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	<title>Symphonic Metal - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T01:27:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Symphonic_Metal&amp;diff=217029&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fraoch: Änderung 265148598 von Feyangola rückgängig gemacht; sind bereits verlinkt</title>
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		<updated>2026-03-12T12:57:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/265148598&quot; title=&quot;Spezial:Diff/265148598&quot;&gt;265148598&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Feyangola&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/Feyangola&quot;&gt;Feyangola&lt;/a&gt; rückgängig gemacht; sind bereits verlinkt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Genre&lt;br /&gt;
|Name = Symphonic Metal&lt;br /&gt;
|Entstehungsphase = Mitte der 1990er&lt;br /&gt;
|Vorläufer = [[Power Metal]] · [[Neoklassischer Metal]] · [[Progressive Metal]]&lt;br /&gt;
|Nachfolger = &lt;br /&gt;
|Instrumente = [[E-Gitarre]] · [[E-Bass]] · [[Schlagzeug]] · [[Keyboard]]&lt;br /&gt;
|Bands = [[Therion]] · [[Lacrimosa]]&lt;br /&gt;
|Sonstiges1Titel = Wichtige lokale Szenen&lt;br /&gt;
|Sonstiges1Inhalt = [[Fennoskandinavien]] · [[Niederlande]] · [[Deutsche Sprache#Geographische Eckdaten des Sprachraumes|Deutscher&amp;amp;nbsp;Sprachraum]]&lt;br /&gt;
|Sonstiges2Titel = Weitere Einflussfaktoren&lt;br /&gt;
|Sonstiges2Inhalt = [[Extreme Metal]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Symphonic Metal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Sammelbegriff für einen musikalischen [[Crossover (Musik)|Crossover]] zwischen [[Metal]] und Elementen der [[Klassische Musik|klassischen Musik]] sowie die Bezeichnung für ein spezifisches, gelegentlich &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Opera Metal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genanntes, [[Genre#Subgenres|Subgenre]] des Metal. Mit dem steigenden Erfolg des Subgenres in den 2000er Jahren ging die Bedeutung als Sammelbegriff zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Als Sammelbegriff ===&lt;br /&gt;
Bis in die 1990er Jahre bezeichnete Symphonic Metal die Vermengung von Metal mit klassischen, [[Barockmusik|barocken]] und zum Teil [[Musik der Mittelalterszene|mittelalterlichen]] Elementen. Die Varianten dieser Elemente reichen von synthetisch generierten Klängen über den Einsatz einzelner Instrumentalisten bis zu realen Kooperationen mit [[Musikensemble|Ensemblen]], [[Orchester]]n und [[Gesangschor|Chören]]. Ein Hang zu [[Konzeptalbum|musikalischen Gesamtkonzeptionen]] und [[Progressive Rock|progressiven Elementen]] gilt als üblich. Als prototypischer Vertreter dieser Spielweise nennt [[Simon Maria Hassemer]] die [[Krefeld]]er [[Blind Guardian]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Sammelwerk=Metal Matters|Titel=Zur Rezeption der Vormoderne in Subgenres des Heavy Metal|Autor=Simon Maria Hassemer|Herausgeber=Rolf Nohr, Herbert Schwaab|Reihe=Medien´Welten|Nummer=15|Ort=Braunschweig|Jahr=2011|Verlag=Lit|Seiten=247-262, hier S. 256}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als erste Interpreten, die eine solche Mischung präsentierten, gelten [[Rainbow (Band)|Rainbow]] von [[Ritchie Blackmore]]. Auch folgende Musikgruppen Blackmores wurden dem Sammelbegriff untergeordnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Michael Broyles|Titel=Beethoven in America|Ort=Bloomington, Indiana|Verlag=Indiana University Press|Jahr=2011|Seiten=309}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Erfolg der [[New Wave of British Heavy Metal]] sowie mit der Verbreitung von [[Keyboard]]s und [[Synthesizer]]n und den darauf folgenden stilistischen Entwicklungen im Spektrum des Metal griffen unterschiedliche Interpreten auf die Idee zurück, Metal mit klassischen Musikelementen zu kombinieren. Für die Übertragung dieser Idee in den [[Extreme Metal]] gilt das 1987 erschienene Album &amp;#039;&amp;#039;[[Into the Pandemonium]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Celtic Frost]] als wegweisend.