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	<title>Swatantra-Partei - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Swatantra-Partei&amp;diff=1923082&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;L. aus W.: Kategorie genauer</title>
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		<updated>2025-02-15T12:01:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie genauer&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Swatantra-Party-flag.svg|mini|Parteiflagge der Swatantra-Partei]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Swatantra-Partei&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Sanskrit]] &amp;#039;&amp;#039;svatantra&amp;#039;&amp;#039; &amp;quot;frei, selbständig, unabhängig&amp;quot;, {{hiS|स्वतंत्र पार्टी}}, {{enS|&amp;#039;&amp;#039;Swatantra Party&amp;#039;&amp;#039;}}) war in den Jahren 1959–1974 eine politische [[Opposition (Politik)|Oppositions]][[Politische Partei|partei]] des [[Liberalismus|liberal]]-[[Konservatismus|konservativen]] [[Politische Rechte (Politik)|rechten Spektrums]] in [[Indien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gründung, Wahlerfolge, politisches Programm ==&lt;br /&gt;
Swatantra wurde am 4. Juni 1959 als Abspaltung der regierenden [[Indischer Nationalkongress|Kongresspartei]] gegründet. Politiker [[C. Rajagopalachari]] (1878–1972), langjähriger Mitarbeiter [[Mohandas Karamchand Gandhi|Mohandas K. Gandhis]] und erster indischer Generalgouverneur, sowie [[N. G. Ranga]] (1900–1965) und [[M. R. Masani]] (1905–1998), die die konservativen Hindus um Rajagopalachari, das liberale Bürgertum Masanis und den agrarischen Flügel der Bewegung von Ranga repräsentierten, riefen die Partei ins Leben. Von Seiten der früheren Administration [[Britisch-Indien]]s stieß der Konstrukteur des indischen Einheitsstaates, [[V. P. Menon]], hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Koalition aus städtischem Big Business, ländlicher Aristokratie und Grundbesitz gelang es ihr in den Wahlen von 1962, 1967 und 1971/2 trotz des Mehrheitswahlrechts, das die kleineren Gruppierungen benachteiligte, 18 bzw. 44 und 8 Sitze im indischen Unterhaus ([[Lok Sabha]]) zu erringen und damit zeitweise zur zweitstärksten Kraft nach der [[Indischer Nationalkongress|Kongresspartei]] zu werden. Auch in den Bundesstaaten [[Bihar]], [[Rajasthan]], [[Gujarat]] und [[Odisha|Orissa]] wurde sie bei den gleichzeitig stattfindenden Wahlen zur wichtigsten Oppositionspartei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Swatantra war damit im Höhepunkt ihrer Aktivität die führende säkulare Partei der rechten Opposition, die über ein schlüssiges Gesamtprogramm gegen den von [[Jawaharlal Nehru|Nehru]] eingeleiteten [[Sozialismus|sozialistischen]] Kurs der Kongresspartei und der von ihr gestellten Regierung verfügte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Marktwirtschaft contra Staatssozialismus ==&lt;br /&gt;
Swatantra widersetzte sich der zunehmenden [[Zentralverwaltungswirtschaft|Zentralplanung]] und den [[Fünfjahresplan|Fünfjahresplänen]] nach [[Sowjetunion|sowjetischem]] Vorbild, der [[Verstaatlichung|Nationalisierung]] von [[Schlüsselindustrie]]n, der Doktrin der [[Neutralität (Internationale Politik)|Bündnisfreiheit]], der [[Monopol]]isierung und Abschottung bestimmter Einfuhren zum Zweck der [[Autarkie]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Licence Raj|Licence-permit Raj]]&amp;#039;&amp;#039;) und der [[Kollektivierung]] der Landwirtschaft, wie sie vom Kongresspartei-Beschluss von [[Avadi]] 1955 gefordert wurde. Sie befürwortete Investitionen aus dem Westen und betonte, dass ihr Parteiprogramm auf dem [[Godesberger Programm]] der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] beruhe. Nach europäischem Verständnis war Swatantra in Programm und Personal dagegen eher dem liberal-demokratischen Spektrum zuzuordnen. Im Bereich der Außen- und Sozialpolitik blieb ihr Programm unscharf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch ihre Wahlerfolge bedrängt, lenkte Nehru, vor allem in der Frage der Landreform, ein und korrigierte den Linksdrall der Kongresspartei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &amp;quot;Fürstenpartei&amp;quot; und Niedergang ==&lt;br /&gt;
