<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Synchronmotor</id>
	<title>Synchronmotor - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Synchronmotor"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Synchronmotor&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-30T02:10:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Synchronmotor&amp;diff=57202&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: Änderungen von ~2026-25736-65 (Diskussion) auf die letzte Version von Invisigoth67 zurückgesetzt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Synchronmotor&amp;diff=57202&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-27T07:01:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-25736-65&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-25736-65&quot;&gt;~2026-25736-65&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:~2026-25736-65&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:~2026-25736-65 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Invisigoth67&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Invisigoth67 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Invisigoth67&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Synchronmotor&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Synchronmaschine]] im [[Synchronmaschine#Motorbetrieb|Motorbetrieb]], bei der ein konstant [[magnetisches Feld|magnetisierter]] Läufer ([[Rotor]]) [[Synchronität|&amp;#039;&amp;#039;synchron&amp;#039;&amp;#039;]] von einem bewegten magnetischen [[Drehfeld]] im [[Stator]] mitgenommen wird.&lt;br /&gt;
Der laufende Synchronmotor hat eine zur Wechselspannung synchrone Bewegung. Die [[Drehzahl]] ist also über die [[Polpaarzahl]] mit der Frequenz der [[Wechselspannung]] verknüpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:3phase-rmf-60fv2-airopt.gif|mini|Bewegungsschema eines Drehstrom-Synchronmotors ohne Permanentmagnete.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau und Funktion ==&lt;br /&gt;
Das Feld im Läufer wird durch [[Permanentmagnet]]e ([[Erregersysteme für Synchronmaschinen#Permanentmagneterregung|Selbsterregung]], zum Beispiel magnetisierter Ferrit-Zylinder als Läufer) oder [[Elektromagnet|elektromagnetische]] [[Erregersysteme für Synchronmaschinen|Fremderregung]] (mit Feldspule auf dem Läufer, Stromzufuhr über Schleifringe) erzeugt. Beim Synchronmotor tritt kein [[Schlupf]] auf. Bei Belastung eilt das Läufermagnetfeld dem Statormagnetfeld um einen bestimmten Winkel ([[Polrad#Polradwinkel|Polradwinkel]]) nach, welcher mit steigender Belastung zunimmt. Das ist aber nur bis zu einem maximalen Moment möglich, bei dem der Winkel 90° beträgt. Wenn das Lastmoment dieses [[Kipppunkt (Asynchronmaschine)|Kippmoment]] überschreitet, dann bleibt der Läufer stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Statorspulen werden insbesondere bei großen Synchronmaschinen oder bei batteriegespeisten Antrieben durch [[Frequenzumrichter]] mit  passendem, gesteuertem Wechselstrom betrieben. Damit sind drehzahlvariable Antriebe großer Leistung realisierbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei direkt am Netz betriebenen Motoren rotiert das Statordrehfeld sofort nach dem Einschalten  mit der Synchrondrehzahl. Der Läufer braucht jedoch aufgrund seines [[Trägheitsmoment]]s etwas Zeit zur Beschleunigung. Daher brauchen solche Synchronmotor eine Anfahrhilfe, zum Beispiel einen Anlaufkäfig. Das ist ein [[Käfigläufer|Kurzschlusskäfig]] im Läufer, durch den der Motor als [[Drehstrom-Asynchronmaschine]] bis zur Synchrondrehzahl anläuft. Erreicht der Läufer annähernd die Synchrondrehzahl, wird der Erregerstrom der Läuferwicklung eingeschaltet, damit der Rotor in das rotierende Statordrehfeld hineingezogen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Motordrehrichtung ist durch das Statordrehfeld vorgegeben, für einen [[Richtungswechsel]] müssen zwei Phasen vertauscht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder permanenterregte Synchronmotor kann auch als Synchrongenerator arbeiten. Beispiele sind Fahrrad- und Motorrad-Lichtmaschinen. Fremderregte Synchronmaschinen werden in Kraftwerken, Stromaggregaten und als Auto-[[Lichtmaschine]] eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Synchronmotoren können mit Einphasen-Wechselstrom oder mit Drehstrom (siehe hierzu [[Drehstrom-Synchronmaschine]]) betrieben werden. Seltener findet man auch zweiphasige Synchronmotoren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vor- und Nachteile ==&lt;br /&gt;