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.avantgarde-metal.com/content/reviews2.php?id=178|hrsg=Avantgarde-Metal|titel=Celtic Frost: Into the Pandemonium|autor=aVoid|zugriff=2016-09-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Therion em show em São Paulo (2).jpg|mini|hochkant|Therion, hier 2014, gelten als wichtige Gruppe für die Entwicklung aus dem allgemeinen Sammelterminus hin zu einem Stilbegriff]]&lt;br /&gt;
In den folgenden Entwicklungen des Metal griffen Interpreten unterschiedlichster Spielweisen auf die Idee zurück. Der [[Gothic Metal]] in seiner vom [[Death Doom]] ausgehenden Hinwendung zum [[Dark Wave]] nahm klassisch inspirierte Arrangements, Instrumentalisten oder Sängerinnen in den eigenen Klang auf. [[Paradise Lost (Band)|Paradise Lost]] banden 1991 eine klassische Sängerin ein,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Herausgeber=Sonic Seducer|Sammelwerk=Starfacts|Verlag=T.Vogel Musikzeitschriftenverlag|Ort=Oberhausen|Nummer=6|WerkErg=15 Jahre Gothic Metal|Jahr=2005|Titel=History|Autor=Wolf Röben|Seiten=4}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[My Dying Bride]] im gleichen Jahr einen [[Violine|Violinisten]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Herausgeber=Sonic Seducer|Sammelwerk=Starfacts|Verlag=T.Vogel Musikzeitschriftenverlag|Ort=Oberhausen|Nummer=6|WerkErg=15 Jahre Gothic Metal|Jahr=2005|Titel=History|Autor=Wolf Röben|Seiten=6}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Gothic Metal begünstigte weitere gegenseitige Bezugnahme zwischen der [[Schwarze Szene|Schwarzen Szene]] und dem Metal und damit das Aufgreifen orchestraler Elemente. Der von [[Therion]] und [[Lacrimosa]] gespielte Symphonic Metal wird mitunter dieser Entwicklung zugerechnet, wodurch der Symphonic Metal durchaus der Tradition des Gothic Metal folgt, aber kaum stilistische Bezugspunkte aufweist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Herausgeber=Sonic Seducer|Sammelwerk=Starfacts|Verlag=T.Vogel Musikzeitschriftenverlag|Ort=Oberhausen|Nummer=6|WerkErg=15 Jahre Gothic Metal|Jahr=2005|Titel=Therion|Autor=Peter Heymann|Seiten=56}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref Name=&amp;quot;Icons24&amp;quot;/&amp;gt; Ähnliche Entwicklungsschritte, in der Bezugnahme auf den kurzlebigen Gothic-Metal-Trend, nahmen [[Trail of Tears (Band)|Trail of Tears]] und [[Tristania]], die zum Ende der 1990er Jahre Elemente des Death Doom mit Elementen des aufkommenden Symphonic Metal miteinander verbanden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Herausgeber=Sonic Seducer|Sammelwerk=Starfacts|Verlag=T.Vogel Musikzeitschriftenverlag|Ort=Oberhausen|Nummer=6|WerkErg=15 Jahre Gothic Metal|Jahr=2005|Titel=Tristania|Autor=Wolf Röben|Seiten=67}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Herausgeber=Sonic Seducer|Sammelwerk=Starfacts|Verlag=T.Vogel Musikzeitschriftenverlag|Ort=Oberhausen|Nummer=6|WerkErg=15 Jahre Gothic Metal|Jahr=2005|Titel=Trail of Tears|Autor=Wolf Röben|Seiten=57}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese hybride Herangehensweise führten Interpreten wie die australischen [[Rise of Avernus]] und [[Mekigah]] fort.