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	<title>Supermarine Spiteful - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T21:25:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Supermarine_Spiteful&amp;diff=1182372&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ambross07 am 15. September 2024 um 19:46 Uhr</title>
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		<updated>2024-09-15T19:46:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Flugzeug&lt;br /&gt;
|Name                = Supermarine &amp;#039;&amp;#039;Spiteful&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Bild                = [[Datei:Supermarine Spiteful FXIV side view c1945.jpg|300px|Supermarine Spiteful FXIV]]&lt;br /&gt;
|Typ                 = [[Jagdflugzeug]]&lt;br /&gt;
|Entwicklungsland    = {{GBR}}&lt;br /&gt;
|Hersteller          = [[Supermarine]]&lt;br /&gt;
|Erstflug            = 30. Juni 1944&lt;br /&gt;
|Indienststellung    = &lt;br /&gt;
|Produktionszeitraum = &lt;br /&gt;
|Stückzahl           = 19&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Supermarine Spiteful&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein britisches, mit einem [[Rolls-Royce Griffon]] angetriebenes Kampfflugzeug von [[Supermarine]] nach der Spezifikation &amp;#039;&amp;#039;F.1/43&amp;#039;&amp;#039; des [[Air Ministry]] während des Zweiten Weltkrieges als Nachfolgemodell der [[Supermarine Spitfire|Spitfire]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung ==&lt;br /&gt;
Ende 1942 wurde befürchtet, dass der Luftwiderstand der Tragflächen der Spitfire eine weitere Erhöhung der Geschwindigkeit begrenzen würde. Um diese Grenze zu überwinden, wurde entschieden, ein Tragwerk mit Laminarprofil ähnlich dem der [[North American P-51]] für die Spitfire einzusetzen. Dies berücksichtigte die neuesten Erkenntnisse der Aerodynamik bei hohen Geschwindigkeiten. Um die Fertigung zu vereinfachen, wurde zur selben Zeit entschieden, im Gegensatz zu den bisherigen elliptischen Tragflächen der Spitfire deren neue als einfache gerade Flächen zu konstruieren. Eine weitere Änderung betraf das engspurige Fahrwerk der Spitfire, das zugunsten eines besseren Bodenrollverhaltens gegen ein breitspuriges und nach innen einziehendes Fahrwerk ersetzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neuen Tragflächen wurden an eine modifizierte &amp;#039;&amp;#039;Spitfire XIV&amp;#039;&amp;#039; mit der Seriennummer &amp;#039;&amp;#039;NN660&amp;#039;&amp;#039; montiert, um einen direkten Vergleich zu den alten elliptischen Flächen zu ermöglichen. Das Flugzeug wurde am 30. Juni 1944 von Jeffrey Quill erstmals geflogen. Das Verhalten bei hohen Geschwindigkeiten war wesentlich angenehmer als in der unmodifizierten Spitfire XIV, es zeigte sich aber ein unerwünschtes Strömungsabrissverhalten, das zwar nicht untragbar war, jedoch nicht an den hohen Standard der von [[Reginald Joseph Mitchell|Mitchell]] entworfenen elliptischen Tragflächen heranreichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zwischenzeit wurde die Gelegenheit genutzt, den Rumpf der Spitfire zu überarbeiten, um die Sicht des Piloten über die Flugzeugnase sowie die Richtungsstabilität durch ein größeres Leitwerk und Ruder zu verbessern. Diese Instabilität trat seit der Einführung des leistungsstärkeren Griffon-Motors auf. Das instabile Verhalten verschlimmerte sich mit der Einführung der Vier- und später der Fünfblatt-Propeller weiter. Der Fünfblatt-Propeller wurde in das Flugzeug mit der Seriennummer &amp;#039;&amp;#039;NN664&amp;#039;&amp;#039; eingebaut, das nach den Spezifikationen F.1/43 ausgelegt worden war. Die neue Konstruktion beinhaltete einen neuen Flugzeugrumpf, jedoch ohne das vergrößerte Leitwerk und wurde, nachdem sie sich erheblich von der Spitfire unterschied, in &amp;#039;&amp;#039;Spiteful&amp;#039;&amp;#039; umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Produktion und Einsatz ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Supermarine Spiteful FXIV front view c1945.jpg|mini|Supermarine Spiteful FXIV]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spiteful wurde als &amp;#039;&amp;#039;Spiteful XIV&amp;#039;&amp;#039; in Auftrag gegeben (es gab keine eigenständige Nummerierung, die vorangegangenen Nummern stammten von der originalen Spitfire XIV), und es wurden 150 Stück bestellt. Mit dem Anbruch des Strahltriebwerkzeitalters lag die Zukunft der Kampfflugzeuge im Strahlantrieb und so wurde die Bestellung nach nur wenigen gebauten Spiteful storniert. In dieser Zeit galt es noch als unsicher, ob Strahlflugzeuge von einem Flugzeugträger operieren könnten, so wurde nach der Spezifikation N.5/45 eine Marineversion der Spiteful entwickelt, die [[Supermarine Seafang]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Seafang war mit faltbaren Tragflächenspitzen, einem „stachelartigen“ Fanghaken und einem Griffon-89- oder 90-Motor ausgerüstet, der durch einen vergrößerten Lufteinlass zwei gegenläufige Dreiblatt-Propeller antrieb. Die erste war eine umgebaute Spiteful XV &amp;#039;&amp;#039;RB520&amp;#039;&amp;#039;. Nach dem erfolgreichen Einsatz der [[de Havilland DH.100 Vampire|de Havilland Sea Vampire]] vom Flugzeugträger &amp;#039;&amp;#039;[[Ocean (Schiff, 1945)|Ocean]]&amp;#039;&amp;#039; im Jahr 1945 bestand jedoch kein Bedarf mehr an der Seafang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges begann Supermarine Verhandlungen mit dem französischen Flugzeughersteller [[Société Nationale de Constructions Aéronautiques du Nord]] über die Lizenzfertigung der Spiteful in Frankreich, aufgrund der technischen Entwicklung und der Verdrängung der Kolbenmotoren durch Strahltriebwerke wurden die Verhandlungen aber eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baureihen ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Spiteful F Mk 14&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; – 19 Stück gefertigt&lt;br /&gt;
: Triebwerk: Griffon 85, 2375 PS&lt;br /&gt;
: Masse: 4478 kg&lt;br /&gt;
: Höchstgeschwindigkeit: 766 km/h&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Spiteful F Mk 15&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; – 1 Stück gefertigt, umgebaut zum Seafang-Prototyp&lt;br /&gt;
: Triebwerk: Griffon 89, 2350 PS&lt;br /&gt;
: Masse: 4590 kg&lt;br /&gt;
: Höchstgeschwindigkeit: 777 km/h&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Spiteful F Mk 16&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; – 2 Stück gefertigt, Umbau von der Mark XIV, Griffon mit 3-Gang-Lader&lt;br /&gt;
: Triebwerk: Griffon 101, 2420 PS&lt;br /&gt;
: Masse: 4478 kg&lt;br /&gt;
: Höchstgeschwindigkeit: 795 km/h&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Seafang F.Mk 31&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; – 8 Stück gefertigt&lt;br /&gt;
: Triebwerk: Griffon 61&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Seafang F.Mk 32&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; – 10 Stück gefertigt&lt;br /&gt;
: Triebwerk: Griffon 89, 2350 PS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Strahltriebwerk-Spiteful ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende 1943 bzw. Anfang 1944 schlug der Flugzeugkonstrukteur [[Joseph Smith (Konstrukteur)|Joe Smith]] vor, dass Supermarine ein Kampfflugzeug mit Strahltriebwerk auf Basis der [[Flugzeugzelle]] der Spiteful entwickeln sollte. Als Antrieb war ein Rolls-Royce-Triebwerk vorgesehen, das noch entwickelt wurde, und aus dem später das [[Rolls-Royce Nene|Nene]] wurde. Der Vorschlag wurde akzeptiert und eine neue Ausschreibung nach einem Experimentalflugzeug wurde vom [[Air Ministry]] unter der Bezeichnung [[Air Ministry Specification|E.10/44]] ausgegeben. Das Flugzeug wurde anfänglich als &amp;#039;&amp;#039;Strahltriebwerk-Spiteful&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Der Erstflug des Prototyps mit der RAF-Seriennummer &amp;#039;&amp;#039;TS409&amp;#039;&amp;#039; fand am 27. Juli 1946 statt. Der Entwurf fand bei der [[Royal Air Force|RAF]] keinen Zuspruch, da die Leistungen nur unwesentlich besser als die der [[Gloster Meteor|Meteor]] und der [[De Havilland DH.100 Vampire|Vampire]] waren. Die Admiralität hatte jedoch Interesse an dem Entwurf als Marine-Kampfflugzeug und gab eine Spezifikation &amp;#039;&amp;#039;N.5/45&amp;#039;&amp;#039; aus. Das Flugzeug erhielt später den Namen [[Supermarine Attacker|Attacker]] und hatte eine kurze aber erfolgreiche Karriere beim [[Fleet Air Arm]] sowie der pakistanischen Luftwaffe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spiteful-Leitwerk ==&lt;br /&gt;
Das vergrößerte Leitwerk der Spiteful kam auch bei der [[Supermarine Spitfire]] Mark 22 und 24 sowie der [[Supermarine Seafire]] Mark 46 und 47 zum Einsatz, es wurde &amp;#039;&amp;#039;Spiteful-Leitwerk&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Supermarine Spiteful.png|mini|Dreiseitenriss]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Kenngröße !! Daten Spiteful XIV&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Besatzung || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Länge || 10,03 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Spannweite || 10,67 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Höhe || 4,08 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flügelfläche || 19,5 m²&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flügelstreckung || 5,8&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Leermasse || 3334 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| max. Startmasse || 4513 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Marschgeschwindigkeit || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Höchstgeschwindigkeit || 777 km/h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Steiggeschwindigkeit || 20,7 m/s&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dienstgipfelhöhe || 12.800 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Reichweite || 908 km&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Triebwerke ||  1 × [[V-Motor|V-12]] [[Rolls-Royce Griffon]] 85, 2375 PS (1772 kW)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bewaffnung || 4 × 20-mm-Hispano-Kanonen [[Hispano-Suiza HS.404]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Flugzeugtypen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Robert Humphreys: &amp;#039;&amp;#039;The Supermarine Spitfire.&amp;#039;&amp;#039; Part 2: &amp;#039;&amp;#039;Griffon-Powered (Modellers Datafile 5)&amp;#039;&amp;#039;. SAM Publications, Bedford, UK 2001, ISBN 0-9533465-4-4.&lt;br /&gt;
* Eric B. Morgan, Edward Shacklady: &amp;#039;&amp;#039;Spitfire: The History&amp;#039;&amp;#039;. Key Publishing, London 1992, ISBN 0-946219-10-9.&lt;br /&gt;
* Alfred Price: &amp;#039;&amp;#039;The Spitfire Story&amp;#039;&amp;#039;. Silverdale Books, London 1995, ISBN 1-85605-702-X.&lt;br /&gt;
* [[Jeffrey Quill]]: &amp;#039;&amp;#039;Spitfire - A Test Pilot&amp;#039;s Story.&amp;#039;&amp;#039; Arrow Books, London 1985, ISBN 0-09-937020-4.&lt;br /&gt;
* Bruce Robertson: &amp;#039;&amp;#039;Spitfire-The Story of a Famous Fighter&amp;#039;&amp;#039;. Model &amp;amp; Allied Publications, Hemel Hempstead, Hertfordshire, UK 1960. (3., korr. Auflage. 1973, ISBN 0-900435-11-9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://tanks45.tripod.com/Jets45/Histories/Supermarine-Attacker/Attacker.htm Spiteful &amp;amp; E.10/44] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Supermarine Flugzeuge}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jagdflugzeug (1940–1949)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erstflug 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Einmotoriges Flugzeug mit Kolbenmotor]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ambross07</name></author>
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