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	<title>Super-G - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hutch: Abschnittlink korrigiert</title>
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		<updated>2026-04-22T07:01:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abschnittlink korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Mitchell Gourley competing in the Super G during the second day of the 2012 IPC Nor Am Cup at Copper Mountain.jpg|mini|260px|Rennfahrer beim Super-Riesenslalom]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Super-G&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Abkürzung für {{enS|Super Giant Slalom}}, {{deS|Super-[[Riesenslalom]]}}) ist eine Disziplin im [[Ski Alpin|alpinen Skisport]] und im [[Grasski]]lauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alpiner Skisport ==&lt;br /&gt;
Der Super-G ist nach der [[Abfahrt]] die zweitschnellste Disziplin im alpinen Skisport. Die Strecke ist kürzer als bei der Abfahrt, aber technisch anspruchsvoller. Es gibt wesentlich mehr Tore, die zudem enger gesetzt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regeln ===&lt;br /&gt;
Der Höhenunterschied bei Super-G-Rennen der Männer im Weltcup, in den Kontinentalcups, bei Weltmeisterschaften und bei Olympischen Spielen beträgt mindestens 500&amp;amp;nbsp;m und höchstens 650&amp;amp;nbsp;m, bei den Frauen 400 bis 600&amp;amp;nbsp;m. Es müssen mindestens 35 bzw. 30 Tore gesetzt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorschrift ist für offene Tore eine Breite von 6–8 Metern und für Vertikaltore 8–12&amp;amp;nbsp;Meter sowie ein Mindestabstand von 25&amp;amp;nbsp;Metern für die Torabfolge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zur Abfahrt finden keine Trainingsläufe statt; die Läufer können die Strecke am Renntag besichtigen, jedoch nicht befahren. Der Super-G wird in einem einzigen Lauf ausgetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weltverband [[Fédération Internationale de Ski|FIS]] legte ab der Saison 2003/04 Mindestlängen für die Skier in Super-G-Rennen fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
Der Super-G wurde von der [[Fédération Internationale de Ski|FIS]] eingeführt, um einerseits eine zusätzliche Speed-Disziplin anbieten zu können, andererseits um den [[Riesenslalom]] wieder zu einem engeren Verlauf der Tore und damit in eine mehr technisch orientierte Richtung zu lenken. Zunächst wurde der Bewerb »RS1« genannt und war auch umstritten.&lt;br /&gt;
Als »Proben« gab es bereits am 10.&amp;amp;nbsp;Dezember 1981 in [[Abtei (Südtirol)|La Villa]] einen nicht zum Weltcup zählenden Super-G und am 24.&amp;amp;nbsp;November 1982 im Rahmen der nur zum Nationencup zählenden &amp;#039;&amp;#039;[[World Series of Skiing]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Bormio]], jeweils mit einem Sieg von [[Pirmin Zurbriggen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Arbeiterzeitung |Titel=I. Epples zweiter Sieg |Datum=1981-12-11 |Seite=8 |POS=unten}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Arbeiterzeitung |Titel=Zurbriggen vor Gaspoz |Datum=1982-11-25 |Seite=9}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste [[Alpiner Skiweltcup|Weltcuprennen]] in der neuen Disziplin fand, ob der Wetterprobleme um einen Tag verschoben,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Arbeiterzeitung |Titel=Auf einen Blick |Datum=1982-12-13 |Seite=8 |POS=rechts}}&amp;lt;/ref&amp;gt; am 12.