&amp;lt;ref Name=&amp;quot;RoA&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://newnoisemagazine.com/album-review-rise-avernus-lappel-du-vide/|titel=Rise Of Avernus: L’Appel Du Vide|autor=Tony Shrum|zugriff=2018-06-21|hrsg=New Noise Magazine}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in der Entstehung des [[Post-Metal]]s wurde, unter der Bezugnahme auf den Dark Wave, auf Instrumentalisten zurückgegriffen, die eher der klassischen Musik zugeordnet werden. [[Neurosis]] ließen für die Aufnahmen des Albums &amp;#039;&amp;#039;[[Souls at Zero (Album)|Souls at Zero]]&amp;#039;&amp;#039; 1992 erstmals [[Cello]], [[Flöte]], [[Trompete]], Violine und Viola einspielen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Titel=New Wave of American Heavy Metal |Autor=Garry Sharpe-Young|Seiten=222|Verlag=Zonda Books Limited|Ort=New Plymouth|Jahr=2005|ISBN=0-9582684-0-1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Einsatz von Streichern oder Bläsern setzte sich im Genre ebenso fort wie der Hang zu gesamtkonzeptionellen Alben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Progressive Metal]] gehören die an klassischer Musik orientierten Arrangements zum gängigen Repertoire. Die Idee der Kooperation mit vermeintlich klassischen Musikern wurde dabei besonders durch [[Queensrÿche]] aufgegriffen. Die Band arbeitete wiederholt mit [[Michael Kamen]] als [[Arrangeur]] und kooperierten zum Ende der 1990er Jahre als eine der ersten Metalbands mit einem vollständigen Orchester.&amp;lt;ref Name=&amp;quot;Kamen&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem [[Mainstream|Metalmainstream]] nahmen unter anderem [[Rage (Band)|Rage]] und [[Metallica]] die Idee auf. Rage veröffentlichten 1996 ihre Zusammenarbeit mit dem Prager [[Sinfonieorchester]] &amp;#039;&amp;#039;[[Lingua Mortis]]&amp;#039;&amp;#039;. Metallica kooperierten zu ihrem [[Metallica (Album)|selbstbenanntem Album]] aus dem Jahr 1991 ebenfalls mit Kamen.&amp;lt;ref Name=&amp;quot;Kamen&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Seiten=75|Titel=Klassische Musik heute: Eine Spurensuche in der Rockmusik|Autor=Michael Custodis|Verlag=Transcript|Ort=Bielefeld|Jahr=2009|ISBN=978-3-8376-1249-3}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ähnliche Kooperationen gingen seitdem unterschiedliche Metalbands ein. Zu den kommerziell erfolgreichsten Veröffentlichungen dieser Phase zählt das Metallica-Doppelalbum &amp;#039;&amp;#039;[[S&amp;amp;M (Album)|S&amp;amp;M]]&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahr 1999, das ebenfalls auf eine Idee Kamens zurückging.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Seiten=114|Titel=Klassische Musik heute: Eine Spurensuche in der Rockmusik|Autor=Michael Custodis|Verlag=Transcript|Ort=Bielefeld|Jahr=2009|ISBN=978-3-8376-1249-3}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Black Metal]] prägten in der zweiten Hälfte der 1990er [[Emperor (Band)|Emperor]] eine mit synthetisch generierten Elementen klassischer und neoklassischer Musik versehene Unterstilrichtung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Herausgeber=Albert Mudrian|Sammelwerk=Precious Metal. Decibel presents the Stories behind 25 extreme Metal Masterpieces|Verlag=Da Capo Press|Ort=Philadelphia PA|Jahr=2009|ISBN=978-0-306818-06-6|Sprache=en|Titel=Metal, Mayhem &amp;amp; Murder|Autor=J. Bennett|Seiten=289}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In weiteren Substilen des Metal wie dem Progressive Metal, dem [[True Metal]] und dem Power Metal bestehen weiterhin häufig Bezugnahmen auf klassische Musik und Kooperationen mit eher klassischen Instrumentalisten. Gelegentlich werden derartige Substilrichtungen mit dem Begriff &amp;#039;&amp;#039;Symphonic&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Epic&amp;#039;&amp;#039; gekennzeichnet. So sind [[Epic Metal|Epic Power Metal]], [[Epic Doom]] und [[Symphonic Black Metal]] gängige Bezeichnungen für Abstufungen der jeweiligen Subströmungen des Metal, die klassische und orchestrale Instrumentierungen aufgreifen.