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	<title>Superiores Gut - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T00:32:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Superiores_Gut&amp;diff=80641&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Vergänglichkeit: Link mit AWB</title>
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		<updated>2023-05-18T19:50:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;superiores Gut&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird in der [[Wirtschaftswissenschaft]] ein [[Gut (Wirtschaftswissenschaft)|Gut]] bezeichnet, dessen [[Güternachfrage]] überproportional mit steigenden [[Einkommen]] zunimmt. Pendants sind die [[inferiores Gut|inferioren]] und [[normales Gut|normalen Güter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Güter können auch danach unterteilt werden, ob und inwieweit sich die Güternachfrage aufgrund des Einkommens der Konsumenten verändert. Bei einem niedrigen Einkommen ist die Nachfrage nach einem inferioren Gut hoch und steigt zunächst mit wachsendem Einkommen, um den Bedarf decken zu können. Nimmt das Einkommen weiter zu, werden inferiore Güter durch qualitativ höherwertige normale Güter ersetzt, und die Nachfrage nach preiswerteren inferioren Gütern nimmt absolut ab.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=FH0fBAAAQBAJ&amp;amp;pg=PA49&amp;amp;dq=inferiore+g%C3%BCter+luxusg%C3%BCter&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwjK28-z2Yj1AhXJ8bsIHVTBAEEQ6AF6BAgJEAE#v=onepage&amp;amp;q=inferiore%20g%C3%BCter%20luxusg%C3%BCter&amp;amp;f=false Susanne Wied-Nebbeling/Helmut Schott, &amp;#039;&amp;#039;Grundlagen der Mikroökonomik&amp;#039;&amp;#039;, 2005, S. 49]&amp;lt;/ref&amp;gt; Superiore Güter werden für das höchste [[Einkommensniveau]] angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fachliteratur unterscheidet bei der Untersuchung der Frage, wie sich eine Einkommenssteigerung auf die Güternachfrage auswirkt, häufig zwischen normalen Gütern  und inferioren Gütern.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. hierfür insbesondere die weltweit gebräuchlichen Standardwerke [[Hal Varian]], &amp;#039;&amp;#039;Intermediate Microeconomics. A Modern Approach&amp;#039;&amp;#039;, 8. Aufl. W. W. Norton/New York/London, 2010, ISBN 978-0-393-93424-3, S. 143 ff.; Andreu Mas-Colell/Michael Whinston/Jerry Green, &amp;#039;&amp;#039;Microeconomic Theory&amp;#039;&amp;#039;, Oxford University Press/Oxford, 1995, ISBN 0-195-07340-1, S. 25 sowie [[N. Gregory Mankiw]]/Mark P. Taylor, &amp;#039;&amp;#039;Grundzüge der Volkswirtschaftslehre&amp;#039;&amp;#039;, 4. Aufl. Übersetzt von Adolf Wagner und Marco Herrmann. Schäffer-Poeschel/Stuttgart, 2008, ISBN 978-3-7910-2787-6, S. 79 f.; ebenso u. a. [[Hal Varian]], &amp;#039;&amp;#039;Microeconomic Analysis&amp;#039;&amp;#039;, W. W. Norton/New York und London, 1992, ISBN 0-393-95735-7, S. 117; Geoffrey A. Jehle/Philip J. Reny, &amp;#039;&amp;#039;Advanced Microeconomic Theory&amp;#039;&amp;#039;, 3. Aufl. Financial Times/Prentice Hall/Harlow, 2011, ISBN 978-0-273-73191-7, S. 56; Friedrich Breyer, &amp;#039;&amp;#039;Mikroökonomik: Eine Einführung&amp;#039;&amp;#039;, 5. Aufl., Springer/Heidelberg u.&amp;amp;nbsp;a., 2011, ISBN 978-3-642-22150-7, S. 143.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arten ==&lt;br /&gt;
Um alle Einkommensniveaus zu erfassen, werden inferiore, normale und superiore Güter unterschieden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Helmut Schott 2005&amp;quot;&amp;gt;Susanne Wied-Nebbeling/Helmut Schott, &amp;#039;&amp;#039;Grundlagen der Mikroökonomik&amp;#039;&amp;#039;, 2005, S. 49&amp;lt;/ref&amp;gt; Über diese Arten besteht jedoch in der Fachliteratur keine einheitliche Meinung. Teilweise wird lediglich zwischen inferioren und superioren Gütern unterschieden oder zwischen inferioren und normalen Gütern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Helmut Schott 2005&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Hinblick auf die [[Einkommenselastizität]]&amp;lt;ref&amp;gt;Auch diese wird uneinheitlich definiert. Üblicherweise wird sie durch &amp;lt;math&amp;gt;\eta_{i}\equiv\frac{\partial x_{i}(\mathbf{p},y)}{\partial y}\frac{y}{x_{i}(\mathbf{p},y)}&amp;lt;/math&amp;gt; dargestellt; siehe [[Einkommenselastizität]]&amp;lt;/ref&amp;gt; ist ein Gut genau dann superior, wenn die Einkommenselastizität größer als 1 ist. Dann ergibt sich folgende Einteilung:&amp;lt;ref&amp;gt;Susanne Wied-Nebbeling/Helmut Schott, &amp;#039;&amp;#039;Grundlagen der Mikroökonomik&amp;#039;&amp;#039;, 2005, S. 52&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;padding:1em; vertical-align:top; border:2px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! [[Einkommenselastizität]]&lt;br /&gt;
