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	<title>Susz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Gloser: Genauer mit Verlinkungen</title>
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		<updated>2026-03-30T22:04:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Genauer mit Verlinkungen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Zum Bearbeiten des Artikels nach unten scrollen.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort                = Susz&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:POL Susz COA.svg|111px|Wappen von Susz]]&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft       = Ermland-Masuren&lt;br /&gt;
| Powiat             = Iławski&lt;br /&gt;
| PowiatLink         = Iławski&lt;br /&gt;
| Gemeinde           = Susz&lt;br /&gt;
| GemeindeLink       = Gmina Susz&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 53&lt;br /&gt;
| Breitenminute      = 43&lt;br /&gt;
| Breitensekunde     = 11&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 19&lt;br /&gt;
| Längenminute       = 20&lt;br /&gt;
| Längensekunde      = 13&lt;br /&gt;
| OrtEinwohner       = {{Metadaten Einwohnerzahl PL-28|2807063-URB}}&lt;br /&gt;
| OrtEinwDatum       = {{EWD|PL|2807063}}&lt;br /&gt;
| OrtFläche          = 6.67&lt;br /&gt;
| Höhe               = 109&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 14-240&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl     = 55&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = NIL&lt;br /&gt;
| Straße1            = [[Droga wojewódzka 515|DW515]] Susz–[[Dzierzgoń]]–[[Malbork]]&lt;br /&gt;
| Straße2            = [[Droga wojewódzka 521|DW521]] [[Iława]]–[[Prabuty]]–[[Kwidzyn]]&lt;br /&gt;
| Schienen1          = [[Polnische Staatsbahn|PKP]]-[[Bahnstrecke Warszawa–Gdańsk|Linie 9 Warschau–Danzig]]&lt;br /&gt;
| Flughafen1         = [[Lech-Wałęsa-Flughafen Danzig|Danzig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Susz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Rosenberg in Westpreußen&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Stadt im [[Powiat Iławski]] der [[Woiwodschaft Ermland-Masuren]] [[Polen]]. Sie ist Sitz der Verwaltung der [[Gmina Susz|gleichnamigen Stadt-und-Land-Gemeinde]] mit {{FormatZahl|{{Metadaten Einwohnerzahl PL-28|2807063}} }} Einwohnern (Stand {{EWD|PL|2807063}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Die Stadt liegt in der historischen Landschaft [[Preußen (historische Landschaft)|Preußen]], im südwestlichen Teil des mittelalterlichen [[Pomesanien]], der später zum [[Oberland (historisches Preußen)|Oberland]] gehörte. Sie befindet sich auf einer Höhe zwischen 114 und 242 Metern über dem Meeresniveau,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Meyers&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;MeyersGaz&amp;quot; /&amp;gt; etwa 26 Kilometer östlich von [[Kwidzyn]] &amp;#039;&amp;#039;(Marienwerder)&amp;#039;&amp;#039;, 48 Kilometer südlich von [[Elbląg]] &amp;#039;&amp;#039;(Elbing)&amp;#039;&amp;#039; und 130 Kilometer südwestlich von [[Kaliningrad]] &amp;#039;&amp;#039;(Königsberg)&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südlich der Stadt erstreckt sich ein See.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MeyersGaz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Bis 1900 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Susz-Mury miejskie001.JPG|mini|Rest der Stadtmauer]]&lt;br /&gt;
Ursprünglich war die Gegend des heutigen Rosenberg bereits in der [[Mittlere Steinzeit|Mittleren Steinzeit]] bewohnt, nach der [[Völkerwanderung]]szeit lebten hier die [[Prußen]]. Nachdem die von den seit Ende des 10. Jahrhunderts benachbarten polnischen Herzögen erstrebte [[Christianisierung]] erfolglos blieb, rief [[Konrad I. (Polen)|Konrad von Masowien]] 1226 den [[Deutscher Orden|Deutschen Orden]] zu Hilfe. Dieser gründete mehrere Stützpunkte im [[Kulmer Land]] und drang in das Gebiet des Großen Weichselbogens ein, wo nach 1280 die Gegend östlich von [[Kwidzyn|Marienwerder]] besiedelt wurde. Es entstanden die bischöfliche Stadt [[Prabuty|Riesenburg]] (1300) und [[Zalewo|Saalfeld]] (1305). Zwischen 1284 und 1302 sind bereits 19 deutsche Siedlungen im Westen des späteren Kreises Rosenberg belegt. Auf dem ehemals bischöflichem Gebiet wurde auch 1305 Rosenberg das erste Mal erwähnt. Dies geschah zur Zeit von [[Hochmeister]] [[Siegfried von Feuchtwangen]], als sich das [[Pomesanien|pomesanische]] [[Domkapitel]] entschloss, am