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	<title>Sustenpass - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sustenpass&amp;diff=115041&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Alossola: ENs bearbeitet</title>
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		<updated>2026-01-16T16:29:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ENs bearbeitet&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;{{Infobox Pass&lt;br /&gt;
| NAME              = Sustenpass&lt;br /&gt;
| BILD              = Susten Pass Strassenschild 22.JPG&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG  = Sustenpass, Passhöhe der neuen Sustenstrasse&lt;br /&gt;
| REGION-ISO        = CH-BE/CH-UR&lt;br /&gt;
| PASSHÖHE          = 2224&lt;br /&gt;
| PASSHÖHE-BEZUG    = CH&lt;br /&gt;
| AUSBAU            = Passstrasse&lt;br /&gt;
| ERBAUT            = 1938–1945&lt;br /&gt;
| SPERRE            = November – Mai&lt;br /&gt;
| SPERREART         = Winter&lt;br /&gt;
| GEBIRGE           = [[Urner Alpen]]&lt;br /&gt;
| BESONDERHEITEN    = &lt;br /&gt;
| SEITE1            = West&lt;br /&gt;
| REGION1           = [[Kanton Bern|Bern]]&lt;br /&gt;
| REGION1-BEZ       = Kanton&lt;br /&gt;
| WASSER1           = [[Steinwasser (Gadmerwasser)|Steinwasser]], [[Gadmerwasser]], [[Aare]]&lt;br /&gt;
| ORT1              = [[Innertkirchen]]&lt;br /&gt;
| AUSBAU1           = &lt;br /&gt;
| ERBAUT1           = &lt;br /&gt;
| SPERRE1           = &lt;br /&gt;
| LÄNGE1            = 28&lt;br /&gt;
| HD1               = 1599&lt;br /&gt;
| BERGWERTUNG1      = &lt;br /&gt;
| DENZEL1           = 1-2&lt;br /&gt;
| MAXSTEIGUNG1      = 9&lt;br /&gt;
| DSTEIGUNG1        = &lt;br /&gt;
| STEILSTERKM1      = &lt;br /&gt;
| SEITE2            = Ost&lt;br /&gt;
| REGION2           = [[Kanton Uri|Uri]]&lt;br /&gt;
| REGION2-BEZ       = Kanton&lt;br /&gt;
| WASSER2           = [[Meienreuss]], [[Reuss (Fluss)|Reuss]], [[Aare]]&lt;br /&gt;
| ORT2              = [[Wassen]]&lt;br /&gt;
| AUSBAU2           = &lt;br /&gt;
| ERBAUT2           = &lt;br /&gt;
| SPERRE2           = &lt;br /&gt;
| LÄNGE2            = 18&lt;br /&gt;
| HD2               = 1308&lt;br /&gt;
| BERGWERTUNG2      = &lt;br /&gt;
| DENZEL2           = 1-2&lt;br /&gt;
| MAXSTEIGUNG2      = 9&lt;br /&gt;
| DSTEIGUNG2        = &lt;br /&gt;
| STEILSTERKM2      = &lt;br /&gt;
| KARTE             = &lt;br /&gt;
| POSKARTE          = Schweiz&lt;br /&gt;
| ALTERNATIVKARTE   = &lt;br /&gt;
| LAT               = 46.72868&lt;br /&gt;
| LONG              = 8.44926&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sustenpass&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; an der [[Hauptstrasse 11]] verbindet den [[Kanton Uri]] mit dem [[Kanton Bern]]. Die Passstrasse ist 45&amp;amp;nbsp;km lang und ist eine der neueren in den [[Schweizer Alpen]]. Sie wurde zwischen 1938 und 1945 gebaut; die Einweihung erfolgte am 7. September 1946.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://feltas.de/ereignis/einweihung-sustenpass.html |titel=Einweihung: Sustenpass |titelerg=Samstag, 07.09.1946, Ort: Urner Alpen, Schweiz  |werk=Feltas-Archiv |datum=2021-09-01 |sprache=de |abruf=2026-01-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.alpen-paesse.ch/de/anlaesse/velospass-am-sustenpass/ |titel=Revival Sustenpass 1946  |werk=alpen-paesse.ch |datum=2021-09-18 |sprache=de |abruf=2021-09-28 |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210929162926/https://www.alpen-paesse.ch/de/anlaesse/velospass-am-sustenpass/ |archiv-datum=2021-09-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Weil sie vor allem dem Tourismus dient, ist sie in der Regel nur von Juni bis Oktober offen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Die neue Sustenstrasse von 1945 beginnt in [[Wassen]] an der Nordrampe des [[Gotthardpass]]es und führt anders als die alte Sustenstrasse von 1817 an den im [[Meiental]] liegenden Dörfern mit maximal 9 Prozent Steigung vorbei. Die Passhöhe ({{Höhe|2259|CH}}) wird anders als bei der alten Sustenstrasse auf {{Höhe|2224|CH|link=true}} in einem Scheiteltunnel unterquert. An der Westrampe im [[Berner Oberland]] geht der Abstieg mit ebenfalls 9 Prozent am [[Steingletscher]] vorbei durch die Orte [[Gadmen]], [[Fuhren (Gadmertal)|Fuhren]] und [[Nessental]] im [[Gadmertal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Innertkirchen]] (Endpunkt der [[Meiringen-Innertkirchen-Bahn]]) vereinigen sich die Strassen vom Sustenpass und vom [[Grimselpass]]; an der [[Aareschlucht]] vorbei wird [[Meiringen]] erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Archäologische Funde, darunter der Stamm einer [[Zirbelkiefer]] und Torf, weisen darauf hin, dass der Pass in vorgeschichtlicher Zeit zeitweise gletscherfrei war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://klimakatastrophe.wordpress.com/2008/02/28/die-alpengletscher-zur-romerzeit-im-vergleich-zu-heute/ |wayback=20101031002735 |text=&amp;#039;&amp;#039;Die Alpengletscher der Römerzeit im Vergleich zu heute&amp;#039;&amp;#039; }}, abgerufen am 17. Juli 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name leitet sich ab von der obersten Alp &amp;#039;&amp;#039;Sust&amp;#039;&amp;#039;, der obersten [[Stafel]] der Guferalp. «[[Sust]]» bedeutet dabei Lager oder Warenhaus. Spätestens seit dem Mittelalter führte eine Handelsverbindung über den Susten. Sie blieb aber ausser bei zeitweisen Sperrungen immer unbedeutender als die Nord-Süd-Handelsrouten Brünig–Grimsel–Gries/Albrun im Westen und Gotthard im Osten und diente vor allem dem regionalen Verkehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Villmergerkriege]] in den Jahren 1656 und 1712, als sich die [[Bern]]er und die [[Zürich|Zürcher]] auf der einen und die Kantone der [[Waldstätte]] mit [[Kanton Zug|Zug]] auf der anderen Seite gegenüberstanden, wurden durch Oberstleutnant L. Tillier mit dem «Hasli-Heer» die Vorbereitungen für die Grenzsicherungen auf dem Sustenpass getroffen. Auch auf der Seite Uris wurden grössere Befestigungsanlagen erbaut. Erwähnenswert sind dabei vor allem die bei natürlichen Talengnissen errichteten Bauwerke &amp;#039;&amp;#039;Guferschanze&amp;#039;&amp;#039; (mit Sperrmöglichkeit des Abflusses der Meienreuss) und die &amp;#039;&amp;#039;Meienschanze&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{HLS|8596|Befestigungen; Befestigungen in der frühen Neuzeit|Autor=Hans Stadler}}&amp;lt;/ref&amp;gt; am Ausgang des Tales. Letztere war Schauplatz von siegreichen Kämpfen der Urner gegen eingefallene Berner im Jahre 1712 und der Franzosen gegen die Österreicher im Jahre 1799 mit rund 200 Gefallenen. Daraufhin wurde die Meienschanze von den Franzosen geschleift. Von beiden Schanzen sind nur noch spärliche Reste erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1810 beschlossen die Kantonsregierungen von Bern und Uri, die Strasse über den Susten auszubauen. Auf der Berner Seite begann man 1811 und stellte den Ausbau um 1817 fertig. Für den Bau wandte die bernische Regierung den für damalige Zeiten hohen Betrag von 210&amp;#039;279 alten [[Schweizer Franken]] auf. Auf der Urner Seite wurde lediglich der Abschnitt von der Passhöhe bis zur Meienschanze als Fahrweg ausgebaut (Alte Sustenstrasse). Der Weiterausbau der Strasse hinunter nach Wassen erfolgte dann erst anfangs des 20. Jahrhunderts durch den Granit-Steinbruchunternehmer Regli.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1974 Susten - Grimsel 01.JPG|mini|links|An der Sustenstrasse auf der Urner Seite 1974]]&lt;br /&gt;
Vor dem Zweiten Weltkrieg forderte die Armee aus strategischen Gründen (Rochadeachse) eine besser ausgebaute Verbindung. Die neue Strasse führt fast vollständig entlang der alten Strasse. Sie wurde mit grosszügig angelegten [[Serpentine]]n in den Hang und mit einem vor allem verteidigungstechnisch (Unterstand für Militärfahrzeuge) begründeten Scheiteltunnel gebaut. Sie wurde 1946 nach achtjähriger Bauzeit dem Verkehr übergeben. Ihr Bau hatte 32 Millionen Schweizer Franken gekostet, was nach heutigem Preisstand rund 160 Millionen Schweizer Franken ausmachen würde.&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesamt für Statistik (2009): Teuerungsrechner - Landesindex der Konsumentenpreise&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verbunden mit dem Bau der neuen Sustenstrasse wurde diese mit der [[Artilleriewerk Grimsel#Sperrstelle Sustenpass|Sperrstelle Sustenpass]] befestigt. Diese ist noch heute erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
