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	<title>Svend Noldan - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Svend_Noldan&amp;diff=514638&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Pönij: /* Filmografie */</title>
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		<updated>2026-03-10T16:37:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Filmografie&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Svend Noldan&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. April]] [[1893]] in [[Bad Nauheim]] als &amp;#039;&amp;#039;Heinrich August Noldan&amp;#039;&amp;#039;; † [[1. Mai]] [[1978]] in [[Darmstadt]]) war ein deutscher Maler und Dokumentarfilmregisseur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Noldan wuchs in [[Marburg]] auf, wo er [[Erwin Piscator]] kennenlernte und mit dem ihm eine lebenslange Freundschaft verband. 1911 ging er nach [[München]], wohin ihm Piscator bald folgte, und nahm ein Studium an der [[Akademie der Bildenden Künste München|Königlich-Bayerischen Akademie der Künste]] auf. Er wurde in der Malklasse von [[Carl Johann Becker-Gundahl]]/[[Carl von Marr]] aufgenommen. Sein Studium finanzierte er mit dem Ausmalen von Kirchen. Im Januar 1915 wurde er zum Kriegsdienst in den [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] eingezogen. Er diente dabei als Beobachter und Zeichner in einem Infanterieregiment in [[Flandern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende zog er im Januar 1919 zusammen mit zwei Freunden nach [[Berlin]]. Piscator, der bald zur Theaterlegende aufstieg, beauftragte ihn in den folgenden Jahren mit Bühnenbildern. Noldan kam in Kontakt zum [[Dadaismus#DADA in Berlin|Berliner Dada]] um [[George Grosz]], [[John Heartfield]] und [[Wieland Herzfelde]]. Heartfield, der zusammen mit Grosz bei der [[Universum Film AG|Ufa]] eine Trickfilmabteilung aufgebaut hatte, verschaffte ihm dort eine Anstellung. Als Heartfield aus Protest gegen die [[Ermordung von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg]] die reaktionäre Ufa verließ, arbeitete Noldan an Dokumentationen (&amp;#039;&amp;#039;Geschlechtskrankheiten und ihre Folgen: die weiße Seuche&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Der Rhein in Vergangenheit und Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;) und spezialisierte sich zunehmend auf animierte Landkarten. Er schuf Zeichentrickfiguren und arbeitete als Spezialist für [[Spezialeffekte]] u. a. für [[Viking Eggeling]] und [[Hans Richter (Dadaist)|Hans Richter]]. 1922 gründete er sein eigenes Studio. Im Frühjahr 1925 begann er mit der Arbeit am zweiteiligen [[Kompilationsfilm]] &amp;#039;&amp;#039;[[Der Weltkrieg]]&amp;#039;&amp;#039;, bei der er die Trickkamera für [[Leo Lasko]] führte. Er war der erste deutsche Filmemacher, der animierte Landkarten einsetzte (weltweit war dies der französische [[Animation]]-Filmemacher [[Émile Cohl]]), speziell für Kriegsfilme. Noldan arbeitet immer wieder für Piscators Bühneninszenierungen. So schuf er Filmprojektionen für die Aufführungen &amp;#039;&amp;#039;Konjunktur&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Des Kaisers Kuli&amp;#039;&amp;#039;. Zu seinen wichtigsten Werken zählte seine Dokumentation &amp;#039;&amp;#039;Was ist die Welt?&amp;#039;&amp;#039; (zusammen mit dem Regisseur [[Fritz Brunsch]]). Das ambitionierte Projekt dauerte fünf Jahre und wurde 1934 unter der Patronage des [[Kampfbund für deutsche Kultur|Reichsverbands Deutsche Bühne]] uraufgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Giesen, Rolf/Storm, J. P.: Animation under the Swastika: A History of Trickfilm in Nazi Germany 1933-1945, Jefferson (NC)/London: McFarland &amp;amp; Company, 2012, S. 144. ISBN 978-0-7864-4640-7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis 1937 produzierte das &amp;#039;&amp;#039;Atelier Svend Noldan&amp;#039;&amp;#039; vierzehn [[Industriefilm|Industrie-]] und [[Kulturfilm]]e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1936 entstand der [[Dokumentarfilm]] &amp;#039;&amp;#039;Das große Eis. [[Alfred Wegener]]s letzte Fahrt&amp;#039;&amp;#039; (1936). 