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	<title>Sycewice - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sycewice&amp;diff=1473662&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eriosw: /* Demographie */ archivlink gemeindeverzeichnis.de</title>
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		<updated>2026-02-28T12:22:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Demographie: &lt;/span&gt; archivlink gemeindeverzeichnis.de&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort             = Sycewice&lt;br /&gt;
| Wappen          = &lt;br /&gt;
| Woiwodschaft    = Pommern&lt;br /&gt;
| Powiat          = Słupsk&lt;br /&gt;
| PowiatLink      = Słupski&lt;br /&gt;
| Gemeinde        = Kobylnica&lt;br /&gt;
| GemeindeLink    = Gmina Kobylnica&lt;br /&gt;
| Breitengrad     = 54&lt;br /&gt;
| Breitenminute   = 25&lt;br /&gt;
| Breitensekunde  = 17&lt;br /&gt;
| Längengrad      = 16&lt;br /&gt;
| Längenminute    = 51&lt;br /&gt;
| Längensekunde   = 39&lt;br /&gt;
| OrtEinwohner    = 1053&lt;br /&gt;
| OrtEinwDatum    = 2011&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.citypopulation.de/de/poland/localities/pomorskie/kobylnica/0745504__sycewice/ Daten zu Sycewice auf der Seite citypopulation.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| OrtFläche       = 12,87&lt;br /&gt;
| Höhe            = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl    = 76-251&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl  = &lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen = GSL&lt;br /&gt;
| Straße1         = [[Droga krajowa 6|DK 6]] = [[Europastraße 28|E&amp;amp;nbsp;28]] [[Stettin]]–[[Danzig]]&lt;br /&gt;
| Schienen1       = [[Polnische Staatsbahn|PKP]]-[[Bahnstrecke Gdańsk–Stargard|Strecke 202: Stargard–Danzig]], Bahnstation: Sycewice&lt;br /&gt;
| Flughafen1      = [[Lech-Wałęsa-Flughafen Danzig|Danzig]]&lt;br /&gt;
| TERYT           = &lt;br /&gt;
| Webpräsenz      = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sycewice&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Zitzewitz&amp;#039;&amp;#039;) ist ein  Dorf in der [[Polen|polnischen]] [[Woiwodschaft Pommern]] und gehört zur [[Gmina Kobylnica|Stadt-und-Land-Gemeinde Kobylnica]] im [[Powiat Słupski]]. Es war der Stammsitz der Familie [[Zitzewitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage  ==&lt;br /&gt;
Das Dorf liegt in [[Hinterpommern]], etwa zwölf Kilometer südwestlich von [[Słupsk]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbargemeinden sind: [[Pałówko]] (&amp;#039;&amp;#039;Neu Paalow&amp;#039;&amp;#039;) im Nordwesten, [[Gać (Słupsk)|Gać]] (&amp;#039;&amp;#039;Gatz&amp;#039;&amp;#039;) im Norden, [[Redęcin]] (&amp;#039;&amp;#039;Reddentin&amp;#039;&amp;#039;) und [[Zębowo (Kobylnica)|Zębowo]] (&amp;#039;&amp;#039;Symbow&amp;#039;&amp;#039;) im Osten, [[Runowo Sławieńskie]] (&amp;#039;&amp;#039;Klein Runow&amp;#039;&amp;#039;) im Süden sowie [[Noskowo (Sławno)|Noskowo]] (&amp;#039;&amp;#039;Notzkow&amp;#039;&amp;#039;) im Südwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Ältere Ortsnamen sind &amp;#039;&amp;#039;Citzewitze&amp;#039;&amp;#039; (1357), &amp;#039;&amp;#039;Siczouicze&amp;#039;&amp;#039; (1374), &amp;#039;&amp;#039;Setzeuicze&amp;#039;&amp;#039; (1399) und &amp;#039;&amp;#039;Zitzeuitz&amp;#039;&amp;#039; (1485); seit 1568 war die Ortsbezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Zitzewitz&amp;#039;&amp;#039; in Gebrauch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bilderwunsch|hier}}&lt;br /&gt;