Ufer des Rosenberger Sees eine Siedlung zu gründen, die 1314 oder 1315 die [[Kulmer Recht|kulmischen Stadtrechte]] verliehen bekam. Bereits 1305 hatte man [[Stadtmauer]]n und eine hölzerne Kirche errichtet, 1391 wurde das 1414 während des [[Hungerkrieg]]s durch Feuer zerstörte [[Rathaus]] erstmals erwähnt. Im [[Mittelalter]] war die Stadt von einer Mauer mit 17 Türmen und einem Graben umgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem am 14. März 1440 gegründeten [[Preußischer Bund|Preußischen Bund]], der sich 1454 gegen den [[Hochmeister]] des [[Deutschordensstaat]]s auflehnte, trat Rosenberg im Juni 1454 nach dem Aufstand der Städte und Stände bei. Nach dem Ordenssieg in der [[Schlacht von Konitz]] am 18. September 1454 wechselten jedoch Bischof und Städte wieder auf die Seite des Ordens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Folge davon war der Angriff von Söldnern des Bundes 1461, die bis 1466 blieben. Das Kulmer Land kam unter die Schutzherrschaft des Königs von Polens, der Rest des Ordenslandes wurde von [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]] aus verwaltet. Rosenberg lag nun direkt im Ordensland an der polnischen Grenze und wurde zudem vom polnischen Bischof aus [[Chełmno|Kulm]] beherrscht, was einen negativen Einfluss auf die Stadtentwicklung hatte. Ein Versuch des Ordens, die polnische Oberhoheit abzuschütteln, misslang im [[Preußischer Pfaffenkrieg|Preußischen Pfaffenkrieg]] von 1472 bis 1479. Im folgenden [[Reiterkrieg]] (1519–1521) ergab sich Rosenberg dem polnischen König. Dem [[Waffenstillstand]] von 1521 folgte 1525 der [[Krakauer Frieden]]. Darin [[Fahnenlehn|belehnte]] der polnische König [[Sigismund I. (Polen)|Sigismund]] den Hochmeister [[Albrecht von Preußen]] aus dem [[Haus Hohenzollern]] mit dem bisherigen Ordensgebiet. Albrecht wandelte sein erbliches Lehen Preußen in das weltliche [[evangelisch]]e [[Herzogtum Preußen]] um. Rosenberg wurde dem [[Oberland (Ostpreußen)|Oberländischen Kreis]] mit Sitz in Saalfeld zugeschlagen. 1527 wurde das [[Bistum Pomesanien]] aufgehoben, das jetzt so genannte Amt Schönberg mit Rosenberg war von 1532 bis 1817 eine dem Landesherrn direkt unterstellte [[Mediat]]stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 16. Jahrhundert kamen Siedler aus Polen, meist [[Glaubensflüchtling]]e, in das vom Krieg verheerte Land. Diese sollen für den Ort erstmals den heute offiziellen polnischen Namen Susz verwendet haben. Erst Ende des 19. Jahrhunderts wurden die seither durchgeführten polnischen Gottesdienste wegen Mangel an Beteiligung eingestellt. Inzwischen hatten Nachfolger Albrechts 1701 das Herzogtum Preußen zu einem  [[Herzogtum Preußen#Ende des Herzogtums Preußen durch seine Erhebung zum Königreich Preußen|souveränen Königreich]] erhoben, das dem späteren Staat „Preußen“ den Namen gab. Während des [[Nordischer Krieg|Nordischen Krieges]] 1708 bis 1711 wütete die [[Große Pest (Preußen)|Pest]] in der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der [[Erste Teilung Polens|Ersten Teilung Polens]] vereinte [[Friedrich II. (Preußen)|Friedrich II. von Preußen]] sein Königreich Preußen, das war die Provinz [[Ostpreußen]] mit Rosenberg, und das [[Preußen königlichen Anteils]] derart, dass Rosenberg nun zur neu gebildeten [[Provinz Westpreußen]] kam. In diesem Jahr wurde eine Tabakfabrik gegründet, unter der Handwerkerschaft waren allein 60 Schuster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Vierter Koalitionskrieg|Preußisch-Französischen Krieg von 1806/07]] rückten am 17. Januar 1807 die Franzosen in Rosenberg ein, sie blieben bis zum 12. Dezember. Im nahegelegenen [[Schloss Finckenstein]] empfing [[Napoleon Bonaparte]] am 2. April 1807 die polnische Gräfin [[Maria Walewska]] und am 22. April den preußischen General [[Gebhard Leberecht von Blücher]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen einer Verwaltungsreform erhielt Rosenberg am 1. April 1818 mit nur 982 Bürgern den Status der [[Kreisstadt]] des [[Landkreis Rosenberg i. Westpr.|Landkreises Rosenberg i. Westpr.]] Bis 1922 lag das Dienstgebäude der Kreisverwaltung am Markt, bis es in den umgebauten ehemaligen Eiskeller der Brauerei Hancke verlegt wurde. 