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	<title>Synagoge der Rue Buffault - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-22T00:53:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Synagoge_der_Rue_Buffault&amp;diff=1856617&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wanfried-Dublin: Plus Kategorie: Sephardisches Judentum</title>
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		<updated>2024-05-30T19:11:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Plus Kategorie: Sephardisches Judentum&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Synagogue Buffault-1.JPG|mini|hochkant|Fassade der Synagoge]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Buffault1.JPG|mini|hochkant|Innenansicht der Synagoge mit einer Rosette über dem Eingang]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Synagoge der Rue Buffault&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde von [[Geschichte der Juden in Frankreich#Anfänge der Emanzipation|portugiesischen Juden]], die dem [[Sephardim|sefardischen Judentum]] angehörten, errichtet und 1877 eingeweiht. Sie befindet sich in der Rue Buffault Nr. 28 im [[9. Arrondissement (Paris)|9.&amp;amp;nbsp;Arrondissement]] von [[Paris]]. Die nächste [[Métro Paris|Métrostation]] ist [[Cadet (Métro Paris)|Cadet]] der [[Métrolinie 7 (Paris)|Linie&amp;amp;nbsp;7]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert gab es Bestrebungen, die verschiedenen jüdischen Gemeinden der [[Elsass-Lothringen|elsässisch-lothringischen]] Juden, die –&amp;amp;nbsp;wie die aus [[Juden in Osteuropa|Osteuropa]] zugewanderten Juden&amp;amp;nbsp;– den [[Aschkenasim|aschkenasischen]] Ritus pflegten, und die vorwiegend aus [[Portugal]] und dem Mittelmeerraum stammenden sefardischen Juden unter einem gemeinsamen Ritus &amp;#039;&amp;#039;Tsarfat&amp;#039;&amp;#039; zu vereinen. Als gemeinsame Synagoge war die seit 1867 im Bau befindliche und 1874 eingeweihte [[Synagoge der Rue de la Victoire]] vorgesehen. Allerdings herrschten zwischen dem [[Consistoire|Konsistorium]] und den portugiesischen Juden unterschiedliche Auffassungen und man konnte sich nicht darüber einigen, an welcher Stelle die [[Bima]] in der Synagoge stehen sollte. Die portugiesischen Juden beschlossen deshalb, in der Nähe der Rue de la Victoire eine eigene Synagoge zu errichten. Im Gegensatz zu den Synagogen des Konsistoriums erhielten sie von der Stadt Paris keine finanzielle Unterstützung und mussten selbst für den Erwerb eines Grundstückes und die Kosten des Baus aufkommen. Zu diesem Zweck wurde eine Gesellschaft gegründet, die 4000 Anteilscheine à 100 Francs ausgab. Unterstützung erhielt die Gemeinde von dem aus [[Bordeaux]] stammenden [[Mäzen]] [[Daniel Iffla]] Osiris (1825–1907), der selbst im sefardischen Ritus aufgewachsen war. Er bestimmte den Architekten [[Stanislas Ferrand]] und beeinflusste die Innenausstattung, die der Synagoge seiner Kindheit in der Rue Causserouge in [[Synagoge von Bordeaux|Bordeaux]] nachempfunden werden sollte. 1876 wurde mit dem Bau der Synagoge begonnen, ein Jahr später fand die Einweihung statt. Heute wird die Synagoge von [[Geschichte der Juden in Frankreich#Nach dem Zweiten Weltkrieg|nordafrikanischen Juden]] genutzt, die vor allem nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] zugewandert waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
Die Synagoge der Rue Buffault bietet Platz für 600 Männer im Erdgeschoss und 300 Frauen auf den Emporen. Ihr Baustil ist beeinflusst von den großen Synagogen der Rue de la Victoire und der [[Synagoge der Rue des Tournelles|Rue des Tournelles]]. Mit ihren Rundbögen und [[Blendarkade]]n erinnert sie an [[Romanik|romanische]] Kirchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fassade ===&lt;br /&gt;
