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	<title>Syngenta - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hüttentom am 19. April 2026 um 11:06 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-19T11:06:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Unternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = Syngenta Group Co., Ltd.&lt;br /&gt;
| Logo             = Syngenta Group Logo.png&lt;br /&gt;
| Unternehmensform = [[Aktiengesellschaft]]&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum   = 2020&lt;br /&gt;
| Sitz             = [[Shanghai]], [[China]]&lt;br /&gt;
| Leitung          =&lt;br /&gt;
* [[Jeff Rowe (Manager)|Jeff Rowe]] ([[Chief Executive Officer|CEO]])&lt;br /&gt;
* Qin Hengde ([[Chief Financial Officer|CFO]])&lt;br /&gt;
| Mitarbeiterzahl  = 59&amp;#039;000&amp;lt;ref name=&amp;quot;about&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Umsatz           = 33,4 [[Milliarde|Mrd.]] [[United States Dollar|US-Dollar]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.chemanager-online.com/news/syngenta-group-erzielt-rekordumsatz |titel=Syngenta Group erzielt Rekordumsatz |werk=CHEManager |datum=2023-03-22 |abruf=2024-01-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (2022)&lt;br /&gt;
| Stand            = 2022-12-31&lt;br /&gt;
| Branche          = Agrartechnologie&lt;br /&gt;
| Homepage         = [https://www.syngentagroup.com/de www.syngentagroup.com]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Syngenta Group Co., Ltd.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  mit Sitz in [[Shanghai]], China ist ein Chemiekonzern. Der Verwaltungssitz und die Zentrale befinden sich im Schweizer [[Basel]], weitere Standorte sind [[Chicago]] und [[Tel Aviv-Jaffa|Tel Aviv]]. Die Gruppe hat sich auf [[Agrartechnologie]] spezialisiert,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Henny Sender |url=https://www.ft.com/content/2c6216a2-adf7-11e9-8030-530adfa879c2 |titel=Erik Fyrwald: Changing the Image of the Agrochemicals Industry |werk=Financial Times |datum=2019-07-28 |sprache=en |abruf=2020-04-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; insbesondere auf [[Saatgut]] und [[Pflanzenschutzmittel]] sowie [[E-Services|digitale Dienste]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Siegfried Hoffmann, Dana Heide |url=https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/syngenta-china-formt-den-groessten-agrochemie-konzern-der-welt/25391650.html |titel=China formt den größten Agrochemie-Konzern der Welt |werk=Handelsblatt |datum=2020-01-06 |abruf=2020-08-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Unternehmen geht auf die im Jahr 2000 gegründete Syngenta AG zurück, die 2017 von [[ChemChina]] übernommen und 2022 in [[Sinochem]] eingegliedert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.manager-magazin.de/finanzen/boerse/syngenta-milliarden-boersengang-rueckt-naeher-a-f4badea3-ae84-477e-95b1-30364ba7d3c6 |titel=Schweizer Agrarriese: Milliarden-Börsengang von Syngenta rückt näher |werk=Manager Magazin |datum=2023-03-22 |abruf=2023-06-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Syngenta Group, Rosentalstrasse, Basel, Switzerland.jpg|mini|Hauptverwaltung der Syngenta Group in [[Basel]] (2021)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entstehung von Syngenta ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Syngenta Logo.svg|mini|Logo der Syngenta AG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den späten 1990er-Jahren entstanden durch die Fusion von Sandoz und Ciba sowie Astra und Zeneca zwei der weltweit führenden Chemie- und Pharmahersteller.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Zeneca und Astra gehen zusammen. Größte Industriefusion in Europa |Sammelwerk=Börsen-Zeitung |Datum=1998-12-10 |Seiten=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2000 entschieden sich die kombinierten Unternehmen [[Novartis]] und [[AstraZeneca]], ihr Geschäft mit Saatgut und Pflanzenschutzmitteln auszugliedern und zusammenzulegen. Hieraus entstand das [[Gemeinschaftsunternehmen]] Syngenta.