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	<title>Synagoge Hohe Weide - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T23:06:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Synagoge_Hohe_Weide&amp;diff=2040174&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Stiller Zuhörer: /* Beschreibung */ wl</title>
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		<updated>2024-03-29T21:37:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Beschreibung: &lt;/span&gt; wl&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Synagoge Hohe Weide Hamburg.JPG|mini|Die Synagoge von der Straße Hohe Weide aus gesehen]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Synagoge Hohe Weide&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die [[Synagoge]] der [[Jüdische Gemeinde Hamburg|Jüdischen Gemeinde Hamburg]]. Sie wurde von den [[Architekt]]en Karl Heinz Wongel und [[Klaus May (Architekt)|Klaus May]] entworfen und 1960 eingeweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] benutzte die neu gegründete [[Kehillah|Gemeinde]] ab September 1945 zunächst die wieder hergerichtete Synagoge im Oppenheimer-Wohnstift in der Kielortallee sowie an hohen Feiertagen die Synagoge im jüdischen Altenheim in der Sedanstraße. Ab Mitte der 1950er Jahre wurde der Neubau einer Synagoge erwogen und 1956 ein Grundstück an der Hohen Weide in [[Hamburg-Eimsbüttel|Eimsbüttel]] von der Freien und Hansestadt Hamburg zur Verfügung gestellt. Im folgenden Jahr schrieb die Gemeinde einen beschränkten Wettbewerb aus, der von dem Architektenbüro Karl Heinz Wongel und Klaus May gewonnen wurde. Am 9.&amp;amp;nbsp;November 1958, zwanzig Jahre nach dem [[Novemberpogrom]], wurde von Bürgermeister [[Max Brauer]] der [[Grundsteinlegung|Grundstein]] gelegt, und am 9.&amp;amp;nbsp;September 1960 konnte die Synagoge eingeweiht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Anfang der 1990er Jahre bewacht die Polizei die Synagoge und das [[Talmud-Tora-Schule|Joseph-Carlebach-Bildungshaus]] rund um die Uhr. Ein Abschnitt der Straße Hohe Weide ist wegen der Gefahr von Anschlägen für Motorfahrzeuge gesperrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Anschlag vor der Synagoge Hamburg 2020}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. Oktober 2020, kurz vor dem Jahrestag des [[Anschlag in Halle (Saale) 2019|Anschlags von Halle]], griff ein Mann mit einem [[Klappspaten]] einen Studenten an, der eine [[Kippa]] trug und auf dem Weg in die Synagoge zu einer [[Sukkot]]-Feier war. Das Opfer wurde mit erheblichen Kopfverletzungen ins Krankenhaus gebracht. Der 29-jährige Täter konnte von Sicherheitskräften überwältigt und anschließend festgenommen werden. Die anderen Besucher wurden in Sicherheit gebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Juedischer-Student-vor-Hamburger-Synagoge-schwer-verletzt,synagoge444.html NDR: Jüdischer Student vor Hamburger Synagoge schwer verletzt] vom  5.&amp;amp;nbsp;Oktober 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Georg Mascolo]] und [[Ronen Steinke]]: [https://www.sueddeutsche.de/politik/hamburg-synagoge-angriff-1.5054321 &amp;#039;&amp;#039;Attacke vor Synagoge in Hamburg&amp;#039;&amp;#039;], Süddeutsche Zeitung vom 4. Oktober 2020&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Informationen der [[dpa]] hatte der Angreifer, ein Deutscher mit [[Kasachstan|kasachischen]] Wurzeln, der zuletzt unangemeldet in [[Hamburg-Langenhorn]] und zuvor in [[Berlin]] lebte, einen Zettel mit einem [[Swastika|Hakenkreuz]] in seiner Hosentasche. Er machte laut Polizei einen „extrem verwirrten Eindruck“, seine Vernehmung sei „sehr schwierig“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/synagoge-in-hamburg-attacke-auf-juedischen-studenten-16985838.html &amp;#039;&amp;#039;Attacke auf jüdischen Studenten&amp;#039;&amp;#039;], Frankfurter Allgemeine, 4. Oktober 2020&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Hamburger Wohnung wurden durch die Polizei mehrere Datenträger sichergestellt. Offensichtliche Hinweise auf Mittäter, eine [[Politische Rechte (Politik)|rechte]] Gesinnung oder Strukturen wurden dort zunächst nicht gefunden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/politik/deutschland/article217141590/Hamburg-26-Jaehriger-nahe-Synagoge-attackiert-Ermittler-sehen-Mordversuch.html &amp;#039;&amp;#039;26-Jähriger nahe Synagoge attackiert – Ermittler sehen versuchten Mord&amp;#039;&amp;#039;], Die Welt, 4. Oktober 2020&amp;lt;/ref&amp;gt; In Berlin hatte er in einem Übergangswohnheim für Spätaussiedler, Flüchtlinge und jüdische Zuwanderer gelebt. In dieser Zeit wurde ein Vorfall berichtet, bei dem ein Messer eine Rolle spielte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ndr2&amp;quot;/&amp;gt; Der Angriff, der von den Ermittlern als versuchter Mord gewertet wird, wurde zunächst als antisemitisch motiviert eingestuft. Zahlreiche Politiker und religiöse Vertreter verurteilten den Angriff einhellig.