1935 zog in das alte Haus die Stadtverwaltung ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Stadtbereich wird eine Kapitelburg erwähnt, die ebenfalls 1414 zerstört wurde. Neu aufgebaut, war sie als „Hof Rosenburg“ Sitz des [[Lehnsherr]]n und später des [[Landrat (Deutschland)|Landrats]]. Die hölzerne Kirche wurde später durch einen [[Gotik|gotischen]] Backsteinbau ersetzt, das Innere der dem Heiligen Antonius geweihten Kirche später im [[Renaissance]]stil umgebaut. Seit der [[Reformation]] war die Kirche Sitz der evangelischen Pfarrei Rosenberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Stadt über ihre Mauern hinausgewachsen war, wurden diese 1810 fast gänzlich abgebrochen. 1842 wurden die ersten [[Petroleumlampe]]n an den neu gepflasterten Straßen aufgestellt. Die modernen [[Chaussee]]n erreichten 1845 Riesenburg, Christburg und Saalfeld, 1875/1876 wurde ein [[Bahnhof]] an der ab 1873 gebauten [[Bahnstrecke Warszawa–Gdańsk|Bahnstrecke Marienburg–Soldau]] errichtet, die auch heute noch eine Hauptverkehrsader der Stadt ist. 1881/1882 wurde eine [[Volksschule]] errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1811 war Rosenberg [[Garnison]]stadt, hauptsächlich von berittenen Einheiten, so 1903 der 2. Eskadron des [[Kürassier-Regiment „Herzog Friedrich Eugen von Württemberg“ (Westpreußisches) Nr. 5|5. Kürassier-Regiments]]. 1905 wurde noch eine neue [[Kaserne]] gebaut, in die nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] das Kreisfinanzamt einzog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1899 wurde die Straßenbeleuchtung auf [[Brennspiritus]] umgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vom Anfang des 20. Jahrhunderts bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs ===&lt;br /&gt;
Am Anfang des 20. Jahrhunderts hatte Rosenberg eine evangelische Kirche, eine katholische Kirche, eine [[Synagoge]], ein [[Amtsgericht]], eine Ofenfabrik, ein großes [[Sägewerk]], eine [[Molkerei]], Mühlenbau, Färberei, Ziegelbrennerei, Bierbrauerei und Getreidehandel.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Meyers&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 1904 entstanden das städtische Schlachthaus sowie die [[Gaswerk|Gasanstalt]]. 1914 folgte ein [[Wasserwerk]] mit [[Wasserturm]] an der Saalfelder Chaussee. Die Leitungen in der Stadt wurden 1915 bis 1918 mit Hilfe russischer [[Kriegsgefangener]] gelegt. Die elektrische Straßenbeleuchtung wurde 1921 mit dem neu erbauten [[Elektrizitätswerk]] eingeführt. Brennstoff dafür war [[Torf]], den man bei Groß Bellschwitz und Faulen abbaute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arbeitsplätze entstanden in der 1862 gegründeten Baumaterialienfabrik, die bis 1900 um ein [[Zementwerk]] und ein Sägewerk ergänzt wurde. Die Genossenschaftsmolkerei war mit einem Volumen von acht Millionen Litern eine der größten Ostdeutschlands. 1910 hatte die Stadt rund 80 [[Handwerk]]er; 23 [[Schuhmacher]], zehn [[Fleischer]], acht [[Schneider]] und sieben [[Bäcker]]. Drei [[Hotel]]s und mehrere Gasthöfe ergänzten das Angebot in Rosenberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] drang die russische Armee in Ostpreußen ein. Unter General [[Paul von Hindenburg]], dessen Familie in [[Ogrodzieniec (Ermland-Masuren)|Neudeck]] im Kreis Rosenberg lebte, war nach der [[Schlacht bei Tannenberg (1914)|Schlacht bei Tannenberg]] vom 24. bis 30. August 1914 die Bedrohung aus dem Osten vorüber. Nach den Bestimmungen des [[Versailler Vertrag]]s mussten die Bewohner der Stadt abstimmen, ob sie bei Deutschland verbleiben oder zu Polen gehören wollten. Am 11. Juli 1920 entschieden sich von 2430 abstimmenden Bürgern acht für Polen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Herbert Marzian]], [[Csaba Kenez]]: &amp;#039;&amp;#039;Selbstbestimmung für Ostdeutschland. Eine Dokumentation zum 50. Jahrestag der ost- und westpreußischen Volksabstimmung am 11. Juli 1920.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen des [[Göttinger Arbeitskreis]]es&amp;#039;&amp;#039;, Band 394.) Göttingen 1970, S. 123.