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	<title>Sylvester Stadler - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T20:13:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sylvester_Stadler&amp;diff=419494&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;5glogger: Kat: Österreichischer Emigrant in D</title>
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		<updated>2026-01-28T17:08:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kat: Österreichischer Emigrant in D&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 101III-Zschaeckel-192-24A, Russland, Sylvester Stadler.jpg|mini|hochkant|Sylvester Stadler (1943)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 101III-Zschaeckel-197-32, Russland, Waffen-SS-Männer mit Ritterkreuz.jpg|mini|Von links: Sylvester Stadler, Hans Weiß, Christian Tychsen, [[Otto Kumm]], Vinzenz Kaiser und Karl-Heinz Worthmann in der Sowjetunion (April 1943); Aufnahme einer SS-[[Propagandakompanie]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sylvester Stadler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. Dezember]] [[1910]] in [[Fohnsdorf]], [[Österreich-Ungarn]]; † [[23. August]] [[1995]] in [[Königsbrunn]]) war ein [[Österreichische Identität|österreichischer]] Nationalsozialist und Kommandeur der [[9. SS-Panzer-Division „Hohenstaufen“]] der [[Waffen-SS]] sowie zuvor Befehlshaber [[SS-Panzergrenadier-Regiment 4 „Der Führer“|jenes SS-Regiments]], dessen 3. Kompanie für das [[Massaker von Oradour|Massaker von Oradour-sur-Glane]] verantwortlich ist. Bei Kriegsende erst 34 Jahre alt, trug er den Rang eines [[SS-Brigadeführer|SS-Brigadeführers und Generalmajors der Waffen-SS]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Der Sohn eines [[Steiermark|steirischen]] Bergmanns erlernte nach Volks- und Landesbürgerschule in [[Judenburg]] den Beruf eines Elektrotechnikers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Laufbahn in der SS ===&lt;br /&gt;
==== Eintritt in die SS ====&lt;br /&gt;
Zum 2. Mai 1933 trat er der [[Schutzstaffel|SS]] bei (SS-Nummer 139.495).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-III/557656&amp;lt;/ref&amp;gt; Da er im SS-Lager Lechfeld eine militärische Ausbildung absolviert hatte, wurde er im Zuge einer Anklage wegen [[Hochverrat]]s aus der Republik Österreich ausgebürgert. Am 31. Juli 1933 setzte er sich nach Deutschland ab, wo er sich einige Monate später als Freiwilliger zur [[SS-Verfügungstruppe]] meldete. Nach Abschluss der [[SS-Junkerschulen|Junkerschule]] in [[Bad Tölz]] (von April 1935 bis März 1936) wurde er zum [[SS-Untersturmführer]] befördert.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Graf: &amp;#039;&amp;#039;Österreichische SS-Generäle. Himmlers verlässliche Vasallen&amp;#039;&amp;#039;, Klagenfurt/Ljubljana/Wien 2012, S. 418f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 10. Juni 1937 beantragte er die Aufnahme in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und wurde rückwirkend zum 1. Mai desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 4.159.018).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/42290757&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Zweiter Weltkrieg ====&lt;br /&gt;
Nach Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] führte er eine Nachrichtenkompanie der SS-Verfügungstruppe. Anschließend kämpfte er 1940 mit der [[SS-Verfügungsdivision]] in [[Westfeldzug|Frankreich]], wo er bei [[Arras]] verwundet wurde. Er nahm 1941 auch am [[Balkanfeldzug]] teil. Nach einer weiteren Verwundung in der [[Schlacht um Moskau]] im Jahre 1941, wurde er für kurze Zeit als Taktiklehrer an der SS-Junkerschule in [[Braunschweig]] eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1. März 1942 kommandierte er das II. Bataillon des zur [[SS-Verfügungsdivision|SS-Division „Reich“ (mot.)]] gehörenden [[SS-Panzergrenadier-Regiment 4 „Der Führer“|Panzergrenadier-Regiments „Der Führer“]]. Im Mai 1943 wurde er zum Kommandeur des gesamten Regiments „Der Führer“ ernannt, mit dem er in Russland kämpfte. Für das Zurückschlagen eines Einbruchs der [[Rote Armee|Roten Armee]] bei [[Charkow]] wurde ihm am 6. April 1943 das [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes]] verliehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Graf420f&amp;quot;&amp;gt;Wolfgang Graf: &amp;#039;&amp;#039;Österreichische SS-Generäle. Himmlers verlässliche Vasallen&amp;#039;&amp;#039;, Klagenfurt/Ljubljana/Wien 2012, S. 420f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Auffrischung wurde das in Russland stark dezimierte Regiment „Der Führer“ Anfang 1944 – ebenso wie die übrige [[SS-Verfügungsdivision|2. SS-Panzer-Division „Das Reich“]] – nach Frankreich in den Raum Toulouse verlegt. Zur [[Situation der deutschen Streitkräfte in der Normandie im Jahr 1944#Deutsche Reaktionen auf die alliierte Invasion|Bekämpfung der alliierten Landungstruppen in der Normandie]] wurde die Division nach Norden beordert. Am 10. Juni 1944 brannten Angehörige des Regiments „Der Führer“ den Ort [[Oradour-sur-Glane]] nieder und ermordeten 642 Männer, Frauen, Greise, Kinder und Babys. Verantwortlich waren Soldaten der 3. Kompanie des 1. Bataillons unter dem Bataillonskommandeur SS-Sturmbannführer [[Adolf Diekmann]]. Stadler legte dagegen Einspruch ein und strebte [[Militärgerichtsbarkeit (Nationalsozialismus)|kriegsgerichtliche]] Ermittlungen gegen Diekmann an. Dieser fiel jedoch kurz nach dem Massaker in den Kämpfen nach der alliierten [[Operation Overlord|Landung in der Normandie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stadler bereitete sich damals auf die Übernahme eines neuen Kommandos vor, sodass er am 14. Juni 1944 das Kommando über das Regiment „Der Führer“ an [[Otto Weidinger]] abgab.