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	<title>Sykia - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T14:58:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sykia&amp;diff=1033174&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Phzh: Form, typo</title>
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		<updated>2024-11-13T20:32:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Form, typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Griechenland&lt;br /&gt;
|Name= Stadtbezirk Sykia&lt;br /&gt;
|Name-el= Δημοτική Κοινότητα Συκέας&amp;lt;br /&amp;gt;(Συκιά)&lt;br /&gt;
|Region= [[Zentralmakedonien]]&lt;br /&gt;
|Regionalbezirk= [[Chalkidiki (Regionalbezirk)|Chalkidiki]]&lt;br /&gt;
|Gemeinde= [[Sithonia (Gemeinde)|Sithonia]]&lt;br /&gt;
|Gemeindebezirk= [[Toroni (Gemeindebezirk)|Toroni]]&lt;br /&gt;
|Fläche= 140,589&lt;br /&gt;
|Höhe= 36&lt;br /&gt;
|Höhenbezugspunkt= (Durchschnitt)&lt;br /&gt;
|Einwohner= 2397&lt;br /&gt;
|Einwohnerquelle= 2011&amp;lt;ref name=&amp;quot;VZ2011&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.statistics.gr/portal/page/portal/ESYE/BUCKET/General/resident_population_census2011rev.xls |text=Ergebnisse der Volkszählung 2011 beim Nationalen Statistischen Dienst Griechenlands (ΕΛ.ΣΤΑΤ) |wayback=20150627221846}} (Excel-Dokument; 2,6&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Ortsgliederung= 9&lt;br /&gt;
|LAU= 13050201&lt;br /&gt;
|Website= &lt;br /&gt;
|lat_deg= 40&lt;br /&gt;
|lat_min= 02&lt;br /&gt;
|lat_sec= 20&lt;br /&gt;
|lon_deg= 23&lt;br /&gt;
|lon_min= 56&lt;br /&gt;
|lon_sec= 27&lt;br /&gt;
|Telefonvorwahl= 023750-41&lt;br /&gt;
|Postleitzahl= 630 72&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kavourotripes Beach, Sykia, Sithonia, Chalkidiki, Greece 02.jpg|mini|Blick auf den Berg Athos vom Kavourotrypes Strand, Gemeindebezirk Sykia.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Tourkolimano Beach, Sykia, Chalkidiki, Greece.jpg|mini|Strand Tourkolimano in der Nähe von Sykia.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Karvourotripes Beach, Sithonia, Chalkidiki, Greece 02.jpg|mini|Kavourotrypes Strand, Sykia.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sykia&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{elS|Συκιά}} {{F.Sg.}}, [{{IPA|si&amp;#039;kja}}], auch &amp;#039;&amp;#039;Sikia&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Kleinstadt ca. 160–170&amp;amp;nbsp;km südöstlich von [[Thessaloniki]] auf der Halbinsel [[Chalkidiki]] in der [[Griechenland|griechischen]] Region [[Zentralmakedonien]]. Der Ort selbst hatte 2011 1.903 Einwohner; zusammen mit [[Toroni]] und einigen anderen Dörfern und Weilern bildet es den Stadtbezirk Sykia mit 2397 Einwohnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sykia liegt an der Südostspitze der Halbinsel [[Sithonia (Halbinsel)|Sithonia]] (mittlerer Finger der Chalkidiki) an einer Bucht, welche ebenfalls den Namen Sykia trägt. Das Dorf Sykia selbst liegt ca. 2,5&amp;amp;nbsp;km vom Meer entfernt landeinwärts an den Abhängen des von Norden nach Süden verlaufenden Bergrückens von Sithonia. Die Ringstraße um Sithonia herum passiert daher auch nicht das Dorf, sondern verläuft in ca. 1,5&amp;amp;nbsp;km Entfernung in Richtung Meer von [[Sarti (Chalkidiki)|Sarti]] im Norden Sykias nach [[Porto Koufo]] bzw. [[Toroni]] im Westen Sykias bzw. Sithonias.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sikia,Ansicht,FN208-32A-B.jpg|Bergdorf Sykia&lt;br /&gt;
Sikia,FN223-34.jpg|Ansicht von Sykia&lt;br /&gt;
