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	<title>Susu - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Susu&amp;diff=1465251&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wien Lisboa: /* Kultur */</title>
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		<updated>2025-04-09T18:07:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Kultur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt eine afrikanische Ethnie. Für die Sprache siehe [[Susu (Sprache)]], für das Sparsystem siehe [[ROSCA]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:SoussousCarte.jpg|mini|Historische Karte der Küste von [[Guinea]] mit dem Siedlungsgebiet der Sousou bei [[Dubréka]], direkt nördlich der späteren Hauptstadt [[Conakry]]]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Susu&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (frz.: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Soussou&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;), mitunter auch in der Schreibweise &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Soso&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Google Buch |BuchID=TfcKAgAAQBAJ |Seite=PR13 |Linktext=Schreibweise nach: Historical Dictionary of Guinea, 2014, S. XIII}}&amp;lt;/ref&amp;gt; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sosso&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bekannt, sind eine [[Ethnie]], die hauptsächlich in der südlichen Küstenregion [[Guinea]]s und im Nordwesten von [[Sierra Leone]] lebt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.britannica.com/topic/Susu Susu bei: Encyclopaedia Britannica]&amp;lt;/ref&amp;gt; Weitere Gruppen verteilen sich in den Nachbarstaaten [[Senegal]] und [[Mali]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Niedergang des [[Ghanareich]]s begünstigte den Aufstieg kleinerer Reiche wie dem [[Malireich]] und Susu. 1190 vereinigte Kémoko Kanté die Reiche Susu und Kaniaga zu einem Königreich, das in der heutigen malischen [[Region Koulikoro]] zu finden war. Um 1250 wurden die Susu vom Malireich nach Süden in das [[Fouta Djallon|Fouta-Djallon]]-Bergland und nach Südosten verdrängt. In Fouta Djallon bauten sie um 1400 ein Herrschaftsgebiet auf. Um 1510 ist ihre Anwesenheit im Küstengebiet von Guinea bekundet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Google Buch |BuchID=TfcKAgAAQBAJ |Seite=PR34 |Linktext=Chronologie nach: Historical Dictionary of Guinea, 2014, S. XXXIV}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In das Gebiet, in dem sie jetzt leben, zogen sie 1725, als die [[Fulbe|Fulani]] versuchten, sie zu unterwerfen, und sie zwingen wollten, zum [[Islam]] zu konvertieren. In den Jahren 1882 bis 1885 gab es einen Versuch, in dem von den Susu bewohnten Küstenstreifen über die Herrschaftsgebiete von [[Kapitaï und Koba]] ein [[Deutsches Schutzgebiet]] zu errichten, was an konkurrierenden Ansprüchen Frankreichs scheiterte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesellschaft ==&lt;br /&gt;
Die Susu sind hauptsächlich ein Volk von Farmern, Händlern und Fischern. In Meeresnähe widmen sie sich auch der Salzgewinnung.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.alimentarium.org/de/story/anthropotechnik Diana Danko und Philippe Geslin: &amp;#039;&amp;#039;Anthropotechnik, Technologietransfer für die Salzgewinnung der Susu in Guinea, 1993–1997&amp;#039;&amp;#039;, Website alimentarium.org] (abgerufen am 10. Juni 2023)&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie leben vor allem in den Küstenregionen von Guinea, Sierra Leone, Senegal und auch in [[Mali]]. Ihre Häuser sind aus Lehm- und Zementmischungen errichtet. In den Städten haben die Gebäude Blechdächer, während in den ländlichen Regionen immer noch Strohdächer vorzufinden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Susu-Dorf wird von einem Dorfvorsteher und einer Gruppe von Ältesten geleitet. Diese kümmern sich um das Zusammenleben von 3.000 bis 6.000 Menschen und helfen dabei Streitigkeiten und Kriege zu schlichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
