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	<title>Svendborger Gedichte - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T03:06:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Svendborger_Gedichte&amp;diff=1442465&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wihajster: Revert</title>
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		<updated>2023-09-14T02:59:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Revert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:10 KNE11859 04 cmyk cut.tif|mini|Titelgedicht &amp;#039;&amp;#039;Svendborger Gedichte&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Svendborger Gedichte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Gedichtsammlung des deutschen Dichters und Dramatikers [[Bertolt Brecht]]. Die Sammlung ist nach dem Ort [[Svendborg]] auf [[Fünen]] benannt, in dem Brecht sich während seines Exils in Dänemark aufhielt. Während dieser Zeit hat sich [[Hanns Eisler]] mehrfach dort aufgehalten, um gemeinsam mit Brecht einen großen Teil der Gedichte zu vertonen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
Die erste große Gedichtsammlung, die Brecht im Exil schrieb, war &amp;#039;&amp;#039;Lieder Gedichte Chöre&amp;#039;&amp;#039;. Es folgten die &amp;#039;&amp;#039;Svendborger Gedichte&amp;#039;&amp;#039; im Jahre 1939. Dieser Zusammenstellung gehen ältere Editionen voraus, und einzelne Gedichte folgen nach, so dass man von einem Entstehungszeitraum 1926 bis 1938 ausgehen kann. Der Titel lautete zunächst &amp;#039;&amp;#039;Gedichte im Exil&amp;#039;&amp;#039;, Brecht drängte seinen Verleger [[Wieland Herzfelde]] nach der großen Aufmerksamkeit, die seine Pariser Aufführung von [[Furcht und Elend des Dritten Reiches]] im Mai 1938 erfahren hatte, beide Werke zusammen zu publizieren. Er schrieb im Mai 1938: &amp;#039;&amp;#039;„Du kannst mir jetzt die entscheidende Position verschaffen, die ich in der Emigrantenliteratur bisher nicht habe. Und Du kannst gleichzeitig den Verlag [Malik] zum dominierenden machen.“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Jan Knopf (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Brecht Handbuch&amp;#039;&amp;#039;. J. B. Metzler Stuttgart 2001, Bd. 2, S. 327&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Zuge der Ereignisse um das [[Münchner Abkommen]] musste Herzfelde aus Prag fliehen; der fertiggestellte Satz der &amp;#039;&amp;#039;Svendborger Gedichte&amp;#039;&amp;#039; ging verloren. Mitte 1939 erschien die Sammlung dann unter Verwendung der Prager [[Druckfahne|Fahnen]] in Kopenhagen und mit maßgeblicher Unterstützung durch [[Ruth Berlau]]&amp;lt;ref&amp;gt;B. B.: &amp;#039;&amp;#039;Ausgewählte Werke in 6 Bände&amp;#039;&amp;#039;. Suhrkamp 1997, Bd. 3, S273 ff, 465 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind nur zwei Exemplare des sog. „Prager Satzes“ bekannt, eines davon befindet sich im Brecht-Archiv, Berlin, das andere Exemplar wurde 2011 durch das [[Rote Antiquariat]], Berlin, in New York entdeckt und an eine bedeutende Privatsammlung vermittelt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.rotes-antiquariat.de/_pdf/catalog%20Rotes%20Antiquariat%20Herbst%202011_1319122700.pdf &amp;#039;&amp;#039;Neue Jugend. Prospekt zur kleinen Grosz Mappe&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 3,2&amp;amp;nbsp;MB). Rotes Antiquariat. Katalog Herbst 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
Die Sammlung ist in sechs Abschnitte (fiktive Abschnittsüberschriften in Klammern gesetzt) gegliedert und enthält folgende Gedichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;I Deutsche Kriegsfibel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei den Hochgestellten; Das Brot der Hungernden ist aufgegessen; Der Anstreicher spricht von kommenden großen Zeiten; Im Kalender ist der Tag noch nicht verzeichnet; Die Arbeiter schreien nach Brot; Die das Fleisch wegnehmen vom Tisch; Die Oberen sagen: Frieden und Krieg; Wenn der Anstreicher durch die Lautsprecher über den Frieden redet; Wenn die Oberen vom Frieden reden; Die Oberen; Mann mit der zerschlissenen Jacke; Auf der Mauer stand mit Kreide; Die Oberen sagen; Der Krieg, der kommen wird; Die Oberen sagen, im Heer; Wenn es zum Marschieren kommt, wissen viele nicht; General, dein Tank ist ein starker Wagen; Wenn der Krieg beginnt; Der Anstreicher wird sagen, daß irgendwo Länder erobert sind; Wenn der Trommler seinen Krieg beginnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;II [Motto: „In den finsteren Zeiten…“]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Deutsches Lied; Ballade von der Judenhure Marie Sanders; Ballade von den Osseger Witwen; Lied der Starenschwärme; Ulm 1592; Vom Kind, das sich nicht waschen wollte; Kleines Bettellied; Der Pflaumenbaum; [[Mein Bruder war ein Flieger]]; Der Gottseibeiuns; Keiner oder alle; Lied gegen den Krieg; Einheitsfrontlied; [[Resolution der Kommunarden|Resolution]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;III Chroniken&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Fragen eines lesenden Arbeiters]]; [[Legende von der Entstehung des Buches Taoteking auf dem Weg des Laotse in die Emigration]]; Besuch bei den verbannten Dichtern; Gleichnis des Budda vom brennenden Haus; Die Teppichweber von Kujan-Bulak ehren Lenin; Die unbesiegliche Inschrift; Kohlen für&lt;br /&gt;
Mike; Abbau des Schiffes Oskawa..; Inbesitznahme der großen Metro..; Schnelligkeit des sozialistischen Aufbaus; Der große Mai&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;IV&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
An den Schwankenden; An die Gleichgeschalteten; Auf den Tod eines Kämpfers für den Frieden; Rat an die bildenden Künstler..; Ansprache des Bauern an seinen Ochsen; Bei der Geburt eines Sohnes; Rede eines Arbeiters an einen Arzt; Appell; Verhöhnung des Soldaten der Revolution; Kantate zu Lenins Todestag; Lob des Revolutionärs; Grabschrift für Gorki&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;V Deutsche Satiren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Bücherverbrennung; Traum von einer großen Miesmacherin; Der Dienstzug; Schwierigkeit des Regierens; Notwendigkeit der Propaganda; Die Verbesserungen des Regimes; Die Ängste des Regimes; Kanonen nötiger als Butter; Die Jugend und das Dritte Reich; Der Krieg soll gut vorbereitet sein; Die Liebe zum Führer; Was der Führer nicht weiß; Wörter, die der Führer nicht hören kann; Die Sorgen des Kanzlers; Trost vom Kanzler; Der Jude, ein Unglück für das Volk; Die Regierung als Künstler; Dauer des Dritten Reiches; Verbot der Theaterkritik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;VI [Motto: „Du der du sitzend im Buge des Bootes…“]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Über die Bezeichnung Emigranten; Gedanken über die Dauer des Exils; Zufluchtstätte; Und in eurem Land?; Verjagt mit gutem Grund; [[An die Nachgeborenen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literarisches Werk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Exilliteratur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gedicht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Werk von Bertolt Brecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hanns Eisler]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wihajster</name></author>
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