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im [[Abstimmungsgebiet Marienwerder]] stimmten im Kreisgebiet von den 34.500 Einwohnern 1073 für den Anschluss an Polen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die angepassten Verwaltungsstrukturen war nun Rosenberg bis 1939 Kreisstadt im [[Regierungsbezirk Westpreußen]] der [[Provinz Ostpreußen]]. Handel, Handwerk und Gewerbe der Stadt litten stark unter der [[Deutsche Inflation 1914 bis 1923|Inflation]], so dass eigene [[Notgeld]]scheine gedruckt werden mussten. Die Lage besserte sich bis 1930, als Grundstücke zur Bebauung freigegeben wurden. Die Rolle als Kreisstadt sorgte für einen gewissen Aufschwung. Am 26. Oktober 1939 wurde der Kreis Rosenberg dem [[Regierungsbezirk Marienwerder]] im [[Reichsgau Danzig-Westpreußen]] des [[Deutsches Reich|Deutschen Reichs]] zugeordnet. In Rosenberg wurde ein Außenarbeitslager des [[KZ Stutthof]] eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde die Stadt bis 1944 von den Kämpfen im Osten wenig berührt. Erst als am 12. Januar 1945 an der Ostfront die [[Sowjetunion|sowjetische]] [[Weichsel-Oder-Operation]] als Großoffensive begann und bis zum 18. Januar alle deutschen Stellungen durchbrochen waren, folgte am 20. Januar der Befehl zur Räumung. Ein Teil der Flüchtlinge überquerte am 24. Januar die [[Weichsel]]brücke bei [[Tczew|Dirschau]], jedoch erreichten nur wenige die [[Oder]]. Die restlichen zogen nach [[Gdynia|Gotenhafen]] oder nach [[Stettin]]. Die Stadt wurde am 23. Januar von Einheiten der [[Rote Armee|Roten Armee]] besetzt, nachdem rund 35 Prozent der Bausubstanz durch Artillerie-Beschuss zerstört worden war. Den Rest erledigten Brandkommandos, die nach der [[Plünderung]] die gesamte Stadtmitte dem Erdboden gleich machten. Nur die Kirche und drei Wohnhäuser überstanden die Zerstörungswut. 630&amp;amp;nbsp;Jahre nach der Stadtgründung war diese praktisch vernichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Seit Ende des Zweiten Weltkriegs ===&lt;br /&gt;
Im Januar 1945 bezog in der Stadt die sowjetische Militärkommandantur ihr Büro. Sie war für den Abbau aller wertvollen Objekte wie Eisenbahngleise, Maschinen, Möbel und Kunstwerke und deren Abtransport in die Sowjetunion zuständig. Die ersten polnischen Migranten erschienen im April 1945. Im Sommer 1945 wurde Rosenberg seitens der sowjetischen Besatzungsmacht zusammen mit der südlichen Hälfte [[Ostpreußen]]s der [[Volksrepublik Polen]] zur Verwaltung überlassen. In Rosenberg und Umgebung begann danach die Zuwanderung polnischer Migranten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den im Sommer 1945 im Kreis Rosenberg wohnenden 7680 Personen waren noch 2180 – also 28 % – Deutsche, in der Stadt selbst waren es rund 200. Am 7. Mai 1947 wurden 291 Deutsche aus Rosenberg [[Flucht und Vertreibung aus den deutschen Ostgebieten|vertrieben]], darunter mit [[Hans von Lehndorff]] der letzte deutsche Arzt am Rosenberger Krankenhaus. 1948 wurde im Juli der letzte Vertreibungstransport mit 152 Deutschen durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im Juni 1945 kamen die ersten Polen aus dem östlich der [[Curzon-Linie]] gelegenen [[Wolhynien]]. Außerdem kamen polnische Migranten aus der [[Warschau]]er und [[Bydgoszcz|Bromberger]] Gegend. Insgesamt kamen zwischen 1945 und 1947 etwa 3500 Migranten in die Stadt, so dass die Einwohnerzahl wieder stieg. Im Kreisgebiet trafen 1947 auch über 3000 zwangsweise umgesiedelte [[Ukrainer]] aus Südostpolen ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 1946 bekam die Stadt offiziell ihren heutigen Namen „Susz“, der sich auf den polnischen Namen aus dem 16. Jahrhundert stützen soll. Für wenige Monate wurde Susz zum Kreissitz ([[Powiat]]), im August 1946 wurde dieser nach [[Iława]] (Deutsch Eylau) verlegt, das bessere Verkehrsverhältnisse in die großen Nachbarstädte hatte. Ein weiterer Grund waren der hohe Zerstörungsgrad und die fehlenden Fortschritte beim Wiederaufbau, was allerdings gravierende Folgen für die weitere Entwicklung der Stadt hatte. Das Enttrümmern begann erst im Sommer 1946 und dauerte mehrere Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 1945 wurde die polnische Schule eröffnet, Anfang 1947 das Elektrizitätswerk wieder in Betrieb genommen, die Straßenbeleuchtung folgte 1948. Ein Jahr später war die Wasserversorgung wiederhergestellt, und erst 1956 funktionierten wieder alle Gasleitungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1946 wurde der &amp;#039;&amp;#039;Staatliche Kreisbetrieb für Traktoren und Landwirtschaftliche Maschinen&amp;#039;&amp;#039; gegründet, bis 1948 gab es dann eine Handwerksgenossenschaft, eine Fischereigenossenschaft und das Mühlenwerk. Zur Verminderung der Wohnungsnot wurde die Kaserne umgenutzt. 