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	<title>Syllabub - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T19:21:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Syllabub&amp;diff=342539&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Monow: Rechtschreibung</title>
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		<updated>2025-01-16T22:35:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rechtschreibung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Bild:Syllabub.jpg|mini|Syllabub]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Syllabub&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein traditionelles [[England|englisches]] [[Dessert]], das im [[17. Jahrhundert]] populär wurde und bis heute zubereitet wird. [[Weißwein]] wird mit [[Zitrone]]nsaft und [[Zeste]]n von Zitronen- und/oder Orangenschale aromatisiert und mit [[Zucker]] gesüßt. Unter diese Masse wird geschlagene [[Schlagsahne|Sahne]] gehoben, die auch mit geschlagenem Eiweiß vermischt sein kann. Zum Weißwein oder auch anstatt seiner wird gerne [[Portwein]] oder süßer [[Sherry]] gegeben. In modernen Rezepten werden statt des Weines oft nichtalkoholische Zutaten wie [[Apfelsaft]] oder Fruchtpüree verwendet.&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu [[Zabaione|Weinschaumcreme]] wird kein Eigelb verwendet und die Masse wird nicht erwärmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bezeichnungsherkunft ==&lt;br /&gt;
Zur [[Etymologie]] des Wortes Syllabub lässt sich Folgendes festhalten:&lt;br /&gt;
* Das Wort lässt sich von der Bezeichnung [[Communauté de communes de la Champagne Conlinoise et du Pays de Sillé|Sillé]] ableiten, einem Gebiet in der [[Champagne]] in [[Frankreich]], das den gleichnamigen Wein herstellte, sowie&lt;br /&gt;
* von dem Wort Bub, einem elisabethanischen [[Jargon|Slang]]wort, das so viel wie sprudelndes Getränk bedeutet. &amp;#039;&amp;#039;Sille Bub&amp;#039;&amp;#039; gleichbedeutend wie Wein, der mit einer schaumigen Sahne gemischt wird. Früher wurde die Milch direkt aus dem [[Euter]] in den Wein gespritzt, da diese Milch natürlichen Schaum hat.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://britishfoodhistory.com/2013/01/03/syllabubs/ https://britishfoodhistory.com/2013/01/03/syllabubs/, zuletzt abgerufen am 25. Dezember 2021]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Küchengeschichtliche Einordnung ==&lt;br /&gt;
Die Entwicklung des Syllabub fällt in einen Zeitraum, als [[Eischnee]] als Backtriebmittel in der Renaissance-Küche Europas entdeckt wurde. Neben der Entwicklung durch Eischnee gelockerten Gebäckes änderten sich auch die Süßspeisen, die serviert wurden: Neben Syllabubs wurden bei [[Elisabethanisches Zeitalter|elisabethanischen Banketten]] auch sogenannte „Teller voll Schnee“ („dishful of snow“) serviert, die aus Eischnee, Sahne, Zucker und [[Rosenwasser]] hergestellt wurden und die auf großen Platten aufgeschichtet wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wilson212&amp;quot;&amp;gt; Bee Wilson: &amp;#039;&amp;#039;Consider the Fork&amp;#039;&amp;#039;. S. 212.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne die entsprechenden Hilfsmittel ist die Herstellung steif geschlagener Sahne oder steif geschlagenen Eischnees – beides Bestandteile eines Syllabubs – ein sehr arbeitsintensiver Prozess. Hinweise auf den damit verbundenen Arbeitsaufwand geben historische Rezeptangaben, auch wenn sie sich auf andere Rezepte beziehen. Rezeptangaben sprechen beispielsweise von einer halben Stunde Arbeit, um Eischnee für [[Pfannkuchen]] aufzuschlagen. Noch 1823 wies die Kochbuchautorin Mary Eaton darauf hin, dass für das Aufschlagen des Eischnees für einen großen Kuchen eine Arbeitsdauer von drei Stunden einzuplanen sei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wilson214&amp;quot;&amp;gt; Bee Wilson: &amp;#039;&amp;#039;Consider the Fork&amp;#039;&amp;#039;. S. 214&amp;lt;/ref&amp;gt; Die praktische Umsetzung von Desserts wie Syllabub war deshalb lange Zeit auf Haushalte beschränkt, die es sich leisten konnten, eine entsprechende Anzahl von Hilfskräften in der Küche einzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Renaissance erlebte Syllabub im 19. Jahrhundert, als es mit mechanischen [[Handrührgerät]]en auch mittelständischen Haushalten möglich wurde, solche arbeitsintensiven Rezepte umzusetzen. In den USA wurden zwischen 1856 und 1920 nicht weniger als 692 Patente für Handrührgeräte vergeben, mit denen Eischnee, Sahne und [[Eigelb]] geschlagen werden konnten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wilson218&amp;quot;&amp;gt; Bee Wilson: &amp;#039;&amp;#039;Consider the Fork&amp;#039;&amp;#039;. S. 218.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als das erfolgreichste Patent unter diesen Erfindungen erwies sich der am 31. Mai 1870 patentierte „Williams&amp;#039; Egg Beater“ oder „Dover“, dessen Grundform von zwei dickbäuchigen Rührbesen, die mittels eines Handrades angetrieben werden, der Form der heute noch erhältlichen mechanisch zu betreibenden [[Handmixer]] entspricht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wilson219&amp;quot;&amp;gt; Bee Wilson: &amp;#039;&amp;#039;Consider the Fork&amp;#039;&amp;#039;. S. 219.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese technische Innovation ging einher mit einer Veränderung der Speisen, die auch in mittelständischen Haushalten hergestellt wurden; Apfelschnee, ein Nachtisch aus [[Apfelmus]] und Eischnee, bei dem bei einer typischen Haushaltsgröße vier Eiklar aufgeschlagen werden mussten, bis sie schnittfest waren oder Gebäck wie der „Mont Blanc Cake“, der steifen Eischnee von sechs Eiklar verlangte. Syllabubs wurden neben Süßspeisen wie [[Baiser]]s oder Desserts wie [[Charlotte (Süßspeise)|Charlotte]] und [[Trifle]], bei denen auf Eischnee basierende [[Biskuitmasse]]n verarbeitet wurden, zu typischen Rezepturen, die in normalen Haushalten zum Repertoire gehörten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wilson221&amp;quot;&amp;gt; Bee Wilson: &amp;#039;&amp;#039;Consider the Fork&amp;#039;&amp;#039;. S. 221.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Bee Wilson]]: &amp;#039;&amp;#039;Consider the Fork: A History of How We Cook and Eat&amp;#039;&amp;#039;. Penguin Books, London 2013, ISBN 978-0-141-04908-3.&lt;br /&gt;
* [[Kim Wilson]]:  &amp;#039;&amp;#039;Jane Austen bittet zum Tee&amp;#039;&amp;#039; Gerstenberg Verlag, Seite 67 aus dem Englischen von Birgit Fricke, Hildesheim 2012, ISBN 978-3-8369-2673-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.historicfood.com/Syllabubs%20Essay.pdf Ausführliches Essay über historische Herstellungsweisen etc. (engl.)] (PDF-Datei; 89&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Süßspeise]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Englische Küche]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Monow</name></author>
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