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	<title>Swantibor I. - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T09:33:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Swantibor_I.&amp;diff=1396599&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wikijunkie: Klammer-WL korrigiert mit AWB</title>
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		<updated>2025-09-12T23:22:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klammer-WL korrigiert mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den im 14. und 15. Jahrhundert lebenden pommerschen Herzog; zu dem früher lebenden, vielfach ebenfalls als &amp;#039;&amp;#039;Swantibor I.&amp;#039;&amp;#039; bezeichneten pommerschen Fürsten siehe [[Swantibor (12. Jahrhundert)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Swantibor I.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, nach anderer Zählung &amp;#039;&amp;#039;Swantibor III.&amp;#039;&amp;#039; (* um [[1351]]; † [[21. Juni]] [[1413]]) war ein Herzog von [[Pommern-Stettin]] aus dem [[Greifen]]haus und zeitweilig Statthalter der [[Mittelmark]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Leistungen ==&lt;br /&gt;
Swantibor I. war ein Sohn von Herzog [[Barnim III. (Pommern)|Barnim III.]] &amp;#039;&amp;#039;dem Kirchenstifter&amp;#039;&amp;#039; (um 1303–1368), der im [[Pommern|pommerschen]] Teilherzogtum [[Pommern-Stettin]] regierte, und dessen Gemahlin Agnes, der Tochter von Herzog [[Heinrich II. (Braunschweig-Grubenhagen)|Heinrich II.]] von Braunschweig-Grubenhagen. Nach dem Tode von Barnim III. im Jahre 1368 übernahmen seine drei überlebenden Söhne [[Kasimir III. (Pommern)|Kasimir III.]], Swantibor I. und [[Bogislaw VII.]] gemeinsam die Herrschaft in Pommern-Stettin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei ihrem Regierungsantritt herrschte Krieg zwischen Dänemark unter König [[Waldemar IV. (Dänemark)|Waldemar IV.]] (um 1321–1375) einerseits und der [[Hanse]] und ihren Verbündeten, insbesondere Herzog [[Albrecht II. (Mecklenburg)|Albrecht II.]] von Mecklenburg, andererseits ([[Zweiter Waldemarkrieg]]). Während der verstorbene Herzog Barnim III. auf die Seite Dänemarks getreten war, schlossen seine drei Söhne am 7. November 1368 Frieden mit Herzog Albrecht II. von Mecklenburg und verhielten sich gegenüber Dänemark neutral. Bereits dadurch aber gerieten sie in Gegnerschaft zu Markgraf [[Otto V. (Bayern)|Otto dem Faulen]] von Brandenburg, der auf der Seite Dänemarks stand. Es kam daher in den folgenden Jahren zu kriegerischen Auseinandersetzungen mit Brandenburg. Bei der Belagerung von [[Königsberg in der Neumark]] im Jahre 1372 fiel Herzog Kasimir III.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tode ihres Bruders regierten Swantibor I. und Bogislaw VII. gemeinsam, wobei Swantibor I. nunmehr die führende Rolle spielte. Herzog Swantibor stand vor der Herausforderung, die Stellung des in mehrere Teilherzogtümer zersplitterten [[Herzogtum Pommern|Herzogtums Pommern]] zu bewahren, insbesondere gegenüber der [[Mark Brandenburg]]. Als Kaiser [[Karl IV. (HRR)|Karl IV.]] (1316–1378) die Mark Brandenburg für seine Familie gewinnen wollte, fürchtete Swantibor zunächst, Kaiser Karl werde auch alte Rechte einer brandenburgischen Oberherrschaft über Pommern geltend machen. So taten sich am 17. Mai 1373 sämtliche pommerschen Herzöge, neben Swantibor I. und seinem Bruder Bogislaw VII. waren dies die in [[Pommern-Wolgast]] regierenden [[Wartislaw VI.]] und [[Bogislaw VI.]] sowie der in [[Hinterpommern]] regierende [[Bogislaw V.]], und der Bischof von [[Bistum Cammin|Cammin]] zusammen, um ihre Interessen und ihren gemeinsamen Besitz zu wahren. Als Kaiser Karl IV. aber durch den [[Fürstenwalder Vertrag]] (15. August 