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Neuer Stern am Agrohimmelszelt |Sammelwerk=Aargauer Zeitung |Datum=2000-10-12 |Seiten=24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es hatte seinen Hauptsitz in Basel und wurde an den Börsen in [[London Stock Exchange|London]], [[New York Stock Exchange|New York]], [[Börse Stockholm|Stockholm]] und [[SIX Swiss Exchange|Zürich]] in den Handel eingeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Syngenta geht im November an die Börse |Sammelwerk=Handelsblatt |Datum=2000-09-19 |Seiten=16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Syngenta wird neuer Maßstab der Agrarchemie |TitelErg=Novartis und AstraZeneca bringen ihre entsprechenden Aktivitäten in Gemeinschaftsfirma ein |Sammelwerk=Börsen-Zeitung |Datum=1999-12-03 |Seiten=13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gründung von Syngenta wurde als Beleg für die zunehmende Spezialisierung in der europäischen [[Chemieindustrie|Chemie-]] und [[Pharmaindustrie]] gewertet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Größter Konzern für Agrochemie |Sammelwerk=Neue Vorarlberger Tageszeitung |Datum=1999-12-03 |Seiten=34}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Syngenta behauptete sich im Marktumfeld der 2000er-Jahre, das vom Rückgang der Nachfrage im Agrarsektor geprägt war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Syngenta behauptet sich in schwierigem Umfeld |Sammelwerk=Financial Times Deutschland |Datum=2004-07-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Wachstum war vor allem von Investitionen im Bereich der [[Gentechnik]] und der [[Biokraftstoff]]e getrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Syngenta: Reiche Ernte |TitelErg=Das Schweizer Agrochemie-Unternehmen setzt auf Gentechnik und Biosprit – zum Wohl der Aktionäre |Sammelwerk=Focus Money |Datum=2006-10-31 |Seiten=22–23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dazu kamen Akquisitionen, beispielsweise von Sanbei Seed aus China oder Zeraim Gedera aus Israel.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Syngenta kauft in China |Sammelwerk=Börsen-Zeitung |Datum=2007-05-15 |Seiten=12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Syngenta kauft in Israel zu |Sammelwerk=Börsen-Zeitung |Datum=2007-07-11 |Seiten=13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2001 [[DNA-Sequenzierung|sequenzierte]] Syngenta vollständig das [[Reis]]-[[Genom]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Syngenta entschlüsselt Reis-DNA |Sammelwerk=Handelsblatt |Datum=2001-01-26 |Seiten=15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Unternehmen gehörte auch dem Forschungskonsortium „[[Goldener Reis]]“ an und erwarb Rechte an der Patentierung und Vermarktung, verzichtete aber in einigen Märkten auf Lizenzgebühren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Rita Gudermann, Kerstin Eva Dreher, Wiebke Ziegler |url=https://www.planet-wissen.de/gesellschaft/lebensmittel/reis/pwiegenreis100.html |titel=Genreis |hrsg=Planet Wissen |abruf=2020-08-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2004 erhielt eine genveränderte Süssmaissorte von Syngenta eine [[Import]]genehmigung der Europäischen Union. Es handelte sich um das erste genveränderte Getreide, das für den menschlichen Verzehr bestimmt war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Andreas Bohne |Titel=Zulassung für Genmais weckt Hoffnungen der Saatguthersteller |Sammelwerk=Handelsblatt |Datum=2004-05-21 |Seiten=17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Konsolidierung der Branche ===&lt;br /&gt;
Im Laufe der Jahre gab es immer wieder Spekulationen über eine Übernahme von Syngenta durch [[Monsanto]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Übernahmegerüchte um Monsanto und Syngenta |Sammelwerk=Wirtschaftsblatt |Datum=2015-05-05 |Seiten=11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Hintergrund war Monsantos Interesse an Syngentas technischen Lösungen gegen pestizidresistentes Unkraut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Sergio Aiolfi |Titel=Warum Monsanto an Syngenta interessiert ist |TitelErg=Das Fehlen von Lösungen für das Problem pestizidresistenten Unkrauts hat Handlungsbedarf geschaffen |Sammelwerk=Neue Zürcher Zeitung |Datum=2015-05-13 |Seiten=29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Beide Unternehmen konkurrierten seit längerem in wichtigen Geschäftsfeldern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Syngenta ist Monsanto hart auf den Fersen |Sammelwerk=Handelsblatt |Datum=2003-07-31 |Seiten=11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2015 gab Monsanto ein formelles Angebot für die Übernahme von Syngenta ab, das aber zu niedrig war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Renzo Ruf |Titel=Syngenta erteilt Monsanto einen Korb |Sammelwerk=Neue Luzerner Zeitung |Datum=2015-05-09 |Seiten=19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In Folge wurden Konkurrenten wie [[Bayer AG|Bayer]], [[Dow Chemical]] oder [[E. I. du Pont de Nemours and Company|DuPont]] als mögliche Käufer von Syngenta kolportiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Sergio Aiolfi |url=https://www.nzz.ch/wirtschaft/unternehmen/warten-auf-die-grosse-konsolidierungswelle-1.18648799 |titel=Warten auf die grosse Konsolidierungswelle |werk=Neue Zürcher Zeitung |datum=2015-11-18 |abruf=2020-08-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2015 übernahm schliesslich ChemChina, ein staatseigener Chemiekonzern, Syngenta für einen Kaufpreis von 43 Milliarden US-Dollar.