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	<title>Susanne Linke - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Susanne_Linke&amp;diff=688460&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Jü: /* Solokarriere und internationale Tätigkeit */ Link</title>
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		<updated>2026-03-07T16:57:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Solokarriere und internationale Tätigkeit: &lt;/span&gt; Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Susanne Linke.jpg|mini|hochkant=0.85|Susanne Linke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Susanne Linke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. Juni]] [[1944]] in [[Lüneburg]]) ist  eine [[Deutsche Staatsangehörigkeit|deutsche]] Solotänzerin und [[Choreograf]]in von internationalem Rang, die das deutsche [[Tanztheater]] weiterentwickelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Susanne Linke wurde in eine musische protestantisch-lutherisch geprägte Familie geboren. Sie ist die Tochter des Pastors Heinz Linke aus Australien und seiner Ehefrau Sigros Linke (geborene Peschko). Ihr Onkel [[Sebastian Peschko]] war ein bekannter Pianist und Liedbegleiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frühe Laufbahn ==&lt;br /&gt;
Susanne Linke fing erst mit zwanzig Jahren an, sich mit dem professionellen [[Tanz]] zu beschäftigen. Eine Hör-Sprachstörung und das nachfolgende, um über zehn Jahre verzögerte Sprechen- und Verstehenlernen verzögerten ihre Entwicklung als Kind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Dore Hoyer.jpg|mini|hochkant|Dore Hoyer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1952 bis 1954 hatte Linke in Berlin die erste Chance mit Tanz in Berührung zu kommen mit der tänzerischen „Medau Gymnastik“ bei Ruth Pinzler. Später (1961–1963) prägte sie die „Rhythmische Gymnastik“ bei Ruth Grau in der Nähe von Frankfurt am Main.&lt;br /&gt;
1963 wirkte sie als Laientänzerin in der Rolle einer der obszönen Hexen in der Walpurgisnacht mit an der Einweihung des neuen [[Schauspiel Frankfurt|Schauspielhauses in Frankfurt am Main]]. Die Choreografin für diese Szene war [[Dore Hoyer]] – für Susanne Linke eine Schicksals-Begegnung, die ihre weitere künstlerische Entwicklung maßgeblich prägen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linke ging 1964 nach Berlin ins [[Mary Wigman|Mary-Wigman]]-Studio.  Nach abgeschlossener Ausbildung wechselte sie 1967 nach Essen an die [[Folkwang-Hochschule]], unter der Leitung von [[Kurt Jooss]], um dort auch mehr die Klassische Ballett Technik zu erlernen. 1970 nach der Pädagogen-Prüfung ging sie dann – von [[Pina Bausch]] ermuntert – als Tänzerin in das von ihr geleitete [[Folkwang Tanzstudio]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Solokarriere und internationale Tätigkeit ==&lt;br /&gt;
Susanne Linke choreografiert seit 1970. Ihre 1975 geschaffenen Choreografien &amp;#039;&amp;#039;Danse funèbre&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Puppe?&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Trop Trad&amp;#039;&amp;#039;, wurden mit Preisen ausgezeichnet. Ab diesem Jahr leitete sie gemeinsam mit [[Reinhild Hoffmann]] das Folkwang Tanzstudio in Abwesenheit von Pina Bausch und blieb 10 Jahre in dieser Position.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1981 entwickelte Susanne Linke ein spezielles Tanz-Trainingsprogramm mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Inner Suspension&amp;#039;&amp;#039;, mit dem sie zahllose internationale Workshops gestaltete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 1994 gründete Nele Hertling die „Company Susanne Linke“ am [[Hebbel-Theater|Hebbel-Theater Berlin]]. 1994 baute Linke zusammen mit [[Urs Dietrich]] eine neue Kompanie am [[Theater Bremen#Tanz|Bremer Theater]] auf. 2000/01 war sie Mitgründerin des &amp;#039;&amp;#039;[[PACT Zollverein|Choreographischen Zentrums Essen]]&amp;#039;&amp;#039; und wurde dessen künstlerische Leiterin. Seit 2001 arbeitet Susanne Linke wieder als freischaffende Choreografin und Tänzerin. 2015–2018 war sie Leiterin der Sparte Tanztheater am [[Theater Trier]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auswahl von Choreographien ===&lt;br /&gt;