1957 wurden weitere moderne Wohnhäuser gebaut und auch an Stelle der zerstörten Bürgerhäuser auf dem ehemaligen Marktplatz entstanden in den letzten Jahren Wohnungen. Dennoch sind noch Zerstörungen in diesem Bereich zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1958 wurde die Stadt wieder Sitz eines Powiats. Durch eine Verwaltungsreform kam Susz 1975 zur neu gebildeten [[Woiwodschaft Elbląg]]. Heute ist Susz Sitz einer [[Gmina#Gmina miejsko-wiejska|Land- und Stadtgemeinde]] im Kreis Iława. Dieser Kreis gehört seit 1995 zur [[Woiwodschaft Ermland-Masuren]] mit Sitz in [[Olsztyn]] (Allenstein). Vor allem nach 1990 wurde viel gebaut und renoviert: das neue Gebäude der Gemeinde 1991, ein Gymnasium 2001, das Sport- und Erholungszentrum mit Mehrzweckhalle am Rosenberger See 2007 und das Krisen-Verwaltungszentrum mit Feuerwehrhaus und Rettungsdienstzentrale 2010.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Demografie ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Bevölkerungsentwicklung bis 1945&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
! Anmerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1530 || style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | {{0}}370 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;KO&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Rosenberg - Geschichte der Stadt&amp;#039;&amp;#039;, Kulturzentrum Ostpreußen, Ellingen 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1543 || style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | {{0}}415 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;KO&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1576 || style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | {{0}}515 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;KO&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1719 || style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | {{0}}650 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;KO&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1785 || style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | {{0}}781 || meist Evangelische, viele Einwohner beherrschen sowohl Deutsch als auch Polnisch&amp;lt;ref name=&amp;quot;JFG&amp;quot;&amp;gt;[[Johann Friedrich Goldbeck]]: &amp;#039;&amp;#039;Volständige Topographie des Königreichs Preussen&amp;#039;&amp;#039;. Teil II: &amp;#039;&amp;#039;Topographie von West-Preussen&amp;#039;&amp;#039;, Marienwerder 1789, [http://books.google.de/books?id=SQw_AAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA10, S. 10, Nr. 7.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1802 || style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 1067 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;AAM&amp;quot;&amp;gt;Alexander August Mützell und [[Leopold Krug (Ökonom)|Leopold Krug]]: &amp;#039;&amp;#039;Neues topographisch-statistisch-geographisches Wörterbuch des preussischen Staats&amp;#039;&amp;#039;. Band 5: &amp;#039;&amp;#039;T–Z&amp;#039;&amp;#039;, Halle 1823, [https://books.google.de/books?id=cDzRAAAAMAAJ&amp;amp;pg=PA362 S. 362–363, Ziffer 599.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1810 || style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | {{0}}919 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;AAM&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1816 || style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 1239 || davon 1010 Evangelische, 159 Katholiken und 70 Juden&amp;lt;ref name=&amp;quot;AAM&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1821 || style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 1201 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;AAM&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1829 || style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 1570 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HHS&amp;quot;&amp;gt;[[Ernst Bahr (Historiker)|Ernst Bahr]]: &amp;#039;&amp;#039;Rosenberg&amp;#039;&amp;#039;. In: Erich Weise (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der historischen Stätten.&amp;#039;&amp;#039; Band: &amp;#039;&amp;#039;Ost- und Westpreußen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Kröners Taschenausgabe.&amp;#039;&amp;#039; Band 317). Unveränderter Nachdruck der 1. Auflage 1966. Kröner, Stuttgart 1981, ISBN 3-520-31701-X, S. 191.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1831 || style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 1295 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;AEP&amp;quot;&amp;gt;August Eduard Preuß: &amp;#039;&amp;#039;Preußische Landes- und Volkskunde&amp;#039;&amp;#039;. Königsberg 1835, [http://books.google.de/books?id=L_sAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA440 S. 440, Nr. 56.