1935 arbeitete er als Trickfilmer für [[Leni Riefenstahl]]s Parteitagsfilm [[Triumph des Willens]] und 1939/40 für [[Fritz Hippler]]s [[Propagandafilm]]e &amp;#039;&amp;#039;Feldzug in Polen&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Der ewige Jude]]&amp;#039;&amp;#039;. In diesem Machwerk verglich (und veranschaulichte) er die „Judenausbreitung“ mit der Ausbreitung von Ratten. 1940/41 drehte er den [[Propagandafilm|propagandistischen]] Kriegsdokumentarfilm &amp;#039;&amp;#039;Sieg im Westen&amp;#039;&amp;#039;, der am 20. Januar 1941 vor Hitler erstmals aufgeführt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Giesen, Rolf: Nazi Propaganda Films: A History and Filmography, Jefferson (NC)/London: McFarland &amp;amp; Company, 2003, S. 70. ISBN 978-0-7864-3870-9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] kehrte Noldan zum Industriefilm zurück. Seine in West-Berlin ansässige Firma Atelier Noldan produzierte bis 1968 [[Werbefilm]]e für die [[BASF]] (einem Nachfolger der IG Farben, für die er schon vor dem Zweiten Weltkrieg tätig war) über Schädlings- und Unkrautbekämpfung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Enkel von Svend Noldan ist der Filmemacher [[Oliver Lammert]], der zwei Dokumentarfilme über seinen Großvater gedreht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;column-width:25em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1920: Krüppelnot und Krüppelhilfe (Stummfilm)&lt;br /&gt;
* 1922: Der Rhein in Vergangenheit und Gegenwart (Stummfilm)&lt;br /&gt;
* 1923: Ein Blick in die Tiefe der Seele (Stummfilm)&lt;br /&gt;
* 1923: Film ist Rhythmus (Stummfilm)&lt;br /&gt;
* 1925: [[Rhythmus 21]] (Stummfilm)&lt;br /&gt;
* 1925: [[Rhythmus 23]] (Stummfilm)&lt;br /&gt;
* 1926: [[Die Biene Maja und ihre Abenteuer (Film)|Die Biene Maja und ihre Abenteuer]] (Stummfilm)&lt;br /&gt;
* 1926: Kolko, die Geschichte eines Rübenprotestes (Stummfilm)&lt;br /&gt;
* 1926: Geißel der Menschheit (Stummfilm)&lt;br /&gt;
* 1926: [[Falsche Scham – Vier Episoden aus dem Leben eines Arztes]] (Stummfilm)&lt;br /&gt;
* 1927: [[Der Weltkrieg]], 1. Teil: Des Volkes Heldengang (Stummfilm)&lt;br /&gt;
* 1928: [[Der Weltkrieg]], 2. Teil: Des Volkes Not (Stummfilm)&lt;br /&gt;
* 1928: Hein Priembacke&amp;#039;s Fahrten und Abenteuer (Stummfilm)&lt;br /&gt;
* 1928: Der Rundfunk auf dem Lande (Stummfilm)&lt;br /&gt;
* 1928: Konjunktur (Filmsequenzen für die Piscator-Bühne)&lt;br /&gt;
* 1928: Priembacke und der Sägefisch (Stummfilm)&lt;br /&gt;
* 1929: Die wunderbare Wandlung der Familie Kubinke (Stummfilm)&lt;br /&gt;
* 1929: Die verregnete Kirmeß (Stummfilm)&lt;br /&gt;
* 1929: Auf deutschen Landstraßen (Stummfilm)&lt;br /&gt;
* 1930: Schlaraffenland&lt;br /&gt;
* 1930: Des Kaisers Kulis (Filmsequenzen für die Piscator-Bühne)&lt;br /&gt;
* 1930: Die Stadt von Morgen. Ein Film vom Städtebau (Stummfilm)&lt;br /&gt;
* 1931: Die Entdeckung Amerikas anno domini 1492 - The Discovery of America&lt;br /&gt;
* 1932: Gasschutz bei der Auergesellschaft&lt;br /&gt;
* 1932: Im Zeichen der Löwen und Brezel&lt;br /&gt;
* 1933: Der Weltkrieg. Ein historischer Film (Stummfilm)&lt;br /&gt;
* 1933: Blut und Boden. Grundlagen zum Neuen Reich (Tonfilm)&lt;br /&gt;
* 1933: Flandern nach 15 Jahren (Tonfilm)&lt;br /&gt;
* 1933: Falsche Sparsamkeit (Stummfilm)&lt;br /&gt;
* 1933: Durch die Reichsschau der deutschen Landwirtschaft zur Ausstellung des Stickstoff-Syndikats Berlin 1933 (Stummfilm)&lt;br /&gt;
* 1933: Was ist die Welt? (Tonfilm)&lt;br /&gt;
* 1934: Schönheit der Arbeit (Tonfilm)&lt;br /&gt;
* 1934: Käpt’n Seemanns Siedlungshaus (Stummfilm)&lt;br /&gt;
* 1934: Mit der Kamera durch deutsche Stickstoffwerke (Stummfilm)&lt;br /&gt;
* 1934: Aus der Hormonforschung (Stummfilm)&lt;br /&gt;
* 1934: Bilder aus dem holländischen Obst- und Gemüsebau (Stummfilm)&lt;br /&gt;
* 1934: Clivia&lt;br /&gt;
* 1935: Andere Städtchen - andere Brötchen&lt;br /&gt;
* 1936: Klar Schiff zum Gefecht. Ein Film von der deutschen Flotte (Tonfilm)&lt;br /&gt;
* 1936: Die Not, eine Quelle der Kraft (Stummfilm)&lt;br /&gt;