&amp;amp;nbsp;Dezember 1982 in [[Val-d’Isère]] in Anwesenheit von Weltcupgründer [[Serge Lang (Journalist)|Serge Lang]] und von [[Marielle Goitschel]] und [[Jean-Claude Killy]] statt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Arbeiterzeitung |Autor=Hans Etlinger |Titel=Beschwerungen |Datum=1982-12-13 |Seite=9 |POS=links}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sieger war der Schweizer [[Peter Müller (Skirennfahrer)|Peter Müller]]. Es fehlten beim Auftakt sowohl [[Phil Mahre]] als auch [[Ingemar Stenmark]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Arbeiterzeitung |Autor=Hans Etlinger |Titel=Schweizer fuhren alle davon |Datum=1982-12-13 |Seite=9}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Damen folgten am 9.&amp;amp;nbsp;Januar 1983 in [[Verbier]] mit [[Irene Epple]] als Siegerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinsichtlich der Startgruppen bewegte sich der Weltskiverband auf Neuland, ähnlich wie um 1968 und 1973 bei der [[International Tennis Federation]], als die &amp;#039;&amp;#039;Open Era&amp;#039;&amp;#039; begann und das &amp;#039;&amp;#039;ATP-Ranking&amp;#039;&amp;#039; eingeführt wurde. Einerseits rekrutierten sich die ersten Startnummern aus Läufern vom Riesenslalom ([[Ingemar Stenmark]] trug bei seinem Debüt in [[Madonna di Campiglio]] die Nummer 5) und in den ersten beiden Jahren wurden die errungenen Weltcuppunkte in die Riesenslalomwertung aufgenommen; anderseits durfte eine höhere Zahl von Fahrern pro Verband an den Start gehen (die Schweiz stellte am 12.&amp;amp;nbsp;Dezember 1982 gleich 17), wohl um sowohl den Abfahrern als auch Riesenslalomläufern eine Chance zu geben. Von Rennen zu Rennen entwickelten sich konkrete FIS-Punktelisten, so dass auch hier die üblichen Kontingente pro Nation zur Geltung kamen. Heute wird die [[World Cup Start List]] (WCSL) zur Bestimmung der [[World Cup Start List#Speed-Disziplinen (Super-G und Abfahrt)|Super-G-Startliste]] verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während von den traditionellen Skisportnationen Österreichs Herren durch [[Hans Enn]] schon im zweiten Weltcupbewerb mit Rang zwei das erste Podest und schon im vierten (am 10.&amp;amp;nbsp;Dezember 1983 in Val d’Isère) der erste Sieg gelang, brauchten deren Damen etwas länger. Zwar gab es auch schon im vierten Rennen (am 4.&amp;amp;nbsp;März 1984 in [[Mont Sainte-Anne]] mit Rang zwei) durch [[Elisabeth Kirchler]] das erste „Treppchen“, aber erst am 29.&amp;amp;nbsp;November 1987 konnte [[Sigrid Wolf]] in [[Sestriere]] im mittlerweile 19.&amp;amp;nbsp;Weltcup-Super-G erstmals einen Sieg erringen. Auch die Schweizer Damen benötigten, im Gegensatz zu ihren männlichen Kollegen, etwas länger, kamen am 13.&amp;amp;nbsp;Januar 1985 durch [[Michela Figini]] in [[Pfronten]] zum ersten Sieg.&lt;br /&gt;
Den besten Start bei den Damen gab es für [[Deutschland]]; bis einschließlich 1986/87 konnten – bei in Summe 18&amp;amp;nbsp;Rennen – 9&amp;amp;nbsp;Siege errungen werden, und man blieb bis 2004/05 in Front, als man mit [[Österreich]] jeweils 38&amp;amp;nbsp;Siege aufwies. Mit 42&amp;amp;nbsp;Siegen liegen die [[Deutscher Skiverband|DSV]]-Vertreterinnen aber auch nach 2015/16 auf Rang zwei (Österreich: 55; zum Vergleich: USA 31, Schweiz 28, Frankreich 23).&lt;br /&gt;
Im Herrenbereich verhielt es sich etwas anders: Mit 19&amp;amp;nbsp;Siegen lag die Schweiz nach 1991/92 klar vor Deutschland (6) und Österreich (4), doch konnte neun Jahre kein Sieg dazu gefügt werden, während sich Österreich absetzte. Aktuell (nach 2015/16) führt „Rot-Weiß-Rot“ mit 73&amp;amp;nbsp;Siegen vor der Schweiz (34) und Norwegen (33); Deutschland ist auf seinen sechs Siegen kleben geblieben. Allerdings gibt es bei den Disziplinenwertungen einen Unterschied: Mittlerweile wurden sowohl bei den Damen als auch Herren 32 „kleine Kugeln“ vergeben, wobei Deutschlands Damen zehn abräumten (dahinter Frankreich und Österreich mit je sechs) – und bei den Herren holte sich Norwegen ebenfalls zehn (vor Österreich mit acht).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Weltmeisterschaftsrennen fanden [[Alpine Skiweltmeisterschaften 1987|1987]] in [[Crans-Montana]] statt, gewonnen von [[Pirmin Zurbriggen]] und [[Maria Walliser]]. In der Gesamtbilanz führt bei den Herren (nach nunmehr 14 Championats) Österreich knapp mit vier Goldmedaillen vor der Schweiz und Norwegen (je drei); auch bei den Damen (wo es wegen der Absage des Herren-Super-Gs 1993 um einen Bewerb mehr gab) gingen die meisten Goldmedaillen an Österreich mit sechs, Italien und Schweden folgen mit zwei.&lt;br /&gt;