Der historischen Dorfform nach ist die Ortschaft ein [[Gassendorf]]. Eine Burgwallanlage des früher so genannten &amp;#039;&amp;#039;Schlossberges&amp;#039;&amp;#039; südwestlich des Dorfes stammt aus frühgeschichtlicher Zeit. Zitzewitz war alter [[Lehnswesen|Lehnsbesitz]] der Familie [[Zitzewitz]]. &amp;#039;&amp;#039;Peter von Zitzewitz&amp;#039;&amp;#039; war 1410 bei seinem Tode Besitzer von Zitzewitz und [[Kończewo|Kussow]]. Im Jahre 1523 wird &amp;#039;&amp;#039;Peter Zitzeuitze tho Zeitzeuitze&amp;#039;&amp;#039; genannt. Der 1585 geborene &amp;#039;&amp;#039;Georg von Zitzewitz&amp;#039;&amp;#039; wurde der Begründer des zweiten Zitzewitz-Zezenower Familienzweiges. Nach seinem Tod wurde Zitzewitz in die Güter A und B aufgeteilt, blieb aber bis 1945 im Besitz der Familie Zitzewitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1782 gab es hier:  zwei [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerke]], neun Bauern (darunter der Schmied und der Gastwirt), ein Schulhaus und drei [[Kossät]]en bei insgesamt 25 Haushaltungen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ludwig Wilhelm Brüggemann]]: &amp;#039;&amp;#039;Ausführliche Beschreibung des gegenwärtigen Zustandes des Königlich-Preußischen Herzogtums Vor- und Hinterpommern&amp;#039;&amp;#039;. Teil 2, Band 2, Stettin 1784, [http://books.google.de/books?id=yZRLAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA1023 S. 1023–1024, Nr. 171].&amp;lt;/ref&amp;gt; Besitzer des Gutsdorfs war um diese Zeit Jakob Ernst von Zitzewitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine prominente Persönlichkeit aus der Familie war [[Wilhelm von Zitzewitz]] (1838–1925), der 1909 die Grafenwürde erhielt. Seit 1862 bewirtschaftete er Zitzewitz und zog nach dem Tode seines Vaters 1864 zu seiner Mutter nach [[Cecenowo|Zezenow]]. Er hat den Besitz der Familie erheblich vergrößert, erwarb u.&amp;amp;nbsp;a. [[Gać (Redzikowo)|Gatz]] und [[Nosalin|Nitzlin]]. Nach seinem Tode gingen Zitzewitz, Gatz und Nitzlin auf seinen Sohn &amp;#039;&amp;#039;Heinrich von Zitzewitz&amp;#039;&amp;#039; über, der im Dorf ein Schloss erbaute und einen Park anlegte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. April 1927 hatte das Gut Zitzewitz eine Flächengröße von 909 Hektar, und am 16. Juni 1925 hatte der Gutsbezirk 389 Einwohner.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Albrecht&amp;quot;&amp;gt;Kurt Albrecht: &amp;#039;&amp;#039;Die preußischen Gutsbezirke&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift des Preussischen Statistischen  Landesamts&amp;#039;&amp;#039;, 67. Jahrgang, Berlin 1927, S. 344–477, insbesondere S. 401 ([http://books.google.com/books?id=BKgvAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA401 Google Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 30. September 1928 wurde der Gutsbezirk Zitzewitz in die Landgemeinde Zitzewitz eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.territorial.de/pommern/stolp/gatz.htm &amp;#039;&amp;#039;Amtsbezirk Gatz&amp;#039;&amp;#039; (Territorial.de)]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1925 standen in der Gemeinde Zitzewitz 60 Wohngebäude. Die Gemeindefläche betrug 1212 Hektar.&lt;br /&gt;