Es folgten die [[Choreografie]]n &amp;#039;&amp;#039;Dans funebre&amp;#039;&amp;#039; (1975), &amp;#039;&amp;#039;Der Tod + das Mädchen&amp;#039;&amp;#039; (1976), &amp;#039;&amp;#039;Also Egmont bitte&amp;#039;&amp;#039; (1986), &amp;#039;&amp;#039;Die Nächste bitte&amp;#039;&amp;#039; (1978), &amp;#039;&amp;#039;Im Bade wannen&amp;#039;&amp;#039;  und &amp;#039;&amp;#039;Wowerwiewas&amp;#039;&amp;#039; (1980), &amp;#039;&amp;#039;Flut&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Frauenballett&amp;#039;&amp;#039; (1981), &amp;#039;&amp;#039;Es schwant&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Wir können nicht alle nur Schwäne sein&amp;#039;&amp;#039; (1982). Ihren ersten durchgehenden Tanztheaterabend 1983 nach den &amp;#039;&amp;#039;[[Die Bakchen|Bakchen]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Euripides]] nannte Linke &amp;#039;&amp;#039;Am Reigenplatz&amp;#039;&amp;#039;. Unter dem kryptischen Titel &amp;#039;&amp;#039;H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O Penthesilea Ping&amp;#039;&amp;#039;  (1998) rief sie nach der Vorlage von [[Heinrich von Kleist]] wehrhafte Frauen  auf die Bühne und versuchte anhand der verschiedenen [[Aggregatzustand|Aggregatzustände]] des Wassers die Entwicklung der Dramatik sowie die Unmöglichkeit der Liebe zwischen den verfeindeten Paar Penthesilea und Achill darzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre international gezeigten Choreografien wie z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;Also Egmont, bitte&amp;#039;&amp;#039; (1986) und &amp;#039;&amp;#039;Extreme Beauty&amp;#039;&amp;#039; (2004) waren sehr erfolgreich. In &amp;#039;&amp;#039;Ruhr-Ort&amp;#039;&amp;#039; (1991) thematisierte sie sehr realitätsnah die Bergarbeiterwelt an der Ruhr. Mit der Choreographie &amp;#039;&amp;#039;Frauenballett&amp;#039;&amp;#039; (1981) thematisierte sie andererseits die tägliche Schufterei der Frauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Solokarriere ===&lt;br /&gt;
Die internationale Solokarriere wurde durch das [[Goethe-Institut]] wesentlich gefördert. &amp;#039;&amp;#039;Schritte verfolgen&amp;#039;&amp;#039; (1985) war Linkes erstes großes Soloballett mit [[VA Wölfl]] als bildender Künstler für die Ausstattung. In diesem Stück thematisierte Linke ihre problematische Kindheit und ihre Entwicklung zur Tänzerin. 2007 wurde diese Arbeit von ihr zusammen mit drei Tänzerinnen rekonstruiert als &amp;#039;&amp;#039;Schritte verfolgen – Rekonstruktion und Weitergabe 2007&amp;#039;&amp;#039;. Sie bereiste seit den 1980er Jahren alle großen Festivals, tanzte dort ihre eigenen Solos und wurde mit ihrer Arbeit weltbekannt. 1985 legte sie die Leitung des Folkwang-Tanzstudios nieder und arbeitete als freie Choreografin u.&amp;amp;nbsp;a. für die José Limón Company in New York, für Grupo Corpo in Belo Horizonte, Brasilien, die [[Pariser Oper]] und das [[Nederlands Dans Theater]].&lt;br /&gt;
