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	<title>Sundhausen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T01:36:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sundhausen&amp;diff=358552&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Stephan Tournay: Abschnitt Persönlichkeiten mit Wallrad Friedrich Gustav von Carlsburg ergänzt.</title>
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		<updated>2025-10-19T11:43:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abschnitt Persönlichkeiten mit Wallrad Friedrich Gustav von Carlsburg ergänzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = kein&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 51/9/25/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 10/42/57/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Sundhausen in UH.png&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Thüringen&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Unstrut-Hainich-Kreis&lt;br /&gt;
|Verwaltungsgemeinschaft = Bad Tennstedt&lt;br /&gt;
|Höhe              = 241&lt;br /&gt;
|PLZ               = 99947&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 036043&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 16064061&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Markt 1&amp;lt;br /&amp;gt;99955 Bad Tennstedt&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.badtennstedt.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=86096 www.badtennstedt.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Christopher Kaufmann&lt;br /&gt;
|Partei            = Freie Wählergemeinschaft Sundhausen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sundhausen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] im [[Unstrut-Hainich-Kreis]] in [[Thüringen]]. Sie gehört der [[Verwaltungsgemeinschaft Bad Tennstedt]] mit Sitz in der Stadt [[Bad Tennstedt]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Sundhausen und seine Gemarkung liegen im [[Thüringer Becken]] nordöstlich von [[Bad Langensalza]] im Ackerbaugebiet der [[Unstrut]]ebene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung von Sundhausen findet sich in einer Schenkungsurkunde über Landeigentum in Sundhausen an das [[Kloster Fulda]] aus dem Jahre 860.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Sundhausen Kirche 1.JPG|links|miniatur|Kirche St. Bonifatius]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sundhausen Kirche 2.JPG|miniatur|Kirche St. Bonifatius]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1242 bis 1356 war Sundhausen Stammsitz des gleichnamigen Adelsgeschlechtes derer [[Sundhausen (Adelsgeschlecht)|von Sundhausen]]. Im Jahre 1312 wurde erstmals die Marienkirche im Ort urkundlich erwähnt. 1346 wurde Sundhausen dem [[Amt Langensalza]] unterstellt. Bis zu diesem Zeitpunkt übte das Landgericht [[Thamsbrück]] die Gerichtsbarkeit aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1582 und 1625 wütete die [[Pest]] in Sundhausen, an der insgesamt mehr als 300 Einwohner starben. 1604 wurde eine [[Waidmühle]] im Ort errichtet. Im Jahre 1712 erhielt die Gemeinde [[Braugerechtigkeit]]. 1714 wurde die erste Schule des Ortes errichtet. Im Jahre 1818 hatte der Ort insgesamt 400 Einwohner. Nach der Abtretung des kursächsischen Amts Langensalza an [[Preußen]] gehörte Sundhausen ab 1816 zum [[Landkreis Langensalza]] in der bis 1944 bestehenden [[Provinz Sachsen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1823 trocknete der Sundhäuser See aus. Bis 1840 waren die Überreste noch sichtbar. 1913 wurde durch die Inbetriebnahme der [[Bahnstrecke Bad Langensalza–Haussömmern|Kleinbahn Langensalza-Kirchheilingen]] der Nachbarort Kirchheilingen mit einem Bahnanschluss versehen. 1948 hatte der Ort auf Grund von Umsiedlung und Kriegseinwirkung 756 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sundhausen war am Ende des Krieges kurzzeitig von den Amerikanern besetzt und kam dann zur [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]], innerhalb der die Gemeinde nach Auflösung Preußens dem Land Thüringen zugeschlagen wurde. 1950 wurde Sundhausen nach Auflösung des Landkreises Langensalza dem [[Landkreis Mühlhausen i. Th.]] angegliedert, bereits zwei Jahre später aber 1952 wieder dem [[Kreis Langensalza]], der nach der Auflösung der Länder zum [[Bezirk Erfurt]] gehörte, bis nach der [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|Friedlichen Revolution 1989]] im Jahr 1990 das Land Thüringen [[Ländereinführungsgesetz|wiedererrichtet]] wurde. Im Jahre 1991 trat Sundhausen der [[Verwaltungsgemeinschaft Bad Tennstedt]] bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
2011 waren 40 % der Einwohner von Sundhausen evangelisch und 4 % katholisch.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://ergebnisse.zensus2011.de/#StaticContent:160645001061,BEK_1_1_5,m,table Zensus 2011]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die örtliche Kirchengemeinde und ihre [[St. Bonifatius (Sundhausen)|St.-Bonifatius-Kirche]] gehören zum [[Kirchenkreis Mühlhausen]] der [[Evangelische Kirche in Mitteldeutschland|Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland]]. Die wenigen Katholiken sind der Pfarrei [[St. Josef (Mühlhausen)|St. Josef]] mit Sitz in [[Mühlhausen/Thüringen]] ([[Bistum Erfurt]]) zugeordnet, deren nächste Filialkirche [[St. Marien (Bad Langensalza)]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der Rat der Gemeinde Sundhausen besteht aus 6 Ratsherren und keiner Ratsfrau. Die Wahlbeteiligung lag bei 76,7&amp;amp;nbsp;%.&lt;br /&gt;