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1864 || style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 2913 || davon 2679 Evangelische und 81 Katholiken&amp;lt;ref name=&amp;quot;SHM&amp;quot;&amp;gt;E. Jacobson: &amp;#039;&amp;#039;Topographisch-statistisches Handbuch für den Regierungsbezirk Marienwerder&amp;#039;&amp;#039;, Danzig 1868, [http://books.google.de/books?id=cQMrAQAAMAAJ&amp;amp;pg=RA2-PA120 S. 120–121, Ziffer 164.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1867 || style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 3207 || am 3. Dezember&amp;lt;ref name=&amp;quot;KönStat&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 || style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 3234 || am 1. Dezember, davon 2950 Evangelische, 128 Katholiken, sieben sonstige Christen und 149 Juden;&amp;lt;ref name=&amp;quot;KönStat&amp;quot;&amp;gt;Königliches Statistisches Bureau: &amp;#039;&amp;#039;Die Gemeinden und Gutsbezirke der Provinz Preussen und ihre Bevölkerung. Nach den Urmaterialien der allgemeinen Volkszählung vom 1. December 1871 bearbeitet und zusammengestellt&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1874, [https://books.google.de/books?id=sYlgAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA412 S. 412–413, Ziffer 5.]&amp;lt;/ref&amp;gt; nach anderen Angaben 3233 Einwohner, davon 2700 Evangelische und 100 Katholiken&amp;lt;ref&amp;gt;Gustav Neumann: &amp;#039;&amp;#039;Geographie des Preußischen Staats&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage, Band 2, Berlin 1874, [https://books.google.de/books?id=mx5fAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA49 S. 49–50, Ziffer 3.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1875 || style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 3081 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;VWG&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1880 || style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 3044 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;VWG&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1885 || style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 3055 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HHS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1890 || style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 2909 || davon 206 Katholiken und 20 Juden&amp;lt;ref name=&amp;quot;VWG&amp;quot;&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=rosenberg_op.html|name=Provinz Westpreußen, Kreis Rosenberg}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1905 || style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 3259 || mit der Garnison (eine Schwadron [[Kürassier]]e), darunter 253 Katholiken und 65 Juden;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Meyers&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Meyers Großes Konversations-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;, 6. Auflage, Band 17, Leipzig/Wien 1909, [http://www.zeno.org/Meyers-1905/K/meyers-1905-017-0148 S. 148, Ziffer 2).]&amp;lt;/ref&amp;gt; nach anderen Angaben davon 2933 Protestanten, 253 Katholiken, acht andere Christen und 65 Juden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HHS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910 || style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 3181 || am 1. Dezember, davon 3129 mit deutscher Muttersprache (2864 Evangelische, 201 Katholiken, eine Person mit anderer Religionszugehörigkeit, 63 Juden) und 34 mit [[Polnische Sprache|polnischer Muttersprache]] (eine evangelische Person, 33 Katholiken)&amp;lt;ref&amp;gt;Königlich Preußisches Statistisches Landesamt: &amp;#039;&amp;#039;Gemeindelexikon der Regierungsbezirke Allenstein, Danzig, Marienwerder, Posen, Bromberg und Oppeln. Auf Grund der Volkszählung vom 1. Dezember 1910 und anderer amtlicher Quellen&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1912, Heft III: &amp;#039;&amp;#039;Regierungsbezirk Marienwerder&amp;#039;&amp;#039;, [https://books.google.de/books?id=tJdPhIkLJ7AC&amp;amp;pg=RA2-PA46 S. 46–47, Ziffer 5.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;MeyersGaz&amp;quot;&amp;gt;[https://s.meyersgaz.org/place/20624060 Rosenberg in Westpreußen], in: &amp;#039;&amp;#039;Meyers Gazetteer&amp;#039;&amp;#039; (mit Eintrag aus Meyers Orts- und Verkehrslexikon, Ausgabe 1912, und alter Landkarte der Umgebung von Rosenberg).