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	<title>Syncom - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-25T15:19:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Syncom&amp;diff=1631484&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Derkoenig: -BKH nach Löschung</title>
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		<updated>2026-03-29T22:21:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;-BKH nach Löschung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Syncom&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Syn&amp;#039;&amp;#039;chronous &amp;#039;&amp;#039;Com&amp;#039;&amp;#039;munications Satellite)&amp;lt;ref name=&amp;quot;NASA1963-004A&amp;quot;&amp;gt;{{NSSDCA|1963-004A|Syncom 1|zugriff=2013-11-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ist die Bezeichnung für eine Reihe von Nachrichtensatelliten der [[National Aeronautics and Space Administration|NASA]]. Mit ihnen wurden ab 1963 Telefon- und Fernsehübertragungen von Satelliten in [[geosynchrone Umlaufbahn|geosynchronen]] bzw. [[Geostationärer Satellit|geostationären]] Umlaufbahnen erprobt. Die ersten drei Satelliten waren praktisch baugleich und wurden von der [[Hughes Space and Communications Company]] (heute [[Boeing]]) entwickelt und gebaut. In den 1980er Jahren wurde die Serie als Syncom IV mit einigen größeren, ebenfalls von Hughes gebauten Satelliten fortgesetzt. Sie waren Teil des militärischen Leasat-Programms der Vereinigten Staaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Syncom 1, 2 und 3 ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Syncom-1.jpg|miniatur|Syncom 1]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Stabilisation (Raumfahrt)#Drallstabilisation|drallstabilisierten]] Satelliten dieser Baureihe wurde von ihrer [[Trägerrakete]] in eine stark elliptische Umlaufbahn mit 250 und 1200&amp;amp;nbsp;km [[Erdnähe|Perigäum]] und 36.000&amp;amp;nbsp;km [[Erdnähe|Apogäum]] befördert. Um ihre kreisförmige Umlaufbahn zu erreichen, waren sie deshalb mit einem eigenen [[Apogäumsmotor|Apogäumstriebwerk]] ausgerüstet, deren Düse sich am Boden des zylindrischen Körpers von 71&amp;amp;nbsp;cm Durchmesser und 39&amp;amp;nbsp;cm Höhe (64&amp;amp;nbsp;cm mit Düse) befand. Die Masse des Satelliten beim Start betrug 68&amp;amp;nbsp;kg, nach Brennschluss des Triebwerkes waren es dann noch 39&amp;amp;nbsp;kg. Zur Energieversorgung dienten 3840 [[Solarzelle]]n mit insgesamt 29 Watt Leistung auf der Außenseite des Zylinders und Nickel-Cadmium-Akkumulatoren. Der Empfänger (je ein Receiver mit 5 bzw. 13&amp;amp;nbsp;MHz Bandbreite) arbeitete auf einer Frequenz von 7,36&amp;amp;nbsp;GHz, der Sender auf 1,82&amp;amp;nbsp;GHz mit 2&amp;amp;nbsp;Watt Leistung und einer geschlitzten Dipolantenne.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NASA1963-004A&amp;quot; /&amp;gt; Hergestellt wurden die Satelliten Syncom 1, 2&amp;lt;ref name=&amp;quot;Strasser&amp;quot;&amp;gt;Joel Strasser: &amp;#039;&amp;#039;New Look in this Year&amp;#039;s Comsats&amp;#039;&amp;#039;; Electronics 19. Juli 1963, S. 18&amp;lt;/ref&amp;gt; und 3 von der Firma [[Hughes Aircraft]] in [[Culver City]], [[Kalifornien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Start des ersten Satelliten Syncom 1 erfolgte am 14. Februar 1963, jedoch ging der Funkkontakt zum Satelliten schon 5 Stunden nach dem Start des Apogäumstriebwerks verloren. Dies lag nach Auswertung der NASA-Ingenieure an einer Explosion eines defekten Stickstofftanks, dessen Inhalt für die Steuerungstriebwerke des Satelliten verwendet wurde. Weiterhin wurde ein Ausfall der internen Elektronik vermutet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Strasser&amp;quot; /&amp;gt; Erst der Start von [[Syncom 2]] mit stabileren Stickstofftanks und redundanter Stromverkabelung&amp;lt;ref name=&amp;quot;Strasser&amp;quot; /&amp;gt; in eine Position von 55° West mit 33,4° Bahnneigung war ein Erfolg und so konnten die ersten Telefonübertragungen geschaltet werden. Mit [[Syncom 3]] wurde am 19. August 1964 der erste Satellit in eine quasi-geostationäre Umlaufbahn mit 0,06° Bahnneigung gebracht. Dazu hatte man das Bahnkorrektursystem verbessert und dessen Treibstoffmenge vergrößert. Über den Satelliten konnten eine [[Duplex (Nachrichtentechnik)|Duplex]]-Fernsprechverbindung oder sechzehn Simplex-Fernschreibverbindungen gleichzeitig geführt werden. Syncom 2 und 3 wurden auch für experimentelle Fernsehübertragungen in Schwarzweiß, niedriger Bandbreite und ohne Ton genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{NSSDCA|1963-031A|Syncom 2|zugriff=2014-08-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{NSSDCA|1964-047A|Syncom 3|zugriff=2014-08-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; So wurden z.