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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Superkompensation</id>
	<title>Superkompensation - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T03:26:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Superkompensation&amp;diff=194327&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Nuretok: /* Kritik des Superkompensationprinzips in der Trainingslehre */ In der Härte sagt die Quelle das nicht</title>
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		<updated>2026-01-11T20:45:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Kritik des Superkompensationprinzips in der Trainingslehre: &lt;/span&gt; In der Härte sagt die Quelle das nicht&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Heterochronism of adaptation.svg|mini|400px|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Heterochronismus]] der Superkompensation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Unterschiedliche Parameter benötigen unterschiedliche Zeiträume für die Erholung nach der Belastung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Superkompensation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; versteht man ein Modell, das verdeutlicht, wie Anpassungsprozesse ([[Anpassungsfähigkeit|Adaptation]]) im Rahmen des sportlichen [[Training]]s ablaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung des Prinzips ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ueberkomp6.jpg|mini|Schematische Darstellung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Prinzip der Superkompensation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; besagt, dass der Körper nach einer Trainingsbelastung nicht nur die Bereitschaft zur Erbringung des gleichen Leistungsniveaus wiederherstellt, sondern im Verlauf der Erholung ([[Regeneration (Sport)|Regeneration]]) die Leistungsfähigkeit über das ursprüngliche Niveau hinaus steigert und über einen bestimmten Zeitraum auf diesem Niveau hält (vgl. Abbildung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird dieses höhere Leistungsniveau jeweils für die neue Trainingseinheit genutzt, kommt es zu einer über einen längeren Zeitraum anhaltenden, aber nach oben begrenzten Leistungssteigerung. Ist die Regenerationsphase zwischen Trainingsbelastungen zu groß, geht der Trainingseffekt wieder verloren. Wird hingegen zu viel oder/und zu intensiv trainiert, hat der Körper nicht genügend Zeit zur Regeneration und das Leistungsniveau sinkt ([[Übertraining]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Demnach kann man das schematische Modell der Superkompensation in fünf Phasen einteilen: &amp;lt;!-- nach Weineck --&amp;gt; &amp;lt;!-- So geht das nicht! Wer ist das? Da müsste zumindest eine Vorname und Beruf stehen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Ausgangszustand ist eine [[Selbstregulation]] (Homöostase).&lt;br /&gt;
# Die Störung der Homöostase durch ein sportliches Training unter Einbußen der Leistungsfähigkeit. An dieser Stelle sinkt der Graph.&lt;br /&gt;
# Die Erholungsphase, der Graph erreicht wieder sein Ausgangsniveau.&lt;br /&gt;
# Die Phase der Überschießenden Wiederherstellung. In dieser Phase erreicht der Graph sein Maximum.&lt;br /&gt;
# Da Adaptionen (Leistungsverbesserung) des Körpers reversibel sind, nimmt die Leistungsfähigkeit in der letzten Phase nach Erreichen des Maximums wieder langsam ab, sofern kein weiteres Training stattfindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziel ist es, durch richtige Abstimmung von Trainingsbelastungen und Regeneration die Leistungsfähigkeit zu steigern und ein Übertraining zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Training nach dem Prinzip der Superkompensation ==&lt;br /&gt;
Dem Prinzip der Superkompensation folgend ist festzulegen:&lt;br /&gt;
* die Gestaltung des [[Training]]s (Methoden, z.&amp;amp;nbsp;B. [[Intervalltraining]], Dauermethode)&lt;br /&gt;
* die richtige Art, Dauer, Dichte und Intensität der Trainingsreize&lt;br /&gt;
* die Bemessung der Regenerationsphasen und die Gestaltung der [[Regeneration (Sport)|Regeneration]]sphasen in Bezug auf&lt;br /&gt;
** die Intensität/Art der Regeneration (aktiv/passiv)&lt;br /&gt;
** die fortwährende Regeneration während des Trainings&lt;br /&gt;
** die frühe Phase der Regeneration (circa 6 Stunden nach Belastung)&lt;br /&gt;
** die nachwirkende Regeneration (bis zu einer Woche nach Belastung)&lt;br /&gt;
** die späte Phase der Regeneration.&lt;br /&gt;
Diese Art der Gestaltung des Trainings resultiert in &amp;#039;&amp;#039;Trainingszyklen&amp;#039;&amp;#039; unterschiedlicher Länge, die aufeinander abzustimmen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik des Superkompensationprinzips in der Trainingslehre ==&lt;br /&gt;