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Chemchina in Talks To Buy Syngenta |Sammelwerk=China Daily |Datum=2015-11-14 |Sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die bis dato grösste Übernahme durch ein chinesisches Unternehmen sorgte für Kritik.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/chemiekonzern-chemchina-will-schweizer-syngenta-uebernehmen-14049299.html |titel=Riesenübernahme: China bietet 43 Milliarden Dollar für Syngenta |werk=Frankfurter Allgemeine Zeitung |datum=2016-02-03 |abruf=2020-08-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Sergio Aiolofi |url=https://www.nzz.ch/meinung/kommentare/die-chinesen-kommen-ld.4850 |titel=Die Chinesen kommen |werk=Neue Zürcher Zeitung |datum=2016-02-03 |abruf=2020-08-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einer positiven Bewertung durch den [[Verwaltungsrat (Schweiz)|Verwaltungsrat]] nahm eine Mehrheit der Syngenta-Aktionäre das Angebot von ChemChina an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Sergio Aiolfi |url=https://www.nzz.ch/wirtschaft/unternehmen/syngenta-soll-fuer-43-milliarden-nach-china-1.18688698 |titel=Syngenta soll für 43 Milliarden nach China |titelerg=Verwaltungsrat leistet keinen Widerstand |werk=Neue Zürcher Zeitung |datum=2016-02-03 |abruf=2020-08-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis Juli 2017 sicherte sich ChemChina über 98 % der Anteile an Syngenta,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.chemanager-online.com/en/news-opinions/headlines/chemchinas-crosses-98-syngenta-threshold |titel=ChemChina’s Crosses 98 % Syngenta Threshold |werk=CHEManager International |datum=2017-07-18 |sprache=en |abruf=2020-08-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; was einen [[Squeeze-out]] der restlichen Aktionäre und den Rückzug von der Börse ermöglichte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.cash.ch/news/boersenticker-firmen/chemchina-haelt-98-syngenta-squeeze-out-eingeleitet-1084814 |titel=ChemChina hält 98 % an Syngenta – „Squeeze-out“ eingeleitet |werk=Cash |datum=2017-07-13 |abruf=2020-08-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ChemChina überführte sein gesamtes Agrargeschäft in die Syngenta Group, zu der neben Syngenta auch Adama und die landwirtschaftlichen Aktivitäten von Sinochem gehören.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.fuw.ch/article/syngenta-uebernimmt-agrargeschaeft-von-chemchina-und-sinochem/ |titel=Syngenta bündelt Agrargeschäfte |werk=Finanz und Wirtschaft |datum=2020-01-06 |abruf=2020-08-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Syngenta wird in Holding integriert |Sammelwerk=Basler Zeitung |Datum=2020-01-06 |Seiten=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Unternehmen trug so zur Konsolidierung und Internationalisierung der gesamten Branche bei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.manager-magazin.de/unternehmen/industrie/syngenta-chemchina-bietet-fuer-uebernahme-43-milliarden-in-bar-a-1075367.html |titel=Hungrige Chinesen bringen BASF und Bayer in Bedrängnis |werk=Manager Magazin |datum=2015-02-03 |abruf=2020-08-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.handelszeitung.ch/unternehmen/syngenta-group-die-eigner-aus-china-machen-syngenta-chic-fur-die-borse |titel=«Syngenta Group» – Die Eigner aus China machen Syngenta chic für die Börse |werk=Handelszeitung |datum=2020-06-18 |abruf=2020-08-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Syngenta erhoffte sich davon eine Stärkung seiner Präsenz im globalen Wettbewerb.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Siegfried Hofmann, Bert Fröndhoff |url=https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/syngenta-attackiert-bayer-in-agrochemie-der-china-faktor/20045488.html |titel=Der China-Faktor |werk=Handelsblatt |datum=2017-07-12 |abruf=2020-08-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 2020 gab die Syngenta Group die Übernahme von Valagro bekannt, einem Hersteller biologischer Pflanzenschutzmittel mit Hauptsitz im italienischen [[Atessa]]. Das Unternehmen gehört nunmehr zum Geschäftsbereich &amp;#039;&amp;#039;Syngenta Crop Protection&amp;#039;&amp;#039;, Valagro tritt aber weiter als unabhängige Marke auf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.chemanager-online.com/news/syngenta-group-uebernimmt-valagro |titel=Syngenta Group übernimmt Valagro |titelerg=Markt für biologischen Pflanzenschutz dürfte sich in kommenden fünf Jahren verdoppeln |werk=CHEManager |datum=2020-10-06 |abruf=2021-08-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorbereitung des Börsengangs ===&lt;br /&gt;