Im Jahre 1938 war das Gut 934 Hektar groß und galt als fachmännisch gut geleitetes Unternehmen. Seit dem Tode von &amp;#039;&amp;#039;Heinrich von Zitzewitz&amp;#039;&amp;#039; 1937 hatte dessen Sohn &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm&amp;#039;&amp;#039; Zitzewitz und Gatz übernommen. Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] kehrte er als Major nach Zitzewitz zurück. Außer dem Gut gab es in der Gemeinde noch 30 landwirtschaftliche Betriebe. Etwa die Hälfte der Bewohner von Zitzewitz – 1939 waren hier 515 registriert – gehörte zu den nördlich der Reichsstraße 2 gelegenen bäuerlichen Besitzungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Zitzewitz war vor 1945 in sieben Ortsteile untergliedert:&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |breite=8em |anzahl=2 |abstand= |liste=&lt;br /&gt;
# Bahnhof Zitzewitz&lt;br /&gt;
# [[Ciemnik (Kobylnica)|Fichtkaten]]&lt;br /&gt;
# Molkerei Zitzewitz  (seit 1908)&lt;br /&gt;
# Mühle&lt;br /&gt;
# Sophienkaten&lt;br /&gt;
# [[Miedzno (Kobylnica)|Vorwerk Grenzhof]]&lt;br /&gt;
# Zitzewitz}}&lt;br /&gt;
Hauptwohnort war Zitzewitz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1935 hatte Zitzewitz unter anderem einen Gasthof, eine Niederlassung der Spar- und Darlehnskasse, einen Gemischtwarenladen, eine Molkerei, eine Mühle, eine Schmiede und im Gutsbezirk eine Spiritusbrennerei.&amp;lt;ref&amp;gt;Klockhausʼ &amp;#039;&amp;#039;Kaufmännisches Handels- und Gewerbe-Adressbuch des Deutschen Reichs&amp;#039;&amp;#039;, Band 1 A, Berlin 1935, S. 1189 ([https://books.google.de/books?id=HRoCFyeSekIC&amp;amp;pg=RA1-PA1189 Google Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1945 gehörte die Gemeinde Zitzewitz zum [[Landkreis Stolp]] im [[Regierungsbezirk Köslin]] der preußischen [[Provinz Pommern]] des [[Deutsches Reich|Deutschen Reichs]]; sie war dem Amtsbezirk Gatz (Gać) zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde das Dorf am 7. März 1945 vor der herannahenden [[Rote Armee|Roten Armee]] geräumt; einige Bewohner flüchteten nach [[Pieszcz|Peest]]. Nach der Besetzung des Dorfs richteten [[sowjetisch]]e  Soldaten Massaker an. Bürgermeister &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Witt&amp;#039;&amp;#039; mit seiner Familie – vier Erwachsene und vier Kinder, alle in einer Reihe – wurde aufgehängt. Andere wurden erschossen. Graf &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm von Zitzewitz&amp;#039;&amp;#039; hatte als letzter das Gut verlassen und sich in [[Cecenowo|Zezenow]]  mit seiner Familie wiedergetroffen. Am 19. März 1945 wurde er von den Russen verschleppt, nach Stolp gebracht und von dort ins [[Lubjanka|Lubjanka-Gefängnis]] in [[Moskau]]. Seither ist er vermisst.&lt;br /&gt;
Nach Einstellung der Kampfhandlungen wurde Zitzewitz seitens der [[Sowjetunion]] zusammen mit ganz Hinterpommern der  [[Volksrepublik Polen]] zur Verwaltung überlassen. Zitzewitz wurde unter der polonisierten Ortsbezeichnung ‚Sycewice‘ verwaltet.&lt;br /&gt;
Die Molkerei wurde abgerissen und das Schloss stark beschädigt. Die Dorfbewohner wurden von der polnischen Administration in der Folgezeit größtenteils über die [[Oder (Fluss)|Oder]] nach Westen [[Vertreibung|vertrieben]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;khp&amp;quot;&amp;gt;[[Karl-Heinz Pagel]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Landkreis Stolp in Pommern&amp;#039;&amp;#039;. Lübeck 1989, S. 1064–1986 ([https://www.stolp.de/tl_files/Dokumente/Dokumente_Heimatorte/Zitzewitz_Pagel.pdf Online; PDF)].&amp;lt;/ref&amp;gt; Für Kinder deutscher Familien aus Zitzewitz und Umgebung, die nicht vertrieben worden waren, gab es nach 1952 wieder Unterricht in deutscher Sprache. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später wurden in der [[Bundesrepublik Deutschland|BRD]] 329 und in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] 94 aus Zitzewitz vertriebene Dorfbewohner ermittelt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;khp&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf gehört heute zur [[Gmina Kobylnica]] im [[Powiat Słupski]] der [[Woiwodschaft Pommern]] (bis 1998 [[Woiwodschaft Stolp]]). Im Jahr 2006  lebten hier 1089 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Demographie ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Bevölkerungsentwicklung bis 1945&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
! Anmerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1782 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| – || adliger Wohnsitz, mit zwei Vorwerken, neun Bauernstellen, einem Schulhaus, drei Kossäten und 25 Feuerstellen (Haushaltungen)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brüggemann&amp;quot;&amp;gt;[[Ludwig Wilhelm Brüggemann]]: &amp;#039;&amp;#039;Ausführliche Beschreibung des gegenwärtigen Zustandes des Königl. Preußischen Herzogtums Vor- und Hinterpommern&amp;#039;&amp;#039;. Teil II, Band 2, Stettin 1784, S. 1023–1024, Ziffer 171 ([http://books.google.de/books?id=yZRLAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA1023 Google Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1818 || style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 205 || Dorf und Holzkaten, adlige Besitzung&amp;lt;ref name=&amp;quot;AAM&amp;quot; &amp;gt;Alexander August Mützell und [[Leopold Krug (Ökonom)|Leopold Krug]]: &amp;#039;&amp;#039;Neues topographisch-statistisch-geographisches Wörterbuch des preussischen Staats&amp;#039;&amp;#039;. Band 5: &amp;#039;&amp;#039;T–Z&amp;#039;&amp;#039;, Halle 1823, S. 235, Ziffer 1086 ([https://books.google.de/books?id=cDzRAAAAMAAJ&amp;amp;pg=PA235 Google Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;FvR&amp;quot; &amp;gt;[[Friedrich von Restorff]]: &amp;#039;&amp;#039;Topographische Beschreibung der Provinz Pommern mit einer statistischen Uebersicht&amp;#039;&amp;#039;, Nicolaische Buchhandlung, Berlin und Stettin 1827, S. 281, Ziffer 168 ([https://books.google.de/books?id=Z5JaAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA281 Google Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1852 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 356 || Dorf&amp;lt;ref&amp;gt;Kraatz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Topographisch-statistisches Handbuch des Preußischen Staats.&amp;#039;&amp;#039; Decker, Berlin 1856, S. 710 ([https://books.google.de/books?id=g7QDAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA710 Google Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1864 ||style=&amp;quot;text-align:center;| 356 || am 3. Dezember, im Gemeindebezirk und Gutsbezirk zusammen&amp;lt;ref&amp;gt;Königliches Finanzministerium: &amp;#039;&amp;#039;Die Ergebnisse der Grund- und Gebäudesteuerveranlagung im Regierungsbezirk Köslin&amp;#039;&amp;#039;: 10. &amp;#039;&amp;#039;Kreis Stolp&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1866, S. 50–57, Ziffer 340–341 ([https://www.google.de/books?id=sd4nAAAAYAAJ&amp;amp;pg=RA9-PA50 Google Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1867 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;|   421 ||  am 3. Dezember, davon 174 im Gemeindebezirk und 247 im Gutsbezirk&amp;lt;ref name=&amp;quot;KönStat&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 398|| am 1. Dezember, davon 196 im Gemeindebezirk (sämtlich Evangelische) und 202 im Gutsbezirk (sämtlich Evangelische)&amp;lt;ref name=&amp;quot;KönStat&amp;quot;&amp;gt;Königliches Statistisches Bureau: &amp;#039;&amp;#039;Die Gemeinden und Gutsbezirke der Provinz Pommern und ihre Bevölkerung. Nach den Urmaterialien der allgemeinen Volkszählung vom 1. December 1871 bearbeitet und zusammengestellt.