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	<title>SuperC - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-17T14:08:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:SuperC RWTH Aachen - 26.03.2017.jpg|mini|SuperC am Tag]]&lt;br /&gt;
[[Datei:SuperC - bei Nacht.jpg|mini|SuperC bei Nacht]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Blick über Aachen auf den Katschhof, Sept 2008.jpg|mini|Blick aus dem SuperC in Richtung Aachener Altstadt mit dem [[Aachener Dom]] und dem [[Aachener Rathaus]]]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;SuperC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist das Service-Zentrum der [[RWTH Aachen]], das unmittelbar neben dem [[Hauptgebäude der RWTH Aachen|Hauptgebäude]] steht und eine Reihe von Dienstleistungen für [[Studierende]] unter einem Dach vereint, etwa das [[Studierendensekretariat]], das [[Akademisches Auslandsamt|Akademische Auslands-]] und [[Prüfungsamt (Hochschule)|Prüfungsamt]] und das sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Career Center&amp;#039;&amp;#039;, die vor dem Bestehen des Gebäudes weit verteilt waren. Darüber hinaus finden sich in dem Gebäude Ausstellungsflächen, Tagungs- und Seminarräume, die zu einem Treffpunkt im Kernbereich der [[Hochschule]] werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gebäude ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Spatenstich|Erste Spatenstich]] fand am 29. Mai 2006 statt, die offizielle Eröffnung nahm der scheidende Rektor der RWTH Prof. [[Burkhard Rauhut]] am 29. Juli 2008 im Beisein von NRW-Innovationsminister [[Andreas Pinkwart]], Aachens Oberbürgermeister [[Jürgen Linden]] und rund 200 geladenen Gästen vor.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;{{Toter Link |datum=2023-01 |url=http://www.az-web.de/sixcms/detail.php?template=az_detail&amp;amp;id=597426&amp;amp;_wo=Lokales:Aachen |text=«Super C»-Architektin hat ihr «Baby» wachsen sehen |archivebot=2023-01-17 02:15:21 InternetArchiveBot}}&amp;#039;&amp;#039; In: Aachener Zeitung, 30. Juli 2008&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis zur tatsächlichen Inbetriebnahme dauerte es allerdings noch bis Ende September.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seinen Namen erhielt das Gebäude nach seinem Aussehen, einem großen C: Nach dem ursprünglichen Entwurf sollte das Gebäude auf einer Fläche von 750&amp;amp;nbsp;m² 20&amp;amp;nbsp;Meter hoch werden und die obere der acht Etagen etwa 17&amp;amp;nbsp;Meter auskragen und wurde mit 24.708.000 DM&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Architekturbüro Fritzer + Pape, RWTH Aachen |url=http://ec.europa.eu/environment/life/project/Projects/index.cfm?fuseaction=home.showFile&amp;amp;rep=file&amp;amp;fil=SUPERC_expose.pdf |titel=SuperC - das Studien- funktionale Zentrum der RWTH Aachen |werk= |hrsg=Europäische Kommission |datum=Mai 2001 |zugriff=2018-12-18 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bruttobaukosten (Kostengruppen 300 – 500 gem. [[DIN 276]], inkl. 16 % MwSt.) in der Kostenschätzung veranschlagt. Eine verglaste [[Fassade]] soll Offenheit gegenüber der Stadt signalisieren. Im Zuge der Umsetzung wurde die Anzahl der Etagen jedoch auf sieben reduziert, um eine für das Projekt problematische baurechtliche Einstufung als [[Hochhaus]] zu umgehen. Die Zentrale [[Studienberatung]] konnte daher entgegen ursprünglichen Planungen keinen Platz im Gebäude finden.