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	<title>Svend Borberg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T10:35:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Svend_Borberg&amp;diff=1556350&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Leben */ Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2023-09-29T16:17:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Svend Borberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. April]] [[1888]] in [[Kopenhagen]]; † [[7. Oktober]] [[1947]] ebenda) war ein [[Liste dänischsprachiger Schriftsteller|dänischer Schriftsteller]], Redakteur, Publizist und Theaterkritiker. Er schrieb auch unter den Pseudonymen Sigurd Hjaltland und Mr. Stick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Svend Borberg entstammte mütterlicherseits aus dem Kleinadel Nordjütlands, sein Vater arbeitete als Arzt in Kopenhagen. Svend Borberg, ein Anhänger der Theorien [[Sigmund Freud]]s, studierte ab 1907 an der [[Metropolitanskolen]] in Kopenhagen und schloss 1908 als cand. phil. ab. Er reiste unter anderem nach [[Paris]] und schrieb im Jahr 1908 sein erstes Gedicht &amp;#039;&amp;#039;Verdensspejlet&amp;#039;&amp;#039;. Seine erste Veröffentlichung wurde 1910 das Prosagedicht &amp;#039;&amp;#039;Liliths bog&amp;#039;&amp;#039; (dt. &amp;#039;&amp;#039;Das Buch Lilith&amp;#039;&amp;#039;), das im altdänischen Bibelstil verfasst war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1920 schrieb er sein erstes Theaterstück &amp;#039;&amp;#039;Ingen&amp;#039;&amp;#039; (dt. &amp;#039;&amp;#039;Niemand&amp;#039;&amp;#039;), das als eines der ersten dänischen Theaterstücke mit der traditionellen Form brach und als moderne Version der [[Odysseus]]-Sagen die Unmenschlichkeit des Krieges behandelte. In den folgenden Jahren arbeitete Svend Borberg bei verschiedenen Zeitungen und Zeitschriften in Kopenhagen. Ab 1924 verfasste er Theaterrezensionen und philosophische und kulturhistorische Essays und kam in den späten 20er Jahren in Kontakt mit [[Ruth Berlau]], der späteren Geliebten [[Bertolt Brecht]]s, die er verehrte. Er förderte ihre Karriere als Schauspielerin und half ihr beim Verfassen zeitiger Reportagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1934 erschien mit &amp;#039;&amp;#039;Cirkus Juris&amp;#039;&amp;#039; ein satirisches Stück über die Gerechtigkeit, dass sich gleichzeitig mit der Freud’schen Theorie der [[Über-Ich|Psyche]] beschäftigte. Die Tragödie &amp;#039;&amp;#039;Synder og Helgen&amp;#039;&amp;#039; (dt. &amp;#039;&amp;#039;Sünder und Heiliger&amp;#039;&amp;#039;) aus dem Jahr 1939 behandelte ein Zusammentreffen von [[Don Quijote]] und [[Don Juan]]. Letzterer wird dabei als titelgebender Sünder mit dem Traum eines Heiligen dargestellt, der den Frauen mit unerfüllbaren Idealforderungen entgegentritt. Die Tragödie machte Borberg auch über die Landesgrenzen Dänemarks hinaus bekannt. Die deutsche Erstaufführung von &amp;#039;&amp;#039;Sünder und Heiliger&amp;#039;&amp;#039; fand am 4. April 1941 am [[Deutsches Schauspielhaus|Staatlichen Schauspielhaus]] in Hamburg mit [[Stig von Nauckhoff]] und [[Helmuth Gmelin]] in den Hauptrollen statt. Am [[Schillertheater (Berlin)|Schillertheater]] in Berlin übernahm [[Will Quadflieg]] in einer zweiten Inszenierung 1942 die Rolle des Don Juan. Im Jahr 1942 verfasste Svend Borberg eine Biografie über die dänische Schauspielerin [[Bodil Ipsen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1940 wurde Dänemark von der [[Deutsches Reich|deutschen]] [[Wehrmacht]] [[Unternehmen Weserübung|besetzt]]. Svend Borberg engagierte sich bis 1945 kulturell für [[Zeit des Nationalsozialismus|Nazideutschland]]. Im März 1942 war er der Unterzeichner der Stiftungsurkunde der [[Europäische Schriftstellervereinigung|Europäischen Schriftstellervereinigung]] für Dänemark in [[Weimar]], die durch [[Joseph Goebbels]] als Konkurrenz zum [[PEN-Club]] aufgebaut werden sollte. Innerhalb der ESV fungierte Svend Borberg als Sprecher Dänemarks. Gleichzeitig sah er sich in den 1940er Jahren als Mittler zwischen Nazideutschland und Dänemark und wurde bereits 1940 für Verdienste um die deutsch-dänischen Beziehungen mit der Humboldt-Medaille der Deutschen Akademie in München ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Überprüfung von