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	<title>Supply-Chain-Finance - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Aka: /* Literatur */ https, Kleinkram</title>
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		<updated>2023-04-04T12:34:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; https, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Bild:SCF Systematik.jpg|mini|Einordnung des Supply-Chain-Finance in das SCM]]&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Supply-Chain-Finance&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch als Supply-Chain-Finanzierung bezeichnet) wird als Teil oder Ergänzung des [[Supply-Chain-Management]]s (SCM) diskutiert. Supply-Chain-Finance ist die unternehmensübergreifende Optimierung von Finanzstrukturen und Finanzflüssen zur Maximierung der [[Rentabilität]] einzelner oder mehrerer Unternehmen einer [[Lieferkette]] ({{EnS|supply chain}}). Während das Supply-Chain-Management im eigentlichen Sinn und damit insbesondere das [[Logistikmanagement]] vor allem für die logistischen Prozesse und deren Optimierung hinsichtlich Zeit, Kosten und (Service-)Qualität verantwortlich ist, geht es bei Supply-Chain-Finance um die finanziellen Aspekte in der Lieferkette und deren Optimierung hinsichtlich der Kapitalkosten. Dabei steht die Frage im Mittelpunkt, &amp;#039;&amp;#039;welcher Akteur&amp;#039;&amp;#039; (z.&amp;amp;nbsp;B. Lieferant, Logistikdienstleister) in der Lieferkette &amp;#039;&amp;#039;was&amp;#039;&amp;#039; (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Logistikimmobilie]]n, Warenbestände) und &amp;#039;&amp;#039;wie&amp;#039;&amp;#039; (z.&amp;amp;nbsp;B. Leasing, Bestandsübernahme) finanziert. Es handelt sich bei der Supply-Chain-Finance also um eine Schnittstellenaufgabe zwischen Supply-Chain-Management und -[[Finanzierung]]. Die einseitig am Endkunden ausgerichtete Optimierung von Güter- und Informationsflüssen des Supply-Chain-Managements wird so explizit um eine Finanzflussbetrachtung erweitert, die die Interessen der [[Eigenkapital]]geber berücksichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Objekte des Supply-Chain-Finance ==&lt;br /&gt;
Zu den Objekten innerhalb der Lieferkette gehören Immobilien wie z. B. Lagerhallen und Umschlaglager und Bestände. Dazu zählen Vor- und Fertigprodukte sowie offene Forderungen. Zudem werden Mobilien wie Maschinen, Anlagen und Transportmitteln in die Objektkette der Supply-Chain-Finance hinzugezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Elemente des Supply-Chain-Finance ==&lt;br /&gt;
Die Elemente des Supply-Chain-Finance umfassen unter anderem die abgestimmte und standardisierte, elektronische [[Fakturierung|Rechnungsstellung]] und [[Zahlung|Rechnungsbegleichung]] zwischen den jeweiligen Lieferanten und Empfängern der Lieferkette. Zudem gehört die automatische Abstimmung der Zahlungsflüsse sowie das [[Skonto]]- und [[Rabatt]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;managementsystem zu den Elementen. Ergänzt werden die Elemente der Pay-on-Production (PoP) sowie das Leasing durch Lieferanten oder Abnehmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wissenschaftliche Erklärungsansätze ==&lt;br /&gt;
Die Wirkmechanismen der Supply-Chain-Finanzierung werden unter anderem mit der [[Neuen Institutionenökonomie]] erklärt. Gemäß der [[Finanzierungstheorien|Finanzierungstheorie]] haben Kapitalnehmer und Kapitalgeber asymmetrische Informationen in Bezug auf Rendite und Risiko einer Investition. Dabei beeinflusst der Grad der Informationsasymmetrie die erwartete [[Risikoprämie]] des Kapitalgebers. In einer Lieferkette besteht jedoch zwischen zwei Unternehmen häufig eine geringere Informationsasymmetrie über Investitionsprojekte in der Lieferkette als zwischen dem investierenden Unternehmen und externen Kapitalgebern (z.&amp;amp;nbsp;B. Banken). Gemäß der [[Prinzipal-Agent-Theorie]] können diese Informationen nicht oder nur unter hohen Kosten an Externe übertragen werden. Die Grundidee der Supply-Chain-Finanzierung ist, diese „Supply-Chain-Informationen“ zur Reduktion des Finanzierungsrisikos und damit für eine günstigere Finanzierung, das heißt geringere Kapitalkosten, zu nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Sustainable Supply Chain Finance]]&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Yahsi, B. (2017): &amp;#039;&amp;#039;Financial Supply Chain Management: Erfolgsfaktoren der Gestaltung von Finanznetzwerken.&amp;#039;&amp;#039; Univ.-Diss., TU Darmstadt (2017), Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt, URN: https://tuprints.ulb.tu-darmstadt.de/6720/&lt;br /&gt;
* Moritz Gomm (2008): &amp;#039;&amp;#039;Supply Chain Finanzierung : Optimierung der Finanzflüsse in Wertschöpfungsketten.&amp;#039;&amp;#039; Erich Schmidt Verlag, Berlin 2008, ISBN 3-503-10689-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Pfohl, H.-Chr./Packowski, J. (2009): &amp;#039;&amp;#039;Bestandsfinanzierung durch Logistikdienstleister. Studienergebnisse.&amp;#039;&amp;#039; Darmstadt/Mannheim 2009, ISBN 978-3-924606-57-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Logistik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:E-Business]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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