! [[Einkommen]]/[[Nachfrage]]&lt;br /&gt;
! [[Gut (Wirtschaftswissenschaft)|Güterart]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;lt; 0 (negativ) &lt;br /&gt;
| Einkommen steigt/Nachfrage sinkt || [[inferiores Gut]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 0&lt;br /&gt;
| Nachfrage ist unabhängig vom Einkommen || neutrales Gut&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;gt; 0 (positiv) &lt;br /&gt;
| Einkommen steigt/Nachfrage steigt || [[normales Gut]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;gt; 0 und &amp;lt; 1&lt;br /&gt;
| Einkommen steigt/Nachfrage steigt unterproportional || relativ inferiores Gut&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;gt; 1 &lt;br /&gt;
| Einkommen steigt/Nachfrage steigt überproportional || superiores Gut &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein typisches superiores Gut ist das [[Luxusgut]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Charakterisierung eines Gutes als inferior, superior oder normal ist nicht dauerhaft mit einem bestimmten Gut fest verknüpft, sondern stets von den äußeren Umständen (absolute Einkommenshöhe, [[Marktpreis]]e, [[Präferenz (Wirtschaftswissenschaften)|Präferenz]]en) abhängig. Dasselbe Gut kann für denselben Nachfrager inferior, superior oder normal sein. Wenn beispielsweise eine [[Arbeitskraft]] [[Karriere]] macht und durch [[Beförderung (Personalwesen)|Beförderung]] in ein höheres Einkommensniveau aufsteigt, könnte sie anstatt [[Sekt]] nunmehr [[Champagner]] bevorzugen. Champagner ist nun für sie kein superiores Gut mehr, der frühere Sekt als normales Gut ist gleichzeitig zum inferioren Gut geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaftliche Aspekte ==&lt;br /&gt;
Insbesondere Luxusgüter gehören zu den superioren Gütern, so dass bei steigendem Einkommen die Nachfrage überproportional wächst. Umgekehrt sinkt bei [[Rezession]]en die Nachfrage überproportional; Luxusgüter sind damit im Hinblick auf die Einkommenselastizität [[konjunktur]]anfällig. Auch andere Güter, die einer [[Hochpreisstrategie]] unterliegen, gehören zu den superioren Gütern. Beim [[Veblen-Effekt]] steigt die Nachfrage nach superioren Gütern trotz Preiserhöhung sogar weiter an. Da nur wenige [[Zielgruppe]]n für superiore Güter in Frage kommen, werden sie meist auf einem [[Klassenmarkt]] angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Superiore Güter werden als möglicher Erklärungsansatz für die im [[Wagnersches Gesetz|Wagnerschen Gesetz]] formulierte steigende [[Staatsquote]] diskutiert. Dabei wird staatlichen Gütern wie z.&amp;amp;nbsp;B. schulischer und universitärer [[Bildung]], staatlichen/universitären [[Krankenhaus|Krankenhäusern]], [[Gesetzliche Rentenversicherung (Deutschland)|gesetzlicher Rente]], [[innere Sicherheit|polizeilicher]] und [[Rechtssicherheit|rechtlicher Sicherheit]] dieser Charakter zugesprochen, da deren Konsum durch die Bevölkerung über die Zeit überproportional zugenommen hat, was zu einem den prozentualen Anstieg des [[Bruttoinlandsprodukt]]es übersteigenden Anstieg der [[Staatsausgaben]] geführt haben soll.&amp;lt;ref&amp;gt;Berthold Wigger, &amp;#039;&amp;#039;Grundzüge der Finanzwissenschaft&amp;#039;&amp;#039;, Springer/Heidelberg, 2006, ISBN 3-540-28169-X, insbesondere S. 9–11&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Michael Heine und Hansjörg Herr: &amp;#039;&amp;#039;Volkswirtschaftslehre. Paradigmenorientierte Einführung in die Mikro- und Makroökonomie.&amp;#039;&amp;#039; Oldenbourg, München 2013, ISBN 978-3-486-71523-1.&lt;br /&gt;
* Johannes Natrop: &amp;#039;&amp;#039;Grundzüge der Angewandten Mikroökonomie.&amp;#039;&amp;#039; 2. Aufl. Oldenbourg, München 2012, ISBN 978-3-486-71315-2.&lt;br /&gt;
* Jochen Schumann, Ulrich Meyer und Wolfgang Ströbele: &amp;#039;&amp;#039;Grundzüge der mikroökonomischen Theorie.&amp;#039;&amp;#039; 9. Aufl. Springer, Heidelberg u.&amp;amp;nbsp;a. 2011, ISBN 978-3-642-21225-3.&lt;br /&gt;
* Susanne Wied-Nebbeling und Helmut Schott: &amp;#039;&amp;#039;Grundlagen der Mikroökonomik.&amp;#039;&amp;#039; Springer, Heidelberg u.&amp;amp;nbsp;a. 2007, ISBN 978-3-540-73868-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebswirtschaftslehre]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Haushaltstheorie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konsum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marketing]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mikroökonomie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Volkswirtschaftslehre]]&lt;/div&gt;</summary>
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