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1874, S. 156–157, Ziffer 171 ([https://books.google.de/books?id=VP0_AQAAMAAJ&amp;amp;pg=RA1-PA156 Google Books]), und S. 164–165, Ziffer 348 ([https://books.google.de/books?id=VP0_AQAAMAAJ&amp;amp;pg=RA1-PA164 Google Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1885 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 412 ||  am 1. Dezember, davon 148 im Gemeindebezirk (sämtlich Evangelische) und 264 im Gutsbezirk (sämtlich Evangelische)&amp;lt;ref name=&amp;quot;KsB&amp;quot;&amp;gt;Königliches statistisches Bureau: &amp;#039;&amp;#039;Gemeindelexikon für das Königreich Preußen. Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1885 und anderer amtlicher Quellen&amp;#039;&amp;#039;. Band 4: &amp;#039;&amp;#039;Provinz Pommern&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1888, S. 170–171, Ziffer 161 ([https://www.google.de/books?id=u5cPiWw4NeoC&amp;amp;pg=PA170 Google Books]), und S. 180–181, Ziffer 343 ([https://www.google.de/books?id=u5cPiWw4NeoC&amp;amp;pg=PA180 Google Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1890 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 412 || am 1. Dezember, davon 165 im Gemeindebezirk und 247 im Gutsbezirk&amp;lt;ref&amp;gt;Königliches statistisches Bureau: &amp;#039;&amp;#039;Viehstandslexikon für den preußischen Staat&amp;#039;&amp;#039;. IV. &amp;#039;&amp;#039;Provinz Pommern&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1895. II. &amp;#039;&amp;#039;Regierungsbezirk Köslin&amp;#039;&amp;#039;. 10 &amp;#039;&amp;#039;Kreis Stolp&amp;#039;&amp;#039;, S. 68, Ziffer 159 ([https://books.google.de/books?id=tIRPAQAAMAAJ&amp;amp;pg=RA3-PA68 Google Books]), und S. 72, Ziffer 341 ([https://books.google.de/books?id=tIRPAQAAMAAJ&amp;amp;pg=RA3-PA72 Google Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 505 || davon 207 in der Landgemeinde und 298 im Gutsbezirk&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?pommern/usedom.htm |titel=Landkreis Usedom-Wollin |titelerg=Gemeindeverzeichnis 1900 |hrsg=Uli Schubert |werk=gemeindeverzeichnis.de |offline=2026-02-28 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20230220130948if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?pommern/usedom.htm |archiv-datum=2023-02-20 |abruf=2026-02-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1925 || style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 585 || sämtlich Evangelische&amp;lt;ref name=stuebs &amp;gt;[https://web.archive.org/web/20180828022256/http://gemeinde.zitzewitz.kreis-stolp.de/ &amp;#039;&amp;#039;Die Gemeinde Zitzewitz im ehemaligen Kreis Stolp in Pommern&amp;#039;&amp;#039;] (Gunthard Stübs und Pommersche Forschungsgemeinschaft, 2ß11)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1933 || style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 525 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot;&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=stolp.html}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 515 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche ==&lt;br /&gt;
[[Datei:POL SYCEWICE 001nn (38).jpg|mini|rechts|Dorfkirche, im Jahr 1992 baulich verändert]]&lt;br /&gt;