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.karman.rwth-aachen.de/index.php?id=424 Baustelle Hochschule: SuperC, MOGAM, Semi90]&amp;#039;&amp;#039; In: Kármán Studentische Zeitung, Ausgabe 27, 24. Oktober 2007&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Baukosten beliefen sich schließlich auf 24 Millionen Euro&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Aachener Zeitung |url=https://www.aachener-zeitung.de/lokales/aachen/pruefer-lassen-kein-gutes-haar-am-super-c_aid-32511837 |titel=Aachen: Prüfer lassen kein gutes Haar am Super C |zugriff=2018-12-18 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, die durch Zuschüsse vom Land [[Nordrhein-Westfalen]], durch Sponsoren und dem [[Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW]] übernommen wurden. Letzterer fungierte zugleich auch als [[Bauherr]] und [[Projektleiter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die unterste Etage des Gebäudes (und somit der untere Strich des Cs) liegt unterirdisch, weshalb das SuperC aus Blickrichtung des links von ihm gelegenen [[Hauptgebäude der RWTH Aachen|Hauptgebäudes]] eher an ein griechisches [[Gamma|Γ (Gamma)]] erinnert. Es wird daher in Anlehnung an einen Kommentar eines Aachener Mathematikprofessors von einigen Studierenden auch als „SuperΓ“ bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.fsmpi.rwth-aachen.de/news/geier/geier-183.html „Geier Nr. 183“]&amp;#039;&amp;#039;, autonomes Flugblatt der Fachschaft Mathematik, Physik und Informatik, S. 2, 11. Oktober 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis etwa 2001 standen an der Stelle des heutigen SuperC [[Baracke]]n, in denen die für [[Immatrikulation]] und [[Rückmeldung (Studium)|Rückmeldung]] zuständigen Verwaltungsbüros untergebracht waren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.aachener-nachrichten.de/kultur/statt-baracken-nun-ein-glaeserner-schmuckkasten_aid-27684615 |titel=Statt Baracken nun ein gläserner Schmuckkasten |werk=[[Aachener Nachrichten]] |autor=Wolfgang Schumacher |datum=2008-07-25 |zugriff=2020-11-24 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.deutschlandfunk.de/aachener-th-heizt-bald-von-unten.680.de.html?dram:article_id=32049 |titel=Aachener TH heizt bald ... von unten |werk=Campus &amp;amp; Karriere (Rundfunksendung auf [[Deutschlandfunk|DLF]]) |autor=[[Volker Mrasek]] |datum=2002-07-24 |zugriff=2020-11-24 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 2009 wurde über Ausdünstungen chemischer Substanzen in den Innenräumen des Gebäudes berichtet; mehrere der dort Beschäftigten klagten über Augen- und Atemwegsreizungen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.rwth-aachen.de/aw/main/deutsch/Themen/Einrichtungen/Verwaltung/dezernat/Pressemitteilungen_der_RWTH/_/~wdt/erhoehte_innenraumbelastungen_im_superc/ |titel=Erhöhte Innenraumbelastungen im SuperC |titelerg=Pressemitteilung der Hochschule |datum=2009-05-05 |archiv-datum=2009-05-11 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20090511065558/http://www.rwth-aachen.de/aw/main/deutsch/Themen/Einrichtungen/Verwaltung/dezernat/Pressemitteilungen_der_RWTH/_/~wdt/erhoehte_innenraumbelastungen_im_superc/ |zugriff=2013-02-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.karman.rwth-aachen.de/index.php?id=653 Alles andere als Super]&amp;#039;&amp;#039; In: Kármán Studentische Zeitung, 13. Mai 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; Verstärktes Lüften konnte die Belastung nur teilweise senken; ein erneuter Anstieg im Oktober machte nach Angaben der Hochschule nun eine Belastung des Teppichbodens mit dem Lösungsmittel [[Acetonitril]] wahrscheinlich.