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	<title>Surya - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T06:27:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Surya&amp;diff=375069&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Louis Wu: + Verweis auf Filmemacherin</title>
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		<updated>2026-03-16T05:44:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ Verweis auf Filmemacherin&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die hinduistische Personifizierung der Sonne, der Wärme und des Lichtes. Zur gleichnamigen indonesischen Filmemacherin siehe [[Mouly Surya]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Lord Surya.JPG|mini|Surya auf dem von Pferden gezogenen Sonnenwagen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Surya&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{saS|सूर्य|sūrya}} ‚Sonne‘), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ravi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aditya&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ist in den ältesten [[Schriften des Hinduismus|Schriften]] des [[Hinduismus]], den [[Veda|Veden]], die Personifizierung der Sonne, der Wärme und des Lichtes bzw. der [[Sonnengott]], den viele Gläubige noch heute in verschiedenen Formen verehren&amp;lt;ref name=&amp;quot;Harshananda&amp;quot;&amp;gt;Swami Harshananda: &amp;#039;&amp;#039;Hindu Gods and Goddeses&amp;#039;&amp;#039;, Sri Ramakrishna Math, Madras, ISBN 81-7120-110-5&amp;lt;/ref&amp;gt;. Gelegentlich taucht Surya in den Veden in weiblicher Form als Tochter der Sonne auf. Surya verkörpert die Mittags- und Abendsonne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mythologie ==&lt;br /&gt;
Der [[Rig Veda]] beschreibt Surya als „Auge des Himmels“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Rigveda|1|115}}; {{Rigveda|7|61|1|form=pur}}; {{Rigveda|10|37|1|form=pur}}; Quellenangaben nach [[Mircea Eliade]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Religionen und das Heilige&amp;#039;&amp;#039;, Salzburg 1954, S. 171&amp;lt;/ref&amp;gt; und als „Auge des [[Mitra (vedischer Gott)|Mitra]], des [[Varuna (indische Gottheit)|Varuna]] und des [[Agni]]“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Rigveda|1|115|1|form=abk}}; {{Rigveda|6|51|1|form=pur}}; {{Rigveda|7|63|1|form=pur}}; WYV 4,35; WYV 7,42; WYV 13,46; AV 13,2,35&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nach dem &amp;#039;&amp;#039;Purusha sukta&amp;#039;&amp;#039; ist die Sonne aus dem Auge des kosmischen Riesen [[Purusha]] entstanden&amp;lt;ref&amp;gt;{{Rigveda|10|90}}; Quellenangabe nach [[Mircea Eliade]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Religionen und das Heilige&amp;#039;&amp;#039;, Salzburg 1954, S. 171&amp;lt;/ref&amp;gt;. Eine Parallele in der [[Ägyptische Religion|ägyptischen Religion]] stellt das [[Auge des Re]] dar, das ebenfalls als Sonnensymbol gilt; eine Parallele im [[Zoroastrismus]] stellt die dortige Beschreibung der Sonne als „Auge des [[Ahura Mazda]]“ dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Surya gilt auch als eine der [[Manifestation]]en von Agni, der [[Feuer]]gestalt des Göttlichen. Ist Agni auf der Erde das Feuer selbst, ist er am Himmel Surya, die Sonne. Suryas Symbol ist die [[Swastika]], welches in der alten Welt ein Symbol des Sonnenrades ist. Surya trägt goldene Rüstung und hat goldenes Haar sowie goldene Arme. Manchmal wird er auch mit dunkelroter Körperfarbe abgebildet. In seinen Händen trägt er den Lotus, Keule, Muschel und Rad. Der Gott wird insbesondere eng mit Gesundheit, hoher Lebenserwartung, Erfolg, Vernichtung der Gegner und innerer Erleuchtung verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Surya ist der Bruder von [[Indra]] und Agni. [[Ushas]] gilt teilweise als seine Schwester, manchmal aber auch als seine Gefährtin und Geliebte. Er selbst ist entweder der Sohn von [[Dyaus Pita|Dyaus]] (Himmel) und [[Prithivi]] (Erde) oder der Göttin [[Aditi]].&amp;lt;ref&amp;gt;Anneliese und Peter Keilhauer: &amp;#039;&amp;#039;Die Bildsprache des Hinduismus. Die indischen Götter und ihre Symbolik.