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	<title>Susi Singer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Susi_Singer&amp;diff=2527199&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Geolina163: /* Literatur */ erg, lf</title>
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		<updated>2026-03-07T16:41:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; erg, lf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Susi Singer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Susanne Singer&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Selma Singer&amp;#039;&amp;#039;, Ehename &amp;#039;&amp;#039;Susi Schinnerl&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. Oktober]] [[1891]] als &amp;#039;&amp;#039;Selma Rosa Singer&amp;#039;&amp;#039; in [[Wien]];&amp;lt;ref&amp;gt;Geburtenbuch IKG Wien, Band N, Nr. 2000; {{Literatur |Titel=Singer-Schinnerl Susi (Selma), geb. Singer |Herausgeber=[[Ilse Korotin]] |Sammelwerk=[[biografiA|biografiA. Lexikon österreichischer Frauen]] |Band=Band 3: P–Z |Verlag=Böhlau |Ort=Wien |Jahr=2016 |ISBN=978-3-205-79590-2 |Seiten=3082&amp;amp;nbsp;f. |Online=[https://e-book.fwf.ac.at/view/o:888 fwf.ac.at]}} Die Literatur nennt auch andere Geburtsdaten: Beim [[United States Census Bureau|US-Census]] von 1940 hat sie 1902 als ihr ungefähres Geburtsjahr angegeben und ihren Sohn Peter Schinnerl als zweijährig bezeichnet, sein Geburtsdatum ist der 17. September 1937; als Wohnort [[Pasadena (Kalifornien)]]; bei einer Bewerbung um die Einbürgerung in die USA gab sie „Selma Rosa Schinnerl“ und Geburtsjahr 1891 an; im späteren Einbürgerungsregister (22. Juni 1945) wird „Suzanne Schinnerl“ notiert&amp;lt;/ref&amp;gt; † [[24. Januar|24. Jänner]] [[1955]] in [[Los Angeles]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Susi Singer, Wheel Chair Sculptor, Dies |Sammelwerk=The Los Angeles Times |Datum=1955-01-30 |Seiten=7 (Teil IV)}} Abweichend häufig 1965.&amp;lt;/ref&amp;gt;) war eine österreichisch-US-amerikanische [[Keramik]]erin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Susi singer lady.jpg|mini|hochkant=0.6|Figurine von Susi Singer]]&lt;br /&gt;
Susi Singer studierte von 1905 bis 1915 an der [[Kunstschule für Frauen und Mädchen]] unter [[Tina Blau]], [[Michael Powolny]], [[Adolf Böhm (Maler)|Adolf Böhm]] und [[Otto Friedrich (Maler)|Otto Friedrich]]. Danach wurde sie Mitarbeiterin der [[Wiener Werkstätte]] (1917–1925). Die [[Kunstschau Wien 1908]] zeigte ihre Exponate, dann noch einmal im Jahr 1920. Im Jahr 1922 veröffentlichte die Fachzeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kunst und Dekoration&amp;#039;&amp;#039; Skulpturen von Singer. 1925 erhielt sie eine Goldene Medaille bei der Pariser Kunstgewerbeausstellung ([[Exposition internationale des Arts Décoratifs et industriels modernes]]) für ihre einen Meter hohe Originalkeramik. Ebenfalls 1925 stellte sie in „Deutsche Frauenkunst“ im [[Künstlerhaus Wien]] aus. Im selben Jahr gründete sie eine eigene Keramikwerkstatt in [[Grünbach am Schneeberg]]. 1928 stellte sie auf der &amp;#039;&amp;#039;International exhibition of ceramics&amp;#039;&amp;#039;, ausgerichtet von der [[American Federation of Arts]], AFA, in den USA an verschiedenen Orten aus, unter anderem im [[Museum of Modern Art|MoMA]]. Sie gewann in London 1934 und auf der [[Weltausstellung Brüssel 1935]] Kunstpreise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Singer war Mitglied in den Verbänden „Vereinigung Wiener Frauenkunst“ (seit 1926)&amp;lt;ref&amp;gt;Diese war seit 1926 eine Abspaltung von der [[Vereinigung bildender Künstlerinnen Österreichs]]&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Österreichischer Werkbund]]; bei der „Frauenkunst“ stellte sie von 1927 bis 1933 aus, beim Werkbund 1930. In den Jahren 1920–1925 war sie korrespondierendes Mitglied, ab 1926 assoziiertes Mitglied im [[Hagenbund]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund ihrer jüdischen Herkunft&amp;lt;ref&amp;gt;Sie war bereits 1924 aus der IKG ausgetreten, Geburtenbuch IKG Wien, Band N, Nr. 2000. Ihr Vermögen (als Selma Schinnerl), ein Grundstück in Grünbach, wurde nach 1938 vom NS-Staat „eingezogen“, also [[Arisierung|arisiert]], vgl. Niederösterreichisches Landesarchiv, S. 15, Nr. 449 [https://www.yumpu.com/de/document/view/32593670/vermagensentzug-in-der-landwirtschaft/14 Quelle] &amp;lt;/ref&amp;gt; emigrierte sie 1938 nach dem in einem Bergwerk erfolgten Unfalltod ihres Mannes Josef Schinnerl, den sie 1924 geheiratet hatte, nach Los Angeles in den USA. Sie erhielt 1946 ein Stipendium einer Stiftung am [[Scripps College]], danach lehrte sie dort für kurze Zeit Bildhauerei. Seit Ende der 1940er Jahre war sie auf einen Rollstuhl angewiesen, da ihr Skelett infolge Mangelernährung nach dem Ersten Weltkrieg in Teilen fehlgebildet war. Sie starb 1955 in Kalifornien.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Waltraud Neuwirth]] |Titel=Wiener Keramik |Verlag=Klinkhardt und Biermann |Ort=Braunschweig |Jahr=1974 |ISBN=3-7814-0163-4}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Singer wird zu den bedeutendsten figürlich-expressiven Keramikerinnen der Wiener Werkstätte gezählt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;akl&amp;quot;&amp;gt;{{AKL|104|88||Singer-Schinnerl, Susi (Selma; Susanne)|Anette Brunner}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie schuf sowohl farbig glasierte als auch nach dem Brand bemalte keramische Plastiken. Ihr Hauptthema ist die Frau, meistens als zart und grazil dargestelltes, teils mystisches Fantasiewesen, oft in Kombination mit Blumen, Früchten, Kindern und Tieren. Während Singer zunächst bis zu lebensgroße Werke schuf, entstanden nach ihrer Emigration in die USA ausschließlich kleinere Arbeiten, darunter nun auch Figuren in Alltagszenen oder seltener Werke mit Bezug zu ihrer Biografie (z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;Refugee&amp;#039;&amp;#039;, um 1949).&amp;lt;ref name=&amp;quot;akl&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildnachweise ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Scripps Annual,&amp;#039;&amp;#039; repräsentativer Katalog von Werken der Mitarbeiter im Scripps; Susi Singer: Jahrgänge von 1947 bis 1952&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;6000 Years of art in clay&amp;#039;&amp;#039;, Los Angeles 1952 (Sammelausstellung)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Women’s „Werk“: The Dignity of Craft.&amp;#039;&amp;#039; American Museum of Ceramic Art, Pomona 2005, Ausstellung, zus. mit [[Marguerite Wildenhain]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.amoca.org/womens-werk-the-dignity-of-craft/ |wayback=20161105000719 |text=&amp;#039;&amp;#039;Women’s „Werk“: The Dignity of Craft. Feb 12 – April 2, 2005&amp;#039;&amp;#039;}}. Beschreibung der Ausstellung (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Frauen in der Kunst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Archivgut ==&lt;br /&gt;
* [[Museum für angewandte Kunst (Wien)]], Bibliothek, Signatur 2287&lt;br /&gt;
* Scripps College, Fine Arts Foundation Collection: Susi Singer, &amp;#039;&amp;#039;Collection of Ceramic Sculpture 1946 - 1947&amp;#039;&amp;#039;, Box 4, Folder 90, 1986&amp;lt;ref&amp;gt;bei dieser Stiftung weitere Materialien, u.&amp;amp;nbsp;a. Briefe von / an S. S.; die Stiftung veranstaltet bisweilen Ausstellungen und Tagungen zu ihren (früheren) Mitarbeitern, zu Singer z. B. zuletzt am 19. März 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** [http://web-kiosk.scrippscollege.edu/PRT0?rec=1&amp;amp;sid=11200&amp;amp;x=185772 Galerie am Scripps,] 29 Abbildungen, 5 weitere Beschreibungen von Werken&lt;br /&gt;
* [[Österreichische Galerie Belvedere]], [http://archiv.belvedere.at/mappen/3679/2693/singer-schinnerl_susi+(selma) Selma Singer-Schinnerl]; danach gab es ihre letzte Ausstellung im Vorkriegs-Wien ab 7. März 1937&lt;br /&gt;