Anmerkung: 1999 gab es bei den Herren die Novität von &amp;#039;&amp;#039;ex-aequo-Gold&amp;#039;&amp;#039; durch [[Hermann Maier]] und [[Lasse Kjus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Olympiasieger waren [[Olympische Winterspiele 1988|1988]] [[Franck Piccard]] und [[Sigrid Wolf]]. Insgesamt waren bei den mittlerweile acht olympischen Super-Gs bei den Herren die Norweger (auch dank Kjetil André Aamodt mit dreimal Gold) fünfmal am obersten Podest, die österreichischen Damen konnten sich viermal behaupten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hermann Maier]] aus Österreich ist der erfolgreichste Super-G-Fahrer der Geschichte. Er gewann 24 Weltcup-Rennen, holte fünf Mal die Disziplinenwertung und wurde Weltmeister und Olympiasieger. Ein weiterer Spezialist war der Norweger [[Kjetil André Aamodt]]. Ihm gelang es, [[Olympische Winterspiele 1992|1992]], [[Olympische Winterspiele 2002|2002]] und [[Olympische Winterspiele 2006|2006]] olympisches Gold zu gewinnen.&lt;br /&gt;
Im Damen-Weltcup gewann [[Lara Gut-Behrami]] sechsmal die Disziplinenwertung, [[Lindsey Vonn]] gewann 28 Rennen im Weltcup.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grasski ==&lt;br /&gt;
Der Super-G ist die jüngste und schnellste Disziplin im [[Grasski]]sport. Er war erstmals 1987 im Programm der [[Grasski-Weltmeisterschaft|Weltmeisterschaft]]. Im Gegensatz zu Slalom und Riesenslalom wird der Super-G in nur einem Lauf entschieden. Abfahrten wie im alpinen Skisport werden wegen fehlender geeigneter Pisten nicht ausgetragen, allerdings gibt es Bestrebungen, sogenannte Sprint-Abfahrten durchzuführen.&lt;br /&gt;
Die Höhendifferenz einer Super-G-Piste beträgt bei Weltmeisterschaften und [[Grasski-Weltcup|Weltcuprennen]] für Herren 120 bis 180&amp;amp;nbsp;Meter (in Ausnahmefällen minimal nur 100&amp;amp;nbsp;Meter) und für Damen 110 bis 150&amp;amp;nbsp;Meter (in Ausnahmefällen nur 90&amp;amp;nbsp;Meter). Für alle anderen FIS-Bewerbe soll der Höhenunterschied 90 bis 150&amp;amp;nbsp;Meter betragen. Die Anzahl der Richtungsänderungen beträgt etwa ein Zehntel der Höhendifferenz, also zum Beispiel zehn Richtungsänderungen bei 100&amp;amp;nbsp;Meter Höhenunterschied. Die Startreihenfolge richtet sich nach den FIS-Punkten. Den 15 bestplatzierten Läufern in der FIS-Rangliste werden die vorderen Startplätze zugelost, alle weiteren starten in der Reihenfolge ihrer FIS-Punkte. Vor dem Rennen erfolgt eine Besichtigung des Kurses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.fis-ski.com/mm/Document/documentlibrary/AlpineSkiing/03/29/66/IWO_04.08.13.clean_Neutral.pdf FIS Internationale Skiwettkampfordnung IWO 2013] des Internationalen Skiverbandes (PDF; 1,1 MB)&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.fis-ski.com/data/document/iwo-2008_26.2.2009_gebuhrenkorrektur.pdf#page=93 |text=Internationale Skiwettkampfordnung Grasski (Ausgabe 2008) |wayback=20110919225637}} des Internationalen Skiverbandes, S. 93–95, 26. Februar 2009, (PDF; 8 kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ski Alpin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grasski]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hutch</name></author>
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