In der Sommersaison von Mitte Juni bis Mitte Oktober fahren täglich mehrere [[Postauto]]s über den Pass. Diese verkehren zwischen [[Meiringen]] und [[Andermatt]]. Der Pass ist eine beliebte Motorradstrecke.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://kurvenkoenig.de/paesse/sustenpass.html |titel=Sustenpass |werk=kurvenkoenig.de |sprache=de |abruf=2026-01-16 |zitat=Durch den mehrere hundert Meter langen Gipfeltunnel geht es in prächtiger Kehrenhatz hinunter nach Meien.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Verpflegungsmöglichkeiten gibt es 5&amp;amp;nbsp;km östlich der Passhöhe im Sustenbrüggli, auf der Passhöhe und 5&amp;amp;nbsp;km westlich der Passhöhe im Hotel Steingletscher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sustenbahn ==&lt;br /&gt;
Die beiden Ingenieure Alfred Bucher aus [[Kerns]] OW und Elias Flotron aus [[Meiringen]] BE erhielten 1898 die Konzession für eine Eisenbahn von Meiringen über den Sustenpass nach [[Wassen]]. Das Geld für diese elektrische Bahn liess sich nicht auftreiben. Zehn Jahre später trat Elias Flotron erneut mit einem Sustenbahn-Projekt an die Öffentlichkeit. Von Meiringen sollte die Bahn via [[Hasliberg]] über [[Gadmen]] zu einem Sustentunnel führen. Die [[Bundesversammlung (Schweiz)|Bundesversammlung]] lehnte das Projekt ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Florian Inäbnit: &amp;#039;&amp;#039;Schweizer Bahnen, Berner Oberland.&amp;#039;&amp;#039; Prellbock-Verlag, 2012. ISBN 978-3-907579-71-8. S. 126&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Befahrung im Radsport ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Aussicht vom Himmelrank.jpg|mini|444x444px|Aussicht von der drittletzten Serpentine der Westauffahrt, dem sogenannten Himmelrank,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |hrsg=Schweizerische Eidgenossenschaft |url=https://map.geo.admin.ch/?topic=ech&amp;amp;lang=de&amp;amp;bgLayer=ch.swisstopo.pixelkarte-farbe&amp;amp;layers=ch.swisstopo.zeitreihen,ch.bfs.gebaeude_wohnungs_register,ch.bav.haltestellen-oev,ch.swisstopo.swisstlm3d-wanderwege&amp;amp;layers_visibility=false,false,false,false&amp;amp;layers_timestamp=18641231,,,&amp;amp;zoom=9&amp;amp;layers_opacity=1,1,1,0.8&amp;amp;E=2674474&amp;amp;N=1176231&amp;amp;crosshair=marker |titel=Himmelrank, Höhe 1946 m |format=Landkarte |werk=Karten der Schweiz |abruf=2026-01-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; auf 1946 m. ü. M. Im Hintergrund befindet sich das Dorf [[Gadmen]]. ]]&lt;br /&gt;
Der Sustenpass ist einer von mehreren schweren Alpenpässen, die beim Radmarathon [[Alpenbrevet]] befahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Walter Zschokke: &amp;#039;&amp;#039;Die Strasse in die vergessene Landschaft. Der Sustenpass&amp;#039;&amp;#039;. gta Verlag, Zürich 1997. ISBN 978-3-85676-077-9.&lt;br /&gt;
* [[Lorenz King]]: &amp;#039;&amp;#039;Studien zur postglazialen Gletscher- und Vegetationsgeschichte des Sustenpassgebietes.&amp;#039;&amp;#039; –In: &amp;#039;&amp;#039;Basler Beiträge zur Geographie.&amp;#039;&amp;#039; Heft 18. Dissertation, Universität Basel, 125 Seiten, 3 Pollendiagramme im Anhang, 1974.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{HLS|8862|Sustenpass|Autor=Hans von Rütte}}&lt;br /&gt;
* [https://www.salite.ch/007521.asp Steigungsprofil aus Richtung Wassen]&lt;br /&gt;
* [https://www.salite.ch/007520.asp Steigungsprofil aus Richtung Innertkirchen]&lt;br /&gt;
* [http://www.ur.ch/de/bd/aft/allgemeine-infos-paesse-m2095/ Wintersperre in den Vorjahren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Schweizer Gebirgspässe}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4106436-7|LCCN=|NDL=|VIAF=7203168290806557610003|REMARK=Der GND-Eintrag verweist auf mehrere Publikationen.}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alpenpass]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebirgspass]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pass im Kanton Bern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pass im Kanton Uri]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Radsport-Anstieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wassen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Innertkirchen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut 1946]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Alossola</name></author>
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