Im Juni 2021 gab es erneut Berichte über einen möglichen [[Börsengang]] der Syngenta Group an der Technologiebörse in Shanghai, dem sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Star Market&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-konsumgueter/agrarkonzern-syngenta-erloese-aus-dem-boersengang-sollen-aquisitionen-finanzieren/27389166.html |titel=Agrarkonzern: Syngenta: Erlöse aus dem Börsengang sollen Aquisitionen finanzieren. |werk=Handelsblatt |datum=2021-07-03 |abruf=2021-08-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Wert des Unternehmens wurde auf etwa 50 bis 60 Milliarden [[US-Dollar]] geschätzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/agrochemiekonzern-syngenta-startet-vorbereitungen-fuer-boersengang-in-schanghai/27308592.html |titel=Agrochemiekonzern: Syngenta startet Vorbereitungen für Börsengang in Schanghai. |werk=Handelsblatt |datum=2021-06-21 |abruf=2021-08-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Gemäss den eingereichten Dokumenten sollten bis zu 2,79 Milliarden Aktien platziert und damit umgerechnet 10 Milliarden US-Dollar erlöst werden, unter anderem für Übernahmen und die Rückzahlung von Schulden sowie Investitionen in Forschung und Entwicklung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Börsenpläne des Agrokonzerns Syngenta in heißer Phase |Sammelwerk=Frankfurter Allgemeine Zeitung |Datum=2023-03-22 |Online=https://www.faz.net/aktuell/finanzen/finanzmarkt/boersenplaene-des-agrokonzerns-syngenta-in-heisser-phase-18767613.html |Abruf=2023-06-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Oktober 2021 aktualisierte die Syngenta Group ihren Antrag auf Börsenzulassung mit neuesten Finanzberichten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.handelszeitung.ch/news/syngenta-borsengang-in-shanghai-laut-dokumenten-suspendiert |titel=Syngenta-Börsengang in Shanghai laut Dokumenten suspendiert |werk=Handelszeitung |datum=2021-10-11 |abruf=2022-01-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im März 2023 wurde eine Anhörung von der Shanghaier Börse angesetzt und kurzfristig wieder abgesagt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.boersen-zeitung.de/unternehmen-branchen/boerse-schanghai-sagt-anhoerung-zum-syngenta-ipo-ab-8a853d8c-cd64-11ed-863e-c825e164c922 |titel=Börse Schanghai sagt Anhörung zum Syngenta-IPO ab |werk=Börsen-Zeitung |sprache=de |abruf=2023-06-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Syngenta Group strebte im Mai 2023 einen Börsengang am sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Main Board&amp;#039;&amp;#039; der [[Shanghai Stock Exchange]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jakob Blume |url=https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/agrarchemie-riese-syngenta-aendert-strategie-beim-ipo-in-china/29161208.html |titel=Syngenta ändert Strategie beim IPO in China |werk=Handelsblatt |datum=2023-05-19 |abruf=2023-05-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unternehmensstruktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Syngenta F&amp;amp;E in Stein, Kt. Aargau.jpg|mini|Syngenta in Stein/AG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Syngenta Group firmiert als [[Limited|Co. Ltd.]], eine Aktiengesellschaft chinesischen Rechts mit Sitz in Shanghai und fungiert als [[Holding]]. Die Syngenta Group besteht heute aus den [[Geschäftsbereich]]en &amp;#039;&amp;#039;Syngenta Crop Protection&amp;#039;&amp;#039; (Pflanzenschutz), &amp;#039;&amp;#039;Syngenta Seeds&amp;#039;&amp;#039; (Saatgut) sowie &amp;#039;&amp;#039;Adama&amp;#039;&amp;#039; (Pflanzenschutzlösungen) und der &amp;#039;&amp;#039;Syngenta Group China&amp;#039;&amp;#039; (übergreifender Bereich).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derzeit beschäftigt die Unternehmensgruppe rund 59&amp;#039;000 [[Mitarbeiter]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;about&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.syngentagroup.com/about |titel=About |hrsg=Syngenta Group |sprache=en |abruf=2022-10-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und erwirtschaftete 2021 einen [[Erlös|Umsatz]] von 28,2 Milliarden [[US-Dollar]]. Die operative Zentrale der Syngenta Group befindet sich nach wie vor in Basel (Schweiz). Ebenfalls in der Schweiz, in [[Stein AG|Stein]] im Kanton [[Kanton Aargau|Aargau]], befindet sich eines der wichtigsten Forschungslabore von Syngenta. Insgesamt hatte das Unternehmen im Jahr 2021 in der Schweiz 2&amp;#039;800 Mitarbeiter.