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	<title>Suurhusen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Suurhusen&amp;diff=132481&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-12-06T01:40:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil                = Suurhusen&lt;br /&gt;
| Gemeindeart             = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename            = Hinte&lt;br /&gt;
| Ortswappen              = DEU Suurhusen COA.svg&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = Wappen von Suurhusen&lt;br /&gt;
| Breitengrad             = 53/24/50/N&lt;br /&gt;
| Längengrad              = 07/13/20/E&lt;br /&gt;
| Bundesland              = DE-NI&lt;br /&gt;
| Höhe                    = 0&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug              = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                  = 8.78&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle           = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner               = 1021&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum   = 2011&lt;br /&gt;
| Einwohner-ca            = 1&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle        = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/030646 |titel=Gemarkung Suurhusen, Gemeinde Hinte |werk=GEOindex |abruf=2025-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum     = 1972-07-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1           = 26759&lt;br /&gt;
| Vorwahl1                = 04925&lt;br /&gt;
| Lagekarte               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung  = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Suurhusen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ort in [[Ostfriesland]] und heute ein Ortsteil der [[Gemeinde]] [[Hinte]] im [[Landkreis Aurich]] mit etwa 1100 Einwohnern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Suurhusen&amp;quot;&amp;gt;Gemeinde Hinte: {{Webarchiv|url=https://www.hinte.de/ortschaft/suurhusen.html |wayback=20160106093529 |text=&amp;#039;&amp;#039;Suurhusen&amp;#039;&amp;#039; }}, abgerufen am 3. November 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage, Gebiet und Geologie ==&lt;br /&gt;
Der Ort befindet sich gut fünf Kilometer nördlich des Stadtzentrums von [[Emden]] und etwa zwei Kilometer östlich der Ortsmitte von Hinte. Westlich verläuft die [[Bahnstrecke Rheine–Norddeich Mole]] Richtung [[Norden (Ostfriesland)|Norden]]/[[Norddeich]], an der sich früher auch ein [[Haltepunkt]] befand. Seit dem Bau der [[Umgehungsstraße]] wird der Kraftfahrzeugverkehr auf der [[Bundesstraße 210|B&amp;amp;nbsp;210]] (ehemals in diesem Teilabschnitt [[Bundesstraße 70|B&amp;amp;nbsp;70]]) Richtung [[Aurich]]/Norden am östlichen Ortsrand vorbeigeleitet. Das [[Knockster Tief]], ein [[Entwässerung]]slauf zur [[Nordsee]] tangiert ebenfalls den Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt bedeckt die Gemarkung eine Fläche von neun Quadratkilometern. Die Böden bestehen aus Knick- und [[Kleimarsch]], die in Suurhusen bis auf Höhen von vier Metern über Meeresniveau (NN) ansteigen. Suurhusen war ursprünglich ein [[Dorf#Haufendorf|Haufendorf]], hat sich aber durch die Ausweisung neuer Baugebiete zunehmend zu einer [[Streusiedlung]] entwickelt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ochr&amp;quot;&amp;gt;Ortschronisten der Ostfriesischen Landschaft: [https://www.ostfriesischelandschaft.de/fileadmin/user_upload/BIBLIOTHEK/HOO/HOO_Suurhusen.pdf &amp;#039;&amp;#039;Suurhusen, Gemeinde Hinte, Landkreis Aurich&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 674&amp;amp;nbsp;kB) abgerufen am 23. März 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Suurhusen wurde früher auch Zuiderhusen (Süderhusen) genannt, wohl in Abgrenzung zu den nahegelegenen Orten [[Osterhusen]] und [[Westerhusen]]. Wie diese ist der Ort wahrscheinlich eine Ausbausiedlung von Hinte. Erstmals wurde das Dorf im Jahre 1255 als &amp;#039;&amp;#039;de Sutherhusem&amp;#039;&amp;#039; urkundlich erwähnt. Spätere Schreibweisen waren &amp;#039;&amp;#039;tu Suderhusum&amp;#039;&amp;#039; (1439), &amp;#039;&amp;#039;Suhrhußen&amp;#039;&amp;#039; (1579) und &amp;#039;&amp;#039;Suhrhausen&amp;#039;&amp;#039; (1645). Seit 1825 ist die Bezeichnung Suurhusen geläufig. Der Ortsname ist altfriesischen Ursprungs und bezeichnet die &amp;#039;&amp;#039;südlich gelegenen Häuser&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ochr&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein im alten Kirchturm vorgefundener Stein mit der Jahreszahl [[1004]] und Keramikfunde deuten darauf hin, dass das Dorf weitaus älter ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Suurhusen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Burg lag auf der östlichsten und größten der drei Dorfwurten von Suurhusen. 