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	<title>Surcasti - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Derkoenig: lf nach Verschiebung</title>
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		<updated>2026-02-17T22:28:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;lf nach Verschiebung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Surcasti&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = &lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = GW-GR-Surcasti.svg&lt;br /&gt;
| BILD = Surcasti_2020.jpeg&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-GR&lt;br /&gt;
| BEZIRK = Surselva&lt;br /&gt;
| GEMEINDE = Lumnezia&lt;br /&gt;
| PLZ = 7115&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 46.6968&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 9.1766&lt;br /&gt;
| HÖHE = 991&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 5.88&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = 79&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = 2003&lt;br /&gt;
| WEBSITE = https://www.uniuns-suraua.ch/}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Surcasti&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{Audio|roh-sursilvan-Surcasti.ogg|[ˌsuʁkɐˈʃti]}}; deutsch und bis 1943 offiziell &amp;#039;&amp;#039;Obercastels&amp;#039;&amp;#039;) war eine selbstständige [[politische Gemeinde]] im [[Val Lumnezia]] im schweizerischen [[Kanton Graubünden]]. 2002 ging Surcasti zusammen mit [[Camuns]], [[Tersnaus]] und [[Uors-Peiden]] in der neugebildeten Gemeinde [[Suraua]] auf, die seit 1. Januar 2013 zu [[Lumnezia]] gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Surcasti liegt auf einem verkehrsgeographisch wichtigen Geländesporn ({{Höhe|998|CH|link=true}}) am Zusammenfluss von [[Valser Rhein]] und [[Glenner]] (romanisch: Glogn) mit mildem, inneralpinem Klima und beeindruckend wildromantischem Charakter. Der [[Bündnerromanisch|rätoromanische]] Ortsname deutet auf diese Lage hin, wobei mit dem verdeutschten Ortsnamen Surcastels (= über der Burg) die dort seit der Späteisenzeit bestehende Wehranlage [[Burg Surcasti]] mit der im [[Mittelalter]] ausgebauten Kirche Sogn Luregn (deutsch: St. Lorenz) gemeint ist. Nachbargemeinden waren [[Uors-Peiden]], [[Tersnaus]], [[St. Martin (Lugnez)]], [[Vignogn]] und [[Degen GR|Degen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Talübergang in unmittelbarer Nähe dieses strategisch günstigen Geländesporns über den Valser Rhein ist seit 1963 durch eine moderne Betonbogenbrücke von [[Uors]] nach Surcasti gewährleistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haufendorf zeichnet sich aus durch einen Bestand an beeindruckenden Holzhäusern und gut gepflegten und erhaltenen Altbauten. Schulstandort ist der Talhauptort [[Vella GR|Vella]] im oberen Lugneztal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südlich des Dorfes liegt in einem Erlenwald der grosse [[Findling]] [[Crap dalla Gneida]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Gemeinde Surcasti 2001.png|mini|280px|Gemeindestand vor der Fusion am 1. Januar 2002]]&lt;br /&gt;
Ein Zeugnis der Bevölkerungsgeschichte von Surcasti sind die Funde aus der späten [[Bronzezeit]], die heute im [[Rätisches Museum|Rätischen Museum]] in [[Chur]] aufbewahrt werden. Vereinzelt finden sich in der näheren Umgebung [[Schalenstein|Schalen-]] und [[Zeichenstein]]e. Die Burgstelle als bronze-, [[Eisenzeit|eisen-]] und [[Schweiz in römischer Zeit|römerzeitlicher]] Siedlungsplatz, der sagenumwobene Schalenstein Crap la Gneida und weitere prähistorische Spuren weisen das Gebiet als frühes Siedlungsland aus. Auch in [[Crestaulta]] bei [[Lumbrein|Surin]] wurden Gegenstände aus der Bronzezeit gefunden. Möglich ist eine Verbindung zwischen den bronzezeitlichen Siedlungsfunden in Crestaulta und den archäologischen Funden in Surcasti. Der Passverkehr