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	<title>Synagoge Fellheim - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T14:02:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Synagoge_Fellheim&amp;diff=2783165&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;UNTERMVIERENBERGE-2: /* Einzelnachweise */ kk</title>
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		<updated>2026-01-17T17:28:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise: &lt;/span&gt; kk&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Synagoge Fellheim 2019 (4).JPG|mini|hochkant|Ehemalige Synagoge Fellheim (2019) nach dem 2013 bis 2015 erfolgten Rückbau]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Synagoge Fellheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war von 1786 bis zum 9. November 1938 das [[Gotteshaus]] der [[Jüdische Gemeinde Fellheim|Jüdischen Gemeinde von Fellheim]], in [[Fellheim]] im heutigen [[Landkreis Unterallgäu]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Schon im Jahre 1716 erhielten die ortsansässigen Juden von der [[Freiherrschaft Reichlin-Meldegg]] die Erlaubnis, eine [[Synagoge]] zu errichten. Der [[Bistum Augsburg|Fürstbischof von Augsburg]] [[Alexander Sigismund von der Pfalz]] erhob jedoch Einwände gegen das [[Bauwerk]]. In den folgenden Jahren bestand ein [[Betsaal]] für religiöse Handlungen in Fellheim. Im Jahre 1786 konnte die [[Ostung|geostete]], repräsentative, dreistöckige, fünfzehn Meter lange und zehn Meter breite Synagoge im [[Barock|barocken]] Stil errichtet werden. 1860 wurde sie umfassend [[neoromanisch]] renoviert. Sie hatte einen turmartigen Treppenaufgang zur [[Frauenempore (Synagoge)|Frauenempore]] und einen [[Dachreiter]] mit Glocke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verwüstung der Synagoge bei den [[Novemberpogrome 1938|Novemberpogromen]] wurde einer Gruppe von Käsern angelastet, die am Abend des 10. November 1938 aus dem Nachbarort [[Boos (Schwaben)|Boos]] kamen, zwei Stunden später kamen [[Schutzstaffel|SS]]-Leute auf Lkws aus Memmingen und setzten die Angriffe auf jüdische Einrichtungen fort. Der Innenraum der Synagoge wurde zerstört und dabei auch der Thora-Schrein zerschlagen und geplündert. Auf dem angeschlossenen Friedhof wurden Grabsteine umgeworfen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Edith Raim]]: &amp;#039;&amp;#039;Justiz zwischen Diktatur und Demokratie: Wiederaufbau und Ahndung von NS-Verbrechen in Westdeutschland 1945–1949.&amp;#039;&amp;#039; Zugl. Habil.-Schr. Univ. Augsburg 2012; Oldenbourg, München 2013, ISBN 978-3-486-70411-2, S. 830, {{Google Buch |BuchID=IEjpBQAAQBAJ |Seite=830}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Danach fanden keine [[Gottesdienst]]e mehr statt. Während des Krieges diente das Gebäude als Lagerstätte für [[Flugzeugmotor]]en und -teile. Während des Pogroms am 10. November 1938 wurde auch ein der Synagoge benachbarter Laden eines jüdischen Ehepaars angegriffen, während die Besitzer fliehen mussten. Vor einem Übergriff auf ein benachbartes Wohnhaus versuchten Fellheimer Bürger erfolgreich die Täter zu hindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach dem Zweiten Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] gab es Pläne, die Synagoge wieder für die verbliebenen Juden aus Memmingen und der Region instand zu setzen. Pläne für die Umgestaltung als römisch-katholische [[Kirche (Bauwerk)|Kirche]] kamen nicht zur Ausführung. Im Jahre 1950 wurde das mit [[Biberschwanz]]ziegeln gedeckte Gebäude veräußert und zu einem Mietshaus umgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2007 erwarb die Gemeinde Fellheim das Wohnhaus, um es mit einem Kostenaufwand von 1,7 Mio. Euro umzubauen. Ziel war es das Gebäude als Sakralbau wieder erkennbar zu machen, es als &amp;#039;&amp;#039;Lernort jüdische Landgemeinde&amp;#039;&amp;#039; zu etablieren und einer neuen, nicht sakralen Verwendung zuzuführen. In den genehmigten Plänen aus dem Jahre 2012 ist der Wiederaufbau der Frauenemporen, der außen liegende Treppenaufgang und der zerstörte [[Thoraschrein]] mit neuartigen Materialien vorgesehen. An dem Vorhaben beteiligten sich Bürger der Gemeinde Fellheim (über: Förderkreis Synagoge Fellheim e.