Die Bewohner von Zitzewitz waren vor 1945 alle [[evangelisch]]. Das Dorf gehörte zum [[Kirchspiel]] [[Zębowo (Kobylnica)|Symbow]], [[Kreis Schlawe]], in das auch die Nachbarorte [[Bierkowo|Birkow]], Gatz, [[Reblino|Reblin]] und [[Redęcin|Reddentin]] eingepfarrt waren. Es lag im [[Kirchenkreis]] Stolp-Stadt in der [[Kirchenprovinz]] [[Provinz Pommern|Pommern]] der [[Kirche der Altpreußischen Union]]. Das [[Kirchenpatronat]] für Zitzewitz oblag der [[Rittergut]]sfamilie. Letzter deutscher Geistlicher war Pfarrer &amp;#039;&amp;#039;Oskar Klopsch&amp;#039;&amp;#039;. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Das katholische Kirchspiel war in Stolp. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Polnisches Kirchspiel seit 1945 ===&lt;br /&gt;
Die seit 1945 und Vertreibung der einheimischen Dorfbewohner anwesende polnische Einwohnerschaft ist überwiegend [[Römisch-katholische Kirche in Polen|katholisch]]. Am 1. Juni 1951 wurde die &amp;#039;&amp;#039;Parafia pw. Wniebowzięcia Najświętszej Maryi Panny&amp;#039;&amp;#039; (Pfarrei Mariä Himmelfahrt) im Ort [[Pałowo]] (&amp;#039;&amp;#039;Alt Paalow&amp;#039;&amp;#039;) gegründet, von der auch die Katholiken in Sycewice betreut wurden. Die katholischen Bewohner hatten in Sycewice keine eigene Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8. Dezember 1988 wurde im Zuge des Kirchenbaus die &amp;#039;&amp;#039;Parafia św. Jana Bosko&amp;#039;&amp;#039; (Pfarrei des Hl. Johannes Bosco) im Ort errichtet, die  zum Dekanat Słupsk Zachód (Stolp-West) im [[Bistum Köslin-Kolberg]] der [[Römisch-katholische Kirche in Polen|Katholischen Kirche in Polen]] gehört.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bazhum.muzhp.pl&amp;quot;&amp;gt;Eugeniusz Wiązowski: [https://bazhum.muzhp.pl/media/texts/seminare-poszukiwania-naukowe/2012-tom-31/seminare_poszukiwania_naukowe-r2012-t31-s279-291.pdf Salezjanie w Pałowie, w Słonowicach, w Sycewicach oraz w Sławsku]. Seminare. Poszukiwania naukowe 31, 279-291, 2012 (polnisch) (abgerufen am 23. November 2025)&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Pfarrei, zu der inzwischen noch die Filialkirchen [[Pałowo]] (&amp;#039;&amp;#039;Alt Paalow&amp;#039;&amp;#039;) und [[Zębowo (Kobylnica)|Zębowo]] (&amp;#039;&amp;#039;Symbow&amp;#039;&amp;#039;) gehören, zählt 2300 Gemeindeglieder.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.diecezjakoszalin.pl/parafia/szczegoly/182/sycewice-sw-jana-bosko&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1989 konnte die Pfarrkirche [[Kirche des Heiligen Johannes Bosco (Sycewice)|&amp;#039;&amp;#039;Św. Jana Bosko&amp;#039;&amp;#039;]] in Sycewice geweiht werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bazhum.muzhp.pl&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 1992 wurden die Bauarbeiten abgeschlossen. Es erfolgte noch ein Umbau, so dass die Kirche im Jahr 2005 erneut geweiht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Evangelische polnische Kirchenglieder werden vom Pfarramt der Kirche Św. Krzyża (Heilig-Kreuz-Kirche) in [[Słupsk]] in der [[Diözese Pommern-Großpolen]] der [[Evangelisch-Augsburgische Kirche in Polen|Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen]] betreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schule ==&lt;br /&gt;
Eine Schule gab es in Zitzewitz bereits 1798. 1818/19 wurde ein neues Schulgebäude erstellt. Im Baujahr zählte die Schule 16 Kinder, deren Zahl allerdings bis 1867 auf 67 stieg. 1860/61 wurde ein Neubau errichtet, der mitten im Dorf lag. 1932 war die Schule einstufig und hatte drei Klassen, zwei Lehrer und 79 Schulkinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schulleiter waren zuletzt:&lt;br /&gt;
* Eduard Selke, 1904–1928&lt;br /&gt;
* Richard Neubüser, 1928–1930&lt;br /&gt;