1356 wurde ein Häuptling Boinck tho Suiderhusen als Burgbesitzer urkundlich erwähnt. In Auseinandersetzungen mit [[Folkmar Allena]] wurde die Burg Ostern 1356 zerstört. Folkmar Allena ließ sie als neuer Besitzer wieder aufbauen. In dem Konflikt zwischen Folkmar Allena und [[Ocko I. tom Brok]] wurde sie 1379 niedergebrannt. 1381 soll die Burg ein zweites Mal wieder aufgebaut worden sein. Ocko übertrug sie damals dem Herzog von Bayern als [[Lehnswesen|Lehen]], dem damaligen [[Grafschaft Holland|Grafen von Holland]]. Ab 1404 war sie wieder im Besitz Folkmar Allenas. Danach muss die Burg verfallen sein, ihr Standort kann nur vermutet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Ebidat |ID=6659 |Name=Suurhusen |Autor=Frank Both |Abruf=2021-07-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhundertelang waren die natürlichen &amp;#039;&amp;#039;Tiefs&amp;#039;&amp;#039; und die Entwässerungskanäle, die die Krummhörn in einem dichten Netz durchziehen, der wichtigste Verkehrsträger. Über Gräben und Kanäle waren nicht nur die Dörfer, sondern auch viele Hofstellen mit der Stadt Emden und dem Hafenort Greetsiel verbunden. Besonders der Bootsverkehr mit Emden war von Bedeutung. Dorfschiffer übernahmen die Versorgung der Orte mit Gütern aus der Stadt und lieferten in der Gegenrichtung landwirtschaftliche Produkte: „Vom Sielhafenort transportierten kleinere Schiffe, sog. Loogschiffe, die umgeschlagene Fracht ins Binnenland und versorgten die Marschdörfer (loog = Dorf). Bis ins 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert belebten die Loogschiffe aus der Krummhörn die Kanäle der Stadt Emden.“&amp;lt;ref&amp;gt;Harm Wiemann/Johannes Engelmann: &amp;#039;&amp;#039;Alte Straßen und Wege in Ostfriesland&amp;#039;&amp;#039;. Selbstverlag, Pewsum 1974, S. 169 (Ostfriesland im Schutze des Deiches; 8)&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits 1824 schrieb der Kulturhistoriker [[Fridrich Arends]] in seiner &amp;#039;&amp;#039;Erdbeschreibung des Fürstenthums Ostfriesland und des Harlingerlandes&amp;#039;&amp;#039;: „Mit Wasser ist kein Amt reichlicher versehen wie dieses. (…) Im Winter und Frühling geschieht der Transport des Korns und sonstiger Güter sowohl in diesem als im Greetmer Amt immer zu Wasser, welches bei den schlechten Kleiwegen in der Jahreszeit außerordentlichen Nutzen hat.“&amp;lt;ref&amp;gt;Fridrich Arends: &amp;#039;&amp;#039;Erdbeschreibung des Fürstenthums Ostfriesland und des Harlingerlandes&amp;#039;&amp;#039;, Emden 1824, S. 279 ff., {{archive.org|bub_gb_iE0QAAAAYAAJ|Blatt=n300}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Torf, der zumeist in den [[Moorkolonisierung in Ostfriesland#Fehnsiedlungen|ostfriesischen Fehnen]] gewonnen wurde, spielte über Jahrhunderte eine wichtige Rolle als Heizmaterial für die Bewohner der [[Krummhörn]]. Die Torfschiffe brachten das Material auf dem ostfriesischen Kanalnetz bis in die Dörfer der Krummhörn, darunter auch nach Suurhusen. Auf ihrer Rückfahrt in die Fehnsiedlungen nahmen die Torfschiffer oftmals Kleiboden aus der Marsch sowie den Dung des Viehs mit, mit dem sie zu Hause ihre [[Torfstich|abgetorften]] Flächen düngten.&amp;lt;ref&amp;gt;Gunther Hummerich: &amp;#039;&amp;#039;Die Torfschifffahrt der Fehntjer in Emden und der Krummhörn im 19. und 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Emder Jahrbuch für historische Landeskunde Ostfrieslands&amp;#039;&amp;#039;, Band 88/89 (2008/2009), S. 142–173, hier S. 163.