Ein Vorteil von Synchronmotoren gegenüber [[Kommutator (Elektrotechnik)|kommutierten]] [[Gleichstrommaschine|Gleichstrommotoren]] ist der Wegfall des den Betriebsstrom führenden Kommutators – es muss lediglich die wesentlich geringere Erregerleistung mit Schleifringen zum Läufer übertragen werden; bei permanenterregten Motoren entfallen auch diese. Dadurch entfällt der Verschleiß der Bürsten, und der Wirkungsgrad steigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Vorteil des Synchronmotors gegenüber dem [[Drehstrom-Asynchronmaschine|Asynchronmotor]] ist die starre Kopplung der Drehzahl und der Winkellage an die Betriebsfrequenz. Daher eignen sich Synchronmotoren für Stellantriebe und andere Anwendungen, bei denen eine belastungsunabhängige, stabile Drehzahl gefordert ist. Außerdem sind permanenterregte Synchronmotoren insbesondere für kleinere Maschinen kompakter und effizienter als Asynchronmaschinen. Mit einem Drehstrom-Synchronmotor ist zudem der [[Drehstrom-Synchronmaschine#Phasenschieberbetrieb|Phasenschieberbetrieb]] möglich. Nachteilig ist der schwierigere Selbstanlauf am Drehstromnetz. Eine Möglichkeit, diesen Nachteil zu vermeiden, ist die Installation eines zusätzlichen Kurzschlusskäfigs im Läufer, so dass der Motor als Asynchronmotor anlaufen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typisch für Synchronmotoren sind unerwünschte mechanische Drehschwingungen des Läufers, die durch ungleichmäßige Belastung oder Bestromung erregt werden können. Sie können bis zur Überschreitung des Kippmoments führen und bewirken ein ungleichmäßiges Drehmoment. Sie werden mit Kurzschlusswindungen (Kurzschlusskäfig oder Dämpferwicklungen um die Läuferpole) vermieden. Für den Betrieb am [[Umrichter]] wird gewöhnlich die Rotorlage erfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einphasige Synchronmotoren ==&lt;br /&gt;
[[Bild:synchronmot.jpg|mini|Synchronmotor mit Getriebe (Drehteller-Antrieb eines [[Mikrowellenherd]]es), Durchmesser 50&amp;amp;nbsp;mm]]&lt;br /&gt;
Einphasige Synchronmotoren benötigen eine Anlaufhilfe, um „Schritt zu fassen“, permanenterregte einphasige Motoren laufen jedoch oft durch Schwingbewegungen von selbst in einer undefinierten Richtung an. Beispiele dafür sind kleine Wasserpumpen (Laugenpumpen und Aquariumpumpen) und Zitronenpressen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für kleine Antriebe gibt es auch Synchronmotoren, deren Läufer nicht magnetisiert sind und Zähne zur Konzentration des magnetischen Feldes des (ebenfalls gezahnten) Stators aufweisen. Diese gleichen im Prinzip den [[Reluktanzmotor]]en. Sie benötigen ebenfalls eine Starthilfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Single phase low power synchronous clock motor with removed cover.jpg|mini|Synchronmotor einer mechanischen Schaltuhr]]&lt;br /&gt;
Miniaturisierte Synchronmotoren für Synchronuhren sind klein und laufen in die richtige Richtung selbsttätig an. In den 1970ern und 1980ern wurden die Motoren zur Erhöhung der Laufruhe mit bis zu 25 Polpaaren ausgestattet. Stator wie auch der Permanentmagnetläufer weisen darum bis zu 50 Pole auf. Sie rotierten mit nur 120/min anstatt mit 3000/min. Heutige Synchron-Uhrenmotoren haben einen leichteren Läufer und leichtere Zahnräder mit kleinen Zähnen, um die Laufruhe zu verbessern. Obwohl die Erregerwicklung nur ein Polpaar erzeugt, bewirken Zähne und Lücken im Statorblech unterschiedlich starken Magnetfluss, der ausreichend unterschiedlich ist, um echte komplementäre Pole zu ersetzen. Darum ergeben Zähne und Lücken zusammen die Anzahl der Pole im Permanentmagnetrotor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einphasen-Synchronmotoren finden sich in einer Vielzahl kleiner Antriebe, bei denen es auf konstante Drehzahl oder einfache Bauweise ankommt:&lt;br /&gt;