* Museenkoeln.de, Kunst-und-Museumsbibliothek Köln, Signaturen 1.46,285,353,415,708; 4.57.2 und K850,893&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Christoph Thun-Hohenstein]], Anne-Katrin Rossberg, Elisabeth Schmuttermeier(Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Frauen der Wiener Werkstätte.&amp;#039;&amp;#039; MAK, Wien und Birkhäuser Verlag, Basel 2020, ISBN 978-3-0356-2211-9&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Laura Weißmüller |url=https://www.sueddeutsche.de/kultur/wiener-werkstaette-museum-fuer-angewandte-kunst-mak-frauen-design-1.5414887 |titel=„Die Frauen der Wiener Werkstätte.“ Ausstellung in Wien. Rezension |sprache=de |abruf=2022-01-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{AKL|104|88||Singer-Schinnerl, Susi (Selma; Susanne)|[[Anette Brunner]]}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Singer-Schinnerl Susi (Selma), geb. Singer |Herausgeber=[[Ilse Korotin]] |Sammelwerk=[[biografiA|biografiA. Lexikon österreichischer Frauen]] |Band=Band 3: P–Z |Verlag=Böhlau |Ort=Wien |Jahr=2016 |ISBN=978-3-205-79590-2 |Seiten=3082&amp;amp;nbsp;f. |Online=[https://e-book.fwf.ac.at/view/o:888 fwf.ac.at]}}&lt;br /&gt;
* [[Sabine Plakolm-Forsthuber]]: &amp;#039;&amp;#039;Künstlerinnen in Österreich 1897–1938. Malerei. Plastik. Architektur.&amp;#039;&amp;#039; Picus, Wien 1998, ISBN 3-85452122-7, S. 275.&lt;br /&gt;
* Elaine Levin: &amp;#039;&amp;#039;[[Vally Wieselthier]] &amp;amp; Susi Singer.&amp;#039;&amp;#039; In: Zs. &amp;#039;&amp;#039;American Craft,&amp;#039;&amp;#039; 46, December 1986 - January 1987.&lt;br /&gt;
* {{ThiemeBecker |Autor= |Lemma=Singer-Schinnerl, Susi (Selma), geb. Singer |Band=31 |Seite=91}}&lt;br /&gt;
* Mathilde Flögl (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Wiener Werkstätte 1903–1928. Modernes Kunstgewerbe und sein Weg.&amp;#039;&amp;#039; Krystall, Wien 1929; Reprint Ketterer, München 1994 (Werke von der Hg&amp;#039;in, von [[Josef Hoffmann (Maler)|Josef Franz Maria Hoffmann]], [[Gustav Klimt]], [[Franz Cizek]], [[Dagobert Peche]], [[Julius Zimpel]], [[Koloman Moser]], [[Franz von Zülow]], [[Carl Otto Czeschka]], [[Eduard Josef Wimmer-Wisgrill]], [[Maria Likarz]], Susi Singer, [[Felicia Rix]], Max Snischek (1891–1968), Vally Wieselthier, [[Erna Kopriva]] (1894–1984), [[Gudrun Baudisch-Wittke|Gudrun Baudisch]], [[Kitty Rix–Tichacek|Kitty Rix]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.jmw.at/de/exhibitions/die-bessere-haelfte-juedische-kuenstlerinnen-bis-1938 Ausstellung: &amp;#039;&amp;#039;Die bessere Hälfte. Jüdische Künstlerinnen bis 1938.&amp;#039;&amp;#039;]  2016/2017, [[Jüdisches Museum Wien]], Standort [[Dorotheergasse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1025644786|VIAF=309813308}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Singer, Susi}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Keramiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wiener Werkstätte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichischer Emigrant zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildender Künstler (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1891]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1955]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Singer, Susi&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Singer, Susanne; Singer, Selma; Schinnerl, Susi; Singer, Selma Rosa (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichisch-US-amerikanische Keramikerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. Oktober 1891&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. Januar 1955&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Los Angeles]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Geolina163</name></author>
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