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	<title>SuperPaint - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;RobertLechner: /* Weblinks */ kat</title>
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		<updated>2018-05-16T10:13:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;SuperPaint&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein frühes [[Digitales Malen|Malprogramm]] und Teil eines größeren Grafiksystems, das auch speziell entworfene Hardware beinhaltete. Es wurde von 1972 bis 1975 von [[Richard Shoup]] am [[Xerox PARC]] konzipiert und unter der Beteiligung von [[Alvy Ray Smith]], [[Bob Flegal]] und [[Patrick Baudelaire]] entwickelt. Das erste mit SuperPaint erzeugte Bild entstand Anfang April 1973.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Benutzerschnittstelle ==&lt;br /&gt;
[[Bild:SuperPaint GUI.png|thumb|Das von einem der Bildschirme angezeigte Menü in einer der späteren Versionen von SuperPaint]]&lt;br /&gt;
SuperPaint lief auf einem [[Data General Nova|Data-General-Nova]]-800-Computer, der ein damals neuartiges [[Grafiktablett]] zum Zeichnen verwendete und über mehrere [[Diskette]]nlaufwerke zum Laden und Speichern von Bildern verfügte. Großer Wert wurde auf einfache Bedienbarkeit gelegt. Die Benutzeroberfläche bestand aus drei Bildschirmen mit einer [[Bildauflösung|Auflösung]] von je 640×480 [[Pixel]] und einer [[Farbtiefe (Computergrafik)|Farbtiefe]] von 4 Bit, womit 16 verschiedene Farben möglich waren. Ein Bildschirm zeigte den Arbeitsbereich, ein anderer das [[Menü (Computer)|Menü]] mit den Bearbeitungswerkzeugen sowie der aktuell ausgewählten Farbe; der dritte diente zur Eingabe von Dateinamen über eine [[Kommandozeile]] und zur Ausgabe von kurzen Bedienungshinweisen, abhängig vom jeweils ausgewählten Werkzeug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Farben wurden mit Hilfe des [[HSV-Farbraum|HSB-Farbraums]] ausgewählt. SuperPaint erlaubte es unter anderem, Linien zu zeichnen und zu löschen, benutzerdefinierte Pinsel zu erstellen und Flächen zu [[Floodfill|füllen]]. Weitere Funktionen waren die Vergrößerung und Verkleinerung von Bildern, das Kopieren oder Verschieben von Bildteilen, das Einfügen von Text oder das Ersetzen von Farben. Es war außerdem möglich, ein Bild über eine Videoschnittstelle zu laden. Durch [[Indizierte Farben|Color cycling]], dem Rotieren von maximal zehn Farbpaletteneinträgen, waren auch einfache Animationen möglich. Später schrieb Shoup auch Routinen zum [[Antialiasing (Computergrafik)|Antialiasing]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technik ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Computer History Museum - SuperPaint.jpg|thumb|upright=0.7|Das komplette SuperPaint-System]]&lt;br /&gt;
Das SuperPaint-System verwendete einen der ersten [[Framebuffer]] zum Speichern des aktuell angezeigten Bildes. Dieser Speicher, der eine Auflösung von 640×480 Pixel bei 8 Bit Farbtiefe erlaubte, bestand aus 16 Leiterplatten mit einer Kapazität von insgesamt 307.200 Byte und war in zwei identischen [[Speicherbank|Speicherbänken]] gruppiert. Der gesamte Speicher wurde mit Hilfe von [[MOS Technology|MOS]]-[[Schieberegister]]n synchron zur Anzeige des Bildes auf dem Bildschirm rotiert. Die Farbe eines bestimmten Pixels konnte nur dann verändert werden, wenn es gerade an die richtige Position rotiert wurde. Zur Darstellung des [[Indizierte Farben|farbindizierten]] Bildes wurden Color Look-Up Tables aus 256×8×3 statischen [[Random Access Memory|RAM]]-Bausteinen verwendet. Zwei [[Multiplexer]] steuerten den Datenfluss Pixel für Pixel. Der erste wählte