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	<title>Sympathikolyse - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T19:44:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sympathikolyse&amp;diff=277816&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gib Senf dazu!: tk kl</title>
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		<updated>2025-09-08T08:11:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;tk kl&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Sympathikolyse lumbal.jpg|mini|Sympathikolyse unter [[Computertomografie|CT]]-Kontrolle. Der Patient liegt auf dem Bauch. Im oberen Bild ist die Injektionsnadel mit der Spitze hinter der Aorta erkennbar. Das untere Bild zeigt die Kontrolle der Verteilung des mit Kontrastmittel markierten Lysebolus.]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sympathikolyse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Verfahren zur zeitweiligen oder andauernden Ausschaltung der [[Sympathikus|sympathischen Innervierung]]. Es wird u.&amp;amp;nbsp;a. zur Verbesserung der Durchblutung in den Beinen oder Armen angewandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sympathikus bewirkt im Gleichgewicht der vegetativen Systeme die Engstellung der Blutgefäße, daher ist nach seiner Ausschaltung in vielen Fällen eine Gefäßerweiterung ([[Vasodilatation]]) zu erzielen. Verschlossene Gefäße werden nicht wieder eröffnet, aber die Kollateralen werden besser durchblutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungsgebiete ==&lt;br /&gt;
Hauptindikation ist die [[Periphere arterielle Verschlusskrankheit|pAVK]] im klinischen Stadium III und&amp;amp;nbsp;IVa, wenn die kleinen, nicht rekonstruierbaren Gefäße für das Problem wesentlich sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rieger&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Horst Rieger, Werner Schoop |Titel=Klinische Angiologie |Verlag=Springer-Verlag |Datum=2013 |ISBN=978-3-662-08104-4 |Seiten=370–373}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine [[Cochrane (Organisation)|Cochrane]]-Metaanalyse von 2016 fand allerdings keine Studien, die zum Wirkungsnachweis geeignet wären.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Veena KL Karanth, Tulasi Kota Karanth, Laxminarayan Karanth |Titel=Lumbar sympathectomy techniques for critical lower limb ischaemia due to non-reconstructable peripheral arterial disease |Sammelwerk=Cochrane Database of Systematic Reviews |Band=2016 |Nummer=12 |Datum=2016-12-13 |Online=http://doi.wiley.com/10.1002/14651858.CD011519.pub2 |DOI=10.1002/14651858.CD011519.pub2}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Indikationen sind&lt;br /&gt;
* [[Komplexes regionales Schmerzsyndrom|Reflexdystrophien]] nach Verletzungen,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rieger&amp;quot; /&amp;gt; wobei die Wirksamkeit nur sehr schwach belegt ist,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Sebastian Straube, Sheena Derry, R Andrew Moore, Peter Cole |Titel=Cervico-thoracic or lumbar sympathectomy for neuropathic pain and complex regional pain syndrome |Sammelwerk=Cochrane Database of Systematic Reviews |Band=2020 |Nummer=4 |Datum=2013-09-02 |Online=http://doi.wiley.com/10.1002/14651858.CD002918.pub3 |DOI=10.1002/14651858.CD002918.pub3 |PMC=6491249 |PMID=23999944}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Raynaud-Syndrom|M. Raynaud]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Paweł Maga, Jarosław Kużdżał, Rafał Niżankowski, Andrzej Szczeklik, Krzysztof Sładek |Titel=Long-term effects of thoracic sympathectomy on microcirculation in the hands of patients with primary Raynaud disease |Sammelwerk=The Journal of Thoracic and Cardiovascular Surgery |Band=133 |Nummer=6 |Datum=2007-06-01 |ISSN=0022-5223 |Online=https://www.jtcvs.org/article/S0022-5223(07)00247-4/fulltext |DOI=10.1016/j.jtcv}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und&lt;br /&gt;