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv | url=http://www.euregio-aktuell.eu:80/archives/9391-Aachen-Erneut-erhoehte-Schadstoffkonzentration-im-SuperC.html | wayback=20091121083049 | text=Aachen: Erneut erhöhte Schadstoffkonzentration im SuperC}}&amp;#039;&amp;#039; Pressemitteilung der Euregio aktuell vom 18. November 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geothermiebohrung RWTH-1 für das SuperC-Gebäude ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Geothermiebohrung SuperC Aachen.JPG|mini|Geothermiebohrung für die Erdwärmesonde des SuperC-Gebäudes]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Herausstellungsmerkmal des neuen Gebäudes sollte die Beheizung mit [[Geothermie|Erdwärme]] sein, die im Rahmen eines Forschungsprojekts der [[Fakultät (Hochschule)|Fakultät]] für Georessourcen und Materialtechnik in Kooperation mit dem Projektpartner &amp;#039;&amp;#039;Aix-o-therm Geoenergien&amp;#039;&amp;#039; nutzbar gemacht werden sollte.&amp;lt;ref&amp;gt;Unterirdische Energie für Aachener Uni-Center, Süddeutsche Zeitung vom 8. Oktober 2002&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Sommer sollte die der gleichbleibend warme Erdboden durch Hinzuschalten einer [[Adsorptionskältemaschine]] zur Kühlung des Gebäudes genutzt werden. Damit wollte die Technische Hochschule ein Zeichen für die ökologische wie ökonomische Ausrichtung der Forschung setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war vorgesehen, für die [[Erdwärmesonde]] eine mindestens 2500 Meter tiefe [[Bohrung (Geologie)|Bohrung]] niederzubringen. Die Erdwärmesonde sollte in einem geschlossenen Kreislaufsystem arbeiten, ohne den Austausch von Wässern entlang der Bohrsäule. Die dafür notwendigen Bohrarbeiten wurden vom 19. Juli 2004 bis zum 22. November 2004 von der Bohrfirma &amp;#039;&amp;#039;Anger’s Söhne&amp;#039;&amp;#039; aus [[Hessisch Lichtenau]] im Rahmen eines EU-Demonstrationsprojektes durchgeführt. Die Bohrung erreichte eine Endtiefe von 2544&amp;amp;nbsp;m. Nach Beendigung der Bohrarbeiten wurden geophysikalische Messungen durchgeführt, die [[Rohrtour|Verrohrung]] bis zur Endtiefe eingebaut und anschließend [[Zementation (Bohrtechnik)|zementiert]]. Der Einbau des Innenrohres für die tiefe Erdwärmesonde wurde im Herbst 2009 vorgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.energieagentur.nrw.de/geothermie/superc-der-rwth-aachen-13770.asp Energieagentur NRW: Projekt SuperC], abgerufen am 23. März 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; Aufgrund der Havarie des bei einer Geothermiebohrung in [[Arnsberg]] 2008 verwendeten [[Glasfaser]]rohres verzögerte sich der Einbau, da erst ein geeigneter Werkstoff für derartige Bedingungen entwickelt und getestet werden musste.&amp;lt;ref&amp;gt;Stand der Entwicklung der Materialforschung für die Geothermiebohrung des SuperC {{Internetquelle |hrsg=Aachener Nachrichten |url=http://www.an-online.de/sixcms/detail.php?template=an_detail&amp;amp;_wo=mailing&amp;amp;id=933640&amp;amp;_jumps=0 |titel=SuperC: Aus der Bohrlochruine soll es doch noch sprudeln |zugriff=2009-07-23 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20090708092816/http://www.an-online.de/sixcms/detail.php?template=an_detail |archiv-datum=2009-07-08 |offline=ja |archiv-bot=2023-01-17 02:15:21 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bohrarbeiten wurden durch ein geowissenschaftliches Forschungsprogramm, welches von der [[Deutsche Forschungsgemeinschaft|Deutschen Forschungsgemeinschaft]] finanziert wurde, begleitet. Ziel der geowissenschaftlichen Untersuchungen war eine interdisziplinäre Erkundung des Aachener Untergrundes, wobei unter anderem Schwerpunkte auf die [[Sedimentologie|sedimentologische]] und [[Tektonik|tektonische]] Entwicklungsgeschichte der Gesteine, die Entstehung von Erdbeben