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 1919 kam es zu sogenannten „Speckumzügen“ Emder Arbeiter, an die sich Landarbeiterunruhen anschlossen. Zusammen mit dem [[Rheiderland]] war der Landkreis Emden der am stärksten von diesen Unruhen betroffene Teil Ostfrieslands. Arbeiter brachen in geschlossenen Zügen in die umliegenden Dörfer auf und stahlen Nahrungsmittel bei Bauern, wobei es zu Zusammenstößen kam. Die Lage beruhigte sich erst nach der Entsendung von in der Region stationierten Truppen der [[Reichswehr]]. Als Reaktion darauf bildeten sich in fast allen Ortschaften in der Emder Umgebung [[Einwohnerwehr]]en. Die Einwohnerwehr Suurhusens umfasste 51 Personen. Diese verfügten über 20 Waffen. Aufgelöst wurden die Einwohnerwehren erst nach einem entsprechenden Erlass des preußischen Innenministers [[Carl Severing]] am 10. April 1920.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Bernhard Eden: &amp;#039;&amp;#039;Die Einwohnerwehren Ostfrieslands von 1919 bis 1921.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Emder Jahrbuch für historische Landeskunde Ostfrieslands]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 65 (1985), S. 81–134, hier S. 94, 98, 105, 114.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ehemals selbständige Ortsgemeinde ist seit der [[Gemeindereform]] vom 1. Juli 1972 ein Bestandteil der neu gegründeten [[Einheitsgemeinde]] Hinte.&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeinde Hinte: [https://hinte.de/leben-kultur-bildung/allgemeines/geschichte/ &amp;#039;&amp;#039;Die Gemeinde Hinte – Geschichtlicher Überblick&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 3. November 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Suurhusen Church, East Frisia, Germany. Pic 05.jpg|mini|Der schiefe Turm von Suurhusen]]&lt;br /&gt;
Die [[Suurhuser Kirche|Kirche in Suurhusen]] erinnert an die alten Festungskirchen früherer Zeiten. Sie wurde in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts erbaut. Ursprünglich war die Kirche 32 Meter lang und 9,35 Meter breit. 1450 wurde das Kirchenschiff um ein Viertel gekürzt und darauf der Turm gesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Suurhusen&amp;quot; /&amp;gt; Dieser 27,37 Meter hohe Turm ist als [[schiefer Turm von Suurhusen]] bekannt: Mit einer Neigung von 5,1939° galt er&amp;lt;ref&amp;gt;[https://merkurist.de/mainz/rekord-nicht-pisa-schiefster-turm-der-welt-steht-in-rheinhessen_LbR|Der Wehrturm in Gau-Weinheim wird offiziell als der schiefste Turm der Welt geführt, abgerufen am 30. August 2022]&amp;lt;/ref&amp;gt; bis 2022 als schiefster Turm der Welt und übertrifft damit den berühmteren [[Schiefer Turm von Pisa|schiefen Turm von Pisa]], der eine Neigung von 3,97° aufweist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Süddeutsche Zeitung |url=https://www.sueddeutsche.de/panorama/weltrekord-in-ostfriesland-der-schiefste-turm-der-welt-1.356519 |titel=Der schiefste Turm der Welt |abruf=2021-02-14 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er ist auf [[Eiche#Eichenholz|Eichenstämmen]] erbaut, die nach einer Grundwasserabsenkung verfault sind, weil dadurch Luft an das Holz gelangte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Suurhusen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche kann auf Anfrage besichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Dorfmitte befindet sich das [[Landarbeitermuseum Suurhusen|Landarbeitermuseum]], in dem das Leben einer [[Arbeiterfamilie]] in früherer Zeit veranschaulicht wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Suurhusen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Personen ==&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Dietrich (Historiker)|Gerhard Dietrich]],  [[Philologe]], [[Historiker]] und [[Genealoge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ostfriesischelandschaft.de/fileadmin/user_upload/BIBLIOTHEK/HOO/HOO_Suurhusen.pdf Beschreibung von Suurhusen] in der [[Historische Ortsdatenbank für Ostfriesland|Historischen Ortsdatenbank]] der [[Ostfriesische Landschaft|Ostfriesischen Landschaft]]&lt;br /&gt;
* [http://www.kirche-suurhusen.de/ Die Kirche von Suurhusen mit dem schiefsten Kirchturm der Welt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Gemeinde Hinte}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7591969-2|VIAF=246321173}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Aurich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Hinte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Aurich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1255]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1972]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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