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	<title>Synektik - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T15:31:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Synektik&amp;diff=55079&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;M2k~dewiki: /* Einleitung */ +</title>
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		<updated>2025-02-18T15:46:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einleitung: &lt;/span&gt; +&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Kreativitätsmethode. Zum Unternehmen siehe [[Synektik (Unternehmen)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Synektik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (griech. „synechein“ = etwas miteinander in Verbindung bringen, verknüpfen) ist eine [[Kreativitätsmethode]], die die unbewusst ablaufenden Denkprozesse anregt. Diese Methode wurde von [[William J. J. Gordon|William Gordon]] ab 1944 entwickelt und ist durch sein Buch „Synectics: The development of creative capacity“ aus dem Jahre 1961 weltweit bekannt geworden. Die Synektik gliedert den kreativen Prozess in mehrere Phasen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ablauf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Grundprinzip gilt „Mache dir das Fremde vertraut und verfremde das Vertraute.“ Begonnen wird daher mit einer gründlichen Problemanalyse. Danach erfolgt die Verfremdung der ursprünglichen Problemstellung durch Bildung von [[Analogie (Rhetorik)|Analogien]]. Es wird versucht, durch Analogieschlüsse neue und überraschende Lösungsansätze zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Einzelnen gliedert sich eine synektische Sitzung in folgende Phasen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Problemdefinition: Eindeutige Definition des Problems&lt;br /&gt;
# Spontane Lösungen: Es werden spontan einfallende Ideen erfasst&lt;br /&gt;
# Neuformulierung: Die spontanen Lösungen werden genutzt, um das Problem neu zu formulieren&lt;br /&gt;
# Direkte Analogien 1: Es werden Analogien, zum Beispiel aus der Natur (Bionik), gebildet&lt;br /&gt;
# Persönliche Analogien: Es werden persönliche Analogien gebildet, um die persönliche Identifikation der Teilnehmer mit dem Problem zu erreichen&lt;br /&gt;
# Symbolische Analogien (Kontradiktionen): Es werden symbolische Analogien gebildet&lt;br /&gt;
# Direkte Analogien 2: Es werden direkte Analogien zu den gefundenen symbolischen Analogien gesucht, zum Beispiel aus der Technik&lt;br /&gt;
# Analogieanalyse: Analyse der direkten Analogien aus dem letzten Schritt&lt;br /&gt;
# „Force-Fit“: Die letzten Analogien werden mit dem Originalproblem in Verbindung gebracht&lt;br /&gt;
# Entwicklung von (konkreten) Lösungsansätzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anforderungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Synektik stellt höhere Anforderungen an die Anwender als das Brainstorming, weil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* der Verfahrensablauf durch die vielen Schritte komplexer ist,&lt;br /&gt;
* das Finden von Analogien erlernt werden muss, um es auf effiziente Weise anwenden zu können,&lt;br /&gt;
* qualifizierte Moderatoren (in der Synektik auch als „juggler“ bezeichnet) verlangt werden und&lt;br /&gt;
* Hemmungen, vor allem bei der Bildung persönlicher Analogien, zu überwinden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gruppenzusammensetzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Synektik sollte in Gruppen angewandt werden, deren Zusammensetzung etwa mit [[Brainstorming]]-Gruppen identisch ist. Auch Einzelpersonen können die Synektik-Schritte abarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitaufwand ==&lt;br /&gt;
Eine Synektiksitzung verlangt mehr Zeitaufwand als die Durchführung eines Brainstormings. Einschließlich der Problemanalyse sollte man etwa einen halben Tag ansetzen. Diese Zeit kann in Abhängigkeit vom Problem ohne weiteres über- oder unterschritten werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe hierzu die Grafik auf https://beat.doebe.li/bibliothek/w00447.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Durchführungsempfehlungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In erfahrenen Synektik-Gruppen kann die Moderatorenrolle reihum wandern.&amp;lt;ref&amp;gt;James F. Marran, Donald V. Rogan: [https://files.eric.ed.gov/fulltext/ED061140.pdf &amp;#039;&amp;#039;Synectics: An Explanation of the Process and Some Comments on Its Application in the Secondary School.&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 421&amp;amp;nbsp;kB). 1966, S. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Durchführung von synektischen Sitzungen ist es empfehlenswert, den Gesamtablauf – also auch die Verfremdungsschritte – für alle Teilnehmer sichtbar an einer Tafel, auf [[Flip-Chart]]s, mit dem [[Tageslichtprojektor]] oder einem [[Beamer]] zu protokollieren. Dies erfolgt durch den Moderator selbst oder durch einen Assistenten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatz im Unterricht ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Synektik lässt sich recht gut im problemlösungsorientierten Unterricht einsetzen. Sie ermöglicht als Unterrichtsmethode die Entwicklung des kreativen und des kritischen Denkens.&amp;lt;ref&amp;gt;James F. Marran, Donald V. Rogan: [https://files.eric.ed.gov/fulltext/ED061140.pdf &amp;#039;&amp;#039;Synectics: An Explanation of the Process and Some Comments on Its Application in the Secondary School.&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 421&amp;amp;nbsp;kB). 1966, S. 3.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Synektik wird z. B. genutzt, um Schülern den Einstieg in das Schreiben eigener Gedichte zu erleichtern.&amp;lt;ref&amp;gt;Jeanne L. Dykstra, Frank E. Dykstra: [https://files.eric.ed.gov/fulltext/ED408964.pdf &amp;#039;&amp;#039;Imagery and Synectics for Modeling Poetry Writing.&amp;#039;&amp;#039;] In: Robert E. Griffin u. a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;VisionQuest: Journeys Toward Visual Literacy.&amp;#039;&amp;#039; International Visual Literacy Association, 1997, S. 175–177.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kreativitätstechnik#Methoden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Synektikähnliche Techniken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bionik]],&lt;br /&gt;
* [[Visuelle Synektik]],&lt;br /&gt;
* [[Reizwortanalyse]],&lt;br /&gt;
* [[TILMAG-Methode]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* William Gordon: &amp;#039;&amp;#039;Synectics: The development of creative capacity.&amp;#039;&amp;#039; Harper, New York 1961.&lt;br /&gt;
* James F. Marran, Donald V. Rogan: [https://files.eric.ed.gov/fulltext/ED061140.pdf &amp;#039;&amp;#039;Synectics: An Explanation of the Process and Some Comments on Its Application in the Secondary School.&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 421&amp;amp;nbsp;kB). 1966.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreativitätstechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;M2k~dewiki</name></author>
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