&amp;lt;ref Name=&amp;quot;MH2&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.metal-hammer.de/genres/symphonic-metal/2/|titel=Symphonic Metal|hrsg=Metal Hammer|zugriff=2016-09-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Als Stilbegriff ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Lacrimosa, Tochka, 16.10.09.jpg|mini|hochkant|Lacrimosa, hier 2009, gelten neben Therion als stilprägende Gruppe des Symphonic Metal]]&lt;br /&gt;
Im Verlauf der 1990er Jahre entwickelte sich im Spektrum des Symphonic Metal eine eigenständige und erfolgreiche Spielweise des Metal mit einer Reihe stilistischer Gemeinsamkeiten. Der gelegentlich „Opera Metal“ genannte Stil hat seinen musikalischen Bezugspunkte überwiegend im Power Metal. Nach Clifford-Napoleone orientiert sich der Stil an den fantastischen Texten des Power Metal und kombiniert diese mit vermeintlich klassischen Elementen sowie mit einer Sängerin, die meist in hoher Stimmlage singt.&amp;lt;ref Name=&amp;quot;Queer&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Sammelwerk=Routledge Studies in Popular Music|Titel=Queerness in Heavy Metal Music|Autor=Amber R. Clifford-Napoleone|Verlag=Routledge|Nummer=5|Jahr=2015|Seiten=118f|ISBN=978-0-415-72831-7}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Musiker verweisen hinzukommend häufig auf Interpreten des Extreme Metal, insbesondere des Gothic Metal und des [[Funeral Doom]] als Inspiration.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den ersten erfolgreichen Gruppen des Stils zählen Therion und Lacrimosa. Therion entwickelten ihren Stil aus dem Death Metal unter der Bezugnahme auf Celtic Frost hin zu Metal, der mit Chören, klassischen und symphonischen Arrangements und Instrumenten agierte. Der Band gelang 1996 mit &amp;#039;&amp;#039;Theli&amp;#039;&amp;#039; der internationale Durchbruch. Der ursprünglich als „Symphonic Opera Metal“ umschriebene Stil wurde bereits auf dem Vorgängeralbum &amp;#039;&amp;#039;Lepaca Kliffoth&amp;#039;&amp;#039; geprägt. Einflüsse aus Progressive Rock wurden ebenso Teil des musikalischen Konzeptes wie klassische Arrangements und [[Sopran]]- sowie [[Bassbariton]]-Gesang.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Herausgeber=Sonic Seducer|Sammelwerk=Starfacts|Verlag=T.Vogel Musikzeitschriftenverlag|Ort=Oberhausen|Nummer=6|WerkErg=15 Jahre Gothic Metal|Jahr=2005|Titel=Therion|Autor=Peter Heymann|Seiten=56}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://therion.se/band/|titel=Band|hrsg=Therion|zugriff=2016-09-28|archiv-url=https://archive.is/20141125154100/http://therion.se/band/|archiv-datum=2014-11-25|offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Lacrimosa, eine Band, die anfänglich als Gruppe der [[Neue Deutsche Todeskunst|Neuen Deutschen Todeskunst]] beziehungsweise des Dark Wave galt, arbeitete ab Mitte der 1990er Jahre zunehmend Elemente des Metal in ihre Musik ein. Mit dem Album &amp;#039;&amp;#039;Inferno&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahr 1995 kombinierte die Gruppe die Mischung mit klassisch anmutenden Streicherarrangements und Klavierpassagen.