1373) Brandenburg für seine Familie gewonnen hatte, nahm er im Gegenteil freundschaftliche Beziehungen zu den pommerschen Herzögen auf, sicherlich auch aus familiären Rücksichten, war er doch in vierter Ehe mit [[Elisabeth von Pommern]] verheiratet. Vor allem zog der Kaiser Swantibor an sich, der gelegentlich an Reichsgeschäften teilnahm und als königlicher Hofrichter amtierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lage im Inneren Pommerns war und blieb jedoch zerrüttet. Die Herzöge waren mit den Städten verfeindet und litten durch laufende [[Fehde]]n an Geldnot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verhältnisse zum [[Deutscher Orden|Deutschen Orden]] waren wechselhaft. 1388 traten Swantibor und sein Bruder Bogislaw VII. für einige Zeit in die Dienste des Ordens. Später kam es zum Bruch, als Swantibor versuchte, seinen Sohn [[Otto II. (Pommern)|Otto II.]] zum [[Erzbischof von Riga]] zu machen; dies gegen den Willen des Ordens, der [[Johannes von Wallenrode]] als Erzbischof unterstützte. Erst 1403 schlossen Swantibor und sein Bruder mit dem Orden Frieden. An der [[Schlacht bei Tannenberg (1410)]] dann ließ Swantibor sogar ein pommersches Kontingent unter der Führung seines Sohnes [[Kasimir V.|Kasimir V. (VI.)]] auf Seiten des Ordens teilnehmen. Die Schlacht endete mit einer Niederlage des Ordens; Kasimir wurde von den polnischen Siegern gefangen genommen, aber bald wieder freigelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem 1388 Karls Sohn [[Sigismund (HRR)|Sigismund]] (1368–1437) die Mark Brandenburg an [[Jobst von Mähren]] (1351–1411) verpfändet hatte, kam es wiederholt zu kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Swantibor und Jobst. Swantibor stand auf der Seite von König [[Wenzel (HRR)|Wenzel]] (1361–1419) und erhielt von diesem die Herrschaft Beeskow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1409 kam es zum Ausgleich zwischen Swantibor und Jobst von Mähren und letzterer ernannte Swantibor zum Statthalter der [[Mittelmark]]. In der Folge geriet Swantibor freilich in Streitigkeiten mit dem dortigen Adel, der ihn zuvor unterstützt hatte. Zudem wurde 1411 der Burggraf [[Friedrich I. (Brandenburg)|Friedrich VI.]] von Nürnberg, später als Kurfürst von Brandenburg &amp;#039;&amp;#039;Friedrich I.&amp;#039;&amp;#039;, von König Sigismund zum Obersten Hauptmann und Verwalter der Marken ernannt. Swantibor hielt an seinem Amt als Statthalter der Mittelmark fest, zog sich aber 1412 zurück und überließ die Regierung seinen Söhnen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ADB|25|785|787|Otto II. (und Casimir VI.)|[[Gottfried von Bülow]]|ADB:Otto II. (Herzog von Pommern)}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nun kam es zwischen diesen und Friedrich zu kriegerischen Auseinandersetzungen, darunter der [[Schlacht am Kremmer Damm (1412)|Schlacht am Kremmer Damm]], in der Swantibors Söhne [[Otto II. (Pommern)|Otto II.]] und Kasimir V. kämpften. Inmitten dieser kriegerischen Auseinandersetzungen starb Herzog Swantibor I. am 21. Juni 1413. Er wurde im [[Kloster Kolbatz]] bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Urteil des Historikers [[Martin Wehrmann]] (1861–1937) „scheint [Herzog Swantibor] ein energischer, tüchtiger Mann gewesen zu sein, konnte aber infolge der unglücklichen Zustände seines Landes nichts Dauerndes erreichen.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{ADB|54|641|641|Swantibor III|[[Martin Wehrmann]]|ADB:Swantibor I.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Swantibor I. heiratete 1374 Anna, die Tochter des Burggrafen [[Albrecht der Schöne|Albrecht des Schönen]] von Nürnberg. Aus der Ehe gingen vier Kinder hervor:&lt;br /&gt;