Das „Modell der Superkompensation“ beruht auf Forschungen von Jakowlew (1977)&amp;lt;ref&amp;gt;Nikolaj Nikolaevich Jakovlev: &amp;#039;&amp;#039;Sportbiochemie.&amp;#039;&amp;#039; Barth, Leipzig 1977. Zugleich: &amp;#039;&amp;#039;Sportmedizinische Schriftenreihe der Deutschen Hochschule für Körperkultur.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1977, Band 14&amp;lt;/ref&amp;gt; zum Muskel- und Leberglykogen nach Belastungen bei Tieren. Teilweise wurde im Laufe der Zeit fälschlicherweise die Glykogen-Superkompensation mit der menschlichen Leistungsfähigkeit gleichgestellt. Das „Modell der Superkompensation“ beschreibt aber nicht allgemein die Leistungssteigerung von Individuen nach Trainingsreizen. In der [[Sportwissenschaft]] spricht man bei der Betrachtung der Leistungsfähigkeit vom „Modell der Belastung-Beanspruchung-Anpassung“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.trainingsworld.com/training/trainingsplanung/vorsicht-bei-vereinfachenden-trainingsprinzipien-1279568 &amp;#039;&amp;#039;Vorsicht bei vereinfachenden Trainingsprinzipien.&amp;#039;&amp;#039;] Auf: &amp;#039;&amp;#039;trainingsworld.com&amp;#039;&amp;#039; 10. Juni 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt zwei Hauptprobleme in der Anwendung des Superkompensationsprinzips:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die verschiedenen Funktionssysteme des Körpers beanspruchen sehr unterschiedliche Zeitspannen zur Wiederherstellung – („Heterochronismus der Wiederherstellung“).&lt;br /&gt;
* Es gibt im Training nicht nur biologische Prozesse nach dem Superkompensationsprinzip, sondern auch Prozesse des [[Lernen]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem sind die Anpassungsvorgänge, die nach einer Trainingsbelastung erfolgen, zum Beispiel die Anpassung für die [[Muskelaufbau#Muskelhypertrophie|Muskelhypertrophie]] beim [[Krafttraining]], noch nicht vollständig aufgeklärt.&amp;lt;ref&amp;gt;W.-U. Boeckh-Behrens / W.  Buskies, &amp;#039;&amp;#039;Fitness-Krafttraining&amp;#039;&amp;#039;, 2006, S. 26&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch ist eine Pause für eine Anpassungsreaktion keine zwingende Voraussetzung, beispielsweise kann der [[Herzmuskel]] sich keine Pause erlauben, aber dennoch hypertrophieren. In jüngster Zeit ist es durch dreidimensionale Ultraschallbilder möglich geworden, auch Anpassungsprozesse (mit Superkompensation) der [[Sehne (Anatomie)|Sehnen]] zu zeigen, wodurch auf noch weitere Formen der Wiederherstellung zu achten ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Arnd Krüger]]: Achillessehne, in: &amp;#039;&amp;#039;Leistungssport&amp;#039;&amp;#039; 44(2014), 3, 30-31.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je komplexer die Zielbewegung, umso aufwendiger der Lernprozess. Die [[Lernkurve]] ist aber keine Superkompensationskurve, sondern sie flacht hin zu einem Lernplateau ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Arnd Krüger: Wie funktioniert Blockperiodisierung? Lernkurven und Superkompensation: Besonderheiten der Blockperiodisierung. &amp;#039;&amp;#039;Fd Snow&amp;#039;&amp;#039; 32(2014), 2, 22 - 33.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb ist es wichtig, das Prinzip der Superkompensation als Modell zu verstehen, das die Anforderungen an die Trainingsgestaltung im Zeitverlauf allgemein formuliert. Eine unmittelbare Umsetzung in einen Trainingsplan ist aus den genannten Gründen nicht möglich. Vielmehr müssen die genannten Parameter wie Intensität, Belastungsdauer, Pausenlänge, Zyklisierung des Trainings usw. von erfahrenen Trainern in Zusammenarbeit mit dem Athleten festgelegt, überwacht und entsprechend angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* W.-U. Boeckh-Behrens, W. Buskies, &amp;#039;&amp;#039;Fitness-Krafttraining&amp;#039;&amp;#039;, Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek 2006, ISBN 3-499-19481-3&lt;br /&gt;
* Jürgen Weineck, &amp;#039;&amp;#039;Optimales Training. Leistungsphysiologische Trainingslehre unter besonderer Berücksichtigung des Kinder- und Jugendtrainings&amp;#039;&amp;#039;, 16. Aufl., Spitta Verlag, Balingen 2009, ISBN 978-3-938509-96-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Training (Sport)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nuretok</name></author>
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