&amp;amp;nbsp;V.), der bayerische Staat und die [[Sparkasse Memmingen-Lindau-Mindelheim]]. Seit 2013 wurde das Gebäude zurückgebaut, renoviert und umgebaut. Das umgestaltete Gebäude wurde am 25. Oktober 2015&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.all-in.de/allgaeu/ehemalige-synagoge-in-fellheim-nach-umbau-erstmals-geoeffnet-104293280 |titel=Ehemalige Synagoge in Fellheim nach Umbau erstmals geöffnet |werk=all-in.de |datum=2015-09-04 |abruf=2025-08-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; eröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.alemannia-judaica.de/fellheim_synagoge.htm Fellheim (Kreis Unterallgäu) Jüdische Geschichte / Betsaal/Synagoge.] Alemannia Judaica; abgerufen am 22. Mai 2015&amp;lt;/ref&amp;gt; Für den Rückbau erhielten die Gemeinde Fellheim und der Förderkreis Synagoge Fellheim e.&amp;amp;nbsp;V. 2017 die [[Bayerische Denkmalschutzmedaille]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In östlicher Richtung, im Anschluss an die Synagoge befindet sich der dazugehörige [[Jüdischer Friedhof Fellheim|jüdische Friedhof]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.all-in.de/welt/wirtschaft/umbau-der-synagoge-in-fellheim-noch-fehlen-300-000-euro-104253615 |titel=Umbau der Synagoge in Fellheim: Noch fehlen 300 000 Euro |werk=all-in.de |datum=2012-05-16 |abruf=2025-08-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktuelle Nutzung ===&lt;br /&gt;
Das Gebäude wird heute als Museum, Gemeindebücherei sowie als Lern- und Veranstaltungsort genutzt. Regelmäßig finden vom Förderverein veranstaltete Führungen durch die ehemalige Synagoge sowie den angrenzenden Friedhof statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fellheim Jüdischer Friedhof 03.JPG|mini|Gelände Jüdischer Friedhof 2012]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fellheim an der Iller. Eine bebilderte Führung durch den ehemaligen jüdischen Ortskern Fellheims&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. v. Arbeitskreis Geschichte, Brauchtum und Chronik in Zusammenarbeit mit dem Amt für ländliche Entwicklung und der Gemeinde Fellheim (2007)&lt;br /&gt;
* [[Georg Dehio]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler Bayern III. Schwaben.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Kunstverlag, München 1989 (Aktualisierung geplant für 2006–2008)&lt;br /&gt;
* Stadtarchiv München (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Rosenthals. Der Aufstieg einer jüdischen Antiquarsfamilie zu Weltruhm.&amp;#039;&amp;#039; Mit Beiträgen von Elisabeth Angermair, Jens Koch, Anton Löffelmeier, Eva Ohlen und Ingo Schwab. Böhlau, Wien u.&amp;amp;nbsp;a. 2002, ISBN 3-205-77020-X (verwendet)&lt;br /&gt;
* Michael Habres: [http://www.blfd.bayern.de/medien/denkmalpflege_informationen_163.pdf &amp;#039;&amp;#039;Die Wiederherstellung der ehemaligen Synagoge in Fellheim&amp;#039;&amp;#039;.] (PDF)  In: &amp;#039;&amp;#039;[[Denkmalpflege Informationen]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 163, März 2016, S. 23–26&lt;br /&gt;
* Anton Zanker (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Juden im Illertal&amp;#039;&amp;#039;. BoD, Norderstedt 2021, ISBN 978-3-7534-2473-6 (nicht ausgewertet).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Synagogue of Fellheim|Synagoge Fellheim}}&lt;br /&gt;
* [http://www.alemannia-judaica.de/fellheim_synagoge.htm Geschichte der Synagoge Fellheim] bei [[Alemannia Judaica]]&lt;br /&gt;
* [https://foerderkreis-synagoge-fellheim.de/ Förderkreis Synagoge Fellheim e.&amp;amp;nbsp;V.]&lt;br /&gt;
* [https://foerderkreis-synagoge-fellheim.de/wp-content/uploads/2017/07/spendenaufruf-klein.pdf Die Zukunft der ehemaligen Synagoge in Fellheim - Pläne aus dem Jahre 2012] (PDF; 700&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=48.069347|EW=10.152279|type=building|region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Judentum in Fellheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Synagoge in Bayern|Fellheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Synagogenbau in Bayern|Fellheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Fellheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sakralbau im Landkreis Unterallgäu]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umgenutztes Bauwerk im Landkreis Unterallgäu]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Synagogenbau in Europa|Fellheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Fellheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bayerische Denkmalschutzmedaille]]&lt;/div&gt;</summary>
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