&amp;lt;ref Name=&amp;quot;Icons24&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Herausgeber=Sonic Seducer|Sammelwerk=Sonic Seducer|Verlag=T.Vogel Musikzeitschriftenverlag|Ort=Oberhausen|WerkErg=Sonderedition Icons|Jahr=2016|Titel=Lacrimosa|Autor=Peter Heymann|Seiten=24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Musik wurde in dieser Phase als musikalischer und soziokultureller [[Crossover (Musik)|Crossover]] zwischen Metal und der [[Schwarze Musik|Musik der Schwarzen Szene]] dem Sammelbegriff Gothic Metal untergeordnet, ein Terminus, der auf spätere Interpreten des Symphonic Metal, unabhängig vom eigenständigen Stilbegriff Gothic Metal, weiterhin Anwendung fand.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Herausgeber=Sonic Seducer|Sammelwerk=Starfacts|Verlag=T.Vogel Musikzeitschriftenverlag|Ort=Oberhausen|Nummer=6|WerkErg=15 Jahre Gothic Metal|Jahr=2005|Titel=History|Autor=Wolf Röben|Seiten=4}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1997 debütierten [[Nightwish]], [[Within Temptation]] und [[Haggard (Band)|Haggard]] mit ähnlichen musikalischen Konzepten wie Lacrimosa oder Therion. Die Musiker gaben später weitere Interpreten wie [[The 3rd and the Mortal]], [[The Gathering (Band)|The Gathering]], Paradise Lost und Celtic Frost als wichtige Inspiration an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Herausgeber=Sonic Seducer|Sammelwerk=Starfacts|Verlag=T.Vogel Musikzeitschriftenverlag|Ort=Oberhausen|Nummer=6|WerkErg=15 Jahre Gothic Metal|Jahr=2005|Titel=Nightwish|Autor=Markus Eck|Seiten=40-43, hier S. 40ff}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref Name=&amp;quot;MH2&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref Name=&amp;quot;Icons9&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Herausgeber=Sonic Seducer|Sammelwerk=Sonic Seducer|Verlag=T.Vogel Musikzeitschriftenverlag|Ort=Oberhausen|WerkErg=Sonderedition Icons|Jahr=2016|Titel=Within Temptation|Autor=Jasmin Froghy|Seiten=9}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als wesentliche Initialzündung für die Ausformulierung eines eigenständigen Genres wird der Erfolg der Gruppe Nightwish mit den Alben &amp;#039;&amp;#039;[[Oceanborn]]&amp;#039;&amp;#039; 1998 und &amp;#039;&amp;#039;[[Wishmaster (Album)|Wishmaster]]&amp;#039;&amp;#039; 2000 gesehen.&amp;lt;ref Name=&amp;quot;Icons14&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Herausgeber=Sonic Seducer|Sammelwerk=Sonic Seducer|Verlag=T.Vogel Musikzeitschriftenverlag|Ort=Oberhausen|WerkErg=Sonderedition Icons|Jahr=2016|Titel=Nightwish|Autor=Jasmin Froghy|Seiten=14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem Nightwish neben den Charts ihres Heimatlands unter anderem die deutschen Charts&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.offiziellecharts.de/suche?artist_search=Nightwish&amp;amp;do_search=do | titel=Nightwish in den deutschen Albumcharts | hrsg=offiziellecharts.de | zugriff=2025-03-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; erreichten, orientierten sich viele der weiteren Interpreten optisch und musikalisch, insbesondere im Gesang, an Nightwish. Die Sängerin von Within Temptation [[Sharon den Adel]] gab an, sie habe, nachdem sie Nightwish gehört habe, die Gesangstechnik von [[Tarja Turunen]] übernommen. Zum Teil wurden ähnlich agierende Gruppen durch die Musikindustrie stärker vermarktet.&amp;lt;ref Name=&amp;quot;MH1&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref Name=&amp;quot;MH2&amp;quot;/&amp;gt; Die Turunen nachfolgenden Genre-Sängerinnen setzten sich optisch von bisherigen Metalstereotypen ab und traten betont feminin, häufig in mittelalterlich oder fantastisch anmutenden Kleidern, auf, woraufhin die Wahrnehmung als geschlossene Genregruppierung zunahm.