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Sarah Jäggi |url=https://www.zeit.de/2021/23/landwirtschaft-schweiz-syngenta-pestizide-nachhaltigkeit-oekologie |titel=Ausgespritzt? |hrsg=[[Die Zeit]] |datum=2021-06-07 |abruf=2022-02-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Andere wichtige Standorte sind unter anderem Chicago (Vereinigte Staaten), Tel Aviv (Israel) und Shanghai (China). Die Syngenta Group betreibt dort weitere Forschungs- und Entwicklungsabteilungen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gabot.de/ansicht/syngenta-group-gruendung-eines-globalen-agtech-marktfuehrers-404396.html |titel=Syngenta Group: Gründung eines globalen AgTech-Marktführers |werk=Gabot |datum=2020-06-22 |abruf=2020-09-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Syngenta Agro}}In Deutschland liegt der Hauptsitz in [[Frankfurt am Main]] (seit April 2022, davor [[Maintal]]), hier ist &amp;#039;&amp;#039;Syngenta Agro&amp;#039;&amp;#039; ansässig. In [[Bad Salzuflen]] befindet sich das Technologie- und Züchtungszentrum und der europäische Hauptsitz von &amp;#039;&amp;#039;Syngenta Seeds&amp;#039;&amp;#039;. Am Standort [[Kleve]] werden Zierpflanzen gezüchtet und vermarktet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.syngenta.de/unternehmen/standorte |titel=Standorte |hrsg=Syngenta Deutschland |abruf=2022-02-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die österreichische Zweigniederlassung von &amp;#039;&amp;#039;Syngenta Agro&amp;#039;&amp;#039; hat ihren Sitz in [[Wien]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.syngenta.at/unternehmen/standorte |titel=Standorte |hrsg=Syngenta Österreich |abruf=2022-02-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Schweiz hat die Syngenta Agro AG ihren Sitz in [[Stein AG]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://zefix.ch/de/search/entity/list/firm/393743 |titel=Syngenta Agro AG |werk=[[Zefix]] |abruf=2024-05-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Syngenta Group wird vom [[Verwaltungsrat (Schweiz)|Verwaltungsrat]] (&amp;#039;&amp;#039;Board of Directors&amp;#039;&amp;#039;) geleitet, von einer [[Geschäftsführung (Schweiz)|Geschäftsführung]] (&amp;#039;&amp;#039;Global Leadership Team&amp;#039;&amp;#039;) geführt und vom [[Aufsichtsrat]] (&amp;#039;&amp;#039;Board of Supervisors&amp;#039;&amp;#039;) kontrolliert. An der Spitze der Unternehmensgruppe stehen [[Jeff Rowe (Manager)|Jeff Rowe]] ([[Chief Executive Officer|CEO]]) und Qin Hengde ([[Chief Financial Officer|CFO]]).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Matthias Kamp |url=https://www.nzz.ch/wirtschaft/wechsel-an-der-konzernspitze-der-syngenta-ceo-erik-fyrwald-tritt-zum-jahresende-ab-ld.1761651 |titel=Wechsel an der Konzernspitze von Syngenta: Jeff Rowe und Qin Hengde übernehmen die Führung des Agrochemiekonzerns |werk=Neue Zürcher Zeitung |datum=2023-10-20 |abruf=2024-01-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Chair of the Board|Chairman]] des [[Board of Directors]] ist Li Fanrong.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |werk=nau.ch |url=https://www.nau.ch/news/wirtschaft/syngenta-erhalt-mit-li-fanrong-einen-neuen-prasidenten-66282141 |titel=Syngenta erhält mit Li Fanrong einen neuen Präsidenten |abruf=2024-01-12 |datum=2022-09-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Produkte und Dienstleistungen ==&lt;br /&gt;
Die Syngenta Group ist einer der grössten Anbieter von [[Pflanzenschutzmittel]]n (unter anderem [[Herbizid]]e, [[Fungizid]]e und [[Insektizid]]e), [[Saatgut]] (unter anderem [[Reis]], [[Mais]]) sowie verwandter Produkte. Mit den aus der ehemaligen [[Dr. R. Maag|Dr. R. Maag AG]] hervorgegangenen Marken Maag Profi und Maag Garden vertreibt Syngenta Pflanzenschutzmittel für den Schweizer Markt, sowohl an gewerbliche Kunden wie auch an private Endverbraucher.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.maag-profi.ch/geschichte |titel=Geschichte |hrsg=Maag Profi/Syngenta |datum= |sprache=de |abruf=2023-06-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.maag-garden.ch/de/ueber-maag/geschichte/ |titel=Historie {{!}} Maag Garden |abruf=2023-06-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem stellt Syngenta [[Biokraftstoff]]e, wie beispielsweise [[Biodiesel]], her. Das reduziert die Abhängigkeit der Staaten von Erdöl-Importen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Politik beschert Syngenta Rückenwind |Sammelwerk=Handelsblatt |Datum=2006-02-10 |Seiten=12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Syngenta Group bietet auch digitale Dienstleistungen an, etwa Kartenmaterial und Wetterdaten. Diese unterstützen Landwirte bei der Abschätzung und Absicherung von [[Ernte]]risiken.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Sanjiv Rana |url=https://chemweek.com/CW/Document/113576/Syngenta-sharing-weather-related-risks-with-farmers |titel=Syngenta, Sharing Weather-Related Risks With Farmers |werk=Chemical Week |datum=2020-08-24 |sprache=en |abruf=2020-10-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Engagement ==&lt;br /&gt;