* 1936: Das große Eis. Alfred Wegeners letzte Fahrt (Stummfilm)&lt;br /&gt;
* 1936: Deutsches Handwerksgut in alle Welt (Stummfilm)&lt;br /&gt;
* 1937: Deutschland&lt;br /&gt;
* 1937: Aus der Werkstatt des Maßschneiders (Stummfilm)&lt;br /&gt;
* 1938: Bilder aus Deutschland&lt;br /&gt;
* 1938: Licht&lt;br /&gt;
* 1939: Autogenes Schweißen und Löten der Leichtmetalle (Stummfilm)&lt;br /&gt;
* 1940: Autogenes Schweißen von Zink (Stummfilm)&lt;br /&gt;
* 1940: Deutsche Arbeitsstätten (Tonfilm)&lt;br /&gt;
* 1940: Feldzug in Polen (Tonfilm)&lt;br /&gt;
* 1941: Der Sieg im Westen (Tonfilm)&lt;br /&gt;
* 1952: Herr über das Unkraut (Farb-/Tonfilm)&lt;br /&gt;
* 1954: Kleine Laus - ganz groß&lt;br /&gt;
* 1956: Lebendige Landwirtschaft&lt;br /&gt;
* 1956: Holz und Leim&lt;br /&gt;
* 1956: Der Limburgerhof&lt;br /&gt;
* 1958: Düngen bringt sichere Ernten&lt;br /&gt;
* 1958: Kartoffelsorgen - Kartoffelsegen&lt;br /&gt;
* 1959: An den Quellen des Lebens&lt;br /&gt;
* 1960: Grünland - Zukunftsland&lt;br /&gt;
* 1960: Harte Arbeit - süßer Lohn&lt;br /&gt;
* 1960: Mineralstoffe - Lebensquell der Pflanzen&lt;br /&gt;
* 1962: Starke Halme - schwere Ähren&lt;br /&gt;
* 1963: Gesunde Reben - fruchtiger Wein&lt;br /&gt;
* 1963: Ungräser - Geißeln des Ackerbaus&lt;br /&gt;
* 1965: Tausend Wunder - tausend Plagen&lt;br /&gt;
* 1967: Zehntausend zu eins&lt;br /&gt;
* 1967: Es geht weiter im Gemüsebau&lt;br /&gt;
* 1967: Kartoffeln - unkrautfrei und gesund&lt;br /&gt;
* 1967: Rübenbau ohne Handarbeit&lt;br /&gt;
* 1967: Standfest bis zur Ernte&lt;br /&gt;
* 1968: Blick in die Landwirtschaft&lt;br /&gt;
* 1969: Obst und Wein - unkrautrein&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dokumentarfilme über Svend Noldan ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Erbe der Bilder. Svend Noldan – eine Spurensuche (1995; 48 Min.; Regie: Oliver Lammert, Madeleine Dewald)&lt;br /&gt;
* Vom Hirschkäfer zum Hakenkreuz (2001; Regie: Oliver Lammert)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Liste deutscher Dokumentarfilme aus der Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
* [[Nationalsozialistische Filmpolitik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans-Jürgen Brandt: &amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen zum Dokumentarfilm des Dritten Reiches am Beispiel von drei Regisseuren&amp;#039;&amp;#039;. Hippler, Noldan und Junghans. Frankfurt 1985 (Dissertation).&lt;br /&gt;
* {{NDB|19|327|328|Noldan, Svend|Hans-Jürgen Brandt|118827588}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;CineGraph. Lexikon zum deutschsprachigen Film&amp;#039;&amp;#039;. München 1984ff.&lt;br /&gt;
* Ralf Forster, Animierte Karten. Nachgestellte Kriege und symbolische Landnahmen in deutschen Dokumentarfilmen 1921-1945, in: Peter Haslinger/Vadim Oswalt (Hrsg.), Kampf der Karten. Propaganda- und Geschichtskarten als politische Instrumente und Identitätstexte. Marburg 2012. S. 171–181.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Filmportal|5dac71146f654302974b82112f68ef1c}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0634407}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118827588|LCCN=n87904591|VIAF=57411533}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Noldan, Svend}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spezialeffektkünstler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1893]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1978]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Noldan, Svend&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Noldan, Heinrich August (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler und Dokumentarfilmregisseur&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. April 1893&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bad Nauheim]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. Mai 1978&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Darmstadt]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Pönij</name></author>
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