* schwere, psychosozial relevante Formen der [[Hyperhidrose|Hyperhydrosis]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Johannes Schmidt |Titel=Retroperitoneoskopische lumbale Sympathikolyse (ELS) bei plantarer Hyperhidrosis |Verlag=German Medical Science GMS Publishing House |Datum=2013-04-26 |Seiten=Doc13dgch013 |Online=https://www.egms.de/static/de/meetings/dgch2013/13dgch013.shtml |Abruf=2025-01-29 |DOI=10.3205/13dgch013}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Leitlinie empfiehlt die Methode, allerdings nur auf schwachem Evidenzniveau.&amp;lt;ref&amp;gt;B. Rzany et al.: S1-Leitlinie Definition und Therapie der primären Hyperhidrose, Stand: 19/02/2023; [https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/013-059 register.awmf.org]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontraindikationen ==&lt;br /&gt;
Nur bei intakten zuführenden Arterien wird die Durchblutung dann stark erhöht. Wenn auch die zentralen Arterien fixiert verengt sind, kann es im Gegenteil zu Druckabfall, und bei Unterschreiten des Venendrucks sogar zu Minderversorgung des Gewebes kommen. Die Sympathikuswirkung ist außerdem an der Haut stärker als in den Muskeln, da die Hautgefäße mehr Rezeptoren aufweisen. Daher ist die Sympathikolyse meist nicht zur Behandlung einer Mehretagen-Durchblutungsstörung geeignet. Ein Blutdruck &amp;lt;50&amp;amp;nbsp;mm&amp;amp;nbsp;Hg auf Knöchelhöhe gilt als Kontraindikation. Weitere Kontraindikationen sind [[Diabetes mellitus|Diabetes]] mit [[Polyneuropathie]] und Systemerkrankungen mit Gefäßbeteiligung wie [[Systemische Sklerose|Sklerodermie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technik ==&lt;br /&gt;
* Einzelne oder mehrere sympathischen Ganglien können chirurgisch entfernt werden, heute oft in mikroinvasiver und videoassistierter Technik. Dies geschieht an der Brustwirbelsäule (für den Arm) oder vor der Lendenwirbelsäule (für das Bein). Unerwünschte Wirkungen können sein: Schmerzen, [[Erythromelalgie]], [[Horner-Syndrom]] nach der Brustoperation, Erektionsstörung nach dem Eingriff in der Lumbalregion, Verletzungen angrenzender Strukturen wie Arterien oder Harnleitern.&lt;br /&gt;
* Ausschaltung der Ganglien durch Injektion von [[Ethanol|Alkohol]] oder [[Phenol]] gemischt mit einem örtlichen Betäubungsmittel. Die Lage der Nadel wird durch computertomographische Aufnahmen überwacht. Unerwünschte Wirkungen sind ähnlich wie bei den operativen Eingriffen, allerdings seltener. Komplikationen werden mit ca. 2 % angegeben, Symptombesserung mit 38–32 %.&lt;br /&gt;
* Auch an anderen Stellen des Körpers kann das sympathische Nervengeflecht blockiert werden. Der an den großen Bauchgefäßen liegende sympathische [[Plexus (Medizin)|Plexus]] kann z.&amp;amp;nbsp;B. in örtlicher Betäubung unter Steuerung im [[Computertomografie|Computertomogramm]] durch Injektion von konzentriertem Alkohol ausgeschaltet werden (Verfahren der [[Interventionelle Radiologie|interventionellen Radiologie]]).&lt;br /&gt;
* Zur Verbesserung der Durchblutung an den oberen Extremitäten kann die [[Leitungsanästhesie]] des [[Ganglion stellatum]] vorgenommen werden. Durch diese Blockade kommt es neben einer Vasodilatation im gesamten Einzugsgebiet zu einer verminderten [[Schweiß]]sekretion ([[Anhidrosis]]) und einem [[Horner-Syndrom]]. Letzteres ist ein Zeichen für die erfolgreiche Durchführung der Blockade. Die vorübergehende Stellatumblockade wird z.&amp;amp;nbsp;B. zur Therapie eines fortgeschrittenen [[Komplexes regionales Schmerzsyndrom|komplexen regionalen Schmerzsyndromes]] durchgeführt. Eine chirurgische Ausschaltung des Ganglion stellatum ist das letzte Mittel der Wahl bei einem [[Raynaud-Syndrom|Morbus Raynaud]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Horst Rieger, Werner Schoop&lt;br /&gt;
   |Titel=Klinische Angiologie&lt;br /&gt;
   |Verlag=Springer-Verlag&lt;br /&gt;
   |Datum=2013&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-662-08104-4&lt;br /&gt;
   |Seiten=370–373}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Therapeutisches Verfahren in der Chirurgie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Therapeutisches Verfahren in der Anästhesie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Therapeutisches Verfahren in der Radiologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gib Senf dazu!</name></author>
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