in der Region Aachen und neue Erkenntnisse zur Entstehung der Aachener Thermalquellen gelegt wurden. Die Informationen über den Untergrund erhielten die Geowissenschaftler aus Gesteinsmaterial &amp;#039;&amp;#039;(Cuttings),&amp;#039;&amp;#039; welches mit der [[Bohrspülung]] an die Oberfläche gebracht wurde. In verschiedenen Tiefen sind darüber hinaus immer wieder [[Bohrkern]]e zu wissenschaftlichen Zwecken entnommen worden. Ergänzt wurden die Untersuchungen durch mehrere Messkampagnen [[Bohrlochgeophysik|geophysikalischer Bohrlochmessungen]]. Erbohrt wurden [[Klastisches Sediment#Klastische Sedimentgesteine|klastische Gesteine]] des [[Karbon]]s und [[Devon (Geologie)|Devons]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tiefbohrung in der Innenstadt stellte aufgrund der begrenzten örtlichen Gegebenheiten, der unmittelbaren Nachbarschaft zu frequentierter Infrastruktur und Bebauung (z.&amp;amp;nbsp;B. Hauptgebäude der RWTH) hohe Anforderungen an den [[Arbeitsschutz|Arbeits-]] und [[Immissionsschutz]]. Darüber hinaus musste durch alle technischen Vorkehrungen gewährleistet sein, um von der Tiefbohrung ausgehende Beeinträchtigungen auf die von der [[Aachener Kaiserbrunnen]] AG und den [[Carolus Thermen]] genutzten [[Aachener Thermalquellen]] zu vermeiden. Erstmals in Deutschland wurde darum eine spezielle Bohrspülung eingesetzt. Die Tiefbohrung wurde teleskopartig, d.&amp;amp;nbsp;h. mit sich nach unten verjüngenden Bohrdurchmessern (23 Zoll, 17,5 Zoll und 8,5 Zoll) [[Abteufen|abgeteuft]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Herzog&amp;quot;&amp;gt;Herzog, Ch. (2005). {{Webarchiv | url=http://www.uni-saarland.de/fak7/fze/AKE_Archiv/AKE2005H/AKE2005H_Vortraege/AKE2005H_07Herzog_Geothermieprojekt-RWTH-Aachen.pdf | wayback=20141022094011 | text=Das „SuperC“-Projekt der RWTH Aachen – Bisherige Erfahrungen}} Vortrag im Rahmen der Herbstsitzung des AKE Bad Honnef, 28. Oktober 2005 (PDF-Datei; 4,8 MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Technische Probleme, Entzugsleistung, Scheitern ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Aachen RWTH Super C Bohrschacht.jpg|mini|Standrohr der Geothermiebohrung im Keller des Gebäudes]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich wurde das SuperC in Aachen nie mit Erdwärme versorgt. Probleme gab es unter anderem immer wieder mit dem Material des Glasfaserkunststoffrohres, das als Innenrohr in das verrohrte Bohrloch eingebracht werden sollte. Ein baugleiches Innenrohr kollabierte 2008 in der Geothermiebohrung in Arnsberg.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.stadtwerke-arnsberg.de/energie-klima/geothermie/pilotprojekt-tiefengeothermie-eine-zukunftsfaehige-energieversorgung-fuer-arnsberg.html | wayback=20120312051436 | text=Archivierte Kopie}} Beschreibung des Geothermieprojektes Arnsberg&amp;lt;/ref&amp;gt; An der RWTH Aachen wurde daraufhin ein neuer Kunststoff für das Innenrohr entwickelt und zum Patent angemeldet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.aachener-nachrichten.de/artikel/1042082 Baubeginn für Erdwärme-Rohre am SuperC] Aachener Nachrichten vom 10. September 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; Aufgrund der bohrtechnisch bedingten, nicht unerheblichen Bohrlochabweichung und der geänderten Materialeigenschaften des Kunststoffs konnte das Innenrohr nur bis eine Tiefe von 1965 m eingebracht werden. In dieser Tiefe ist gemäß dem [[Geothermische Tiefenstufe|geothermischen Gradienten]] maximal mit einer Temperatur von rund 60&amp;amp;nbsp;°C zu rechnen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.aachener-nachrichten.de/artikel/1513532 &amp;#039;&amp;#039;SuperC: Eine peinliche Situation&amp;#039;&amp;#039;] Aachener Nachrichten vom 13. Januar 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Externe Gutachter sollten prüfen, ob das System mit vertretbarem Aufwand nachgebessert werden könne. Am 18. Juli 2011 erklärte der Rektor der RWTH Aachen, [[Ernst Schmachtenberg]], dass das Konzept der Tiefengeothermiewärme in der Form nicht wirtschaftlich zu betreiben ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2023-01 |url=http://www.az-web.de/news/topnews-detail-az/1756900/Super-C-Tiefenwaerme-nicht-wirtschaftlich |text=Super C: Tiefenwärme nicht wirtschaftlich |archivebot=2023-01-17 02:15:21 InternetArchiveBot}} ([[Aachener Zeitung]], 18. Juli 2011)&amp;lt;/ref&amp;gt; In einer erneuten Stellungnahme seitens der Hochschule wurden Zahlen veröffentlicht, wonach die Entzugsleistung der Anlage aufgrund der geringeren Einbautiefe, des niedrigeren geothermischen Gradienten und der schnelleren Abkühlung des aufsteigenden warmen Wassers im Innenrohr wesentlich geringer ist als 2002 von den Verantwortlichen gemeinsam mit dem Projektpartner &amp;#039;&amp;#039;Aix-o-therm Geoenergien&amp;#039;&amp;#039; geplant. Anstelle der projektierten 60&amp;amp;nbsp;°C wurden im Frühjahr 2011 nur maximal 35&amp;amp;nbsp;°C am Bohrlochkopf gemessen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.aachener-nachrichten.de/artikel/1787463 Erdwärme für das SuperC: Leuchtturm für die Forschung] Aachener Nachrichten vom 24. August 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Die damaligen Kritiker des Projektes, namentlich Experten der [[Technische Universität Bergakademie Freiberg|Bergakademie Freiberg]], des Institutes für Angewandte Geophysik der RWTH und des Geologischen Dienstes NRW sehen sich in den Ergebnissen bestätigt, wonach die geothermische Tiefenstufe in der Aachener Region geringer ist als von den Projektverantwortlichen angenommen und&amp;lt;!-- sich zudem das Gestein um das Bohrloch rascher abkühlt als für  &amp;lt;&amp;lt;  &amp;quot;Abkühlen&amp;quot; ist hier vielleicht nicht der richtige Begriff, denn wohin fließt denn die Wärme? Eine zu geringe Wärmeleitfähigkeit des Gesteins ist möglicherweise das Problem? --&amp;gt; eine nachhaltige thermische Wiederergänzung im Bohrloch nicht erfolgt. Dennoch wurde weiter nach Lösungen gesucht, um zumindest einen Teil der Grundlast der Wärmeversorgung (30–40 %) durch Erdwärme abzudecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt wurde im September 2014 endgültig als gescheitert erklärt, weitere Anstrengungen von Seiten der Hochschule zur Inbetriebnahme werden mit Stand vom Oktober 2014 nicht unternommen. Das Projekt hat insgesamt ca. fünf Millionen Euro gekostet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.aachener-nachrichten.de/lokales/aachen/geothermieprojekt-der-rwth-endgueltig-gescheitert-1.913651] ([[Aachener Nachrichten]], 11. September 2014)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Entwurf des Gebäudes ist aus einem [[Wettbewerb (Wirtschaft)|Wettbewerb]] hervorgegangen, den die Architektinnen Susanne Fritzer und Eva-Maria Pape im Jahr 2000 gewonnen haben. Die Architektinnen wurden im Jahr 2004 von dem Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW mit der Planung beauftragt. Baubeginn war Ende 2006, die Fertigstellung war im Herbst 2008.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:DSCN4087.JPG|thumb|Ähnliches L-förmiges Bibliotheksgebäude in London Peckham]]&lt;br /&gt;