* [[Otto II. (Pommern)|Otto II.]] (* um 1380; † 1428), regierte nach dem Tod seines Vaters Pommern-Stettin gemeinsam mit seinem Bruder Kasimir V.&lt;br /&gt;
* Albrecht († vor 1412), starb vor seinem Vater&lt;br /&gt;
* [[Kasimir V.|Kasimir V. (VI.)]] (* nach 1380; † 1434) regierte nach dem Tod seines Vaters Pommern-Stettin gemeinsam mit seinem Bruder Otto II., nach dessen Tod allein&lt;br /&gt;
* Margaretha, heiratete Herzog [[Ulrich I. (Mecklenburg-Stargard)|Ulrich I.]] von Mecklenburg-Stargard&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zählung ==&lt;br /&gt;
Die Zählung der Angehörigen des [[Greifenhaus]]es ist seit jeher verwickelt. Von Alters her herrscht hier eine Ungleichheit, die manche Verwirrung hervorruft.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Martin Wehrmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Genealogie des pommerschen Herzogshauses.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Leon Sauniers Buchhandlung, Stettin 1937, S. 15.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die modernere Vorgehensweise zählt grundsätzlich nur die ins Erwachsenenalter gelangten Angehörigen des engeren [[Greifen]]hauses. Danach wird dieser Swantibor als Swantibor I. gezählt. Zählt man hingegen alle Angehörigen des Greifenhauses, so ergibt sich die Zählung als &amp;#039;&amp;#039;Swantibor III.&amp;#039;&amp;#039;, die in der älteren Literatur anzutreffen war und sich beispielsweise noch in der [[Allgemeine Deutsche Biographie|Allgemeinen Deutschen Biographie]] findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Stammliste der Greifen]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Herzöge von Pommern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|25|723|724|Swantibor I. (III.)|[[Oliver Auge]]|123230810}}&lt;br /&gt;
* [[Klaus Conrad (Historiker)|Klaus Conrad]]: &amp;#039;&amp;#039;Herzogliche Schwäche und städtische Macht in der zweiten Hälfte des 14. und im 15. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; In: Werner Buchholz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Geschichte im Osten Europas. Pommern&amp;#039;&amp;#039;. Siedler Verlag, Berlin 1999, ISBN 3-88680-272-8, S. 127–202.&lt;br /&gt;
* {{ADB|54|640|641|Swantibor III|[[Martin Wehrmann]]|ADB:Swantibor I.}}&lt;br /&gt;
* [[Martin Wehrmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte von Pommern.&amp;#039;&amp;#039; Band 1. 2. Auflage. Verlag Friedrich Andreas Perthes, Gotha 1919. (Nachdruck: Augsburg 1992, ISBN 3-89350-112-6)&lt;br /&gt;
* [[Martin Wehrmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Genealogie des pommerschen Herzogshauses.&amp;#039;&amp;#039; Veröffentlichungen der landesgeschichtlichen Forschungsstelle für Pommern, Reihe 1, Bd. 5. Leon Saunier, Stettin 1937, S. 67–68.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;REFERENCES/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=123230810|VIAF=18125875}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Swantibor 01}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herzog (Pommern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied der Greifen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 14. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1413]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Swantibor I. &lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Swantibor III. &lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Herzog von Pommern-Stettin, Statthalter der Mittelmark&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=um 1351&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. Juni 1413&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wikijunkie</name></author>
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