* Otto Bansemer, 1930–1945&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Kinder von in Sycewice nach 1945 zurückgebliebener deutscher Familien – unter ihnen auch viele Flüchtlinge aus anderen Orten – wurde nach 1952 wieder Unterricht in der deutschen Sprache erteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Das Dorf liegt an der [[Droga krajowa 6|Landesstraße 6]] (ehemalige deutsche [[Reichsstraße 2]], heute auch [[Europastraße 28]]) [[Danzig]] – [[Stettin]] zwischen den Städten [[Słupsk]] (12 Kilometer) und [[Sławno]] (&amp;#039;&amp;#039;Schlawe&amp;#039;&amp;#039;, 13&amp;amp;nbsp;Kilometer). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort ist Bahnstation an der [[Bahnstrecke Stargard Szczeciński–Gdańsk|Staatsbahnlinie Nr. 202 Danzig–Stargard (Pommern)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten: Söhne und Töchter des Ortes ==&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm von Zitzewitz]] (1838–1925), deutscher Gutsbesitzer und Politiker, bewirtschaftete ab 1862 Zitzewitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zitzewitz, Dorf und Rittergut, Kreis Stolp, Provinz Pommern&amp;#039;&amp;#039;. In:  &amp;#039;&amp;#039;Meyers Gazetteer&amp;#039;&amp;#039;, mit Eintrag aus &amp;#039;&amp;#039;Meyers Orts- und Verkehrslexikon&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe 1912, sowie einer historischen Landkarte der Umgebung von Zitzewitz ([https://www.meyersgaz.org/place/21235011 meyersgaz.org]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pommersches Güter-Adressbuch&amp;#039;&amp;#039;, Friedrich Nagel (Paul Niekammer), Stettin 1892, S. 166–167 ([https://www.google.de/books?id=_MXGwYhfYdEC&amp;amp;pg=PA166 Google Books]).&lt;br /&gt;
* P. Ellerholz: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch des Grundbesitzes im Deutschen Reiche&amp;#039;&amp;#039;, Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Provinz Pommern&amp;#039;&amp;#039;, 2. Auflage,  Nicolai (Stricker), Berli n 1884, S. 96–97 ([https://www.google.de/books?id=YiqtX9-DJUUC&amp;amp;pg=PA96 Google Books]).&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Wilhelm Brüggemann]]: &amp;#039;&amp;#039;Ausführliche Beschreibung des gegenwärtigen Zustandes des Königl. Preußischen Herzogtums Vor- und Hinterpommern&amp;#039;&amp;#039;. Teil II, Band 2, Stettin 1784, S. 1023–1024, Ziffer 171 ([http://books.google.de/books?id=yZRLAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA1023 Google Books]).&lt;br /&gt;
* [[Karl-Heinz Pagel]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Landkreis Stolp in Pommern&amp;#039;&amp;#039;. Lübeck 1989, {{DNB|900340665}}, S. 1064–1068. [https://www.stolp.de/tl_files/Dokumente/Dokumente_Heimatorte/Zitzewitz_Pagel.pdf (&amp;#039;&amp;#039;Ortsbeschreibung Zitzewitz.&amp;#039;&amp;#039;)] (PDF; 1,1&amp;amp;nbsp;MB).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.territorial.de/pommern/stolp/gatz.htm &amp;#039;&amp;#039;Amtsbezirk Gatz&amp;#039;&amp;#039; (Territorial.de)]&lt;br /&gt;
* Gunthard Stübs und Pommersche Forschungsgemeinschaft: {{Webarchiv | url=http://gemeinde.zitzewitz.kreis-stolp.de/ | wayback=20180828022256 | text=Die Gemeinde Zitzewitz im ehemaligen Kreis Stolp}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gmina Kobylnica}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Pommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Pommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zitzewitz|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Kobylnica]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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