&amp;amp;nbsp;B. Fernsehbilder der [[Olympische Sommerspiele 1964|XVIII. Olympischen Spiele]] aus [[Tokio]] in die [[Vereinigte Staaten|USA]] übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Syncom IV ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Syncom LEASAT.jpg|miniatur|Leasat]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fünf Satelliten des &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leasat&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;-Programmes (von Leased Satellites = gemietete Satelliten) der 1980er Jahre wurden alternativ auch unter dem Namen Syncom IV-1 bis Syncom IV-5 geführt. Der Vertrag zwischen der US Marine und Hughes Communication Services wurde September 1978 bekannt gegeben. Die Satelliten sollten für mindestens fünf Jahre eine weltweite Kommunikation zwischen Luft-, Land- und Seestationen und vier stationären und zwei mobilen Bodenstationen für das [[Verteidigungsministerium der Vereinigten Staaten|Department of Defense]] ermöglichen. Dazu sollten vier (einer Reserve) Satelliten jeweils um 90° versetzt über Amerika und den Ozeanen in einer geostationären Umlaufbahn platziert werden. Diese waren wesentlich größer als die vorherigen Syncom Modelle und speziell für den Start mit dem [[Space Shuttle]] konstruiert. Die ebenfalls zylindrischen und drallstabilisierten Satelliten wurden auf Basis des [[Satellitenbus]] Hughes HS-381 gebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://space.skyrocket.de/doc_sat/hs-381.htm Hughes: HS-381] auf Gunter&amp;#039;s Space Page&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie waren 6,17&amp;amp;nbsp;m hoch (4,29&amp;amp;nbsp;m mit eingeklappten Antennen), hatten einen Durchmesser von 4,26&amp;amp;nbsp;m und ein Gewicht von 7711&amp;amp;nbsp;kg im Space Shuttle und 1388&amp;amp;nbsp;kg in der Umlaufbahn. Die Energieversorgung wurde mit Hilfe von Solarzellen auf der Außenseite des Zylinders mit insgesamt etwa 1200&amp;amp;nbsp;Watt Leistung und drei 25-Ah-[[Nickel-Cadmium-Akkumulator]]en gewährleistet. Insgesamt waren fünf Antennen (zwei Wendelantennen, zwei X-Band-Hörner und eine [[unidirektional]]e Antenne) zur Überdeckung der gesamten Erde angebracht. Zwei große [[Wendelantenne]]n (30&amp;amp;nbsp;cm Durchmesser und 3,8&amp;amp;nbsp;m lang) dienten jeweils dem Empfang und der Abstrahlung von [[Dezimeterwelle|UHF]]-Signalen im Frequenzbereich von 240 bis 400&amp;amp;nbsp;MHz. Die Telemetrie, Steuerung und der Uplink wurden in Teilen des [[Frequenzband|X-Bandes]] (7250 bis 7500&amp;amp;nbsp;MHz und 7975 bis 8025&amp;amp;nbsp;MHz) übertragen. Die Hauptkommunikationsnutzlast bestand aus zwölf UHF-[[Repeater]]n (1. X-Band Uplink, UHF downlink, 25&amp;amp;nbsp;kHz [[Bandbreite]] für [[Broadcast]]nachrichten mit störsicherem Breitband-Signal, 2. UHF mit 500&amp;amp;nbsp;kHz Bandbreite, 3. bis 8. UHF mit 25&amp;amp;nbsp;kHz Bandbreite und 9. bis 13. UHF mit 5&amp;amp;nbsp;kHz Bandbreite). Die Kommunikationsnutzlast war dabei zum größten Teil auf einer sich nicht mitdrehenden Platform des mit 30 Umdrehungen pro Minute rotierenden Satelliten untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste Start eines Leasat-Satelliten (Leasat 2) erfolgte am 31. August 1984 mit [[STS-51-A]], nachdem der Start des Space Shuttle mit Leasat 1 an Bord im Juni 1984 Sekunden vor dem Start abgebrochen wurde. Leasat 1 folgte dann am 8. November 1984 mit [[STS-41-D]]. Leasat 3 wurde am 12. April 1985 mit [[STS-51-D]] gestartet, jedoch funktionierte die automatische Inbetriebnahme der Antenne und des Triebwerks nicht. Die Shuttle-Mission wurde kurzfristig um zwei Tage verlängert, um den Defekt durch