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tagesschau.de/inland/angriff-synagoge-hamburg-103.html &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Widerliche Attacke&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;], tagesschau.de, 4. Oktober 2020&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 6. Oktober 2020 wurde der Tatverdächtige durch die Untersuchungsrichterin in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ndr2&amp;quot;&amp;gt;[https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Nach-Attacke-vor-Synagoge-29-Jaehriger-in-Psychiatrie,synagoge456.html &amp;#039;&amp;#039;Attacke vor Synagoge: Tatverdächtiger in Psychiatrie&amp;#039;&amp;#039;], ndr.de, 6. Oktober 2020&amp;lt;/ref&amp;gt; Anfang Januar schloss die Generalstaatsanwaltschaft Hamburg ihre Ermittlungen ab und erklärte, dass statt eines Strafverfahrens ein Sicherungsverfahren beantragt worden sei. Aufgrund eines  Sachverständigen-Gutachten gehe man davon aus, dass der Beschuldigte zur Tatzeit wegen einer schweren psychischen Erkrankung schuldunfähig gewesen und das vorherrschende Motiv die Krankheit sei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2021-01/hamburg-synagoge-angreifer-generalstaatsanwaltschaft-psychiatrisches-gutachten-schuldfaehigkeit |titel=Sicherungsverfahren gegen Angreifer auf jüdischen Studenten beantragt |abruf=2021-11-18 |werk=[[Zeit Online]] |datum=2021-01-11 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Synagoge Hohe Weide Hamburg Ostseite.JPG|mini|Ostseite an der Straßenecke Hohe Weide/Heymannstraße]]&lt;br /&gt;
Das Gebäudeensemble liegt an der Straßenecke Hohe Weide/Heymannstraße, die Ostseite der Synagoge ist zur Ecke ausgerichtet.&lt;br /&gt;
Die Synagoge, ein Gemeindezentrum und die Wohnung für den [[Rabbiner]] öffnet sich zu einem Lichthof. Der moderne, schlichte Bau ist von außen mit weißen [[Kunststein]]platten verkleidet. Die Synagoge ist fünfeckig und besitzt ein ebenfalls fünfeckiges Kupferdach, das von einem [[Magen David|Davidstern]] gekrönt wird. Der Zugang erfolgt über ein Foyer, das Synagoge und Gemeindesaal verbindet. Die Außentüren aus Metall wurden von der Künstlerin Traute Beermann entworfen. Darüber steht die hebräische [[Psalm]]-Inschrift: „Friede wohne in deinen Mauern, in deinen Häusern Geborgenheit.“ {{BB|Ps|(122|7}})&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der östlichen Seite des Innenraums  befindet sich der [[Toraschrein]], an den beiden gegenüberliegenden Seiten die [[Empore#Synagogen|Frauenempore]]. Die [[Bima]] bildet nach dem Vorbild vieler aschkenasisch-[[Orthodoxes Judentum|orthodoxer]] Synagogen das Zentrum des Raumes. Die fünf hohen Fenster an jeder der Raumseiten wurden von dem Maler [[Herbert Spangenberg]] gestaltet und zeigen die jüdische Symbole Davidstern, [[Zehn Gebote|Gesetzestafeln]], [[Tora]]rolle, [[Menora]] und [[Besamimbüchse]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Synagogenraum kann durch einen kleineren Saal erweitert werden, der auch als eigenständiger Betraum dienen kann. Außerdem befinden sich in dem Gebäude eine [[Mikwe]], ein Veranstaltungssaal und weitere Gemeindeeinrichtungen. Außerdem benutzt die Gemeinde das Gebäude der ehemaligen [[Talmud-Tora-Schule]] am Grindelhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1992 besitzt die Gemeinde die [[Chanukkia]] der ehemaligen Altonaer Gemeinde aus dem 17. Jahrhundert. Sein Fuß und seine Säule wurden im Altonaer Museum wieder aufgefunden und ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Saskia Rohde: &amp;#039;&amp;#039;Synagoge und Gemeindezentrum der neuen Jüdischen Gemeinde in Hamburg.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Arno Herzig]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Juden in Hamburg 1590 bis 1990.&amp;#039;&amp;#039; Dölling und Gallitz, Hamburg 1991, S. 669–677.&lt;br /&gt;
* Anna Menny: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Erinnern und Neuanfang – die Grundsteinlegung der Synagoge in der Hohen Weide am 9.11.1958.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Hamburger Schlüsseldokumente zur deutsch-jüdischen Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; 21. August 2017. {{doi|10.23691/jgo:article-188.de.v1}}.&lt;br /&gt;
* Erika Hirsch u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Jüdisches Hamburg.&amp;#039;&amp;#039; Landeszentrale für politische Bildung in Hamburg, Hamburg 2021, ISBN 9783946246480, S. 47–49.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.jghh.org/ Website der Gemeinde]&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.ndr.de/geschichte/chronologie/Hohe-Weide-Erster-Synagogen-Neubau-nach-Kriegsende,synagoge104.html |titel=Hohe Weide: Erster Synagogen-Neubau nach Kriegsende |abruf=2021-11-18 |werk=[[NDR]] |datum=2020-09-04 |sprache=de |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=53.573034|EW=9.969154|type=landmark|region=DE-HH}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4689315-5|LCCN=nr90008904|VIAF=141156606}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Synagoge in Hamburg|Hohe Weide]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Synagogenbau in Hamburg|Hohe Weide]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Synagogenbau in Europa|Hohe Weide]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1960er Jahren|Synagoge Hohe Weide]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Hamburg-Eimsbüttel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk im Bezirk Eimsbüttel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Stiller Zuhörer</name></author>
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