* [[Synchronuhr|Synchron-]] und Tochteruhren (an die Netzfrequenz gekoppelte große Zeigeruhren)&lt;br /&gt;
* Schaltuhren, Programmschalter in Waschmaschinen und [[zeitschaltuhr|Zeitschalter]]&lt;br /&gt;
* Antriebe von [[Spiegelkugel]]n&lt;br /&gt;
* Aquarium- und Zimmerspringbrunnen-Wasserpumpen&lt;br /&gt;
* Laugenpumpen in Waschmaschinen (diese waren früher [[Spaltpolmotor#Synchronbetrieb|Spaltpolmotoren]])&lt;br /&gt;
* Drehtellerantriebe in [[Mikrowellenherd]]en&lt;br /&gt;
* [[Schallplattenspieler]] mit [[Schallplattenspieler#Reibradantrieb|Reibrad-]] sowie bauartabhängig mit [[Schallplattenspieler#Riemenantrieb|Riemenantrieb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zweiphasen-Synchronmotoren mit Hilfsphase ==&lt;br /&gt;
[[Zweiphasenwechselstrom|Zweiphasen]]-Synchronmotoren werden häufig als Ersatz für die weniger effizienten [[Kondensatormotor]]en verwendet. Sie haben ein besseres Anlaufverhalten und Anlaufdrehmoment als Einphasen-Synchronmotoren und gestatten eine definierte Drehrichtung und eine Drehrichtungsumkehr. Einsatzbeispiele sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Pumpenantriebe&lt;br /&gt;
* Ventilantriebe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dreiphasen-Synchronmotoren ==&lt;br /&gt;
[[Drehstrom-Synchronmaschine|Dreiphasige Synchronmotoren]] finden mit der Entwicklung geeigneter sensorloser leistungselektronischer Ansteuerung auch zunehmend Anwendung bei kleineren Leistungen,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.antriebstechnik.fh-stralsund.de/1024x768/Dokumentenframe/Versuchsanleitungen/WING_MB/EMM4_Servobremse_Mitsubishi.pdf |titel=Praktikum im Fach Elektrische Maschinen: Versuch EMM 4 - Drehstrom-Synchronmaschine I |hrsg=FH Stralsund - Fachbereich Elektrotechnik |archiv-url=https://web.archive.org/web/20200927141801/http://www.antriebstechnik.fh-stralsund.de/1024x768/Dokumentenframe/Versuchsanleitungen/WING_MB/EMM4_Servobremse_Mitsubishi.pdf |archiv-datum=2020-09-27 |abruf=2026-03-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; zum Beispiel als Stellantriebe. Sie besitzen den Vorteil einer definierten Läuferstellung bei hoher Dynamik, hohem Drehmoment und hoher Effizienz. Sie bilden heute die wichtigste Realisierungsform von elektrischen Fahrzeugantrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bürstenlose Gleichstrommotoren ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Bürstenloser Gleichstrommotor}}&lt;br /&gt;
Kleine permanenterregte Synchronmotoren mit einer schaltenden Elektronik werden oft als &amp;#039;&amp;#039;bürstenlose Gleichstrommotoren&amp;#039;&amp;#039;, {{EnS|&amp;#039;&amp;#039;Brushless direct current&amp;#039;&amp;#039;}} mit der Abkürzung &amp;#039;&amp;#039;BLDC&amp;#039;&amp;#039;, bezeichnet. Die Spulenstränge des Stators werden über einen [[Vierquadrantensteller]] angesteuert. Die Elektronik zur Ansteuerung der Brücke ist ein geregelter [[Frequenzumrichter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Phonisches Rad]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gerd Fehmel, Horst Flachmann, Otto Mai: &amp;#039;&amp;#039;Die Meisterprüfung Elektrische Maschinen&amp;#039;&amp;#039;. 12. Auflage, Vogel Buchverlag, Oldenburg und Würzburg, 2000, ISBN 3-8023-1795-5&lt;br /&gt;
* Gregor D. Häberle, Heinz O. Häberle: &amp;#039;&amp;#039;Transformatoren und Elektrische Maschinen in Anlagen der Energietechnik&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage, Verlag Europa-Lehrmittel, Haan-Gruiten, 1990, ISBN 3-8085-5002-3&lt;br /&gt;
* Günter Springer: &amp;#039;&amp;#039;Fachkunde Elektrotechnik&amp;#039;&amp;#039;. 18. Auflage, Verlag Europa-Lehrmittel, Wuppertal, 1989, ISBN 3-8085-3018-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Synchronous machines|Synchronmotoren}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elektromotor]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
	</entry>
</feed>