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	<title>Synaptischer Spalt - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T12:24:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Aka: /* Funktion */ Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2025-07-07T19:54:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Funktion: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Schema Synapse|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Synaptischer Spalt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Synaptischer Spalt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die [[Neuroanatomie|neuroanatomische]] Bezeichnung für den schmalen Zwischenraum zwischen der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;präsynaptischen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Membranregion ([[Präsynapse]]) einer [[Nervenzelle]] und der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;postsynaptischen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (oder subsynaptischen) Membranregion (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Postsynapse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) einer nachgeschalteten Zelle. Für die [[Erregungsübertragung]] wird bei [[Chemische Synapse|chemischen Synapsen]] der hier meist etwa 20–30&amp;amp;nbsp;[[Nanometer|nm]] breite synaptische Spalt durch Ausstoß und Andocken von Botenstoffen ([[Neurotransmitter]]n) überbrückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktion ==&lt;br /&gt;
Erreicht beispielsweise ein [[Aktionspotential]] die [[Präsynaptische Endigung|Endigung]] des [[Axon]]s eines [[Nervenzelle|Neurons]], muss das Signal auf irgendeine Weise auf die Zielzelle übertragen werden; sei dies eine Nervenzelle, [[Muskelzelle]] oder [[Drüse]]nzelle. Diese Übertragung findet an den [[Synapse]]n statt. Bei [[Elektrische Synapse|elektrischen Synapsen]] bestehen über sogenannte [[Gap Junction|gap junctions]] unmittelbare Verbindungen zwischen beiden Zellen, sodass Ladungsunterschiede als elektrische Signale prompt weitergegeben werden und sich eine Erregung in diesem Verbund rasch ausbreiten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den meisten Synapsen jedoch stehen die [[Zellmembran|Plasmamembranen]] der prä- und postsynaptischen Regionen der verknüpften Zellen nicht in unmittelbarem Kontakt, sondern sind durch den synaptischen Spalt voneinander getrennt. Zwar ist der [[Interzellularraum]] an dieser Stelle nur ein ungefähr 20&amp;amp;nbsp;nm schmaler Spaltraum,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Voet 440&amp;quot;&amp;gt;Donald Voet, Judith G. Voet: &amp;#039;&amp;#039;Biochemistry, 4th Edition.&amp;#039;&amp;#039; John Wiley &amp;amp; Sons, 2010, ISBN 978-1-118-13993-6. S. 440.&amp;lt;/ref&amp;gt; doch die Distanz damit schon zu weit, um von elektrischen Signalen übersprungen zu werden. Im Unterschied zu elektrischen Synapsen wird hier für die [[Erregungsübertragung|Übertragung]] von Erregung das elektrische Signal an der präsynaptischen Endigung in ein chemisches Signal umgewandelt, nämlich in die Menge eines bestimmten Botenstoffes, [[Neurotransmitter]] genannt. Bei chemischen Synapsen hängt das übertragene Signal einerseits von Art und Menge der jeweils präsynaptisch abgegebenen Botenstoffmoleküle ab. Diese liegen in [[synaptisches Vesikel|synaptischen Vesikeln]] verpackt an der Innenseite der präsynaptischen Membran einsatzbereit vor und werden auf das elektrische Signal (Aktionspotential) hin in den synaptischen Spalt freigesetzt durch [[Exozytose]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andererseits bestimmt die postsynaptische Ausstattung mit spezifischen Membranrezeptoren für diesen Neurotransmitter, wie das chemische Signal wieder in ein elektrisches umgewandelt wird. Die präsynaptisch ausgeschütteten Moleküle diffundieren durch den Spalt und binden an die entsprechenden Neurotransmitterrezeptoren auf der postsynaptischen Membran der Zielzelle. In der Membran dieser Zelle führt dies direkt (ligandengesteuert [[Ionotroper Rezeptor|ionotrop]]) oder mittelbar ([[Metabotropie|metabotrop]]) zur Öffnung von [[Ionenkanal|Ionenkanälen]] und damit zu Änderungen des [[Membranpotential]]s. Diese können nun entweder so beschaffen sein, dass unter Umständen ein Aktionspotential dieser nachgeschalteten Zelle ausgelöst wird ([[Exzitatorisches postsynaptisches Potential|exzitatorische]] Synapse) – oder aber so, dass eine Aktionspotentialbildung vorübergehend behindert wird ([[Inhibitorisches postsynaptisches Potential|inhibitorische]] Synapse). Die Bindung eines Neurotransmitters an seinen [[Rezeptor (Biochemie)|Rezeptor]] ist meist reversibel, das heißt, er löst sich wieder und kann durch enzymatischen Abbau oder durch Wiederaufnahme in die präsynaptische Endigung aus dem Spalt entfernt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der Erregungsübertragung mittels Botenstoffen durch den synaptischen Spalt ist die Signalübermittlung bei chemischen Synapsen deutlich langsamer (synaptische Latenzzeit) als bei elektrischen. Doch erlaubt sie unterschiedliche Modulationen und verschiedene Modifikationen bei der Signalumwandlung – so beispielsweise auch Signale, die zu einer hemmenden Wirkung führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Bruce Alberts, u. a. |Titel=Lehrbuch der Molekularen Zellbiologie |Auflage=2. |Verlag=Wiley-VCH |Ort=Weinheim |Datum=2001 |ISBN=3-527-30493-2 |Seiten=426–428 }}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Neil A. Campbell, Jane B. Reece et al. |Titel=Biologie |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage=8., aktualisierte Auflage |Verlag=Pearson Studium |Ort= |Datum=2009 |ISBN=9783827372871 |Seiten=1422-1424}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.julius-ecke.de/bilder/Anatomie/50_Nervensystem/Synaptischer_Spalt.htm Medizinische Illustration – Synaptischer Spalt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neurobiologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nervengewebe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neurophysiologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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