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	<title>Sweti Iwan - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sweti_Iwan&amp;diff=990094&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Otberg: so unzweifelhaft</title>
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		<updated>2026-03-28T09:37:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;so unzweifelhaft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Insel&lt;br /&gt;
|NAME=&lt;br /&gt;
|BILD1=SvetiIvan.jpg&lt;br /&gt;
|BILD1-TEXT=Die größere Insel „Sweti Iwan“ (links) und die kleinere „Sweti Petar“ rechts neben ihr&lt;br /&gt;
|BILD2=&lt;br /&gt;
|BILD2-TEXT=&lt;br /&gt;
|GEWAESSER=[[Schwarzes Meer]]&lt;br /&gt;
|GRUPPE=Schwarzmeerinseln&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=42/26/19/N&lt;br /&gt;
|LAENGENGRAD=27/41/34/E&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Burgasseen.svg|mini|Sweti Iwan in der Bucht von Burgas]]&lt;br /&gt;
Die [[Insel]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sweti Iwan&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Bulgarische Sprache|bulgarisch]] {{lang|bg|Свети Иван}} „Heiliger Iwan“) ist die größere zweier bulgarischer [[Schwarzes Meer|Schwarzmeerinseln]], die wenige Kilometer nördlich von [[Sosopol]] in der [[Bucht von Sosopol]] im [[Bucht von Burgas|Golf von Burgas]] liegen. Mit einer Fläche von 0,66&amp;amp;nbsp;km² ist Sweti Iwan die größte der fünf [[Bulgarien|bulgarischen]] Schwarzmeerinseln. Die Insel ist nach dem heiligen [[Iwan Rilski]] benannt. Neben ihr befindet sich die kleinere Insel [[Sweti Petar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Vorgeschichte und Antike ===&lt;br /&gt;
In der [[Antike]] waren die beiden Inseln noch miteinander verbunden und Teil der antiken [[Antikes Griechenland|griechischen]] Stadt [[Apollonia Pontica|Apollonia]]. Da es keine schriftlichen Belege gibt, wird vermutet, dass ein Naturereignis die ehemals zusammenhängende Insel geteilt hat. Ungefähr im 7. Jahrhundert v. Chr. befand sich hier ein [[Thraker|thrakisches]] Heiligtum. Im 4. Jahrhundert v. Chr. wurde ein großer Tempelkomplex mit einer 13 Meter hohen [[Bronze]]statue errichtet, die dem griechischen Gott [[Apollon]] gewidmet war. Die Statue wurde 72 v. Chr. von den anrückenden [[Römisches Reich|Römern]] als Siegestrophäe nach [[Rom]] gebracht und zum späteren Zeitpunkt im Rahmen der [[Christianisierung]] des Reiches eingeschmolzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Johannes-der-Täufer Kloster im Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Schon Ende des 5. Jahrhunderts befand sich auf der Insel ein [[Johannes-der-Täufer-Kloster (Sosopol)|Kloster]], am Südufer der Insel, mit Blick nach Süden, zur 1,2 km entfernten Altstadt von Sosopol. Jedoch war die Klosterbasilika „Hl. [[Mutter Gottes]]“ (bulg. &amp;#039;&amp;#039;Св. Богородица&amp;#039;&amp;#039;) am Platz der Apollostatue schon nach 330 n. Chr. errichtet worden. Im Mittelalter wurde es von den [[Liste der Herrscher von Bulgarien|bulgarischen Zaren]] im Stil der [[Schule von Preslaw|Preslawer Schule]] wiedererbaut und ihnen bzw. auch den [[Byzantinisches Reich|byzantinischen]] Kaisern direkt unterstellt. Vom 10. bis zum 14. Jahrhundert war das Kloster ein wichtiges kulturelles Zentrum und wurde mehrmals ausgebaut. So wurde 1263 eine zweite Klosterkirche erbaut, die [[Johannes der Täufer|Johannes dem Täufer]] (bulg. „Св. Иван Предтеча“) geweiht war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1308 fand hier die Vermählung des bulgarischen Zaren [[Todor Swetoslaw|Theodor II. Swetoslaw]] mit der Tochter des byzantinischen Mit-Kaisers [[Michael IX.]], [[Theodora Palaiologina]] statt. Aus dem Jahre 1363 ist eine mit Goldfasern gefasste Urkunde vom byzantinischen Kaiser [[Johannes V. (Byzanz)|Johannes V. Palaiologos]] bekannt, in der die Ländereien des Klosters (das Dorf [[Tschernomorez (Oblast Burgas)|Sweti Nikola]], das Kloster und die Insel [[Sweti Kirik]]) beschrieben wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Bulgarien unter die Herrschaft der [[Osmanisches Reich|Osmanen]] gekommen war, war das Kloster auf Sweti Iwan stets Teil des [[Ökumenisches Patriarchat von Konstantinopel|Patriarchats von Konstantinopel]]. Zwei [[Patriarch]]en wurden hier beerdigt, außerdem ist belegt, dass drei Patriarchen zuvor [[Mönchtum|Mönche]] hier waren. Der Klosterkomplex verfügte über eine Bibliothek, eine königliche Residenz und weitere Gebäude. Das Kloster wurde sowohl von Mönchen als auch von Nonnen bewohnt; dies erklärt auch, warum das Kloster zwei Kirchen besaß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1453 wurde das Kloster von den Türken zerstört. In der Zeit von 1467 bis 1471 wurde es durch den Mönch Gerwasi wiedererbaut. 