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	<title>Symbolum - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T18:52:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Symbolum&amp;diff=1502197&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dieringer63: Link auf Dieter-Anton Binder</title>
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		<updated>2025-01-05T21:07:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link auf Dieter-Anton Binder&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt das Gedicht von Goethe. Zu weiteren Bedeutungen siehe [[Symbolon (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Symbolum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein undatiertes, etwa um 1815 vorgetragenes&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.internetloge.de/arst/fmzt.htm internetloge.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Gedicht]] von [[Johann Wolfgang von Goethe]] für die [[Weimar]]er [[Freimaurerloge]] &amp;#039;&amp;#039;[[Anna Amalia zu den drei Rosen]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Im antiken [[Latein]] bedeutet &amp;#039;&amp;#039;symbolum&amp;#039;&amp;#039; „(Kenn-)Zeichen“ oder „[[Symbol|Sinnbild]]“. Im [[Neulateinische Literatur|Neulatein]] der Humanisten und Barockgelehrten, das auch Goethe geläufig war, verstand man darunter auch „[[Wahlspruch]]“, „[[Losungswort]]“, „[[Wappenschild]]“ oder „[[Abzeichen|Emblem]]“. Auf diesem Weg gelangte das Wort [[Symbol]] in die [[deutsche Sprache]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Trunz&amp;quot;&amp;gt;Johann Wolfgang von Goethe, Erich Trunz: &amp;#039;&amp;#039;Gedichte und Epen I.&amp;#039;&amp;#039; Hamburger Ausgabe in 14 Bände, Band I. C.H.Beck, 1981, ISBN 3-406-08481-8, S. 702, 804 Seiten.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der kirchlichen Sprache bedeutet Symbolum einfach Bekenntnis, z.&amp;amp;nbsp;B. [[Apostolisches Glaubensbekenntnis|Symbolum Apostolicum]], [[Athanasisches Glaubensbekenntnis|Symbolum Athanasianum]]. Zu Goethes Zeit nannte man die Sammlung von kirchlichen Bekenntnisschriften &amp;#039;&amp;#039;[[Symbolische Bücher]]&amp;#039;&amp;#039;. In der Freimaurerei spielen Symbole eine zentrale Rolle.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Trunz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der russische General-Adjutant [[Caspar von Geismar]] hatte [[Weimar]] vor der Zerstörung durch die napoleonischen Truppen bewahrt. Seine Erhebung in den dritten [[Grad (Freimaurerei)|Grade]] des Meisters hinterließ bei Goethe einen starken Eindruck. Nach dieser rituellen Feier, einer sogenannten [[Tempelarbeit]], entstand das Gedicht, welches das symbolische Wandern des Freimaurers durch die drei Grade Lehrling, Geselle und Meister und im übertragenen Sinne durch Leben und Tod schildert.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Goethe&amp;#039;&amp;#039;. In: Eugen Lennhoff, Oskar Posner, [[Dieter-Anton Binder|Dieter A. Binder]]: &amp;#039;&amp;#039;Internationales Freimaurer Lexikon&amp;#039;&amp;#039;. 5. Auflage. Herbig Verlag, 2006, ISBN 3-7766-2478-7, S. 354.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.internetloge.de/arst/goethe.htm internetloge.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vertonungen ==&lt;br /&gt;
Die erste Vertonung schrieb der Schweizer Komponist [[Fritz Brun (Musiker)|Fritz Brun]] (Autograph datiert auf 1915) unter dem Titel &amp;quot;Verheissung&amp;quot;. Besetzt ist es für großes Orchester: drei Flöten, zwei Oboen, Englischhorn, zwei Klarinetten, Bassklarinette, drei Fagotte, Kontrafagott, vier Hörner, drei Trompeten, drei Posaunen, Basstuba, Pauken, Tamtam, Harfe, Celesta, Klavier, Orgel und Chor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Komposition für doppelten Männerchor und Kammerorchester schrieb in den 1950er Jahren [[Walther Geiser]].