In den folgenden Jahren galt Swatantra zunehmend als Lobby der Fürsten und der Industriellen, obwohl die Partei weniger personelle und finanzielle Unterstützung von dieser Seite erhielt als die Kongresspartei selbst; ihr teilweise erdrutschartiger Erfolg – das [[Mehrheitswahl]]recht ließ ihren wirklichen Stimmenanteil kleiner erscheinen, als er wirklich war – führte jedoch 1970/71 ironischerweise dazu, dass die übermächtige Regierungspartei als Retourkutsche die in der Verfassung verankerten Fürstenprivilegien beseitigte und während der Zeit des [[Ausnahmezustand in Indien 1975–1977|Ausnahmezustandes 1975 bis 1977]], d. h. der Notstandsregierung [[Indira Gandhi]]s die Parlamentsmitglieder von Swatantra verhaften ließ; selbst dann noch setzte sich Swatantra gegenüber der allmächtigen Ministerpräsidentin gegen die Nationalisierung der Banken ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod ihres Gründers und Leiters Rajagopalachari im Alter von 94 Jahren (1972) ging die Partei 1974 aus Finanzschwäche – eine angemessene staatliche Parteienfinanzierung stand stets auf ihrer Agenda – sowie aufgrund von Organisations- und Personalmängeln in einer Mehrparteiengruppierung auf ([[Bharatiya Lok Dal]], BLD). Sie galt zwar bis zum Schluss als Hort hoher moralischer und intellektueller Standards, es fehlte ihr jedoch an Attraktivität für die Masse der Wähler. Ihre Koalitionspolitik auf Landesebene, z.&amp;amp;nbsp;B. mit der militant-nationalistischen [[Bharatiya Jana Sangh|Jana Sangh]] oder der offen [[Kommunalismus (Südasien)|kommunalistischen]] [[Akhil Bharatiya Hindu Mahasabha|Hindu Mahasabha]], ließ zeitweise Zweifel am Kurs der Partei aufkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wahlergebnisse ==&lt;br /&gt;
Die folgende Tabelle zeigt die Wahlergebnisse (gewonnene Mandate) bei den gesamtindischen Parlamentswahlen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{internetquelle|url=http://eci.nic.in/eci_main1/ElectionStatistics.aspx|titel=Election Results – Full Statistical Reports|sprache=en|hrsg=Indian Election Commission (Indische Wahlkommission)|kommentar=Wahlergebnisse sämtlicher indischer Wahlen zur Lok Sabha und zu den Parlamenten der Bundesstaaten seit der Unabhängigkeit|zugriff=2015-04-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;  border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;4&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background-color: #eee;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr ||data-sort-type=&amp;quot;text&amp;quot; |Wahl || Stimmen-&amp;lt;br/&amp;gt;anteil ||Parlaments-&amp;lt;br&amp;gt;sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1962 ||data-sort-value=&amp;quot;Indische Wahl 1962&amp;quot;|{{IND|#}} [[Parlamentswahl in Indien 1962|Wahl zur Lok Sabha 1962]]|| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|7,89 % ||data-sort-value=&amp;quot;18&amp;quot;| {{Infobox Partei/Mandate|18|494|#{{Wahldiagramm/Partei|SWA|dunkel|IN}}}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1967 ||data-sort-value=&amp;quot;Indische Wahl 1967&amp;quot;|{{IND|#}} [[Parlamentswahl in Indien 1967|Wahl zur Lok Sabha 1967]]|| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|8,67 % ||data-sort-value=&amp;quot;44&amp;quot;| {{Infobox Partei/Mandate|44|520|#{{Wahldiagramm/Partei|SWA|dunkel|IN}}}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1971 ||data-sort-value=&amp;quot;Indische Wahl 1971&amp;quot;|{{IND|#}} [[Parlamentswahl in Indien 1971|Wahl zur Lok Sabha 1971]]|| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|3,07 % ||data-sort-value=&amp;quot;8&amp;quot;| {{Infobox Partei/Mandate|8|518|#{{Wahldiagramm/Partei|SWA|dunkel|IN}}}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* H[oward]. L[oyd]. Erdman: &amp;#039;&amp;#039;The Swatantra Party and Indian Conservativism&amp;#039;&amp;#039;. (Cambridge South Asian Studies 5). London : CUP 1967.&lt;br /&gt;