1593 lebten und arbeiten im Inselkloster 150 Mönche. 1623 und 1629 wurde das Kloster von [[Piraterie|Piraten]], vornehmlich [[Kosaken]] aus der heutigen östlichen [[Ukraine]] überfallen. Um weitere Überfälle zu vermeiden, zerstörten die Türken alle Klosteranlagen und Kirchen in und um Sosopol. Vor der Zerstörung des Johannes-der-Täufer Kloster konnten die Mönche unter Mitnahme der Klosterbibliothek, des Altars, der [[Ikone]]n und weiterer Kostbarkeiten in das Jungfrau-Maria-Kloster auf der Insel [[Heybeliada|Halki]], bei [[Konstantinopel]] (heute [[Istanbul]]) übersiedeln.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EHW&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://blacksea.ehw.gr/forms/fLemma.aspx?lemmaId=11606 |titel=Artikel Sozopol |autor=Doncheva Svetlana |hrsg= |werk=Encyclopaedia of the Hellenic World, Black Sea |zugriff=2012-06-06 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit und Gegenwart ===&lt;br /&gt;
1884 wurde auf der ansonsten unbewohnten Insel ein [[Leuchtturm]] errichtet ({{Coordinate |NS=42/26/18/N |EW=27/41/26/E |name=Leuchtturm auf der Insel Sweti Iwan|type=landmark |text=DMS | dim=4000 |region=BG}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist die Insel Sweti Iwan mit der Insel Sweti Petar Teil eines [[Naturschutzgebiet Insel der Heiligen Petar und Iwan|Naturschutzgebietes]], in dem über 70 bedrohte Vogelarten nisten. Die meisten stehen auf der [[Rote Liste gefährdeter Arten|Roten Liste]] Bulgariens. Auf Sweti Iwan befindet sich eine große Kolonie von [[Mittelmeermöwe|Mittelmeermöwen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausgrabungen ===&lt;br /&gt;
Bei vom bulgarischen und norwegischen Staat finanzierten Ausgrabungen im Kirchenaltar des ehemaligen kaiserlichen Klosters fanden Archäologen unter Leitung von [[Kasimir Popkonstantinow]] im August 2010 ein Reliquiar mit der Inschrift &amp;#039;&amp;#039;Johannes der Täufer&amp;#039;&amp;#039;. In der Urne wurden ein Zahn sowie Teile eines Hand- und eines Kieferknochens entdeckt. Nach Einschätzungen bulgarischer Archäologen soll es sich dabei um Reliquien von [[Johannes der Täufer|Johannes dem Täufer]], die im 4. Jahrhundert n. Chr. von Konstantinopel nach Sosopol gelangt seien, handeln. Sie werden in der Kirche &amp;#039;&amp;#039;Heilige Brüder Kiril und Methodius&amp;#039;&amp;#039; in Sosopol aufbewahrt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://derstandard.at/1277339528415/Bulgarien-Teile-von-Johannes-dem-Taeufer-sollen-aufgetaucht-sein Teile von Johannes dem Täufer sollen aufgetaucht sein]&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Standard]]&amp;#039;&amp;#039;, 3. August 2010; [https://www.n-tv.de/wissen/fundsache/Koerperteile-von-Johannes-dem-Taeufer-article1197636.html Fundsache, Nr. 875Körperteile von Johannes dem Täufer], n-tv; [http://online.wsj.com/article/SB10001424052748704216804575423673016971944.html Bulgaria Looks to John the Baptist to Resurrect Flagging Economy], The Wall Street Journal; [http://www.sofiaecho.com/2010/08/09/944209_archaeology-excavation-and-restoration-of-st-ivan-island-near-sozopol-financed-by-norway Archaeology: Excavation and restoration of St Ivan island near Sozopol financed by Norway], the Sofia Echo, [http://www.rian.ru/science/20100801/260674532.html Болгарские археологи заявляют, что нашли мощи Иоанна Крестителя], [[RIA Novosti]], 1. August 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Boschidar Dimitrow]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Apolonia Pontika&amp;#039;&amp;#039;. Sw. Kliment Ohridski, Sofia 2004, ISBN 954-07-1955-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|St. Ivan Island|Sweti Iwan}}&lt;br /&gt;
* [http://www.burgasmuseums.bg/strandja_full/bulgarian/Sozopol/index.html Sozopol], www.burgasmuseums.bg, 6. September 2008&lt;br /&gt;
* [http://www.factor-bs.com/news-5221.html Nach 300 Jahre kommt wieder ein höher Würdenträger auf der Insel Sweti Iwan], www.factor-bs.com, 6. September 2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ivan, Sankt}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel (Europa)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel (Bulgarien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel (Schwarzes Meer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unbewohnte Insel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sosopol]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Otberg</name></author>
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