Die Susu bevorzugen Hochzeiten zwischen Cousins und leben in [[Großfamilie]]n. In der Gesellschaft der Susu ist die Familie sehr wichtig. Viele Susu-Männer leben in [[Polygynie]], da ein Susu-Mann nach [[Schari&amp;#039;a|islamischem Recht]] bis zu vier Frauen haben darf. Obwohl ihnen die Familie wichtig ist, verbringen die Männer die meiste Zeit mit Jagen und schlafen in getrennten Räumlichkeiten, die den Männern vorbehalten sind. Die Frauen sammeln Holz, kümmern sich um die Kinder, bereiten das Essen zu und halten die Dörfer sauber. In den Hütten hat jede Frau ihren eigenen Raum bzw. ihre eigene Ecke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sprache ==&lt;br /&gt;
Die Susu sprechen die gleichnamige Sprache [[Susu (Sprache)|Susu]], die als [[Handelssprache]] in der Hauptstadt [[Conakry]] und deren Umgebung verwendet wird. Die Sprache der Susu haben beispielsweise auch die meisten [[Baga (Volk)|Baga]] und andere Nachbarvölker angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Volksislam}}&lt;br /&gt;
Über 99 % der Susu sind [[Muslim]]e und der [[Islam]] bestimmt ihre religiöse Kultur. Die meisten [[Islamische Festtage|islamischen Festtage]] werden eingehalten, so auch der Fastenmonat [[Ramadan]]. Die Susu kombinieren den Islam oftmals mit traditionellen Vorstellungen, wonach Hexen sich in die Tiere verwandeln können und ihre Dörfer bedrohen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsverteilung ==&lt;br /&gt;
Über 75 % der Susu leben in Guinea, verteilt um die Hauptstadt Conakry. Die Susu in Sierra Leone stellen mit knapp 202.000 Personen etwa 2,9 Prozent der Gesamtbevölkerung.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://sierraleone.unfpa.org/sites/default/files/pub-pdf/National%20Analytical%20Report.pdf &amp;#039;&amp;#039;Sierra Leone 2015 Population and Housing Census national analytical report.&amp;#039;&amp;#039; Statistics Sierra Leone, Oktober 2017, S. 89ff.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Lansana Conté]], Präsident Guineas&lt;br /&gt;
* [[Eugène Camara]], Premierminister Guineas&lt;br /&gt;
* [[Souleymane Youla]], Fußballspieler aus Guinea&lt;br /&gt;
* [[Henri Camara]], Fußballspieler aus Senegal&lt;br /&gt;
* [[Ismaël Bangoura]], Fußballspieler aus Guinea&lt;br /&gt;
* [[Ibrahima Sory Camara (Fußballspieler, 1985)|Ibrahima Sory Camara]], Fußballspieler aus Guinea&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Maurice Houis: &amp;#039;&amp;#039;Etude descriptive de la langue Susu.&amp;#039;&amp;#039; Mémoire de l&amp;#039;Institut français d&amp;#039;Afrique noire, Ifan, Dakar 1963.&lt;br /&gt;
* Stephan Bühnen: &amp;#039;&amp;#039;In Quest of Susu&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;History in Africa.&amp;#039;&amp;#039; Volume 21, Cambridge University Press, 1994, S. 1–47.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.alimentarium.org/de/story/anthropotechnik Diana Danko und Philippe Geslin: &amp;#039;&amp;#039;Anthropotechnik, Technologietransfer für Salzgewinnung der Susu in Guinea, 1993–1997&amp;#039;&amp;#039;, Website alimentarium.org] (abgerufen am 10. Juni 2023).&lt;br /&gt;
* [https://www.cambridge.org/core/journals/history-in-africa/article/abs/in-quest-of-susu/ &amp;#039;&amp;#039;History in Africa. In Quest of Susu&amp;#039;&amp;#039;, Website cambridge.org] (englisch, abgerufen am 10. Juni 2023).&lt;br /&gt;
* [http://sumale.vjf.cnrs.fr/phono/AfficheTableauOrtho2N.php?choixLangue=soso Sprache der Susu].&lt;br /&gt;
* [http://www.westafrikaportal.de/voelkersierraleone.html &amp;#039;&amp;#039;Ethnien Sierra Leone: Susu, Temne, Mende&amp;#039;&amp;#039;, Website westafrikaportal.de] (abgerufen am 10. Juni 2023).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethnie in Guinea]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethnie im Senegal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethnie in Sierra Leone]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethnie in Mali]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wien Lisboa</name></author>
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