2001 gründete das Unternehmen die Syngenta Foundation for Sustainable Agriculture. Ihr Zweck ist die Förderung [[Nachhaltige Landwirtschaft|nachhaltiger Landwirtschaft]], beispielsweise durch die Unterstützung entsprechender wissenschaftlicher Beiträge und Analysen in diesem Bereich. Die Syngenta-Stiftung geht auf die ehemalige Novartis-Stiftung zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Zwischen Hilfe und Geschäft |Sammelwerk=Basler Zeitung |Datum=2001-08-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Syngenta Group hat sich ausdrücklich den [[Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen|Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen]] verschrieben. Hierfür setzt die Unternehmensgruppe auf Investitionen in die Forschung und Entwicklung, die sie vor dem Hintergrund der Auswirkungen der globalen [[COVID-19-Pandemie]] verstärkt hat.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.agriculture.com/news/business/syngenta-group-launches-new-good-growth-plan |titel=Syngenta Group Launches New Good Growth Plan |werk=Agriculture |datum=2020-06-06 |sprache=en |abruf=2020-09-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2021 wurde Syngenta Hauptpartner des [[St. Gallen Symposium]]s.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jil Schuller |url=https://www.bauernzeitung.ch/artikel/syngenta-wird-neuer-hauptpartner-des-st-gallen-symposiums-2021-geht-es-um-vertrauen |titel=Syngenta wird neuer Hauptpartner des St. Gallen Symposiums – 2021 geht es um Vertrauen |werk=bauernzeitung.ch |datum=2021-02-17 |abruf=2021-02-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In seiner Antwort auf eine [[Interpellation]] von [[Kilian Baumann]] schrieb der Bundesrat, dass Syngenta eine Anschubfinanzierung in Höhe von 10 Millionen Franken für den Lehrstuhl für nachhaltige Agrarökosysteme an der [[ETH Zürich]] geleistet habe. Ausserdem werden zwei Stipendien am &amp;#039;&amp;#039;Zurich-Basel Plant Science Center&amp;#039;&amp;#039;, ebenfalls an der ETH Zürich, sowie drei Projekte am [[Schweizerisches Tropen- und Public-Health-Institut|Swiss TPH]] finanziert. Zusätzlich teilte der Bundesrat mit, es gebe keine Ausfuhrverbote für Düngemittel und Saatgut, weshalb Geschäfte mit Russland rechtmässig seien.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20223490 |titel=Einflussnahme der von China kontrollierten Firma Syngenta auf Forschung und Politik |werk=parlament.ch |abruf=2023-02-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
2007 rückte Syngenta in den Fokus der US-Börsenaufsicht [[United States Securities and Exchange Commission|SEC]]. Anlass waren Verkäufe von Produkten in Ländern wie Iran, Kuba, Nordkorea, Sudan oder Syrien durch Dritte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Oliver Stock |url=https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/syngenta-heikle-ware/2834788.html |titel=Heikle Ware |werk=Handelsblatt |datum=2017-07-13 |abruf=2020-08-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2007 schossen von Syngenta beauftragte Sicherheitskräfte in Brasilien auf Gentechnikgegner und töteten dabei einen 42-Jährigen. 2010 begann der davon ausgehende Gerichtsprozess vor der Zivilkammer in [[Cascavel (Paraná)|Cascavel]], die Syngenta Ende 2015 des Mordes sowie Mordversuches schuldig sprach. Das Vorgehen der Täter wurde vom zuständigen Richter als „Massaker, verschleiert als Rücknahme von Besitz“ gewertet.&amp;lt;ref&amp;gt;Norbert Suchanek: &amp;#039;&amp;#039;Syngenta ist schuld am Tod eines Aktivisten.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Neues Deutschland]].&amp;#039;&amp;#039; 3. Dezember 2015, S. 17.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Vergangenheit gab es zudem mehrfach Kritik an Pflanzenschutzmitteln von Syngenta. Dem Unternehmen wurde vorgeworfen, der Verkauf von Pflanzenschutzmitteln mit hochgiftigen Wirkstoffen sei Bestandteil des Geschäftsmodells.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.publiceye.ch/de/themen/pestizide/syngenta |titel=Syngentas giftiges Geschäftsmodell |hrsg=[[Public Eye]] |abruf=2020-04-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2012 wurde der Konzern deshalb für den «[[Public Eye Award]]» nominiert, der Unternehmen mit menschenrechtlich fragwürdigem oder umweltschädigendem Verhalten anprangert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.handelszeitung.ch/unternehmen/zweifelhafte-ehre-fuer-syngenta |titel=Zweifelhafte Ehre für Syngenta |werk=Handelszeitung |datum=2012-01-05 |abruf=2020-08-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das [[Schweizer Radio und Fernsehen|SRF]]-Magazin [[ECO (SRF)|ECO]] berichtete 2014 über schwere Mängel in einer Studie von Syngenta, die die Unbedenklichkeit des Insektizids [[Thiamethoxam]] gegenüber Bienen beweisen soll.