&amp;lt;ref Name=&amp;quot;Queer&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref Name=&amp;quot;Icons36&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Herausgeber=Sonic Seducer|Sammelwerk=Sonic Seducer|Verlag=T.Vogel Musikzeitschriftenverlag|Ort=Oberhausen|WerkErg=Sonderedition Icons|Jahr=2016|Titel=Tarja|Autor=Jasmin Froghy|Seiten=36}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Nightwish, Lacrimosa&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.offiziellecharts.de/suche?artist_search=Lacrimosa&amp;amp;do_search=do|titel=Lacrimosa in den deutschen Albumcharts|hrsg=offiziellecharts.de|zugriff=2024-03-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und Therion&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.offiziellecharts.de/suche?artist_search=Therion&amp;amp;do_search=do | titel=Therion in den deutschen Albumcharts | hrsg=offiziellecharts.de | zugriff=2025-03-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wurden weitere Gruppen wie Within Temptation,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.offiziellecharts.de/suche?artist_search=Within+Temptation&amp;amp;do_search=do| titel=Within Temptation in den deutschen Albumcharts | hrsg=offiziellecharts.de | zugriff=2025-03-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Xandria]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;Xandria&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.offiziellecharts.de/suche?artist_search=Xandria&amp;amp;do_search=do | titel=Xandria in den deutschen Albumcharts | hrsg=offiziellecharts.de | zugriff=2025-03-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Epica]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.offiziellecharts.de/suche?artist_search=Epica&amp;amp;do_search=do | titel=Epica in den deutschen Albumcharts | hrsg=offiziellecharts.de | zugriff=2025-03-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Delain]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.offiziellecharts.de/suche?artist_search=Delain&amp;amp;do_search=do | titel=Delain in den deutschen Albumcharts | hrsg=offiziellecharts.de | zugriff=2025-03-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; die zum Teil zeitgleich aktiv waren, daraufhin zunehmend populär und erfolgreich. Bis in die Mitte der 2000er Jahre etablierte eine ganze Reihe Musikgruppen, teils mit hohen Charterfolgen, das Genre am Musikmarkt. Dabei zeichnete sich über die Dekade hinaus mit den Niederlanden, [[Fennoskandinavien]] und dem deutschsprachigen Raum eine vornehmlich europäische Herkunftsregion für die Vertreter des Genres ab. Aus den Niederlanden erreichten Within Temptation, Delain, Epica sowie [[After Forever]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.offiziellecharts.de/suche?artist_search=After+Forever&amp;amp;do_search=do | titel=After Forever in den deutschen Albumcharts | hrsg=offiziellecharts.de | zugriff=2025-03-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; die Charts. Aus Fennoskandinavien stammen neben Therion, Nightwish und Tarja&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.offiziellecharts.de/suche?artist_search=Tarja&amp;amp;do_search=do | titel=Tarja in den deutschen Albumcharts | hrsg=offiziellecharts.de | zugriff=2025-03-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; die ebenfalls erfolgreichen Tristania&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.offiziellecharts.de/suche?artist_search=Tristania&amp;amp;do_search=do | titel=Tristania in den deutschen Albumcharts | hrsg=offiziellecharts.de | zugriff=2025-03-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie [[Sirenia]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.offiziellecharts.de/suche?artist_search=Sirenia&amp;amp;do_search=do | titel=Sirenia in den deutschen Albumcharts | hrsg=offiziellecharts.de | zugriff=2025-03-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu den ebenso erfolgreichen Genrevertretern aus dem deutschsprachigen Raum zählen neben Lacrimosa und Xandria&amp;lt;ref name=&amp;quot;Xandria&amp;quot; /&amp;gt; Gruppen wie [[Beyond the Black]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.offiziellecharts.de/suche?artist_search=Beyond+the+Black&amp;amp;do_search=do | titel=Beyond the Black in den deutschen Albumcharts | hrsg=offiziellecharts.de | zugriff=2025-03-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Edenbridge (Band)|Edenbridge]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.offiziellecharts.de/suche?artist_search=Edenbridge&amp;amp;do_search=do | titel=Edenbridge in den deutschen Albumcharts | hrsg=offiziellecharts.de | zugriff=2025-03-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Krypteria]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.offiziellecharts.de/suche?artist_search=Krypteria&amp;amp;do_search=do | titel=Krypteria in den deutschen Albumcharts | hrsg=offiziellecharts.de | zugriff=2025-03-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Leaves’ Eyes]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.offiziellecharts.de/suche?artist_search=Leaves&amp;#039;+Eyes&amp;amp;do_search=do | titel=Leaves’ Eyes in den deutschen Albumcharts | hrsg=offiziellecharts.de | zugriff=2025-03-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit diesem weiterführenden Genre-Erfolg trat der Terminus Symphonic Metal als Sammelbezeichnung zunehmend in den Hintergrund und wurde als Bezeichnung für den konkreten Stil gebräuchlich.&amp;lt;ref Name=&amp;quot;MH1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.metal-hammer.de/genres/symphonic-metal/|titel=Symphonic Metal|hrsg=Metal Hammer|zugriff=2016-09-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Musikalische Einordnung ==&lt;br /&gt;
Für den Musikstil ist der Einsatz eines Keyboards typisch. Laut [[Metal Hammer]] ist ebenso der Einsatz einer Sängerin üblich. {{&amp;quot;|Oftmals brillieren diese durch klassischen Operngesang, meist [[Sopran]] – was aber nicht zwingend von Nöten ist. Auch klare Männerstimmen oder sogar [[Gutturaler Gesang#Growling|Growls]] kommen zum Einsatz und bilden im Schema des [[The Beauty and the Beast (Gesang)|The-Beauty-and-the-Beast-Gesangs]] einen Kontrast zur weiblichen Stimme. Für Albenaufnahmen arbeiten Musiker aus diesem Bereich häufig mit Symphonie-Orchestern zusammen. […] Songstrukturen sind meist ziemlich komplex [und] atmosphärisch […]. Durch den enthaltenen Bombast und Epos erinnert Symphonic Metal teilweise an Filmmusik oder Musical. |ref=&amp;lt;ref Name=&amp;quot;MH1&amp;quot;/&amp;gt;|Quelle=Metal Hammer}} Das Gitarrenspiel steht häufig im Kontrast zum Gesang und baue, ebenso wie das Interesse an klassischer Musik, auf den Ideen des [[Progressive Rock]] der 1960er Jahre auf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Seiten=266f|Titel=Beyond and Before: Progressive Rock since the 1960s|Autor=Paul Hegarty, Martin Halliwell|Verlag=Bloomsbury|Ort=New York|Jahr=2011}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Trotz eines geringen Anteils englischsprachiger Musikgruppen werden die Liedtexte überwiegend in englischer Sprache verfasst und gesungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Symphonic metal|Symphonic Metal}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stilrichtung des Progressive Metal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stilrichtung des Heavy Metal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Symphonic Metal| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fraoch</name></author>
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