&amp;#039;&amp;#039; DuMont, Köln 1983, S. 228ff, ISBN 3-7701-1347-0&amp;lt;/ref&amp;gt; Surya zählt daher auch zu den [[Adityas]], einer Gruppe von zwölf vedischen Gottheiten, die alle verschiedene Sonnenaspekte sind. Zu seinen Kindern zählen, manchen Überlieferungen zufolge, seine Söhne [[Yama (Todesgott)|Yama]] und [[Manu (Hinduismus)|Manu]] sowie seine Tochter [[Yamuna (Gottheit)|Yamuna]]. Seine Mutter Aditi stößt ihn einst als einzigen Sohn von sich, da sie seine sengende Hitze nicht ertragen kann. Ebenso ergeht es seiner Frau [[Saranyu]], die ihm davonläuft, sich vor ihm versteckt und sich in eine Stute verwandelt. Sie bittet ihre Magd den Platz an Suryas Seite einzunehmen. Doch Surya findet sie in einem Wald, verwandelt sich in einen Hengst und zeugt mit ihr den Krieger [[Revanta]], den Planetengott [[Shani]] und die beiden [[Ashvins]], goldene Zwillinge und Vorboten der Morgenröte. Saranyus Vater hobelt später einen Teil Suryas ab, sodass Saranyu gefahrlos bei ihm bleiben kann. Die herunterfallenden Teile Suryas fallen auf die Erde und werden zu den Waffen der Götter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Storm&amp;quot;&amp;gt;Rachel Storm, &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie der östlichen Mythologie&amp;#039;&amp;#039;, Reichelsheim 2000, ISBN 3-89736-305-4, Seite 161&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im späteren Hinduismus verschmilzt Surya mit verschiedenen älteren Gottheiten, so [[Mitra (vedischer Gott)|Mitra]], [[Pushan]], [[Savitri (Gottheit)|Savitri]] oder [[Vivasvat]], die dann als Aspekte des Sonnengottes gelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Darstellung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Surya statue, New Delhi, India - 20051204.jpg|mini|Moderne Surya-Statue]]&lt;br /&gt;
Ähnlich wie [[Helios]] in der griechischen Mythologie lenkt Surya einen vom göttlichen [[Vishvakarman]] aus den Strahlen der Sonne gefertigten [[Sonnenwagen]] (vgl. Himmelsfahrzeug &amp;#039;&amp;#039;[[vimana]]&amp;#039;&amp;#039; und Götterwagen &amp;#039;&amp;#039;[[ratha]]&amp;#039;&amp;#039;), der von sieben Pferden gezogen wird, die für die sieben Tage der Woche stehen. Auf diesem thront außer ihm die Göttin [[Chhaya]], (Schatten), Suryas Frau. Die Veden beschreiben ihn als „Juwel am Himmel“. Er spendet Licht und Wärme&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bellinger&amp;quot;&amp;gt;[[Gerhard Bellinger|Gerhard J. Bellinger]]: &amp;#039;&amp;#039;Knaurs Lexikon der Mythologie,&amp;#039;&amp;#039; München 1999, ISBN 3-8289-4154-0, Seite 469/470: &amp;#039;&amp;#039;Surya&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; und ist Ursache für den Tag und die Nacht. Suryas göttlicher Wagenlenker ist sein Freund [[Aruna]], der Gott des Morgenrot.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Harshananda&amp;quot; /&amp;gt; Meist wird Surya jedoch als Einzelfigur stehend dargestellt; in seinen Armen trägt er häufig zwei Lotosblumen, die sich neben seinem Haupt zur Blüte entfalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verehrung ==&lt;br /&gt;
Wenn Hindus Surya verehren, meinen sie nicht das ‚Objekt Sonne‘, sondern das ‚Prinzip Sonne‘, das Licht, das täglich wiederkehrt und auch die geistige Dunkelheit vertreiben soll. Manche beten besonders bei Sonnenaufgang das [[Gayatri (Mantra)|Gayatri-Mantra]], welches den Wunsch nach geistigem Licht und [[Erleuchtung]] ausdrückt. Dieses ist an den vedischen Gott &amp;#039;&amp;#039;Savitri&amp;#039;&amp;#039; („der Antreiber“) gerichtet,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gerhard Bellinger|Gerhard J. Bellinger]]: &amp;#039;&amp;#039;Knaurs Lexikon der Mythologie,&amp;#039;&amp;#039; München 1999, ISBN 3-8289-4154-0, Seite 438&amp;lt;/ref&amp;gt; dem Aspekt der Sonne vor ihrem Aufgang. Andere Gläubige pflegen die Sitte, sich morgens mit gefalteten Händen vor der Sonne grüßend zu verbeugen. Eine körperliche Form der Sonnenverehrung ist der sogenannte ‚Gruß an die Sonne‘, die Übung [[Sonnengruß|Surya Namaskar]] aus dem [[Hatha Yoga|Hatha-Yoga]]-System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den bedeutendsten Surya-Tempeln Indiens gehören der im 13. Jahrhundert erbaute Komplex in [[Sonnentempel von Konark|Konark]] ([[Odisha]]), der zum [[UNESCO]]-[[Weltkulturerbe]] gehört, sowie die [[Sonnentempel von Martand]] ([[Jammu und Kashmir (Unionsterritorium)|Jammu und Kashmir]]) aus dem 8. und von [[Modhera]] ([[Gujarat]]) aus dem 11. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Dowson1879|310|311|SŪRYA}}&lt;br /&gt;
* Shanti Lal Nagar: &amp;#039;&amp;#039;Sūrya and Sun Cult: In Indian Art, Culture, Literature and Thought.&amp;#039;&amp;#039; Aryan Books International, New Delhi 1995&lt;br /&gt;
* V. C. Srivastava: [https://archive.org/details/in.ernet.dli.2015.128732/mode/2up &amp;#039;&amp;#039;Sun-Worship in Ancient India.&amp;#039;&amp;#039;] Indological Publications, Allahabad 1972&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelbelege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119054809|LCCN=n2017066130|VIAF=263831686}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Navagraha]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sonnengottheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Männliche Gottheit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Louis Wu</name></author>
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