1987 zeigte sie ihre eigene Auffassung von 4 der 5 Solochoreografien aus dem &amp;#039;&amp;#039;Afectos Humanos&amp;#039;&amp;#039;-Zyklus (1962) von [[Dore Hoyer]], die den Themen Eitelkeit, Begierde, Angst und Liebe gewidmet sind und als Filmaufnahmen im Nachlass Hoyers aufgefunden wurden. Sie ergänzte sie um die eigene Choreografie &amp;#039;&amp;#039;Dolor&amp;#039;&amp;#039; (Schmerz), die eine Auseinandersetzung mit Hoyers Arbeit und den Abschied vom Vorbild darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nächsten Arbeiten, die Duos &amp;#039;&amp;#039;Affekte&amp;#039;&amp;#039; (1988) und &amp;#039;&amp;#039;Affekte/Gelb&amp;#039;&amp;#039; (1990), nahmen die Grundthemen der &amp;#039;&amp;#039;Afectos&amp;#039;&amp;#039; wieder auf und übertrugen sie auf die Zweierbeziehung. Linke tanzte sie mit ihrem Partner [[Urs Dietrich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Der Deutsche Berufsverband für Tanzpädagogik e. V. zeichnete 2007 die Choreografin und Tänzerin Susanne Linke für ihr Lebenswerk mit dem [[Deutscher Tanzpreis|Deutschen Tanzpreis]] aus. Am 14. Juni 2008 wurde sie in der [[Akademie der Künste Berlin]] durch den französischen Botschaftsrat für Kultur, Herrn Jean d’Haussonville, zum [[Ordre des Arts et des Lettres|Offizier für Kunst und Literatur / Officier des Arts et des Lettres]] ernannt. Die Folkwang Universität in Essen ernannte Linke 2010 zur [[Honorarprofessor]]in, um ihr dortiges Engagement als Hochschuldozentin zu würdigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Preise und Auszeichnungen ===&lt;br /&gt;
* Folkwang Preis der Folkwang Hochschule Essen (1978)&lt;br /&gt;
* [[Deutscher Kritikerpreis]] des Verbands der deutschen Kritiker e. V. (Berlin, 1985)&lt;br /&gt;
* Mitglied der [[Akademie der Künste (Berlin)|Akademie der Künste]] (Berlin, 2004)&lt;br /&gt;
* Heijo + Gisela Hangen-Preis (Koblenz, 2016)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jochen Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Tanztheater in Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Propyläen Verlag, Frankfurt am Main 1992, ISBN 3-549-05206-5.&lt;br /&gt;
* Lara-Dagmar Heusler (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Körper und Raum: Pina Bausch - Susanne Linke - Reinhild Hoffmann - William Forsythe&amp;#039;&amp;#039;.  Müller + Busmann 1999, ISBN 978-3928766395&lt;br /&gt;
* Norbert Servos (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Schritte verfolgen – Die Tänzerin und Choreographin Susanne Linke.&amp;#039;&amp;#039; K. Kieser Verlag, München 2005, ISBN 3-935456-09-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.goethe.de/de/kul/tut.html Susanne Linke: 50 Choreografen des zeitgenössischen Tanzes.] In: [[Goethe-Institut]]&lt;br /&gt;
* [https://www.freitag.de/autoren/mdell/korper-lugen-nicht Körper lügen nicht], [[Der Freitag]], 20. August 2010, Reportage&lt;br /&gt;
* [https://onani.bz/ Video-Interview mit Susanne Linke]&lt;br /&gt;
* [https://archiv.adk.de/bigobjekt/18209 Susanne-Linke-Archiv] im Archiv der [[Akademie der Künste (Berlin)|Akademie der Künste, Berlin]]&lt;br /&gt;
* [https://www.deutsches-tanzarchiv.de/archiv/nachlaesse-sammlungen/l/susanne-linke Seite zu Susanne Linke] im [[Deutsches Tanzarchiv Köln|Deutschen Tanzarchiv Köln]]&lt;br /&gt;
* [https://www.susanne-linke.com/Homepage Susanne Linke]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=131411810|LCCN=n/93/39262|VIAF=33668371}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Linke, Susanne}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tanztheater]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tänzer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Choreograf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Akademie der Künste (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordre des Arts et des Lettres (Offizier)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Linke, Susanne&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Solotänzerin und Choreographin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. Juni 1944&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lüneburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jü</name></author>
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