Richtung Süden und die alpine Landwirtschaft bildeten während Jahrhunderten den Haupterwerbszweig, vereinzelt auch die Suche nach Bodenschätzen und Kristallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte des Dorfes im [[Frühmittelalter]] ist unerforscht, sicher belegt ist der Ort im [[Urbar (Verzeichnis)|Reichsurbar]] von 840. Von den [[Karolinger]]n wissen wir, dass sie das ganze Lugnez als fruchtbares Tal schätzten, das ebenso viel Zins einbrachte wie das fruchtbare Herrschaftsgebiet [[Domleschg]]. Im [[Spätmittelalter|späteren Mittelalter]] besass der [[Bistum Chur|Bischof von Chur]] um 1483 grosse Teile des Lugnez. Um 1290 bischöfliches [[Lehen]]sgut bei &amp;#039;&amp;#039;Surdengias&amp;#039;&amp;#039; (abgegangen) nachgewiesen. Die Vogtei über diese Gebiete hatten die Herren von [[Burg Belmont|Belmont]], nach deren Aussterben die Grafen von [[Freiherren von Sax|Sax-Misox]]. 1538 erfolgte der Auskauf der bischöflichen Hoheitsrechte und Bildung einer bis 1851 bestehenden [[Nachbarschaft (Graubünden)|Nachbarschaft]] mit [[Vignogn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1528 gehörte Surcasti zur [[Katholische Kirche Pleif|Talkirche St.&amp;amp;nbsp;Vincenz Pleif]] und war dann Mutterkirche von Tersnaus (bis 1669), Camuns (bis 1691) sowie Uors. 1528 gelang es [[Uors]] und Surcasti eine eigene Pfarrei zu bilden, losgelöst von der Mutterkirche St.&amp;amp;nbsp;Vincenz in Pleif im Talmittelpunkt. Auf einem Felssporn zwischen [[Valserrhein]] und [[Glenner]] steht der Turm der ehemaligen [[Burg Surcasti]], an ihn angrenzend die [[Spätgotik|spätgotische]] Laurentiuskirche ([[Bündnerromanisch|rätoromanisch]] &amp;#039;&amp;#039;Sogn Luregn&amp;#039;&amp;#039;), die 1345 erstmals genannt wurde. Deren Turm aus dem 12. Jahrhundert dient der Kirche noch zu Beginn des 21. Jahrhunderts als Glockenturm. Im Dorf befindet sich im Weiteren die [[Kapelle St. Joseph (Surcasti)|St.-Josephs-Kapelle]], die aus dem Jahr 1689 stammt und mit Malereien von 1724 ausgeschmückt ist. Sie sind beeindruckende Werke der im Zuge der [[Gegenreformation]] wiederum erstarkten katholischen Kirche, zu denen auch die in Uors erbaute Kapelle von 1616 zu Ehren von Sankt [[Karl Borromäus|Carlo Borromeo]] gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Surcasti ist ein rätoromanisches Bauerndorf geblieben, mit Getreidebau vom Mittelalter bis in die 1960er Jahre, später ausschliesslich Viehzucht. 1977 bis 1985 erfolge eine Gesamtmelioration. Ab 1970 bildete Surcasti mit den oben erwähnten Dörfern die Schul- und Kulturgemeinschaft Suraua. Waldungen und Wasserzinsen sicherten die Gemeindefinanzen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
→ siehe auch Abschnitt &amp;#039;&amp;#039;[[Lumnezia#Geschichte|Geschichte]]&amp;#039;&amp;#039; im Artikel &amp;#039;&amp;#039;Lumnezia&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
[[Blasonierung|Beschreibung:]] In Silber (Weiss) über gezinntem schwarzen [[Schildfuß|Schildfuss]] ein schwarzer, rot bewehrter Vogelhals.&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
| Wappenbild = GW-GR-Surcasti.svg&lt;br /&gt;
| Größe = 70&lt;br /&gt;
| Blasonierung = In Silber (Weiss) über gezinntem schwarzen [[Schildfuß|Schildfuss]] ein schwarzer, rot bewehrter Vogelhals.&lt;br /&gt;
| Zusatz = Über der durch den Zinnenschildfuss dargestellten Burg befindet sich der Vogelhals, das Wappen der Herren von Übercastel (Surcasti). Die Farben stehen auch für den Oberen oder [[Grauer Bund|Grauen Bund]]. Seit der Fusion der Nachbargemeinden mit Suraua im Jahre 2013 gilt heute das Wappen der neu gebildeten Talgemeinde Lumnezia.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;7&amp;quot; | Bevölkerungsentwicklung&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#FFEC9B&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1850|| 1900|| 1941|| 1950|| 2000&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;|| 2003&lt;br /&gt;