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Daniel Mennig, Reto Gerber |url=https://www.srf.ch/news/wirtschaft/gravierende-maengel-in-syngenta-studie-zum-bienensterben |titel=Gravierende Mängel in Syngenta-Studie zum Bienensterben |hrsg=SRF |datum=2014-06-03 |abruf=2022-01-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2019 wurden Fungizide mit dem Wirkstoff [[Chlorthalonil]] in der EU und der Schweiz verboten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{EU-Verordnung|2019|677|typ=Durchführungsverordnung|titel=der Kommission vom 29. April 2019 zur Nichterneuerung der Genehmigung für den Wirkstoff Chlorthalonil gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates über das Inverkehrbringen von Pflanzenschutzmitteln und zur Änderung der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 540/2011 der Kommission}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.schweizerbauer.ch/pflanzen/pflanzenschutz/gericht-fungizid-restbestand-darf-nicht-verkauft-werden |titel=Gericht: Fungizid-Restbestand darf nicht verkauft werden |werk=schweizerbauer.ch |datum=2024-05-07 |abruf=2024-05-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2021 erhob der Ex-Syngenta-Forscher Jon Heylings schwere Vorwürfe wegen Syngentas Pflanzenschutzmittels Gramoxone, das den Wirkstoff [[Paraquat]] enthält. Er fordert, dass deutlich mehr [[Brechmittel]] beigefügt werden sollte, um [[Suizid]]e durch das Mittel zu verhindern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Georg Humbel, Rahel Sahli |url=https://www.srf.ch/news/wirtschaft/gefaehrliches-pestizid-whistleblower-erhebt-schwere-vorwuerfe-gegen-syngenta |titel=Gefährliches Pestizid – Whistleblower erhebt schwere Vorwürfe gegen Syngenta |hrsg=Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) |datum=2021-03-24 |abruf=2021-03-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://srf.ch/play/tv/redirect/detail/be2dd9fd-072b-4af2-924c-3a5de262427d |titel=Gefährliches Pestizid: Ein Insider packt aus |werk=[[Rundschau (SRF)|Rundschau]] |datum=2021-03-24 |abruf=2021-03-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 2001 bis 2004 verkaufte Syngenta in den USA gentechnisch veränderten Mais der Sorte [[Transgener Mais|Bt]]10, obwohl nur Bt11 zugelassen war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.greenpeace.de/biodiversitaet/landwirtschaft/oekologische-landwirtschaft/gen-mais-verheimlicht-syngenta |titel=Gen-Mais: Was verheimlicht Syngenta noch? |hrsg=Greenpeace |datum=2013-05-13 |abruf=2022-01-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Reaktion untersagte die [[Europäische Union|EU]] die Einfuhr von Bt10-haltigem Mais und in den USA wurde gegen Syngenta eine Strafe von 375&amp;#039;000 US-Dollar verhängt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stern.de/gesundheit/genmais-keine--hundertprozentige-reinheit--3294318.html |titel=Genmais Keine «hundertprozentige Reinheit» |hrsg=Stern |datum=2005-05-10 |abruf=2022-01-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/panorama/us-bauern-liefern-illegalen-genmais-nach-europa/600758.html |titel=US-Bauern liefern illegalen Genmais nach Europa |hrsg=Tagesspiegel |datum=2005-04-15 |abruf=2022-01-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Angaben des Unternehmens handelte es sich bei dem Vorfall um ein Versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Syngenta hat laut einer Untersuchung der [[Universität Stockholm|Stockholm University]] Studien zur Entwicklungsneurotoxizität von [[Abamectin]] nicht bei den Zulassungsbehörden eingereicht, obwohl das Unternehmen rechtlich dazu verpflichtet gewesen wäre. Laut einem der beteiligten Wissenschaftler, Axel Mie, „wären die Anwendungen in verschiedenen Kulturen wohl schon damals verboten oder eingeschränkt worden“, wenn die Zulassungsbehörden von diesen Studien gewusst hätten. Syngenta reichte die Studien erst 2015 ein, obwohl diese schon 2005 den amerikanischen Zulassungsbehörden vorgelegt wurden. Daraufhin senkte die [[Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit|EFSA]] die Grenzwerte für Abamectin nach Bekanntwerden dieser Studien.