Mitgliedern der Dänischen Schriftstellervereinigung &amp;#039;&amp;#039;(Dansk Forfatterforening)&amp;#039;&amp;#039; durch das sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Ehrengericht&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;(Æresretten)&amp;#039;&amp;#039; der Vereinigung ab Dezember 1945 wurde Svend Borberg 1947 aus der Dänischen Schriftstellervereinigung ausgeschlossen. Bereits 1946 war er aus dem Dänischen Dramatikerverband &amp;#039;&amp;#039;(Danske Dramatikeres Forbund)&amp;#039;&amp;#039; ausgeschlossen worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Svend Borberg starb 1947 in Kopenhagen und wurde auf dem Mariebjerg Friedhof in [[Gentofte]] beerdigt. Nach seinem Tod wurde Borbergs Werk lange Zeit im Zusammenhang mit seiner Mitläuferschaft als negativ gewertet. Erst in den 1970er Jahren begann eine erneute Beschäftigung mit seinem Gesamtwerk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Svend Borberg war in erster Ehe mit Jonna [[Bülow (Adelsgeschlecht)|Bülow]] verheiratet, das gemeinsame Kind [[Claus von Bülow]] kam 1926 zur Welt. Die Scheidung erfolgte 1930. In zweiter Ehe war Svend Borberg ab 1932 mit Eleonara Ibsen, einer Enkelin der Schriftsteller [[Henrik Ibsen]] und [[Bjørnstjerne Bjørnson]], verheiratet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Liliths bog&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Das Buch Lilith&amp;#039;&amp;#039;, Novelle, 1910)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ingen&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Niemand&amp;#039;&amp;#039;, Schauspiel, 1920)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Cirkus juris. Eller, de siamesike Tvillinger. Et Tankespil&amp;#039;&amp;#039; (1935)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Synder og Helgen. Tragedie.&amp;#039;&amp;#039; (1939)&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Sünder und Heiliger&amp;#039;&amp;#039; (Ü. Hermann Kiy u. [[Herbert A. Frenzel]]; 1942)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Boot. Schauspiel von den Faröern in 4 Aufzügen&amp;#039;&amp;#039; (Ü. Herbert A. Frenzel; 1943)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bodil Ipsen&amp;#039;&amp;#039; (Biografie, 1942)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1934: 2. Preis im Dramatikerwettbewerb mit &amp;#039;&amp;#039;Cirkus Juris&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1940: Humboldt-Medaille der Deutschen Akademie in München für Verdienste um die deutsch-dänischen Beziehungen&lt;br /&gt;
* 1941: [[Henrik-Steffens-Preis]]&lt;br /&gt;
* Emma Bærentzens Legat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Herbert A. Frenzel: &amp;#039;&amp;#039;Über den Dichter und sein Werk&amp;#039;&amp;#039;. In: Svend Borberg: &amp;#039;&amp;#039;Sünder und Heiliger&amp;#039;&amp;#039;. Hoffmann und Campe, Hamburg 1944, S. 9–13.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.gravsted.dk/person.php?navn=svendborberg Grab] Svend Borbergs auf gravsted.dk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1015479820|LCCN=n/88/3570|VIAF=26140181}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Borberg, Svend}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Publizist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Dänisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drama]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schriftsteller (Kopenhagen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Dänemark)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Däne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1888]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1947]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Borberg, Svend&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Hjaltland, Sigurd (Pseudonym); Mr. Stick (Pseudonym)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=dänischer Journalist und Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. April 1888&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kopenhagen]], Dänemark&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. Oktober 1947&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Kopenhagen]], Dänemark&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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