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.oradour.info/appendix/dasorder.htm Aufstellung der Einheiten der SS-Division Das Reich im Juni 1944.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab dem 10. Juli 1944 war Stadler dann Kommandeur der [[9. SS-Panzer-Division „Hohenstaufen“]]. Mit dieser Einheit nahm er an den Kämpfen in der [[Normandie]] teil (siehe [[Schlacht um Caen]]). Später wurde er erneut verwundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang Mai 1945 ergab er sich in [[Steyr]] (Österreich) mit den Resten seiner Division den Amerikanern und verblieb bis 1948 in amerikanischer Internierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stellungnahmen zum Massaker von Oradour-sur-Glane ==&lt;br /&gt;
Zur Rechtfertigung der Handlungsweise seines ehemaligen Regiments in Oradour-sur-Glane erklärte Stadler nach dem Krieg bei seiner Vernehmung vor einem Staatsanwalt bezüglich des [[Kriegsverbrechen]]s in Oradour, er habe am Morgen des 10. Juni 1944 über Informationen verfügt, wonach sich in Oradour ein [[Partisan]]enstab befand und für den Nachmittag die öffentliche Verbrennung des entführten Sturmbannführers [[Helmut Kämpfe]] geplant gewesen sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter behauptete Stadler, am Morgen des 9. Juni seinen Ordonnanzoffizier Gerlach beauftragt zu haben, für Teile des Regiments in Nieul ein Quartier zu suchen. Dieser sei dann aber während der Fahrt dorthin von Partisanen überfallen worden und in den Ort Oradour-sur-Glane verbracht worden, wo er eine rege Partisanentätigkeit wahrgenommen und sogar bewaffnete Frauen gesehen habe. Gerlachs Fahrer sei von den Partisanen getötet worden, weshalb Gerlach dann selbst die Flucht gelungen sei und er Stadler davon habe Bericht erstatten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die späteren Zeugenaussagen der Überlebenden des Massakers von Oradour und insbesondere der Angeklagten selbst bei den Prozessen in Bordeaux 1953 und in Berlin widerlegten Stadlers Aussagen bald eindeutig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wolfgang Graf: &amp;#039;&amp;#039;Österreichische SS-Generäle. Himmlers verlässliche Vasallen.&amp;#039;&amp;#039; Mohorjeva, Klagenfurt u. a. 2012, ISBN 978-3-7086-0578-4, S. 418–426.&lt;br /&gt;
* [[Bernd Wegner (Historiker)|Bernd Wegner]]: &amp;#039;&amp;#039;Hitlers Politische Soldaten. Die Waffen-SS 1933–1945. Leitbild, Struktur und Funktion einer nationalsozialistischen Elite.&amp;#039;&amp;#039; 6. Auflage. Schöningh, Paderborn u. a. 1999, ISBN 3-506-77502-2 (Zugleich: Hamburg, Universität, Dissertation, 1980: &amp;#039;&amp;#039;Das Führerkorps der bewaffneten SS 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
* [[Ronald Smelser]], [[Enrico Syring]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die SS. Elite unter dem Totenkopf. 30 Lebensläufe.&amp;#039;&amp;#039; Schöningh, Paderborn 2000, ISBN 3-506-78562-1.&lt;br /&gt;
* [[Peter Przybylski (Jurist)|Peter Przybylski]], Horst Busse: &amp;#039;&amp;#039;Mörder von Oradour.&amp;#039;&amp;#039; Militärverlag der Deutschen Demokratischen Republik, Berlin 1984.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1085655148|LCCN=n/88/167072|VIAF=59645644}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Stadler, Sylvester}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Brigadeführer und Generalmajor der Waffen-SS]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes mit Eichenlaub]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Nationalsozialismus (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Fohnsdorf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1910]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1995]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Stadler, Sylvester&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer SS-Brigadeführer und Generalmajor der Waffen-SS&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. Dezember 1910&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Fohnsdorf]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. August 1995&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Königsbrunn]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichischer Emigrant in Deutschland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;5glogger</name></author>
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