|- align=center&lt;br /&gt;
| align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 162|| 167|| 170|| 149|| 75|| 79&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Der Ort hatte im Jahr 2003 79 Einwohner, deren Umgangssprache das [[Bündnerromanisch|Rätoromanische]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Surcasti Schalenstein Crap della Gneida.jpeg|mini|Schalenstein [[Crap dalla Gneida]]]]&lt;br /&gt;
Die Bevölkerung findet Erwerb in der Landwirtschaft, im Tourismus und Vereinzelte im Gewerbesektor. Bedingt durch die Abwanderung ist heute eine Überalterung der Bevölkerung feststellbar und eine periodische, saisonale Besiedlung durch Zweitwohnungsbesitzer und Feriensuchende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Lumnezia}}&lt;br /&gt;
* Katholische Pfarrkirche Sankt Laurentius&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://baukultur.gr.ch/de_DE/address/katholische_pfarrkirche_st_laurentius.31703 |text=Kantonsbibliothek Graubünden. Katholische Pfarrkirche Sankt Laurentius (Foto) |wayback=20220319071724}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Etwa 700 Meter südlich von Surcasti liegt in einem steilen Abhang ein grosser sagenumwobener Felsblock, der [[Crap dalla Gneida]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.surselva.info/Media/Attraktionen/Crap-dalla-Gneida-Erlenstein-Surcasti#/article/9d6cf360-c45b-47bd-b8cc-f62e5e707fce surselva.inf]o&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=&amp;quot;130&amp;quot; widths=&amp;quot;200&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Surcasti Ansicht.jpg|[[Burg Surcasti]] und Laurentiuskirche&lt;br /&gt;
Surcasti mit der Kirche Sogn Giusep.jpg|Surcasti mit Kirche Sogn Giusep&lt;br /&gt;
Surcasti Casa alva 1762.jpg|Barockhaus an der Via Crest aus dem Jahre 1762&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|1457|Surcasti|Autor=Adolf Collenberg|Datum=2017-05-18}}&lt;br /&gt;
* Simon Derungs: &amp;#039;&amp;#039;Da temps vargai. La historia da Surcasti/Suraua.&amp;#039;&amp;#039; Simon Derungs u.&amp;amp;nbsp;a., Uors u.&amp;amp;nbsp;a., 2017.&lt;br /&gt;
* Pirmina Caminada, Andrea Fischbacher: &amp;#039;&amp;#039;Orte der Magie. Wanderungen zu kraftvollen Plätzen in der Val Lumnezia&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schweizer Kraftorte.&amp;#039;&amp;#039; 2). Mit regionalen Wildpflanzen-Rezepten. Werd, Thun 2015, ISBN 978-3-85932-737-5.&lt;br /&gt;
* Georges Capol: &amp;#039;&amp;#039;Unterwegs im Lugnez. Kleiner Führer durch die Val Lumnezia. Heimatkunde, Kultur, Sprache, Geschichte, Geografie, Sehenswürdigkeiten. Wikipedia-Projektbüchlein.&amp;#039;&amp;#039; Realpoint-Design Eigenverlag G. Capol, Uzwil u.&amp;amp;nbsp;a., 2018, S.&amp;amp;nbsp;9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Suraua}}&lt;br /&gt;
* [http://www.lumnezia.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Lumnezia]&lt;br /&gt;
* [https://www.surselva.info/Ferienregionen/Lumnezia/Winter/Surcasti Surcasti] auf surselva.info&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot;&amp;gt;{{HLS|1457|Surcasti|Autor=Adolf Collenberg}}{{HLS-Hinweis|Abschnitt}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Region Surselva}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4496941-7|VIAF=234769000}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Val Lumnezia]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige politische Gemeinde in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Lumnezia)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schalenstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Findling in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2002]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Derkoenig</name></author>
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