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	<title>Sundwiger Messingwerk - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T16:55:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sundwiger_Messingwerk&amp;diff=592617&amp;oldid=prev</id>
		<title>2A02:908:1763:7120:71E4:3CDA:4DEE:3CD6: Siehe Referenz</title>
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		<updated>2024-12-10T22:29:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Siehe Referenz&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hemer Sundwiger Messingwerk FFSN-6006.jpg|mini|hochkant=1.3|Sundwiger Messingwerk. &amp;lt;br /&amp;gt;Am linken oberen Bildrand die [[Andritz Sundwig|Sundwiger Eisenhütte]].]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sundwiger Messingwerk GmbH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Unternehmen der Deutschen Invest Mittelstand&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ikz-online.de/staedte/hemer/diehl-verkauft-das-sundwiger-messingwerk-id229523854.html IKZ 16.7.2020]&amp;lt;/ref&amp;gt; mit Sitz in [[Hemer]] und gehört zu [[Deutschland]]s führenden Herstellern von [[Draht|Drähten]] und Bändern aus [[Messing]] und anderen [[Legierung]]en aus [[Kupfer]]. Diese [[Halbzeug]]e werden unter anderem als Vormaterial für Steckverbindungen in Computern und in der Fahrzeugelektronik sowie bei der Produktion der [[Euromünze]]n verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Hemer-Messingwerk1-Bubo.JPG|mini|Zufahrt zum Walzwerk I]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Hemer-Messingwerk2-Bubo.JPG|mini|Gießerei]]&lt;br /&gt;
=== Ursprung ===&lt;br /&gt;
Die Ursprünge des Unternehmens gehen auf einen 1698 in [[Sundwig]] gebauten [[Eisenhammer]] zurück. 1712 wurde die erste [[Westfalen|westfälische]] Fingerhutmühle errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=48AdAQAAMAAJ&amp;amp;q=%22Sundwiger+Messingwerk%22&amp;amp;dq=%22Sundwiger+Messingwerk%22&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=zcOuToCnLtPc4QSOy8nKDA&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result Ludwig Beutin: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer zu Hagen und ihrer Wirtschaftslandschaft&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Von d. Linnepe, 1956, Seite 225]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1719 kam eine Messingschmelze hinzu, die erste in Westfalen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Walter Vollmer]]: &amp;#039;&amp;#039;Westfälische Städtebilder. Berichte und Betrachtungen&amp;#039;&amp;#039;. C. Bertelsmann Verlag, Gütersloh 1963, S. 232.&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben der Produktion von [[Fingerhut (Nähwerkzeug)|Fingerhüten]], Schnallen und anderen Gegenständen des täglichen Gebrauchs wurde nun auch Draht gezogen. Weltweit bekannt wurden in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts die fein [[Ziselierung|ziselierten]] Tabakdosen. Die Beschäftigten wurden damals wegen der gold-gelben Farbe vom Messing als „Gelbgießer“ bezeichnet, außerdem als „Drahtzieher“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wachstum ===&lt;br /&gt;
1864 teilte sich das Unternehmen in das Sundwiger Messingwerk und die [[Andritz Sundwig|Sundwiger Eisenhütte]]. Zwischen 1884 und 1891 wurden ein [[Walzwerk]], eine Drahtzieherei und ein Rohrzug errichtet. 1938 folgten eine [[Gießen (Metall)|Gießerei]] und ein Strangzug. Damit waren die Voraussetzungen für die Produktion von [[Halbzeug]] in [[industrie]]ller Größenordnung geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unmittelbar vor Ausbruch des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] entstanden 1938 Gießerei und Strangpresse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Übernahme durch Diehl und Hinwendung zu Spezialerzeugnissen ===&lt;br /&gt;
1958 übernahm die [[Diehl Stiftung]] die Gesellschaft. Daraufhin erfolgte eine Neuausrichtung der strategischen Zielsetzung, statt standardisierter Massenware werden seither Qualitätserzeugnisse für besondere Anwendungen produziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1996 brannte ein 20-Rollen-Reversierkaltwalzgerüst der Andritz Sundwig GmbH ab. Es entstand Millionenschaden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1999 wurde im [[China|chinesischen]] [[Shenzhen]] ein Schneid- und Servicecenter unter der Firmierung [[Diehl Metall]] (Shenzhen) eröffnet. Das Sundwiger Messingwerk ist seit 2009 ein Teil des Unternehmens [[Diehl Metal Applications]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Übernahme durch Deutsche Invest Mittelstand ===&lt;br /&gt;
2020 übernahm die Deutsche Invest Mittelstand das Sundwiger Messingwerk.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ikz-online.de/staedte/hemer/sundwiger-messingwerk-ist-jetzt-verkauft-id230871126.html Sundwiger Messingwerk ist jetzt verkauft], auf ikz-online.de, abgerufen am 16. Dezember 2020&amp;lt;/ref&amp;gt; Gleichzeitig wurde die Rechtsform des Unternehmens von GmbH &amp;amp; Co. KG in GmbH geändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Übernahme durch KME SE (Osnabrück) ===&lt;br /&gt;
Im Dezember 2024 wurde die Übernahme durch den Konkurrenten [[KME SE]] in Osnabrück vom [[Bundeskartellamt]] genehmigt.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.bundeskartellamt.de/SharedDocs/Meldung/DE/Pressemitteilungen/2024/03_12_2024_KME.html &amp;#039;&amp;#039;KME darf Sundwiger Messingwerk übernehmen&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Produkte ==&lt;br /&gt;
Das Sundwiger Messingwerk entwickelt und produziert [[Walzen|Walz]]fabrikate, Bänder und Drähte, auf Basis von den Legierungsgruppen [[Zinnbronze]], [[Neusilber]], [[Messing]] und aus [[Legierung#Kupfer, Zinn und Bronze|Kupfer-Speziallegierungen]] wie Kupfer-Eisen und Kupfer-Nickel-Silizium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bänder und Drähte aus Kupferlegierungen bieten [[Elastizität (Physik)|Elastizität]] und [[Festigkeit]], [[Umformen|Umform]]- und [[Stanzen (Verfahren)|Stanzbarkeit]] aber auch [[Thermische Leitfähigkeit|thermische]] und [[elektrische Leitfähigkeit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fertigen Bänder und Drähte werden zur Weiterverarbeitung an die Elektro- und Elektronikindustrie und an Betriebe der [[Feinwerktechnik|Feinwerkindustrie]] geliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Eberhard Winkhaus: &amp;#039;&amp;#039;Vom Fingerhut zum Halbzeugwerk: 250 Jahre, 1698 - 1948 Sundwiger Messingwerk&amp;#039;&amp;#039;, Hemer-Sundwig in Westfalen, Verlag Wiesemann, 1948&lt;br /&gt;
* Broschüre &amp;#039;&amp;#039;Diehl Metall – Sundwiger Messingwerk – Bänder – 300 Jahre Sundwiger Messingwerk&amp;#039;&amp;#039;, Sundwiger Messingwerk GmbH &amp;amp; Co. KG, 1998&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.sundwiger-mw.com Website des Sundwiger Messingwerks]&lt;br /&gt;
* [https://www.diehl.com/metall Website von Diehl Metall]&lt;br /&gt;
* [https://www.kme.com Website von KME SE]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=10068793-3|VIAF=138174068}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51/22/30/N |EW=7/46/53/E |type=landmark |region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Hemer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Metallverarbeitendes Unternehmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Messing]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1864]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produzierendes Unternehmen (Märkischer Kreis)]]&lt;/div&gt;</summary>
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