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Maj-Britt Horlacher, Fiona Endres, Philippe Stalder |url=https://www.srf.ch/news/schweiz/pesticidesecrets-syngenta-und-bayer-hielten-jahrelang-pestizid-studien-zurueck |titel=#PesticideSecrets – Syngenta und Bayer hielten jahrelang Pestizid-Studien zurück |hrsg=[[Schweizer Radio und Fernsehen|SRF]] |datum=2023-06-01 |sprache=de |abruf=2023-06-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Eva Achinger |url=https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/mehrere-pestizid-hersteller-hielten-bei-der-zulassung-wichtige-studien-zurueck,TfqDsKQ |titel=Fehlende Studien: Lücken bei der Zulassung von Pestiziden |hrsg=[[BR24]] |datum=2023-06-01 |sprache=de |abruf=2023-06-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Syngenta schrieb in einer Stellungnahme, die Anforderungen in Bezug auf einzureichende Studien seien in den USA und in der EU bzw. der Schweiz unterschiedlich. Syngenta habe alle angeforderten Studien eingereicht, die [[Europäische Kommission|EU-Kommission]] habe dies auch nie bemängelt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.syngenta.ch/medienberichte-zur-zulassung-von-pestiziden-der-eu-und-der-schweiz |titel=Medienberichte zur Zulassung von Pestiziden in der EU und der Schweiz |hrsg=Syngenta |datum=2023-06-01 |sprache=de |abruf=2023-06-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2015 liess sich Syngneta ein stark [[Flavonole|flavonolhaltige]] Tomate patentieren. Über die Plattform [[Campact]] wurden daraufhin 65.000 Stimmen für einen Masseneinspruch gegen das [[Biopatent]] gesammelt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.fluter.de/big-apple|titel=Big Apple|hrsg=[[fluter.de]]|autor=Bernd Kramer|abruf=2025-05-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Syngenta setzt seinen Betrieb in Russland trotz der andauernden Invasion in die Ukraine und der internationalen Sanktionen gegen die russische Wirtschaft fort.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Cite web |title=Syngenta |language=uk |url=https://leave-russia.org/uk/syngenta |website=leave-russia.org |access-date=2025-03-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Unternehmen bleibt ein bedeutender Akteur im russischen Agrarsektor und liefert Pestizide sowie Saatgut an lokale Landwirte. Es wurde dafür kritisiert, seine Geschäfte in Russland unverändert weiterzuführen, und erhielt die Note „F“ in einem Ranking von Unternehmen, die es versäumt haben, ihre Aktivitäten in Russland einzustellen oder zu reduzieren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://som.yale.edu/story/2022/over-1000-companies-have-curtailed-operations-russia-some-remain |titel=Over 1,000 Companies Have Curtailed Operations in Russia—But Some Remain |werk=[[Yale School of Management]] |sprache=en |abruf=2025-03-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Syngenta wurde dafür verurteilt, Gewinne über ethische Prinzipien zu stellen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.politico.eu/article/agribusinesses-russia-ukraine-volodymyr-zelenskyy-vladimir-putin-eu-agriculture-basf-syngenta/ |titel=Hunger games: Ukrainians slam Western agribusinesses for staying in Russia |datum=2022-04-15 |sprache=en-GB |abruf=2025-03-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Unternehmen kritisiert, die weiterhin in Russland tätig sind, und erklärt, dass der russische Markt „mit Blut überschwemmt“ sei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Syngenta hat nicht nur seine Präsenz in Russland aufrechterhalten, sondern auch Preiserhöhungen für seine Produkte angekündigt, was Fragen aufwirft, ob das Unternehmen die Situation zu finanziellen Zwecken ausnutzt. Kritiker argumentieren, dass die fortgesetzten Geschäfte die russische Agrarindustrie stärken und damit indirekt die Kriegsanstrengungen des Landes unterstützen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://interfax.com/newsroom/top-stories/93611/ |titel=Russian subsidiary of Syngenta to raise prices 12% as of Sept 1 |abruf=2025-03-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Syngenta}}&lt;br /&gt;
* {{HLS|48597|Autor=[[Bernard Degen]]}}&lt;br /&gt;
* {{ethorama|WtJYKIRNaYuddDIlF201}}&lt;br /&gt;
* [https://www.syngentagroup.com/de Website der Syngenta Group]&lt;br /&gt;
* [https://www.syngenta.ch/ Website der Syngenta Schweiz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=10049266-6|VIAF=144658370}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agrarunternehmen (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:AstraZeneca]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biotechnologieunternehmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 2000]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Novartis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanzenschutzmittelhersteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produzierendes Unternehmen (Basel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Saatgutunternehmen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hüttentom</name></author>
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