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	<title>Sur GR - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sur_GR&amp;diff=532969&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hot Fuzz: /* Geschichte */</title>
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		<updated>2026-02-12T11:17:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;{{Begriffsklärung Schweizer Kanton|GR|Graubünden|Sur}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Sur&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = &lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = Wappen_sur.png&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-GR&lt;br /&gt;
| BEZIRK = Albula&lt;br /&gt;
| GEMEINDE = Surses&lt;br /&gt;
| BFS = 3540&lt;br /&gt;
| BILD = Gemeinde sur.JPG&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Sur, im Hintergrund der [[Lai da Marmorera]]&lt;br /&gt;
| PLZ = 7456&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 46.522&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 9.63&lt;br /&gt;
| HÖHE = 1530&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 23.25&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = 64&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = 31. Dezember 2015&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.surses.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sur&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; {{Audio|De-Sur (GR).ogg}} ({{rmS|Sour|Audio=Roh-surmiran-Sour.ogg}}, von den Einheimischen auch {{Audio|Roh-surmiran-Socr.oga|&amp;#039;&amp;#039;Socr&amp;#039;&amp;#039;}} ausgesprochen) ist eine Ortschaft in der Gemeinde [[Surses]], [[Kanton Graubünden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum 31. Dezember 2015 war sie eine eigenständige [[politische Gemeinde]]. Am 1. Januar 2016 fusionierte Cunter mit den Gemeinden [[Bivio]], [[Cunter]], [[Marmorera]], [[Mulegns]], [[Riom-Parsonz]], [[Salouf]], [[Savognin]] und [[Tinizong-Rona]] zur neuen Gemeinde Surses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Sur liegt an der [[Julierpass]]-Strasse. Der untere Teil des Dorfes &amp;#039;&amp;#039;Furnatsch&amp;#039;&amp;#039; liegt direkt an der Strasse, der Hauptteil der ehemaligen Gemeinde etwa 50 Meter darüber. Zu Sur gehört auch die 2000 m hoch gelegene [[Alp Flix]]. Die höchste Erhebung bildet der 3397 m hohe [[Piz Calderas]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sur gr2.jpg|mini|links|Oberer Dorfteil]]&lt;br /&gt;
Der zu Beginn des 13. Jahrhunderts von den [[Marmels_(Adelsgeschlecht)|Herren von Marmels]] errichtete [[Burg Spliatsch|Turm Spliatsch]] hat sich als Ruine erhalten. Bis 1850 gehörte Sur zum [[Hochgericht (Graubünden)|Hochgericht]] [[Oberhalbstein]] im [[Gotteshausbund]]. Die nach 1200 in [[Alp Flix|Flix]] eingewanderten deutschsprachigen [[Walser]] wurden [[Bündnerromanisch|romanisiert]]. Auf den Fundamenten der [[mittelalter]]lichen Kirche St. Bartholomäus erbauten die [[Kapuziner]] 1663 die [[barock]]e Kirche S. Catregna (Katharina). Mit Mulegns und Marmorera bildet Sur eine Pfarreigemeinschaft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor 1950 war Sur ein Bauerndorf, in dem die Einwohner vom Mittelalter bis nach 1900, als 1903 die [[Albulabahn]] eröffnet wurde, dem Nebenerwerb als Fuhrleute im Passverkehr nachgingen. Der Wald warf kaum einen Ertrag ab, da Sur an und über der Waldgrenze liegt. Der Bau des [[Lai da Marmorera|Stauwerks Marmorera]] durch das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich führte zu einer kurzfristigen Bevölkerungszunahme. Mit dem Aufschwung des Tourismus in Bivio und [[Savognin]] bieten sich neue Verdienstmöglichkeiten in dieser Sparte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt; Die ehemalige Gemeinde ist stark überaltert; zwei Drittel der Bewohner sind über 60 Jahre alt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Sur gr1.jpg|mini|links|Sur mit Pfarrkirche St. Katharina]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Gemeinde Sur 2015.png|mini|280px|Gemeindestand vor der Fusion am 1. Januar 2016]]&lt;br /&gt;
Ab 1845 besass Sur eine Schule. Die Primarschule führte die ehemalige Gemeinde von 1975 bis 2006 zusammen mit Mulegns und Marmorera, für die Sekundarschule müssen die Schüler seit 1963 nach Savognin. Die Primarschüler werden inzwischen auch in Savognin unterrichtet. Im März 2006 beschlossen die Stimmberechtigten an einer Gemeindeversammlung als erste Gemeinde im Oberhalbstein, die neue Schriftsprache [[Rumantsch Grischun]] an der Schule zu lehren. Bisher wurde das im ganzen [[Surmeir]] gebräuchliche Surmeirisch unterrichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 10. März 2006 lehnte die Mehrzahl der Einwohner von Sur und anderen Gemeinden der Talschaft eine Fusion aller Gemeinden des Oberhalbsteins zunächst ab. Nach einer zweiten Volksabstimmung kam der Zusammenschluss auf den 1. Januar 2016 doch zustande.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