{|class=wikitable&lt;br /&gt;
| FWG Sundhausen || 6 Sitze&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
(Stand: [[Kommunalwahlen in Thüringen 2019|Kommunalwahl am 26. Mai 2019]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wahlen.thueringen.de/datenbank/wahl1/wahl.asp?wahlart=GW&amp;amp;wJahr=2024&amp;amp;zeigeErg=GEM&amp;amp;wknr=064&amp;amp;gemnr=64061|titel=Gemeinderatswahl 2024 in Thüringen |hrsg=Thüringer Landesamt für Statistik |abruf=2024-11-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Seit 9. November 2020 ist Christopher Kaufmann (Freie Wählergemeinschaft Sundhausen) Bürgermeister des Ortes.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Sabine Spitzer |url=https://www.pressreader.com/germany/thuringer-allgemeine-muhlhausen/20201111/282011854886009 |titel=Sundhausens Bürgermeister Kaufmann ist vereidigt |werk=Thüringer Allgemeine (Mühlhausen) |hrsg= |datum=2020-11-11 |abruf=2020-11-19 |sprache=de-DE}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war zuvor [[Beigeordneter|Erster Beigeordneter]] und hatte nach dem Rücktritt seines Vorgängers [[Christoph Kindervater]] (parteilos) am 6. Februar 2020 die Amtsgeschäfte geführt. Bei der Bürgermeisterwahl am 27. September 2020 erhielt Kaufmann als einziger Kandidat 83,2 Prozent der Stimmen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wahlen.thueringen.de/datenbank/wahl1/wahl.asp?wahlart=BM&amp;amp;wJahr=0000&amp;amp;zeigeErg=GEM&amp;amp;wknr=064&amp;amp;gemnr=64061 |titel=Bürgermeisterwahlen in Thüringen |hrsg=Thüringer Landesamt für Statistik |abruf=2019-07-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Sabine Spitzer |url=https://www.thueringer-allgemeine.de/regionen/muehlhausen/article230498616/Nur-einer-will-in-Sundhausen-Buergermeister-werden.html |titel=Nur einer will in Sundhausen Bürgermeister werden |werk=Thüringer Allgemeine |hrsg= |datum=2020-09-23 |abruf=2020-11-19 |sprache=de-DE}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; Erster Beigeordneter ist seit dem 9. November 2020 Ralf Helbig ([[Freie Wähler in Thüringen|Freie Wähler]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 2016 erstmals zum Bürgermeister von Sundhausen gewählte Kindervater war am 6. Februar 2020 von seinem Amt zurückgetreten,&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.sueddeutsche.de/politik/landtag-sundhausen-afd-kandidat-kindervater-gibt-als-buergermeister-auf-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-200206-99-802301 |titel=AfD-Kandidat Kindervater gibt als Bürgermeister auf |werk=Süddeutsche Zeitung |hrsg= |datum=2020-02-06 |abruf=2020-02-06 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; nachdem er zuvor von der Landtagsfraktion der [[AfD Thüringen]] bei der Wahl zum [[Thüringer Ministerpräsident]]en als parteiloser Kandidat nominiert wurde und im dritten Wahlgang mit keiner für ihn abgegebenen Stimme unterlegen war – bei gleichzeitiger Wahl von [[Thomas Kemmerich]] (FDP) mit den Stimmen der AfD zum Ministerpräsidenten, was zu einer einmonatigen [[Regierungskrise in Thüringen 2020|Regierungskrise in Thüringen]] führte. Als Rücktrittsgrund gab Kindervater an, Schaden von der Gemeinde abwenden zu wollen, und verwies allgemein auf die aktuellen Ereignisse.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Historisches Ortssiegel Sundhausen.JPG|mini|Historisches Ortssiegel von Sundhausen]]&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Sundhausen führt derzeit kein Wappen, hatte aber im 18. Jahrhundert ein Bildsiegel in Gebrauch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Evangelische Kirche [[St. Bonifatius (Sundhausen)|St. Bonifatius]]. Auf dem Kirchhof steht der Grabstein eines 1856 verstorbenen Rittergutsbesitzers Johann Kaiser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Wallrad Friedrich Gustav von Carlsburg]] (1751–1820), königlich-sächsischer Kreishauptmann und Hauptmann der Armee&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.badtennstedt.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=86096 Informationen über die Gemeinde]  auf der Webseite der Verwaltungsgemeinschaft Bad Tennstedt&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- * [http://www.sundhausen.net/ Private Website mit Informationen über die Gemeinde] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Unstrut-Hainich-Kreis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4779836-1}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Unstrut-Hainich-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 860]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Stephan Tournay</name></author>
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