknorpel – der Stoßdämpfung im Gelenk.&amp;lt;ref&amp;gt;Physiotherapie in der Traumatologie/Chirurgie, Thieme, 2016, ISBN 978-3-13-154734-7, [https://books.google.com/books?id=11wvDAAAQBAJ&amp;amp;pg=PA22 S. 22].&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Schünke: &amp;#039;&amp;#039;Funktionelle Anatomie – Topographie und Funktion des Bewegungssystems&amp;#039;&amp;#039;, Georg Thieme Verlag, 2000, ISBN 978-3-13-118571-6 [https://books.google.com/books?id=I0f8EY53K-kC&amp;amp;pg=PA52 S. 52].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Flüssigkeitsaustausch und damit die Ernährung des Gelenkknorpels wird durch wechselnde Be- und Entlastung der Gelenkknorpel aufrechterhalten. Durch diesen Wechsel wird das schwammige [[Knorpelgewebe]] von der Synovia „durchsaftet“ und ernährt.&amp;lt;ref&amp;gt;K.L. Schmid: &amp;#039;&amp;#039;Physikalische und balneologische Therapie der Arthrose&amp;#039;&amp;#039;. In: Klaus Miehlke: &amp;#039;&amp;#039;Verhandlungen der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin&amp;#039;&amp;#039;: Kongreß gehalten zu Wiesbaden vom 2. bis 6. April 1989, Springer-Verlag, 2013, ISBN 978-3-642-83864-4, S. 471–478. Siehe S. [https://books.google.com/books?id=dqyhBgAAQBAJ&amp;amp;pg=PA473 473].&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei langer [[Immobilisation (Medizin)|Ruhigstellung]] eines Gelenkes, aber auch bei Überlastung, kommt es infolge von Ernährungsstörungen zu [[Knorpelschaden|Knorpelschäden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Synovia kommt auch in Gleiteinrichtungen von [[Sehne (Anatomie)|Sehnen]] wie [[Sehnenscheide]]n und [[Schleimbeutel]]n vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Krankhafte Veränderungen ==&lt;br /&gt;
Bei Gelenkveränderungen, sei es nun durch eine Verletzung, eine entzündliche Erkrankung oder durch Verschleißvorgänge, reagiert der Körper mit einer vermehrten Produktion von Gelenkflüssigkeit (&amp;#039;&amp;#039;Gelenkhydrops&amp;#039;&amp;#039;). Von außen fällt das als Schwellung des Gelenkes auf. Der Tastbefund macht es möglich, zwischen einer Schwellung der [[Gelenkkapsel]] und einem [[Gelenkerguss|Erguss]] zu unterscheiden. Wird die Synovia im Überschuss produziert, ändert sich ihre Zusammensetzung. Die normalerweise hochvisköse, klare, gelbe Flüssigkeit wird wässerig, manchmal durch Zellabrieb trübe oder durch Einblutung dunkel gefärbt ([[Hämarthros]]). Ihre normalen Funktionen kann sie dann nicht mehr ausüben, die Blutbeimengungen machen die Synovia dem Knorpel gegenüber sogar aggressiv. In der Tiermedizin wird das auch als [[Galle (Tiermedizin)|Gelenkgalle]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bleibt die vermehrt produzierte Gelenkflüssigkeit klar und zeigt im Laborbefund keine Auffälligkeiten, spricht man von einem &amp;#039;&amp;#039;Reizerguss&amp;#039;&amp;#039;. Dieser kommt nach Verletzungen, bei [[Arthrose]]n oder nach Operationen am Gelenk recht häufig vor, behindert natürlich die Funktion und kann die Gelenkkapsel überdehnen. Wird der Erguss zu groß, muss das Gelenk [[Punktion|punktiert]] werden. Das darf nur unter sterilen Bedingungen geschehen, sonst besteht die Gefahr der Gelenkvereiterung [[Pyarthros]]. Die Laboranalyse der gewonnenen Flüssigkeit kann Hinweise auf die zu Grunde liegende Erkrankung liefern. [[Entzündung|Entzündliche]] Prozesse, etwa bei [[Rheumatoide Arthritis|Rheumatoider Arthritis]], können nachgewiesen werden, ebenso Störungen des [[Harnsäure]]stoffwechsels bei der [[Gicht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* W. Pschyrembel: &amp;#039;&amp;#039;Klinisches Wörterbuch.&amp;#039;&amp;#039; 265. Auflage. Verlag Walter de Gruyter, 2014, ISBN 978-3-11-030509-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Körperflüssigkeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gelenk]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;WA1TF0R</name></author>
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