&amp;lt;ref&amp;gt;Walther Geiser: &amp;#039;&amp;#039;Symbolum&amp;#039;&amp;#039;, op. 14: für doppelten Männerchor, 3 Posaunen, Pauke, Violen, Violoncelli &amp;amp; Kontrabässe. - Basel: Vogel, 195-? [http://opac.nebis.ch/F/I7S114MYH2VH4HCRVSHLUHE9QBKHEHG9NMMXVH2P22CFMBDNVQ-09126?func=full-set-set&amp;amp;set_number=101788&amp;amp;set_entry=000001&amp;amp;format=040 Katalogauszug]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1967 komponierte [[Hans-Jürgen von Bose]] &amp;#039;&amp;#039;Symbolum (Goethe) für Männerchor und Bläserquintett&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Carl Dahlhaus (Hrsg.), Hans Heinrich Eggebrecht (Hrsg.), Kurt Oehl (Hrsg.) &amp;#039;&amp;#039;Brockhaus-Riemann Musiklexikon: Bialas. Brockhaus Riemann Musiklexikon.&amp;#039;&amp;#039; ISBN 3-254-08400-4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine undatierte Vertonung gibt es zudem von [[Walter Thomas Heyn]]&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Thomas Heyn: &amp;#039;&amp;#039;Symbolum&amp;#039;&amp;#039;, op. 40: 10 kleine Orgelstücke auf einen Text von J. W. Goethe. Beim Autor erhältliches Manuskript. [http://www.thomasheyn-komponist.de/werkliste.html Werkliste des Komponisten]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Thomas Heyn: &amp;#039;&amp;#039;Sechs maurische Lieder nach Texten von Johann Wolfgang Goethe&amp;#039;&amp;#039; Titel 15: &amp;#039;&amp;#039;Symbolum&amp;#039;&amp;#039;, 3:35 Min. In: &amp;#039;&amp;#039;Freimaurer-Gesänge&amp;#039;&amp;#039;. 2000, [[Kreuzberg Records]], AMA-Musikverlag, Best.-Nr. 10047&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der österreichische Schriftsteller [[Johannes Mario Simmel]] verwendete 1980 die letzte Zeile von Goethes Gedicht &amp;#039;&amp;#039;Symbolum&amp;#039;&amp;#039; als Titel für seinen [[Roman]] &amp;#039;&amp;#039;Wir heißen euch hoffen&amp;#039;&amp;#039; (München 1980).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Text ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Symbolum&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem style=&amp;quot;margin-left: 2em; font-style: italic;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Des Maurers Wandeln,&lt;br /&gt;
Es gleicht dem Leben,&lt;br /&gt;
Und sein Bestreben,&lt;br /&gt;
Es gleicht dem Handeln&lt;br /&gt;
Der Menschen auf Erden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zukunft decket&lt;br /&gt;
Schmerzen und Glücke&lt;br /&gt;
Schrittweis dem Blicke;&lt;br /&gt;
Doch ungeschrecket&lt;br /&gt;
Dringen wir vorwärts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und schwer und ferne&lt;br /&gt;
Hängt eine Hülle,&lt;br /&gt;
Mit Ehrfurcht, stille&lt;br /&gt;
Ruhn oben die Sterne&lt;br /&gt;
Und unten die Gräber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betracht’ sie genauer&lt;br /&gt;
Und siehe, so melden&lt;br /&gt;
Im Busen der Helden&lt;br /&gt;
Sich wandelnde Schauer&lt;br /&gt;
Und ernste Gefühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch rufen von drüben&lt;br /&gt;
Die Stimmen der Geister,&lt;br /&gt;
Die Stimmen der Meister:&lt;br /&gt;
Versäumt nicht zu üben,&lt;br /&gt;
Die Kräfte des Guten!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier winden sich Kronen&lt;br /&gt;
In ewiger Stille,&lt;br /&gt;
Die sollen mit Fülle&lt;br /&gt;
Die Tätigen lohnen!&lt;br /&gt;
Wir heißen euch hoffen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Johann Wolfgang von Goethe: &amp;#039;&amp;#039;Sämtliche Werke. Briefe, Tagebücher und Gespräche.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurter Ausgabe in 40 Bänden. ISBN 3-618-60213-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurerei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gedicht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Werk von Johann Wolfgang von Goethe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (19. Jahrhundert)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dieringer63</name></author>
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