Die Fassade hat einschließlich der [[Zehn Gebote|Gesetzestafeln]] auf dem Giebel eine Höhe von 22,50 Metern und wird flankiert von zwei schmalen Türmen. In ihrer Mitte prangt eine [[Rosette (Architektur)|Rosette]] mit zwölf Speichen, die –&amp;amp;nbsp;wie die je sechs Blendarkaden an beiden Türmen&amp;amp;nbsp;– an die [[Zwölf Stämme Israels]] erinnern sollen. In dem von zehn [[Okulus|Okuli]] durchbrochenen Halbkreis darüber steht in [[Hebräisches Alphabet|hebräischer Schrift]] das Bibelzitat aus dem [[5.&amp;amp;nbsp;Buch Mose]] (Kapitel&amp;amp;nbsp;28, Vers&amp;amp;nbsp;6): „Gesegnet wirst du sein, wenn du eingehst, gesegnet, wenn du ausgehst“. Drei [[Arkade]]n im Erdgeschoss bilden den Eingang zu einem Portalvorbau, von dem drei [[Portal (Architektur)|Portale]] sich zu einem [[Vestibül]] öffnen. Von hier führen seitliche Treppen zu den [[Empore#Synagogen|Frauenemporen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buffault10-Tables de Loi.JPG|mini|hochkant|Gesetzestafeln über dem Toraschrein]]&lt;br /&gt;
=== Innenraum ===&lt;br /&gt;
Der Innenraum ist gegliedert in ein breites [[Kirchenschiff|Mittelschiff]] und zwei schmale Seitenschiffe. Die seitlichen Frauenemporen werden von je sechs Arkaden auf weißen [[Marmor]][[säule]]n getragen. Die [[Schlussstein]]e sind als Gesetzestafeln gestaltet und tragen [[Bibel|biblische]] Namen wie [[Abraham]], [[Isaak]], [[Jakob]] oder [[Mose]]s, die wichtige Stationen der jüdischen Geschichte repräsentieren. Auf dem großen Bogen über der westlichen Empore befindet sich eine Inschrift in französischer Sprache: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“. Die ersten Worte des jüdischen Glaubensbekenntnisses, [[Schma Jisrael]], umgeben die große Rosette über dem Eingang: „Höre, Israel, der Ewige ist unser Gott, der Ewige ist einzig“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstattung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Buffault4-Bimah.JPG|mini|Bima]]&lt;br /&gt;
Die [[Bima]], die von den sefardischen Juden als &amp;#039;&amp;#039;Tevah&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet wird, befindet sich, wie in den [[Orthodoxes Judentum|orthodoxen]] Synagogen üblich, in der Mitte des Schiffes. Sie ist von einer [[Balustrade]] mit großen Leuchtern umgeben und ungewöhnlich breit, weshalb die Bänke der Gläubigen in Längsrichtung aufgestellt sind. Davor steht der große achtarmige Leuchter ([[Chanukkia]]). Wie die Balustrade der Emporen sind die Steinschranken der Bima in Form der Gesetzestafeln und mit [[Davidstern]]en durchbrochen. Die Synagoge ist der jüdischen Tradition gemäß nach Osten ([[Misrach]]), nach [[Jerusalem]], gerichtet. Am östlichen Abschluss des [[Kirchenschiff|Schiffes]] befindet sich unter einer Arkade und hinter roten Samtvorhängen ([[Parochet]]) verborgen der [[Toraschrein]]. Die [[Lünette (Bildende Kunst)|Lünette]] darüber ist in Form von Sonnenstrahlen durchbrochen, die von den Gesetzestafeln in ihrer Mitte auszugehen scheinen und die Wolken darunter durchdringen. Die hebräischen Buchstaben {{he|יהוה&amp;amp;lrm;}} auf dem [[Sturz (Architektur)|Sturz]] stehen für den Namen Gottes ([[JHWH]]). Vor dem Toraschrein hängt das [[Ner Tamid|ewige Licht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jean Colson, Marie-Christine Lauroa (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dictionnaire des Monuments de Paris&amp;#039;&amp;#039;. Paris 2003 (1. Auflage 1992), ISBN 2-84334-001-2, S. 770–771.&lt;br /&gt;
* Dominique Jarrassé: &amp;#039;&amp;#039;Guide du Patrimoine Juif Parisien&amp;#039;&amp;#039;. Parigramme, Paris 2003, ISBN 978-2-84096-247-2, S. 81–85.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Synagogue Buffault|Synagoge der Rue Buffault}}&lt;br /&gt;
* [http://www.buffault.net/ Synagoge der Rue Buffault]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Synagogen in Paris}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=48.876113|EW=2.342528|dim=40|type=landmark|region=FR-75C}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:9. Arrondissement (Paris)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Synagoge in Paris|Buffault]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Synagogenbau in Paris|Buffault]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Synagogenbau in Europa|Paris, Buffault]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1870er Jahren|Paris, Synagoge der Rue Buffault]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sephardisches Judentum|Paris, Buffault]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wanfried-Dublin</name></author>
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