die Astronauten beheben zu lassen, was jedoch nicht gelang. So wurde der Satellit bei der Mission [[STS-51-I]] wieder eingefangen, repariert und dann Ende Oktober in seine Umlaufbahn befördert. Leasat 4 wurde während der Mission STS-51-I ausgesetzt und war inzwischen ebenfalls erfolgreich in seinen Orbit gelangt, wobei man jedoch feststellte, dass die UHF-Sendeantenne nicht funktionierte und man den Satelliten als Verlust abschrieb. Der als Reservesatellit geplante Leasat 5 wurde im Januar 1990 als Ersatz mit [[STS-32]] in den Orbit gebracht. Als Lebensdauer der Satelliten waren jeweils sieben Jahre geplant. Ab Mai 1998 wurde Leasat 5 von der [[Royal Australian Navy]] angemietet&amp;lt;ref&amp;gt;TS-Satellite: [http://www.tbs-satellite.com/tse/online/sat_leasat_5.html Leasat 5]&amp;lt;/ref&amp;gt; und in eine Position 156° Ost umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende ihrer Lebensdauer wurden die Satelliten des Leasat- und des [[FLTSATCOM]]-Programmes nach und nach durch die [[UFO (Satellit)|UFO]]-Satelliten abgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Startliste ==&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe8&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Startdatum&lt;br /&gt;
! Name&lt;br /&gt;
! [[COSPAR-Bezeichnung]]&lt;br /&gt;
! Trägerrakete&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 14. Februar 1963&lt;br /&gt;
| Syncom 1&lt;br /&gt;
| 1963-004A&amp;lt;ref name=&amp;quot;NASA1963-004A&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| [[Delta (Rakete)|Thor Delta B]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 26. Juli 1963&lt;br /&gt;
| Syncom 2&lt;br /&gt;
| [http://nssdc.gsfc.nasa.gov/nmc/spacecraftDisplay.do?id=1963-031A 1963-031A]&lt;br /&gt;
| Thor Delta B&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 19. August 1964&lt;br /&gt;
| Syncom 3&lt;br /&gt;
| [http://nssdc.gsfc.nasa.gov/nmc/spacecraftDisplay.do?id=1964-047A 1964-047A]&lt;br /&gt;
| Thor Delta D&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{0}}8. November 1984&lt;br /&gt;
| Leasat F1&lt;br /&gt;
| [http://nssdc.gsfc.nasa.gov/nmc/spacecraftDisplay.do?id=1984-093C 1984-093C]&lt;br /&gt;
| [[STS-41-D]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 30. August 1984&lt;br /&gt;
| Leasat F2&lt;br /&gt;
| [http://nssdc.gsfc.nasa.gov/nmc/spacecraftDisplay.do?id=1984-113C 1984-113C]&lt;br /&gt;
| [[STS-51-A]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 12. April 1985&lt;br /&gt;
| Leasat F3&lt;br /&gt;
| [http://nssdc.gsfc.nasa.gov/nmc/spacecraftDisplay.do?id=1985-028C 1985-028C]&lt;br /&gt;
| [[STS-51-D]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 27. August 1985&lt;br /&gt;
| Leasat F4&lt;br /&gt;
| [http://nssdc.gsfc.nasa.gov/nmc/spacecraftDisplay.do?id=1985-076D 1985-076D]&lt;br /&gt;
| [[STS-51-I]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{0}}9. Januar 1990&lt;br /&gt;
| Leasat F5&lt;br /&gt;
| [http://nssdc.gsfc.nasa.gov/nmc/spacecraftDisplay.do?id=1990-002B 1990-002B]&lt;br /&gt;
| [[STS-32]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Syncom satellites|Syncom}}&lt;br /&gt;
* Gunter’s Space Page: [https://space.skyrocket.de/doc_sdat/syncom-1.htm Syncom 1 bis 3] (englisch)&lt;br /&gt;
* Gunter’s Space Page: [https://space.skyrocket.de/doc_sdat/leasat.htm Leasat 1, 2, 3, 4, 5 (Syncom-4 1, 2, 3, 4, 5)] (englisch)&lt;br /&gt;
* {{Astronautix|syncom}}&lt;br /&gt;
* Federation of American Scientists: {{Webarchiv| url=http://www.fas.org/spp/military/program/com/leasat.htm |text=LEASAT|wayback=20160306204532}} (englisch)&lt;br /&gt;
* Boeing: {{Webarchiv|url=http://www.boeing.com/defense-space/space/bss/factsheets/government/leasat/leasat.html |text=Leasat| wayback=20121102202902}} (englisch)&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv|url=http://msl.jpl.nasa.gov/QuickLooks/leasatQL.html|wayback=20100904065438|text=NASA JPL Mission and Spacecraft Library Quicklook: Leasat}} (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommunikationssatellit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NASA]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Derkoenig</name></author>
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