Sikia, Sphinks,FN208-30A-B.jpg|Die &amp;#039;&amp;#039;Sphinx&amp;#039;&amp;#039; bei Sykia, ein natürlicher Felsen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sykias erste Erwähnung in schriftlichen Quellen datiert auf das 14. Jahrhundert. In Aufzeichnung der Klöster von [[Athos]] wird als Ortschaft &amp;#039;&amp;#039;Longos&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. Dieser Name ist zugleich eine alternative Bezeichnung für die gesamte Halbinsel Sithonia. Der Zeitpunkt und Grund der Namensänderung von Longos nach Sykia ist nicht bekannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Papangelos1&amp;quot;&amp;gt;Ioakim A. Papangelos: &amp;#039;&amp;#039;Chalkidiki.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Malliaris Paidia, Thessaloniki 1985 (3. Auflage. Moorland, Ashbourne 1987, ISBN 0-86190-200-9).&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Annahme basiert auf der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Schatten des Athos&amp;#039;&amp;#039;, wobei das griechische Wort für Schatten ({{elS|σκιά}}, [skiá]) namensgebend gewesen sein soll. Die zweite Annahme beschreibt eine Ableitung des Namens Sykia aus der antiken Siedlung [[Singos]] ({{elS|Σίγγος}}, [&amp;#039;sigos]). Der Name soll über die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Sigiá&amp;#039;&amp;#039; ({{elS|Σιγγιά}}, [si&amp;#039;gja]) zum heutigen Namen geändert worden sein. Die dritte Annahme beschreibt die Übernahme des Namens Sykia aus der Beobachtung heraus, dass ein großer Feigenbaum ({{elS|Συκιά}}, [si&amp;#039;kja], Sykia) in der Nähe der Ortschaft gestanden haben soll.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Papangelos1&amp;quot; /&amp;gt; Der zweiten Annahme steht entgegen, dass die Überreste der antiken Siedlung Singos im Gebiet des Ortes [[Agios Nikolaos (Chalkidiki)|Agios Nikolaos]] vermutet werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zahrnt1&amp;quot;&amp;gt;Michael Zahrnt: &amp;#039;&amp;#039;Olynth und die Chalkidier.&amp;#039;&amp;#039; 1971.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebiet von Sykia war in der Antike einer der möglichen Standorte der antiken Siedlung Sarte, einer Abspaltung der Stadt [[Toroni]]. Diese Annahme ist aber in der Literatur nicht unumstritten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zahrnt1&amp;quot; /&amp;gt; Auf einem Hügel in der Nähe von Sykia befinden sich Mauerreste, welche möglicherweise antiken Ursprungs sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Papangelos1&amp;quot; /&amp;gt; Eine systematische Untersuchung mit nachfolgender Bestätigung oder Widerruf dieser Annahme hat bisher nicht stattgefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur Eroberung der Halbinsel Sithonia durch das [[Osmanisches Reich|osmanische Reich]] gehörte das Gebiet der heutigen Ortschaft Sykia als sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Metochi&amp;#039;&amp;#039; den Klöstern des Athos, vor allem dem größten und bedeutendsten Kloster Megisti Lavra. Es war Bestandteil des [[Byzantinisches Reich|byzantinischen Reichs]]. Auch nach der Eroberung durch die Osmanen änderte sich an der „engen“ Bindung zwischen dem Dorf Sykia und den Klöstern auf Athos nichts. Die &amp;#039;&amp;#039;Serdarides&amp;#039;&amp;#039;, die Mitglieder einer Polizeitruppe auf Athos, stammten vorwiegend aus Sykia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1821 begannen im Rahmen des [[Griechische Revolution|griechischen Unabhängigkeitskrieges]] die Kämpfe auf der Chalkidiki mit dem späteren Vormarsch bis vor Thessaloniki in Sykia. Die bewaffnete Rebellengruppe konnte anfangs gegen die osmanischen Besatzungsstreitkräfte einige Erfolge erzielen und entzog Sithonia und die westliche Chalkidiki einschließlich Kassandra der osmanischen Kontrolle. Bei der Ortschaft Vasilika südöstlich vor [[Thessaloniki]] im [[Anthemous]]-Tal wurden die Aufständischen von osmanischen Besatzungstruppen entscheidend geschlagen und mussten sich anschließend nach [[Kassandra (Halbinsel)|Kassandra]] zurückziehen. Der dortige noch verbleibende Widerstand wurde bis Ende 1821 durch die osmanischen Truppen gebrochen. Ende November 1821 kapitulierte – wohl als letztes Dorf auf der Chalkidiki – auch Sykia vor den osmanischen Truppen; damit war die Chalkidiki wieder vollständig unter osmanische Kontrolle gebracht. Sykia wurde anschließend von den osmanischen Truppen zerstört. Vor der Zerstörung konnten Bewohner von Sykia über das Meer nach [[Skopelos]] und [[Atalandi]] in Viotia fliehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Papangelos1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz dieser Erfahrungen begann der Aufstand unter Tsamis Karatasios gegen die osmanische Besatzungsmacht 1854 erneut in Sykia. Wiederum führte der Aufstand nicht zu einem bleibenden Erfolg und wurde im Verlaufe des Jahres niedergeschlagen. 1912 beteiligten sich die Einwohner Sykias im Rahmen des [[Balkankriege|ersten Balkankriegs]] an den Kämpfen gegen die osmanische Besatzungsmacht. Im selben Jahr endete auch die osmanische Herrschaft und Sykia wurde mit der restlichen Chalkidiki Bestandteil des Königreichs Griechenland.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Papangelos1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 1941 besetzten deutsche Truppen im Rahmen der [[Unternehmen Marita]] Sykia und verbleiben dort bis in den Herbst 1944, als sich die Wehrmacht auf Griechenland zurückzieht. Inwieweit Sykia Schauplatz des [[Griechischer Bürgerkrieg|griechischen Bürgerkrieges]] zwischen 1946 und 1949 war, ist nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein entscheidender Entwicklungsschub erfolgte durch den Anschluss an das asphaltierte Straßennetz der Chalkidiki in den 1960er Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einwohner von Sykia beschäftigen sich vorwiegend mit der Landwirtschaft und Fischerei. Hierzu wird die Ebene vom Dorf am Berghang bis zum Meer ackerbaulich bewirtschaftet. Auch die Ziegenwirtschaft spielt eine große Rolle. Im Gegensatz zur nördlichen Nachbarortschaft Sarti ist Sykia in touristischer Hinsicht noch von untergeordneter Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sykia wurde 1997 im Rahmen der griechischen kommunalen Verwaltungsreform mit den Nachbarortschaften Toroni und [[Sarti (Chalkidiki)|Sarti]] zur [[Toroni (Gemeindebezirk)|Gemeinde (Dimos) Toroni]] zusammengefasst. Obwohl Sykia mit Abstand die größte der drei Ortschaften ist, wurde offensichtlich mit Rückgriff auf die historische Bedeutung der Name der kleinen, aber in der Antike sehr bedeutenden Ortschaft Toroni für die Gemeinde gewählt. Der Sitz der Gemeinde Toroni befand sich allerdings in Sykia. 2010 ging Sykia zusammen mit der Gemeinde Toroni in der Gemeinde Sithonia auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Klaus Bötig]]: &amp;#039;&amp;#039;Chalkidiki. Reisen mit Insider-Tipps. (Mit Reiseatlas).&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Marco Polo&amp;#039;&amp;#039;). 7., aktualisierte Auflage. MairDuMont, Ostfildern 2006, ISBN 3-8297-0116-0.&lt;br /&gt;
* Regina Mousteraki: &amp;#039;&amp;#039;Chalkidiki. Ausführlicher touristischer Führer.&amp;#039;&amp;#039; Adam, Athen o.&amp;amp;nbsp;J., ISBN 960-500-208-6.&lt;br /&gt;
* Ioakim A. Papangelos: &amp;#039;&amp;#039;Chalkidiki.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Malliaris Paidia, Thessaloniki 1985 (3. Auflage. Moorland, Ashbourne 1987, ISBN 0-86190-200-9).&lt;br /&gt;
* [[Michael Zahrnt]]: &amp;#039;&amp;#039;Olynth und die Chalkidier. Untersuchungen zur Staatenbildung auf der Chalkidischen Halbinsel im 5. und 4. Jahrhundert v.&amp;amp;nbsp;Chr.&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;[[Vestigia]].&amp;#039;&amp;#039; Band 14). Beck, München 1971, ISBN 3-406-03097-1 (zugleich: Kiel, Universität, Dissertation, 1969).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Zentralmakedonien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Sithonia, Gemeinde)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Phzh</name></author>
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