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?westpreussen/rosenberg.htm |titel=Landkreis Rosenberg (Westpreußen) |titelerg=Gemeindeverzeichnis 1900 |hrsg=Uli Schubert |werk=gemeindeverzeichnis.de |offline=2026-02-19 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20230418000022if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?westpreussen/rosenberg.htm |archiv-datum=2023-04-18 |abruf=2026-02-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925 || style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 3280 || meistens Protestanten&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der Große Brockhaus&amp;#039;&amp;#039;, 15. Auflage, Band 16, Leipzig 1933, S. 101–102.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1933 || style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 3822 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;VWG&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 4481 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;VWG&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1943 || style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 4440 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HHS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Einwohnerzahlen seit 1945&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
! Anmerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1957 || style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 4060 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;KO&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | – || Gmina: 12.840&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://olsztyn.stat.gov.pl/download/gfx/olsztyn/pl/defaultaktualnosci/756/1/1/6/ludnosc_ruch_naturalny_migracje_2005.pdf |titel=LUDNOŚĆ, RUCH NATURALNY I MIGRACJE W WOJEWÓDZTWIE WARMIŃSKO-MAZURSKIM W 2005 R. (inkl. der Stadt) |format=PDF |abruf=2015-05-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2015 || style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 5695 || Gmina: 12.996 (Stand 30. Juni 2015)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeinde ==&lt;br /&gt;
Zur [[Gmina|Stadt-und-Land-Gemeinde]] (gmina miejsko-wiejska) Susz gehören die Stadt selbst und 30 Dörfer mit 29 Schulzenämtern. Seit 1997 ist [[Jarmen]] im Landkreis Vorpommern-Greifswald (Mecklenburg-Vorpommern) deutsche Partnergemeinde von Susz.&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Gmina Susz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Der Ort liegt etwa 90 Kilometer südöstlich des [[Lech-Wałęsa-Flughafen Danzig|Flughafens Danzig]]. Durch die Stadt führt die [[Droga wojewódzka 521|Woiwodschaftsstraße DW521]] von [[Iława]] &amp;#039;&amp;#039;(Deutsch Eylau)&amp;#039;&amp;#039; nach [[Prabuty]] &amp;#039;&amp;#039;(Riesenburg)&amp;#039;&amp;#039;, und Susz ist Anfangspunkt der [[Droga wojewódzka 515|Woiwodschaftsstraße DW515]] über [[Dzierzgoń]] &amp;#039;&amp;#039;(Christburg)&amp;#039;&amp;#039; nach [[Malbork]] &amp;#039;&amp;#039;(Marienburg)&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bahnhof Susz ist ein Halt einzelner Fernverkehrszüge an der [[Bahnstrecke Warszawa–Gdańsk]] &amp;#039;&amp;#039;(Warschau–Danzig)&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerke ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Susz - kościół pw. św. Antoniego (5).JPG|mini|hochkant|Kirche des Heiligen Antonius von Padua]]&lt;br /&gt;
* Römisch-katholische Pfarrkirche des Heiligen Antonius von Padua, von 1340 bis 1350 im Stil der [[Backsteingotik]] erbaut, von der [[Reformation]] bis 1945 evangelisch&lt;br /&gt;
* Katholische St.-Rosalia-Kirche, neugotischer Backsteinbau, errichtet von 1902 bis 1904.&lt;br /&gt;
* Synagoge in Susz, rechteckiger Backsteinbau von 1868, 1938 verwüstet. In dem Gebäude ist das Regionalmuseum von Susz untergebracht&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.susz.pl/pl/content/o-muzeum-regionalnym-w-suszu-rozmawiamy-z-jego-dyrektor-panią-sylwią-zielińską&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Von der Stadtbefestigung aus dem 14. Jahrhundert sind Mauerreste erhalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Stadt ===&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |breite= |anzahl= |abstand= |liste=&lt;br /&gt;
* [[Ernst Kuhnert]] (1862–1952), Bibliothekar und Archäologe&lt;br /&gt;
* [[Fritz Stahl (Journalist)|Fritz Stahl]], eigentlich &amp;#039;&amp;#039;Siegfried Lilienthal&amp;#039;&amp;#039; (1864–1928), Publizist, Kunstschriftsteller und Journalist&lt;br /&gt;