Ein ähnliches L-förmiges Gebäude wurde zuvor von &amp;#039;&amp;#039;[[Will Alsop|Alsop]] and Störmer&amp;#039;&amp;#039; entworfen und von AKT II als [[Peckham Library|Bibliotheksgebäude in London Peckham]] gebaut. Es gewann 2000 den [[Stirling-Preis]] für Architektur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Béatrice Oesterreich, Stefan Lundershausen: &amp;#039;&amp;#039;Erkundungsbohrung „SuperC“ des Geologischen Dienstes NRW in Aachen&amp;#039;&amp;#039;. Zeitschr. f. angewandte Geol., Heft 4/2002, Hannover 2002, S. 40–41&lt;br /&gt;
* Stefan Lundershausen, Christian Niemann-Delius, Christoph Herzog, Axel Preuße, Michael Schloenbach, Béatrice Oesterreich, Christoph von Hagke: &amp;#039;&amp;#039;Erdwärme für das SuperC. Die Geothermiebohrung RWTH-1 – erste Erfahrungen&amp;#039;&amp;#039;. Glückauf, 140 (12), Essen 2004, S. 583–591&lt;br /&gt;
* Stefan Lundershausen, Béatrice Oesterreich, Karl-Heinz. Ribbert &amp;amp; Volker Wrede: &amp;#039;&amp;#039;Geothermal Well „RWTH-1“, Aachen – Technical aspects and first geological results&amp;#039;&amp;#039;. Abstr. Meuse-Rhine Euregio Geologists Meeting: Alden Biesen (Belgian Limbourg), 2005&lt;br /&gt;
* Béatrice Oesterreich, Ute Trautwein, Stefan Lundershausen: &amp;#039;&amp;#039;Die Geothermiebohrung „RWTH-1“&amp;#039;&amp;#039;. VAG Infoblatt 01/2005, Aachen 2005&lt;br /&gt;
* Christoph Herzog: &amp;#039;&amp;#039;Die Geothermiebohrung „RWTH-1“ – Technische, geologische und bergrechtliche Aspekte eines Geothermieprojektes in öffentlicher Trägerschaft&amp;#039;&amp;#039;. Diss. RWTH Aachen, Schriftenreihe des Instituts für Markscheidewesen, Bergschadenkunde und Geophysik im Bergbau, Aachen 2005&lt;br /&gt;
* Peter Kukla und Ute Trautwein-Bruns: &amp;#039;&amp;#039;Ein tiefer Blick in die Aachener Unterwelt&amp;#039;&amp;#039;. DFG Forschung 4/2006, Frankfurt/M. 2006, S. 22–25&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.rwth1geo.rwth-aachen.de/ Geowissenschaftliche Begleitforschung zur Aachener Geothermie-Bohrung „RWTH-1“]&lt;br /&gt;
* [http://www.gd.nrw.de//a_pjgt02.htm Geologischer Dienst NRW – SuperC-Bohrung in Aachen]&lt;br /&gt;
* [http://www.az-web.de/lokales/euregio-detail-az/486637?&amp;amp;_jumps=0&amp;amp;_g=Im-Super-C-ist--der-Student-bald-Koenig Im «Super C» ist der Student bald König], Aachener Zeitung, 10. April 2008&lt;br /&gt;
* [http://www.karman.rwth-aachen.de/archiv/ausgabe-37/ein-hohes-c-fuer-die-hochschule.html Ein hohes C für die Hochschule], Kármán Studentische Zeitung 37, 9. Juli 2008 &lt;br /&gt;
* {{Sketchup|987a2e08467d92579f9bcc8e6d66f888}}&lt;br /&gt;
* [http://www.bmp-baumanagement.de/site/deutsch/main/projekte/referenzen_nach_art_des_objekts/bildung/item-15-func-detail.htm Objektdaten] – BMP Baumanagement GmbH, Köln&lt;br /&gt;
* [http://www.geocaching.com/seek/cache_details.aspx?guid=3b8c22e0-9ccc-44fa-8bc1-4f825cc5446a Geocaching: A deep look in the Aachen underworld] – Earthcache zur Bohrung mit geologischen Erläuterungen&lt;br /&gt;
* [https://www.baukunst-nrw.de/objekte/Super-C-Aachen--1471.htm &amp;#039;&amp;#039;Super C – Aachen&amp;#039;&amp;#039;], Porträt auf baukunst-nrw.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=50/46/41.6/N |EW=6/4/43.6/E |type=landmark |region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:RWTH Aachen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Aachen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geothermie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 2000er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aachen im 21. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altstadt (Aachen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungsbau]]&lt;/div&gt;</summary>
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