* H[oward]. L[oyd]. Erdman: &amp;#039;&amp;#039;India&amp;#039;s Swatantra Party&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Public Affairs&amp;#039;&amp;#039;. Vol.36,4 (1963-64), S. 394–410 - Es handelt sich dabei um einen Abriss von Erdmans 1967 als Buch erschienener Dissertation (s.&amp;amp;nbsp;o.) und ist als Download verfügbar unter http://www.indiapolicy.sabhlokcity.com/party/political.html s.&amp;amp;nbsp;u.&lt;br /&gt;
* Paul R. Brass: &amp;#039;&amp;#039;The Politics of India since Independence&amp;#039;&amp;#039;. 2. Aufl. (The New Cambridge History of India. Bd.IV,1). Cambridge : CUP 1995 [EA 1990]. S. 82 f.&lt;br /&gt;
* C.R. Narasimhan [i.&amp;amp;nbsp;e. Chakravarti Rajagopalachari]: &amp;#039;&amp;#039;Rajagopalachari. A Biography&amp;#039;&amp;#039;. New Delhi : Radiant 1993. - C.R. Narasimhan (1909–1989) war Sohn des &amp;quot;Rajaji&amp;quot; und zeitweise MP für die [[Indischer Nationalkongress|Kongresspartei]] und Swatantra.&lt;br /&gt;
* Rajmohan Gandhi: &amp;#039;&amp;#039;Rajaji. A Life&amp;#039;&amp;#039;. New Delhi : Penguin 1997. - Der Journalist und Politiker [[Rajmohan Gandhi]] (*1935- ) ist ein Enkel Gandhis und Rajagopalacharis.&lt;br /&gt;
* Motilal A. Jhangiani: &amp;#039;&amp;#039;Jana Sangh and Swatantra. A Profile of the Rightist Parties in India&amp;#039;&amp;#039;. Bombay : Manaktalas 1967.&lt;br /&gt;
* V[asanti]. P[ratapchandra]. Rasam: &amp;#039;&amp;#039;Swatantra Party. A Political Biography&amp;#039;&amp;#039;. Nagpur : Dattsons 1997.&lt;br /&gt;
* H.R. Pasricha: &amp;#039;&amp;#039;The Swatantra Party. Victory in Defeat&amp;#039;&amp;#039;. Mumbai : The Rajaji Foundation 2002 .&lt;br /&gt;
* S[ita]. R[am]. Sharma: &amp;#039;&amp;#039;Life and Works of Chakravarti Rajagopalachari&amp;#039;&amp;#039;. Jaipur : Book Enclave ca.2005 [Titel nicht verifiziert]&lt;br /&gt;
* A.P. Jain: &amp;#039;&amp;#039;Lawless Legislation: Why Swatantra Opposes the 17th Admendment?&amp;#039;&amp;#039; New Delhi : Swatantra 1963.&lt;br /&gt;
* [[M. R. Masani|Minoo Masani]]: &amp;#039;&amp;#039;Against the Tide&amp;#039;&amp;#039;. New Delhi : Vikas 1981. - Der Autor (1905–1998), ein Parsi aus [[Rajkot]] und einer der Gründerväter der indischen Republik, war 1950–1970 Mitglied im indischen Unterhaus ([[Lok Sabha]]) und Botschafter in Brasilien. Mit &amp;quot;Rajaji&amp;quot; und [[N. G. Ranga|Ranga]] gründete und führte er die Swatantrapartei von 1959 bis 1971 als deren Generalsekretär.&lt;br /&gt;
* M. R. Masani: &amp;#039;&amp;#039;Congress Misrule and the Swatantra Alternative&amp;#039;&amp;#039;. Foreword by C. Rajagopalachari. Bombay : Manaktalas 1966 .&lt;br /&gt;
* Gayatri Devi: &amp;#039;&amp;#039;A Princess Remembers. The Memoirs of the Maharani of Jaipur, Gayatri Devi&amp;#039;&amp;#039;. New Delhi : Rupa 1995. - [[Gayatri Devi]] (1919–2009), Fürstin von [[Jaipur]]/[[Rajasthan]], war als Kandidatin der Swatantra drei Mal in der Lokh Sabha vertreten und besiegte in ihrem Wahlkreis regelmäßig ihren Rivalen Nehru.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* http://www.indiapolicy.sabhlokcity.com/party/political.html. - Die Website enthält u.&amp;amp;nbsp;a. das 21-Punkte-Wahlprogramm der Swatantra-Partei und zahlreiche Downloads zu Biographien und Programmen der Partei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=44898-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Partei (Indien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parteigründung 1959]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1974]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;L. aus W.</name></author>
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