* [[Carl Woelck]] (1868–1937), Bürgermeister von Weißensee&lt;br /&gt;
* [[Hugo Friedrich Hartmann]] (1870–1960), Maler und Grafiker&lt;br /&gt;
* [[Manfred von Brünneck-Bellschwitz]] (1872–1957), Jurist, Verwaltungsbeamter und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Lotte Sarrow]] (1872–1937), Schauspielerin und Tänzerin&lt;br /&gt;
* [[Artur Fürst]] (1880–1926), Ingenieur und Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Walter Grabowski]] (1896–?), NS-Funktionär, Direktor der Heil- und Pflegeanstalt Obrawalde&lt;br /&gt;
* [[Bernhard Platz]] (1898–1983), Verwaltungsjurist bei der Reichsbahn und beim Bremer Senat&lt;br /&gt;
* [[Erika Keck]] (1900–1990), Kommunalpolitikerin&lt;br /&gt;
* [[Paul Sasnowski]] (1903–1944), kommunistischer Widerstandskämpfer&lt;br /&gt;
* [[Beata Żbikowska]] (* 1934), polnische Mittelstreckenläuferin und Sprinterin&lt;br /&gt;
* [[Dieter Masuhr]] (1938–2015), Maler, Schriftsteller, Typograf und Übersetzer&lt;br /&gt;
* [[Niels Kadritzke]] (* 1943), Journalist, Soziologe und Autor&lt;br /&gt;
* [[Ulf Kadritzke]] (1943–2020), Soziologe, Professor an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin und Autor&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
=== Weitere Persönlichkeiten mit Bezug zur Stadt ===&lt;br /&gt;
* [[Otto Herweg]] (1849–1921), Pädagoge und Botaniker, lebte zwischen 1913 und 1916 in Rosenberg &lt;br /&gt;
* Alfred Halling (1880–1970), evangelischer Pfarrer in Rosenberg (1919–1935)&lt;br /&gt;
* [[Herbert Kleine]] (1887–1978), Verwaltungsjurist, Landrat des Kreises Rosenberg (1925–1935)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Susz. Rynek (5).jpg|Marktplatz von Susz&lt;br /&gt;
 Saint Rosalia church in Susz (2).jpg|St.-Rosalia-Kirche&lt;br /&gt;
 Synagoga Rosenberg w Suszu.jpg|Synagoge&lt;br /&gt;
 Susz Dworzec.JPG|Bahnhof Susz&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rosenberg, Kreisstadt, an einem See, Regierungsbezirk Marienwerder, Provinz Westpreußen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Meyers Gazetteer&amp;#039;&amp;#039;, mit Eintrag aus &amp;#039;&amp;#039;Meyers Orts- und Verkehrslexikon&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe 1912, sowie einer historischen Landkarte der Umgebung von Rosenberg ([https://www.meyersgaz.org/place/20624060 meyersgaz.org]).&lt;br /&gt;
* [[Johann Friedrich Goldbeck]]: &amp;#039;&amp;#039;Volständige Topographie des Königreichs Preussen&amp;#039;&amp;#039;. Teil II: &amp;#039;&amp;#039;Topographie von West-Preussen&amp;#039;&amp;#039;, Marienwerder 1789, [http://books.google.de/books?id=SQw_AAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA10, S. 10, Nr. 7.]&lt;br /&gt;
* [[August Eduard Preuß]]: &amp;#039;&amp;#039;Preußische Landes- und Volkskunde oder Beschreibung von Preußen. Ein Handbuch für die Volksschullehrer der Provinz Preußen, so wie für alle Freunde des Vaterlandes&amp;#039;&amp;#039;. Gebrüder Bornträger, Königsberg 1835, [https://books.google.de/books?id=L_sAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA440 S. 440, Nr. 56].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rosenberg – Geschichte der Stadt&amp;#039;&amp;#039;, Kulturzentrum Ostpreußen, Ellingen 2010&lt;br /&gt;
* [[Ernst Bahr (Historiker)|Ernst Bahr]]: &amp;#039;&amp;#039;Rosenberg&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Erich Weise]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der historischen Stätten]].&amp;#039;&amp;#039; Band: &amp;#039;&amp;#039;Ost- und Westpreußen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kröners Taschenausgabe]].&amp;#039;&amp;#039; Band 317). Unveränderter Nachdruck der 1. Auflage 1966. Kröner, Stuttgart 1981, ISBN 3-520-31701-X, S. 191.&lt;br /&gt;
* [https://s.meyersgaz.org/place/20624060 Rosenberg in Westpreußen], in: &amp;#039;&amp;#039;Meyers Gazetteer&amp;#039;&amp;#039; (mit Eintrag aus Meyers Orts- und Verkehrslexikon, Ausgabe 1912, und alter Landkarte der Umgebung von Rosenberg).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.susz.pl/de/? Website der Stadt] (polnisch)&lt;br /&gt;
* [http://miasto-susz.info/ Website über die Stadt] (polnisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4105001-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Ermland-Masuren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Susz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gloser</name></author>
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