 |Wappenbild = Wappen sur.png&lt;br /&gt;
 |Größe = 70&lt;br /&gt;
 |Blasonierung = Geteilt von Silber (Weiss) mit schwarzem Zinnenturm auf grünem [[Dreiberg]], und von Schwarz mit silbernem [[Wellenband]]&lt;br /&gt;
 |Zusatz = Der Turm [[Burg Spliatsch|Spliatsch]] auf dem mittleren der drei Hügel von Sur steht oberhalb (sur) des Wellenbands der Julia.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;9&amp;quot; | Bevölkerungsentwicklung&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#FFEC9B&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1850|| 1900|| 1950|| 1980|| 1990|| 2000|| 2005|| 2014&lt;br /&gt;
|- align=center&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 163|| 178|| 227|| 112|| 87|| 93|| 84|| 68&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprachen ===&lt;br /&gt;
Die überwiegende Mehrheit der Einwohner spricht auch heute noch das rätoromanische [[Surmeirisch]]. 1880 waren dies 99,3 %, 1941 97,4 % der Einwohnerschaft. Danach sank der Anteil der Rätoromanen bis 1990 stufenweise auf 75,86 %. Seither ist eine Stabilisierung der Sprachsituation eingetreten. Die Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte zeigt folgende Tabelle:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Sprachen in Sur GR&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Sprachen || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Volkszählung 1980 || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Volkszählung 1990 || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Volkszählung 2000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Anzahl || Anteil || Anzahl || Anteil || Anzahl || Anteil&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Deutsche Sprache|Deutsch]] || align=right | 5 || align=right | 4,46 % || align=right | 12 || align=right | 13,79 % || align=right | 20 || align=right | 21,51 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Rätoromanische Sprachen|Rätoromanisch]] || align=right | 94 || align=right | 83,93 % || align=right | 66 || align=right | 75,86 % || align=right | 70 || align=right | 75,27 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Italienische Sprache|Italienisch]] || align=right | 4 || align=right | 3,57 % || align=right | 5 || align=right | 5,75 % || align=right | 3 || align=right | 3,23 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || align=right | 112 || align=right | 100 % || align=right | 87 || align=right | 100 % || align=right | 93 || align=right | 100 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alleinige Behördensprache ist Rätoromanisch, welches von 84,9 % der Bevölkerung verstanden wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Nationalität ===&lt;br /&gt;
Von den Ende 2005 84 Bewohnern waren 75 (= 89,29 %) Schweizer Staatsangehörige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Surses}}&lt;br /&gt;
* Der im 13. Jahrhundert von den Herren von Marmels errichtete Turm [[Burg Spliatsch|Spliatsch]].&lt;br /&gt;
* Die auf 2000 Meter über Meer gelegene [[Alp Flix]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Erwin Poeschel]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kantons Graubünden III. Die Talschaften Räzünser Boden, Domleschg, Heinzenberg, Oberhalbstein, Ober- und Unterengadin.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Kunstdenkmäler der Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Band 11). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1940. {{DNB|760079625}}.&lt;br /&gt;
* {{HLS|1430|Sur|Autor=Gion Peder Thöni|Datum=2017}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Sur, Switzerland|Sur}}&lt;br /&gt;
* {{ethorama|Orkv9DvvvIiSYNqFaPaD}}&lt;br /&gt;
* [https://www.surses.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Surses]&lt;br /&gt;
* [https://www.graubuenden.ch/de/ausflugsziele/sur Sur] auf graubuenden.ch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot;&amp;gt;{{HLS|1430|Sur|Autor=Gion Peder Thöni}}{{HLS-Hinweis|Abschnitte}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Region Albula}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4668885-7|VIAF=223322105}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Oberhalbstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige politische Gemeinde in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Surses)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2016]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hot Fuzz</name></author>
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