die Eingangsdaten des Framebuffers zwischen dem Computer, Videoeingang oder dem Framebuffer (zur Rotation) aus. Der zweite steuerte den Eingang der Farbtabellen und damit die Ausgabe des [[Digital-Analog-Umsetzer]]s und der Bildschirmausgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:SuperPaint.svg|600px|Schema des Speichersystems von SuperPaint]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das statische Bild wurde vom beweglichen, beliebig geformten [[Mauszeiger|Cursor]] oder Pinsel überlagert, der nicht im Framebuffer gespeichert, sondern vom relativ langsamen [[Hauptprozessor]] geliefert wurde. Damit dessen Bilddaten in Echtzeit geliefert werden konnten, wurden sie [[Lauflängenkodierung|lauflängenkodiert]] und im Speicher wieder dekomprimiert. Bei den undurchsichtigen Pixeln des Cursors wurde vom ersten Multiplexer auf den zweiten gewechselt, um die Bilddaten des Cursors auszugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Programmiersprache wurde [[BCPL]] und [[Assemblersprache]] verwendet. Das System wurde im Laufe der Zeit mehrmals verändert und erweitert, um zusätzliche Funktionen zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung und Einfluss ==&lt;br /&gt;
Wenngleich SuperPaint hauptsächlich für Forschungszwecke gedacht war, wurde es bis in die späten 1970er Jahre hinein für einige Projekte genutzt. Eine der ersten Computergrafiken für Fernsehsendungen wurden in den späten 1970er Jahren von Damon Rarey für die [[Public Broadcasting Service|PBS]]-Sendung &amp;#039;&amp;#039;Over Easy&amp;#039;&amp;#039; mit Hilfe von SuperPaint erstellt, darunter als Blickfang viele Animationen. Die Kosten für die Erzeugung dieser Grafiken waren erheblich geringer als bei konventionellen Gestaltungsmethoden. Ab Ende 1978 fertigte Damon Rarey mit SuperPaint dutzende Grafiken zur Visualisierung von Raumsonden-Manövern im Rahmen der [[Pioneer-Venus]]-Mission an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für seine Pionierarbeit bei der Entwicklung von digitalen Malprogrammen erhielt Shoup 1983 einen [[Emmy]] sowie 1998 zusammen mit Alvy Ray Smith und [[Thomas Porter]] einen [[Oscar]] für [[Oscars/Wissenschaft und Entwicklung|Wissenschaft und Entwicklung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das SuperPaint-System ist weiterhin funktionsfähig und befindet sich heute im [[Computer History Museum]], Kalifornien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Richard Shoup: &amp;#039;&amp;#039;Color table animation.&amp;#039;&amp;#039; ACM SIGGRAPH Computer Graphics 13, 2 (August 1979): 8–13, {{ISSN|0097-8930}}&lt;br /&gt;
* Richard Shoup: &amp;#039;&amp;#039;“SuperPaint”…The Digital Animator.&amp;#039;&amp;#039; Datamation 25, 5 (May 1979): 150–156, {{ISSN|0011-6963}}&lt;br /&gt;
* Richard Shoup: &amp;#039;&amp;#039;SuperPaint: An Early Frame Buffer Graphics System.&amp;#039;&amp;#039; IEEE Annals of the History of Computing 23, 2 (Apr–Jun 2001): 32–37, {{ISSN|1058-6180}} ([http://www.rgshoup.com/prof/SuperPaint/Annals_final.pdf PDF, 950 KB])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20150222005440/http://www.rgshoup.com/prof/SuperPaint/ SuperPaint auf Richard Shoups Homepage]&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20141204232247/http://www.rgshoup.com/prof/SuperPaint/SPlives.html Nachprogrammierte Version von SuperPaint für Windows]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grafiksoftware]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Software]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;RobertLechner</name></author>
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